Dienstag, 8. September 2026

🎧 Hörbares: Als Rom am größten war -- Historischer Goldschatz aus spanischem Museum gestohlen -- Der (blödsinnige) Bar-Kochba-Aufstand -- "Hass und Hetze" (und die dämlichen Ansichten eines Informatikers) -- usw.


 Als Rom am größten war: Ein Reich von Britannien bis Persien | Spieldauer 15 Minuten | WDR |  Direkter Download

132 n. Chr. – Der Bar-Kochba-Aufstand und die jüdische Diaspora | Spieldauer 45 Minuten | DF | Stream & Info 
Ein fanatischer religiöser Ekstatiker und erwiesener Gauner, der sich als Messias ausgab und sein Volk in den Abgrund führte, ist heute israelischer Nationalheld; eigentlich unpackbar, dieses Level an nationalistischer Blödheit. Vor allem wenn man bedenkt, dass weiter zurückliegende Generationen von Juden den Namen dieses Verführers noch gerne als "Bar Kozeba" verballhornten, was so viel wie "Sohn des Lügners" bedeutet...

 Kunstraub in Ostspanien - Historischer Goldschatz aus Museum gestohlen | Spieldauer 3 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download
Unverständlich, wieso der zu Beginn sprechende Herr fast zur Heulboje wird. Wenn es dem verstaatlichten archäologisch-historischen Forschungsbetrieb - wie seine Vertreter gerne behaupten - nämlich primär um den Erkenntnisgewinn geht, dann ist der materielle Verlust dieses gewiss gut dokumentierten und bestens erforschten Horts eigentlich nichts mehr als ein vernachlässigbarer Klacks...

 Jerusalem: Archäologen legen Geschichte der Grabeskirche frei | Spieldauer 3 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Verlorene Geschichte – Schwarzbuch Denkmalpflege | Spieldauer 4 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Jahrtausenddürre 1540 | Spieldauer 10 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

1666: Großer Brand von London - Eine Katastrophe wird nationaler Mythos| Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download

19. Jahrhundert: Mit entführter Crew auf See - Kapitän Jürgen Rickmers | Spieldauer 13 Minuten | WDR | Direkter Download

17. Jahrhundert: Der seltsame Fall des Monsieur Fouquet | Spieldauer 14 Minuten | WDR | Direkter Download

18. Jahrhundert: Bayerns Robin Hood - Räuber Matthias "Hiasl" Klostermayr | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download

