Sonntag, 27. September 2020

🎧 Hörbares: Königin Kleopatra -- Das Geheimnis der Tempelritter -- Landwirte als Archäologen -- usw.


 Kleopatra - Königin der Königinnen | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Das Geheimnis der Tempelritter - Geld, Macht und Intrigen | Spieldauer 19 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Frühmittelalterliches Gräberfeld entdeckt: "So ein Grabfund kommt nur alle zehn Jahre vor" | Spieldauer 4 Minuten | MDR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

 Das Massenphänomen Marienwallfahrt und die frühe Reformation | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Göttergaben - Das Opfer in den Religionen | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Der Beginn der Landwirtschaft - Zivilisation und Risiko | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Scherben vom Acker - Landwirte als Archäologen | Spieldauer 25 Minuten | BR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

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Freitag, 25. September 2020

Krimskrams: Die Schmähtandler der DGUF -- LARPer vermasseln Schildwall -- Mörderisch gute Musik



Die Schmähtandler der DGUF

Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) veranstaltete kürzlich eine Online-Tagung zum Thema "Archäologie der Moderne".  Man stellte dabei die Frage: "Wollen und brauchen wir mehr Archäologie der Moderne?" Und weiter heißt es: 

"Die DGUF macht die Archäologie der Moderne zum Thema ihrer Jahrestagung 2020 und initiiert dazu eine fachöffentliche Debatte, die Protagonisten und Kollegen anderer Archäologien, die Skeptiker wie Befürwortende an einem Tisch zusammenführt. Es ist an der Zeit, dass die Argumente des Für und Wider einer stärker vertretenen und stärker finanzierten Archäologie der Moderne auf den Tisch gelegt und ausgetauscht werden; es ist an der Zeit, dass das ganze Fach zu diesem Thema miteinander redet statt übereinander. Die DGUF selbst ist zu diesem Thema inhaltlich wertneutral und ergebnisoffen."

Jaja, "wertneutral und ergebnisoffen". Das kann man leicht behaupten, denn Papier ist bekanntlich geduldig. In der Realität ist der für diesen Text verantwortliche Mensch ein Schmähtandler allererster Ordnung. Zeigt doch das Programmheft, dass die geladenen Redner quasi durch die Bank auf einer Linie sind und die Umtriebe der Archäologie der Moderne nicht ernsthaft infrage stellen. Man sollte die DGUF deshalb wohl für den Baron-Münchhausen-Gedächtnispreis nominieren...

Freilich, es wird andererseits nicht ganz einfach sein, echte Kritiker unter den Archäologen zu einem öffenltichen Statement zu bewegen. Einfach weil sich die Betreiber der "Archäologie der Moderne" mit dem Ausgraben von "Zwangslagern" - was immer besonders herausgestrichen wird - gegen Kritik aus den eigenen Reihen immunisiert haben. Unter dem Schutzschild "Aufarbeitung der Vergangenheit" - und damit ist in der Regel die bekannte Zeitspanne von zwölf Jahren im 20. Jahrhundert gemeint - kann man dann seinen ganzen persönlichen Vorlieben auf Kosten des Steuerzahlers ausleben. Etwa das Ausbuddeln der Müllhalde einer Hippie-Kommune oder eines filmisch gut dokumentierten Lagers von Kernkraftgegnern aus den 1980ern; in beiden Fällen handelt es sich um den Ausgräbern weltanschaulich wohl nahestehende Gruppen. Eine geradezu infantile Freude legen die Darsteller dieses schwindligen Wissenschaftstheaters an den Tag, wenn sie beispielsweise eine angerostete Konservendose von Aldi zutage fördern und daraus bedeutungsschwer folgern, man habe sich dazumal von Sardinen in Öl ernährt. Potzblitz! Da soll noch einmal einer behaupten, Geisteswissenschaftler würden zunehmend wertlosen Schrott produzieren. Nein, vielmehr sammeln sie ihn dieser Tage.

Währenddessen zerbröseln nicht erforschte Bodendenkmäler aus der weiter zurückliegenden Vergangenheit aufgrund fehlender Mittel und werden von Metallsuchern abgegrast, denen man mittels fest zugewiesenen Suchgebieten, verpflichtenden Suchgenehmigungen und vor allem Enteignungsgesetzen die Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden maximal unschmackhaft gemacht hat. Objekte, die hinsichtlich ihrer Bedeutung mit der Himmelsscheibe von Nebra vergleichbar sind, werden so der Forschung entzogen.

Wenn - wie Wilhelm Busch meinte - auch Dummheit eine natürliche Begabung ist, dann können der staatliche Denkmalschutz und seine Wurmfortsätze offensichtlich aus einem vollen Reservoir schöpfen.

