Freitag, 14. Juni 2013

Der Off-Topic-Freitagabend: After Earth und 3D-Drucker

Gestern stand der Science-Fiction-Film After Earth auf dem Programm... leider. 
Führt man sich die Kritiken zu Gemüte, dann scheint es so, als ob Jaden Smith, Hauptdarsteller und Sohn von Will Smith, das Zeug dazu hat, im Netz eine ähnliche "Beliebtheit" zu erlangen, wie Justin Bieber. Hier eine kleine Auswahl, der einschlägigen Kommentare: "Verzogener Rotzlöffel", "Schlechtester Schauspieler", "Null", "unbegabter Hosenscheißer", "hat Rolle nur wegen seinem Vater bekommen"...
Nun gut, Smiths Sohnemann ist hochgradig unsympathisch. Geschenkt. Meine Kritik ist hingegen eine ganz grundsätzliche und betrifft das gesamte SciFi-Genre: Warum setzt man uns seit Jahren immer dieses Endzeit-Thema vor? Schlägt hier bereits der Geist und die Angstlust der Klima-Apokalyptiker voll durch? 
Wohin ist die Aufbruchsstimmung der 50er und 60er Jahre entschwunden, die Klassiker wie Star Trek hervorbrachte? Eine positive Vision unserer Zukunft, muss nicht zwingend langweilig sein!
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Hierbei handelt es sich freilich um das us-amerikanische Portal des Online-Händlers. Bei Amazon.de ist das Angebot hingegen noch extrem dürftig. Dass man in Europa meist hinterher hinkt, ist allerdings nicht wirklich neu.
Sei es, wie es sei, man stelle sich nur vor, welch "nerdige" Objekte sich mit so einem Gerät erzeugen ließen... Ich komme ins Schwärmen, wenn ich nur daran denke ;)

4 Kommentare

  1. " man stelle sich nur vor, welch "nerdige" Objekte sich mit so einem Gerät erzeugen ließen"

    z.B einen Phaser zum Ausdrucken ;-)
    LG,
    Erwin

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  2. Ein 3D Drucker hat sicher seinen Reiz. Wenn die etwas leistungsfähigeren Modelle für unter 1000 Euro zu haben sind, werde ich mir wahrscheinlich einen zulegen. Allerdings ist es auch so, dass 3D Druck eine gehörige Portion Einarbeitung in die Materie erfordern dürfte. Alleine das Erstellen der Modelle am Rechner, ist sicher nicht jedermans Sache.

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    1. Das sehe ich ähnlich: Die brauchbaren Modelle müssen billiger werden.
      Inwieweit man sich einarbeiten muss, hängt wohl davon ab, was man machen möchte. Fertige Vorlagen gibt es im Netz nämlich mittlerweile tausende.
      Wer selbst kreativ sein möchte, oder sich beispielsweise ein bestimmtes Ersatzteil für seine Waschmaschine ausdrucken möchte, der wird nicht umhin kommen, tiefer in die Materie einzusteigen.
      In Kombination mit 3D Scannern, die auch nicht mehr die Welt kosten, ergeben sich hier jedenfalls enorme Möglichkeiten.

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