 Peter J. Brenner – Hass und Hetze. Eine politische Kampfformel | Spieldauer 56 Minuten | Kontrafunk | Stream & Info | Direkter Download
Wenn ich die Phrase "Hass und Hetze" höre, dann ist bei mir der Ofen aus. Da ist es mir auch völlig Wurscht, aus welcher politischen Richtung der Sprecher kommt; selbst wenn so jemand mit mir weltanschaulich zu 100 Prozent kompatibel ist. Ich habe nämlich keinen Bock auf solche Krawallmacher, die offensichtlich an keiner ehrlichen Diskussion interessiert sind, sondern bloß vorhaben, das Gegenüber aus intellektueller Faulheit mit so einer maximalen Moralkeule niederzuknüppeln.
Ein ähnlich beliebtes Pseudoargument wie "Hass und Hetze" ist der "Neid". Den hat mir kürzlich einer auf Social Media vorgeworfen, weil ich ihn gefragt habe, warum er denn in seinen Blogtexten nicht ausschließlich in der Sache selbst argumentiert, sondern immer und immer wieder in thematisch völlig verschiedenen Bereichen darauf hinweist, dass er Informatiker ist - und zwar mMn in einer penetranten Weise, als ob ihn diese Ausbildung intellektuell adeln und zum Universalgelehrten machen würde; was ja wiederum nichts anderes als der Logikfehlschluss "Autoritätsargument" ist. Der Typ wurde daraufhin unrund, ging mich - nach einigem Hin und Her - schließlich unter der Gürtellinie an (z.B. ich hätte nur "Baumschulen" besucht) und meinte eben am Ende seiner Suada, dass ich ihn doch nur beneiden würde - wegen seinem Informatikertum.
Ich hätte fast laut losgelacht! Neidisch nämlich auf einen, der unzählige Jahre seines Lebens  damit vergeudet hat, vergeblich seinem Doktorhut nachzulaufen; der bis heute seine Freizeit mit dem Verfassen juristischer Schriftsätze und einer fast schon autistisch anmutenden Prozesshanselei verbringt (er hält sich ja auch für einen genialen Hobby-Juristen, obwohl er von der Justiz immer und immer wieder einen Tritt in die Weichteile erhält); der sich als Informatik-Koryphäe betrachtet, während die eigene Website aussieht, als ob sein fachlicher Kenntnisstand bei Cobol, Fortran und Turbo Pascal stehen geblieben ist; der sich aufgrund extremer Trägheit jahrelang nicht dazu aufraffen konnte, die von ihm so verachtete und in unzähligen Blogtexten geschmähte Hauptstadt zu verlassen; der in seinen sporadischen Videos bereits wie eine Dampflock zu schnaufen beginnt, wenn er zu Fuß eine Strecke zurücklegt, die nur wenig länger ist als der Weg von der Couch zum Kühlschrank; der insinuiert, weil er zu kurz geraten sei, bekomme er keine Frau ab; der aber in Wirklichkeit von seiner einstigen Feminismuskritik längst in eine immer unverhohlenere biologistische Frauenverachtung abgerutscht ist und dessen Liebesleben sich folgerichtig als Langzeit-Alleinstehender seit Jahren weitestgehend im 'Verkehr' mit der eigenen Hand erschöpfen dürfte.
Das war jetzt nur ein kleiner Auszug dessen, was es meinerseits über diese aufgeblasene Frustwuchtel zu sagen gibt - und zwar nach dem Motto "wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder zurück".
Von Neid kann daher wohl kaum die Rede sein. Von Mitleid aber ganz gewiss auch nicht. 

6 Kommentare:

  1. Servus Hilti! Danke für die Tipps! Da sind wieder ein paar interessante Sachen dabei. Besonders beim Bar-Kochba-Aufstand gibt es tatsächlich einiges zu hinterfragen. Die heutige Verklärung Bar Kochbas zum Helden sehe ich auch sehr kritisch. Bei aller nachvollziehbaren Bedeutung des Aufstands gegen die Römer sollte man auch die enormen Folgen und das Leid dieses Krieges nicht ausblenden. Gerade bei historischen Figuren ist es halt wichtig, sie nicht einfach nachträglich zu Helden zu machen, sondern die ganze Geschichte im Blick zu behalten. Das passt auch zu deinem ausführlichen Kommentar zur Völkerwanderungszeit kürzlich.
    Liebe Grüße, Adrian

    AntwortenLöschen
  2. Ich kann mir denken, wen du meinst.
    Der lebt jetzt auf einer Insel.

    W.T.C.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich weiß. Ausgerechnet auf die Insel der Liebesgöttin Aphrodite ist dieser zölibatäre Frauenschreck gezogen. Was für eine Ironie!

      Löschen
  3. Ich muss gerade an die Komödie "The 40 Year-Old Virgin" denken.
    :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der ist freilich schon sehr lange jenseits der 40 ...

      Löschen
  4. Das ist das Henne-Ei-Problem mal etwas anders: Ist er frauenfeindlich, weil er leer ausgeht, oder geht er leer aus, weil er frauenfeindlich ist? Knifflig!!
    S3MM3L

    AntwortenLöschen

Kommentare werden entweder automatisch oder von mir manuell freigeschalten - abhängig von der gerade herrschenden Spam-Situation und wie es um meine Zeit bestellt ist.