Freitag, 13. September 2013

Der Off-Topic-Freitagabend: Global Cooling usw.

Das Internet - auch für Medienmenschen und Copyright-Fetischisten aller Herren Länder offensichtlich noch immer "Neuland" ;)


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Da ich zurzeit die Arbeit an einem ottonenzeitlichen Banner plane bzw. vorbereite, durchstöbere ich unter anderem Youtube nach Anleitungen für zeitgenössische Nähtechniken und Stick-Stiche. Dabei ist mir zufällig folgendes Ungetüm untergekommen. 


Nun weiß ich, was ich mir, neben einem 3D-Drucker und einem 3D-Scanner, noch zu Weihnachten wünsche ;)

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Sieh einer an, nachdem bereits der antarktische Eisschild in den letzten Jahren - entgegen sämtlicher Prognosen - angewachsen ist, tun sich nun ähnliche Dinge in der Arktis (das ist jene Weltgegend, von der es 2007 hieß, sie würde spätestens 2013 eisfrei sein...) - "and now it's global COOLING!": Klick mich
Überrascht hat mich das übrigens nicht wirklich, wo doch bereits Mojib Latif mit seiner vor rund 13 Jahren getätigten Aussage, wir sollten uns an viele Winter ohne Schnee gewöhnen, nachweislich meilenweit daneben lag. Freilich, der Witz an der Sache ist, dass diese Herrschaften in ihrer Verzweiflung mittlerweile sogar dazu übergehen, Kältewellen der Erderwärmung in die Schuhe zu schieben; auch wenn sie es nicht beweisen können.
Spätestens nachdem zu Jahresbeginn das britische Met Office klar gestellt hat, dass es seit 16 Jahren so gut wie keine Erderwärmung mehr gibt (worüber sich viele deutschsprachige Medien ausgeschwiegen haben), wird die Luft für jene "Wissenschaftler" zunehmend dünner, die in ihrer Angstlust beharrlich "es brennt!" rufen: Klick mich
Anders formuliert: All  die steil nach oben schießenden "Klima-Kurven", die im TV seit vielen Jahren - mit Grabesstimme aus dem Off - präsentiert wurden, haben sich nachweislich als maßlose Übertreibungen und völliger Bogus entpuppt. 

10 Kommentare

  1. Ich stehe dem Thema Erderwärmung seit ein paar Jahren auch sehr kritisch gegenüber. Hellhörig hat mich ein Bericht französischer Forscher gemacht, in dem es darum ging, dass eine angeblich vom Überspülen bedrohten Inselgruppe im Pazifik plötzlich wieder aus dem Ozean empor gestiegen ist.
    Absinken, wie auch Ansteigen, hängen dort eng mit der Geodynamik zusammen und haben kaum etwas mit zunehmenden Pegelständen der Ozeane zu tun. Aber gerade die untergehenden Südseeparadiese werden bis heute für ziemlich unseriöse Katastrophenszenarien missbraucht.

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    1. Ja, eines dieser vom angeblichen Untergang bedrohten Paradiese, war Tuvalu (Hauptexportartikel ist die TLD .tv).

      http://diepresse.com/home/panorama/klimawandel/108211/Tuvalu-versinkt-nicht-definitiv-nicht-

      http://www.pressetext.com/news/20100604021
      Wobei man es in diesem Artikel nicht lassen konnte, trotzdem eine Priese Zweifel zu streuen - siehe die Erwähnung der bösen Wirbelstürme. Da ist es interessant zu wissen, dass auch diese, trotz des (eigennützigen) Geschreis der Müchner Rück, in den letzten Jahren nicht mehr geworden sind:
      http://www.kaltesonne.de/?p=4930

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  2. was die wenigsten Menschen überhaupt wissen, ist, dass diese "Klimakurven" nicht einmal auf Prognosen, sondern auf irgendwelchen Computermodellen bzw. Simulationen beruhen. Das ist sogar noch weniger als eine Prognose!
    QX

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    1. "Prognosen" des Klimas sind in der Tat unmöglich, weil es sich bei letzerem um ein gekoppeltes Geflecht nicht-linearer Prozesse handelt.

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  3. Irgendwie ist das Fernsehen wirklich noch nicht im Internetzeitalter angekommen.
    Zum Glück besteht das im Internet ausgeblendete Filmmaterial aber meist sowieso nur aus Berufssport oder ähnlich entbehrlichem Blödsinn ;-)
    LG,
    Erwin

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    1. Das ist durchaus nicht ganz unrichtig ;)

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    2. von mir aus dürfen die auch gerne die komplette tagesschau ausblenden, ich würde sie nicht vermissen. weil wie hieß es bei den simpsons so schön: "wenn ich lügen hören will, lese ich hemingway "
      ;-)

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    3. Ich liebe die Simpsons und ihre Weisheiten (bis zur 13. Staffel)
      :)

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  4. Ob die Prognosen nun stimmen oder nicht, fest steht, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe nicht nur dem Klima schaden, sondern auch in anderer Hinsicht schlecht für unsere Umwelt sind - Beweisstück A Golf von Mexiko 2010 - und dass diese Energievorräte begrenzt sind. Mir wäre also lieber, die Panik würde weiter betrieben und die Leute würden einsehen, dass wir uns Alternativlösungen zu Erdöl und Co überlegen müssen als dass wir uns jetzt auf dem "Ätschibätsch" ausruhen und weiterhin auf der "Hinter uns die Sintflut"-Attitüde dahinvegetieren.

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    1. Es ist nicht die Aufgabe einer seriösen Wissenschaft, die Bevölkerung mit Halbwahrheiten und Lügen zu bombardieren, um eine gesellschaftspolitische Veränderung herbeizuführen. Damit demontiert man jegliches Vertrauen in die naturwissenschaftliche Forschung und begibt sich auf das notorisch ideologieschwangere Niveau von Geistes- und Sozialwissenschaften.

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