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LARPer vermasseln Schildwall 

Von den heimischen Medien weitestgehend übersehen ist in den USA - und ganz besonders in der Stadt Portland - die LARP-Szene in den letzten Monaten geradezu aufgeblüht. Zwar legen die Betreiber der täglich stattfindenden Freiluft-Inszenierungen bei ihren Kostümen viel Liebe zum Detail an den Tag, jedoch beim Schauspielern selbst hapert es noch. So wurde z.B. nicht bedacht, dass ein Schildwall, der leicht umgangen und von hinten attackiert werden kann, so viel Sinn macht wie eine Burg mit heruntergelassener Zugbrücke. Auch ist ein Schildwall sinnlos, wenn sich zwischen den Schilden große Lücken auftun, da man ihn an diesen Stellen leicht aufbrechen kann. Eventuell sollten die Darsteller zukünftig vor ihren Veranstaltungen militärhistorische Fachleute zurate ziehen - oder wenigstens Bernard Cornwells Uhtred-Romane lesen.

Beim Betrachten solcher Videos bekommt man allerdings eine ungefähre Vorstellung davon, wie es war, als die gut ausgebildete und bestens ausgerüstete römische Berufsarmee zwischen die Reihen hastig ausgehobener, undisziplinierter und wild zusammengewürfelter 'Barbarenarmeen' gefahren ist. Von daher handelt es sich um durchaus interessantes Anschauungsmaterial.





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Marschieren wir ins bevorstehende Wochenende ....

... mit der mörderisch gute Musik von zwei todschicken Gesangstalenten und echten Sympathieträgern der Weltgeschichte 😃



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Weitere interessante Themen:


Donnerstag, 24. September 2020

📽️ Videos: Was ist vom Geschichtspark Bärnau-Tachov zu halten? -- Mobiles Röntgengerät für archäologische Museen -- Peinliches auf Bild.de -- Neferhotep --usw.



 Hier wird das Mittelalter lebendig! Der Geschichtspark Bärnau-Tachov | Spieldauer 7 Minuten | Youtube | Stream & Info
In diesem aktuellen Video wird der Geschichtspark Bärnau-Tachov vorgestellt. Ich hatte mit dem wissenschaftlichen Leiter des Projekts - dem Archäologen Stefan Wolters - ja vor drei Jahren ein Interview gemacht. Mich hat nun jemand gefragt, was ich von diesem Freilichtmuseum halte und ob das ein ähnlicher Käse wie die Mittelalterbaustelle Campus Galli ist. Doch das weiß ich leider nicht so genau. Mir liegen dazu einfach keine aktuellen Informationen vor. Was ich aber sagen kann: Zumindest das Grundkonzept ist besser, weil dem Besucher wesentlich mehr für sein Geld geboten wird als das beim Campus Galli der Fall ist. Der besteht nämlich auch nach acht Jahren vor allem aus Ankündigungen und ist ansonsten ein nimmersatter Schwamm, der Unsummen an Steuergeld aufsaugt. Freilich, es könnte mittlerweile auch bei der Konkurrenz in Bärnau nicht alles rund laufen. Vielleicht mag aber dazu unter den Lesern jemand etwas sagen? Ist dort zurzeit ein Besuch empfehlenswert?


 Das Geheimnis des Neferhotep (Episode 1)  | Spieldauer 5 Minuten | L.I.S.A. | Stream & Info

 Das Geheimnis des Neferhotep (Episode 2)  | Spieldauer 5 Minuten | L.I.S.A. | Stream & Info

 Das Geheimnis des Neferhotep (Episode 3) | Spieldauer 5 Minuten | L.I.S.A. | Stream & Info

 Das Geheimnis des Neferhotep (Episode 4) | Spieldauer 5 Minuten | L.I.S.A. | Stream & Info

 Das Geheimnis des Neferhotep (Episode 5) | Spieldauer 5 Minuten | L.I.S.A. | Stream & Info

 Sensationsfunde aus dem Paläon in Helmstedt | Spieldauer 5 Minuten | ARD | Stream & Info

 1500 Jahre alter Fund aus der Völkerwanderungszeit | Spieldauer 3 Minuten | Bild | Stream & Info
Sehr peinlich, was denen da für ein Fehler unterläuft (und ich rede nicht vom Grammatikschnitzer im ersten Satz der Moderatorin).

 Mobiles Röntgengerät für archäologische Museen | Spieldauer 6 Minuten | Youtube | Stream & Info



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Montag, 21. September 2020

📖 Buch: Kelten-Kochbuch

Da ich vom Verlag Zauberfeder bereits zwei Kochbücher besitze (Römer-Kochbuch, Gladiatoren-Kochbuch) und mir beide gut gefallen haben, war es eigentlich naheliegend, mir auch das neu erschienene "Kelten-Kochbuch" anzusehen (der Verlag mag, zumindest auf dem Cover, noch immer keine Bindestriche; ich schon 😊).
Auch hier war für mich bei der Bewertung wieder die Frage von einiger Bedeutung, wie leicht sich die Rezepte nachkochen lassen. So können z.B. nur schwierig erhältliche oder teure Zutaten das Kochvergnügen arg trüben; manch Kochbuch für historische Gerichte endet deshalb als Staubfänger.
Gleichzeitig ist schon auch die Frage interessant, wie authentisch die beschriebenen Gerichte sind, denn schließlich möchte man einen ungefähren Eindruck von den geschmacklichen Besonderheiten erhalten, die die Küche unserer Vorfahren auszeichneten. Während allerdings z.B. von den Römern Kochrezepte Wort für Wort überliefert wurden, gilt das für die überwiegend schriftlose keltische Kultur, die vor der römischen Landnahme in großen Teilen Europas den Ton angab, nicht. Ein brauchbares Kelten-Kochbuch zu schreiben ist daher etwas knifflig...

