Freitag, 23. November 2012

Das typisches Werkzeug eines römischen Weinbauern

Hippe, Falx
Bei einem Schmied, der auf römerzeitliches Werkzeug spezialisiert ist, bin ich kürzlich auf ein sehr schönes Rebmesser (Hippe, Falx) gestoßen, das ich mir sofort gekauft hätte, wenn ich erstens gerdade zu viel Geld übrig gehabt hätte (380 €) und mir zweitens dafür auch nur irgend ein praktischer Verwendungszweck eingefallen wäre ;)
Jedenfalls erinnerte ich mich, dass sich irgendwo in einem meiner Bücher eine Auswahl von teils recht interessanten Rebmessern aus der Römerzeit findet; gesucht, gefunden, abgezeichnet - und das Ergebnis sieht man oben. Die ersten vier Messer sind genau so dargestellt, wie sie die Archäologen in der Erde vorfanden, also ohne den hölzerne Griffe, die bereits verrottet waren. Bei den letzen beiden ist die quasi integrierte Axt interessant, die die Nutzungsmöglichkeiten dieses Werkzeugs deutlich steigerte. Die Form des ersten und dritten Messers, also eine nahezu rechtwinkelig umgebogene Klinge, soll eher für das Gebiet an Rhein und Mosel typisch gewesen sein.

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