Samstag, 10. November 2012

Linktipp: Erderwärmung und Hochwasserereignisse in den letzten 1600 Jahren

Mondsee, Oberösterreich - wie ein Gemälde von Bob Ross ;) (Foto: Ondřej Koníček / Wikimedia.org)
Die unter einigen Klimaforschern beliebte Milchmädchenrechnung ist bekannt: 
Wärmeres Klima = stärkere Wasserverdungstung = höhere Luftfeuchtigkeit = mehr Regen bzw. Unwetter. 
Da ist es doch interessant, dass ein Forscherteam rund um Tina Swierczynski vom Geoforschungszentrum Potsdam, in einem Artikel für die Fachzeitschrift Geology gravierende Widersprüche aufzeigt. Anhand der untersuchten Sedimentschichten des österreichischen Mondsees stellte man nämlich fest, dass es ausgerechnet in Phasen der Abkühlung vermehrt zu Hochwässern im betreffenden Gebiet kam; beispielsweise während der Völkerwanderungszeit und dem Frühmittelalter (450–480, 590–640, 700–750) oder der Kleinen Eiszeit (1300–1330, 1480–1520)

Hier eine ganz kurze Zusammenfassung der Forschungsergebnisse: Klick mich

Man sieht, die Welt ist eben nicht so einfach gestrickt, wie der kleine Maxi sich das vorstellt ;)
An anderer Stelle habe ich ja schon einmal darauf aufmerksam gemacht: Klick mich

4 Kommentare

  1. Klima ist eben eine komplexe Sache. ;) Und dass in gebirgigen Regionen Kälte zu mehr Schnee und Eis und dementsprechend im Frühjahr/Sommer zu mehr Wasser führt, ist eigentlich nicht schwer zu verstehen. Ich bin in Alpennähe aufegwachsen, und dort sind die harten, langen Winter mit kurzem Frühling gefürchtet, denn dann kommt nicht weniger Schmelzwasser, es kommt nur in kürzerer Zeit...

    LG, Julia

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  2. Sehr komplex.
    Mojib Latif, Klimapapst, meinte beispielsweise vor etwas mehr als 10 Jahren, kalte Winter wie wir sie bisher kannten, würde es heute (in der Gegenwart) nicht mehr geben...
    Dem hochgeschätzten Kollegen von Fernsehkritik.tv, scheint diese Kaffeesudleserei, mit all ihren ständigen Irrtümern, mittlerweile auch schon ziemlich sauer aufzustoßen, wie man bei Youtube sehen kann, wenn man folgenden Such-String eingibt: "Fernsehkritiker fordert öffentliche Diskussion über Klimawandelhysterie"
    (Videos bei denen die Rechte fragwürdig sind, möchte ich hier nicht direkt verlinken)

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  3. Der Mensch ist eben nicht perfekt und Irrtum war schon immer die andere Seite unserer Forschungsmedaille. (Potsdam übrigens mit nur einem M) ;-)

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  4. Na ja, das stimmt schon; hier erhärtet sich allerdings meiner Meinung nach immer stärker der Verdacht, dass diese Schlamperei System hat; einerseits nach dem Motto, "was nicht passt, wird passend gemacht" und andererseits "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Was schlussendlich dabei rauskommt, scheint mir weniger etwas mit seriöser Wissenschaft zu tun zu haben, sondern vielmehr mit Voodoo, ähnlich dem, was man von den Finanzökonomen her kennt. Während man letzteren allerdings kein Wort mehr glaubt, erfreuen sich die sogenannten Klimaforscher, von Schellnhuber, Ramstorf und Latif abwärts, noch einer verhältnismäßig großen (lauten) Anhängerschaft unter den Medienmachern; wenn auch mit spürbar abnehmender Tendenz.
    Aber um meine Zweifel auf den Punkt zu bringen: Wenn die offizielle Klimawissenschaft bei einer 10jährigen Prognose bereits dermaßen daneben liegt, wie "glaubwürdig" sind dann erst jene 50- oder 100-jährige Prognosen, mit denen man regelmäßig Panik verbreitet?
    Und ja, natürlich nur ein M ;)

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