Donnerstag, 14. Mai 2015

Krimskrams: Römische Keramik-"Staubfänger" -- Streit um Parthenon-Fries

Römische Keramik-"Staubfänger"

Nachdem ich meinen Schreibtisch von diversen Büchern befreit habe ist dort wieder erstaunlich viel Platz vorhanden. Was liegt also näher, zumindest einen Teil davon so rasch wie möglich mit optisch ansprechenden Staubfängern zu verstellen? :)
Meine Wahl fiel auf die Replikate antiker Keramik, die kommod im Internet bei der Firma Römische Keramik XAN-TST bestellt werden können (vielleicht auch als Geschenkidee ganz nett): Klick mich

Leider dauert die Lieferung bis zu sechs Wochen, da nicht alle drei von mir gewünschten Artikel lagernd waren. Aber da kann man nichts machen. Sobald die Stücke eingetroffen sind, werde ich sie hier besprechen bzw. ein "Urteil" darüber fällen.

Übrigens, dieses Unternehmen war auch schon mehrmals als Aussteller bei der Internationalen Reenactmentmesse in der Villa Borg (Saarland) vertreten, wie die Liste der Teilnehmer (inkl. Kontaktdaten) verrät: Klick mich
Wer sich für historische Replikate interessiert - z.B. Lederwaren, Schmuck, Handmühlen, Kleidung, Waffen, Geschirr usw. - der wird hier viele interessante Anbieter finden.
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Streit um Parthenon-Fries

Magere Zeiten für einige notorisch überbezahlte Star-Anwälte? Eventuell, denn die aktuelle griechischen Regierung möchte nicht mehr auf dem Rechtsweg die Rückgabe des seit Jahren heftig umstrittenen Parthenon-Frieses erzwingen, sondern denkt darüber nach, sich auf diplomatischem Weg mit dem British Museum zu einigen: Klick mich

Man beachte den unter dem Artikel stehenden Kommentar vom Nutzer "et al.". Er mag etwas überspitzt sein, ist im Kern aber wohl zutreffend...
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Das Angeber-Latein der Woche

Iniuriam qui facturs est, iam facit
Ein Heilmittel gegen Unrecht liegt im Vergessen.
Publius Syrus, Sententia I 21; Seneca, Epistulae morales 94,28

4 Kommentare

  1. Volle Zustimmung zu diesem "et al." Kommentar
    Für den Pergamon-Altar gilt das gleiche wie für viele andere antike Marmor-Kunstwerke, ohne die Bergung wären diese alle zu Kalk verarbeitet worden und für immer verloren.

    Weil es gerade passt, hier ein FAZ-Artikel wo die Ausrichtung des Nike-Tempels mit der Seeschlacht von Salamis erklärt wird:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/seeschlacht-von-salamis-als-athen-zur-grossmacht-wurde-13553132.html

    Rainer B.

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    1. Ein interessanter Artikel, danke für den Hinweis!

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  2. Ok, in Griechenland besteht jetzt aktuell keine aktue Gefahr, aber bei vielen anderen Inhalten des British museum denk ich mir schon, wenns nur die Vorschlaghammer und Sprengköpfe der IS nicht erwischen, is mir wurscht, wo die Sachen sind.

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    1. Das Problem an dieser Weltgegend ist ja leider, dass dort in absehbarer Zeit nirgendwo ein geistiges Klima sichergestellt werden kann, das den Schutz archäologischer Artefakte garantiert.
      Beispielsweise stiegen während des sogenannten "Arabischen Frühlings" nicht nur einige Wächter, sondern sogar ein hochrangiger Polizist ins Museum von Kairo ein, um dort wertvolle Ausstellungsstücke zu mopsen.
      Und selbst bei der Türkei habe ich schwere bedenken, wie die Lage in einigen Jahrzehnten sein wird. Denn auch dort stellt man seit geraumer Zeit - in einer Art Salamitaktik - die Weichen in Richtung geistiges Mittelalter (mit unbeabsichtigter, aber offensichtlicher Unterstützung der Europäischen Union).

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