Donnerstag, 13. August 2015

Krimskrams: Copyright-Beschwerde -- Mysteriöses aus Meßkirch -- Globalesisch

Vorschnelle Copyright-Beschwerde

Mitten im Urlaub tauchte im Blog ein irritierender Kommentar auf, in dem ich beschuldigt wurde, das PDF eines fremden Autors irgendwo hochgeladen und dann darauf verlinkt zu haben.
Nachdem ich diesen Schmarrn gelesen hatte, dache ich so bei mir.... Klick mich  ;)

Der Beschwerdeführer - er behauptete einer der beiden Autoren des PDFs zu sein - hätte eigentlich nur auf den kritisierten Link klicken müssen, um sofort zu erkennen, dass das Dokument nicht von mir auf einen dubiosen Server hochgeladen wurde, sondern über die offizielle Domain der Uni Heidelberg frei und vor allem legal für jedermann abrufbar ist. Aber diese einfache Mausklick zwecks Überprüfung war dem Mann offensichtlich nicht in den Sinn gekommen. Lieber wird gleich munter drauflos beschuldigt...
Prinzipiell entferne ich allerdings gerne jedes verlinkte PDF, falls ein Autor das unbedingt möchte. Denn wenn jemand es nicht begrüßt, dass seine an sich frei zugänglichen Publikationen eine möglichst große Leserschaft erreichen, dann will ich dem keinesfalls im Weg stehen.
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Von Papers, Keynotes und sonstigem Globalesisch

In der Neuen Zürcher Zeitung beschäftigt man sich kritisch mit der anglophonen Dauerpenetration in Wissenschaftskreisen - eine wahrlich "uncoole" Entwicklung, die übrigens auch schon das Goethe-Institut auf den Plan gerufen hat: Klick mich
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Mysteriöses aus Meßkirch

Erstaunlich, auf welch interessante Beifunde man beim Googeln nach der allseits beliebten Klosterstadt stoßen kann: Klick mich

Bleibt die Frage, was an dieser Geschichte dran ist. Sollte sich der Fall wirklich so zugetragen haben, wie er in diesem Artikel beschrieben wird, dann macht es doch zumindest nachdenklich.
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Das Angeber-Latein der Woche

Multos dimere debet, quem multi timent.
Viele muss fürchten, wen viele fürchten.
Publius Syrus, Sententiae M30

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