Als ich das Buch nach Erhalt rasch von hinten nach vorne durchblätterte, war das erste Rezept, das mir unter die Augen kam jenes für "manx potato griddle cakes". Ach du meine Güte, schoss es mir durch den Kopf, das fängt ja schon mal 'gut' an; ein angebliches "Kelten-Kochbuch", in dem die Gerichte auch Pflanzen enthalten, die erst lange nach dem Verlöschen der keltischen Kultur in Europa heimisch geworden sind! Wahrscheinlich, so war meine Vermutung, wurde der Keltenbegriff hier äußerst großzügig auf das moderne oder wenigstens frühneuzeitliche Irland und Schottland ausgedehnt, wie es ja mitunter leider vorkommt. Die Autorin Ingeborg Scholz wird womöglich so eine Hobbyistin mit kräuterfrauhaftem Halbwissen sein, die zu viel Diana Gabaldon gelesen oder geschaut hat - kam mir in den Sinn (zufälligerweise hat der Verlag auch ein 'Outlander'-Kochbuch im Angebot).

Doch man sollte keine voreiligen, allzu pauschalen Schlüsse ziehen. Rasch stellte sich beim Lesen des 136-seitigen Buchs heraus, dass Frau Scholz durchaus fachlich kompetent ist. Bereits auf den einleitenden Seiten gibt sie einen sehr gelungenen Überblick zu den archäologisch-historischen Quellen, die die Hauptgrundlage für unser Wissen über die keltischen Ernährungsgewohnheiten bilden. Dazu zählen etwa verkohltes Gebäck, widerstandsfähige Fettreste an den Wänden poröser Tongefäße und sogenannte menschliche Koprolithen - also konservierte Exkremente (wer hätte gedacht, über so etwas ausgerechnet in einem Kochbuch zu lesen 😃). Ja, sogar auf die Sprachforschung wird zurückgegriffen, wenn es beispielsweise darum geht Hinweise zu finden, welches Gemüse die Kelten bereits verputzt haben (Gemüse an Siedlungsplätzen archäologisch zweifelsfrei nachzuweisen ist nämlich vergleichsweise schwierig). Darüberhinaus wird erläutert, welchen Einfluss die jeweilige gesellschaftliche Stellung, der Lebensraum oder das Geschlecht eines Individuums auf dessen Ernährungsmöglichkeiten gehabt haben dürfte.

Die vorgestellten Rezepte wurden in drei Haupt-Kapitel unterteilt. Im Zentrum des ersten steht die 'klassische' keltische Welt. Im zweiten und dritten kommt der von mir nicht sehr geschätzte erweiterte Keltenbegriff zum Tragen. Wobei die Autorin selbst einräumt, dass dieser nicht unumstritten ist. Und immerhin zieht sie eine für den Leser klar ersichtliche Trennlinie.

  • 1. Die keltische Welt bis zur Eroberung Galliens
    • Alltagsküche
      • Getreidebrei und Eintopf (Grundrezepte für Getreidebrei, Keltischer Standardeintopf, Ritschert, Haferfladen usw.)
      • Feines Brot und guter Käse (Gebildbrot usw.)
    • Festzeiten und Gelage
      • Frauenfest (Wachtleier, Waldbeer-Pfankuchen usw.)
      • Häuptlingsgelage (pikantes Bohnenmus, Schweinebraten mit Honig glasiert usw.)
    • Die vier Jahreszeiten
      • Frühling (Kräutersuppe usw.)
      • Sommer (Gebackener Käse mit Wildkräutern usw.)
      • Herbst (Deftiger Pfankuchen usw.)
      • Winter (Fruchtige Linsensuppe usw.)
  • 2. Geographische Kontakte und kulinarische Inspirationen
    • Rom (Rindfleisch mit würziger Tunke usw.)
    • Amerika (Shepherd's Pie usw.)
    • Afrika (Irish Coffee)
  • 3. Kulinarischer Streifzug durch das keltische Europa
        • Porridge
      • Irland (Irish Stew, Soda Bread usw.)
      • Schottland (Apple Frushie usw.)
      • Wales und Cornwall (Welsh Rabbit, Cornish Pasty usw.)
      • Bretagne (Kigh-ha-farz usw.)

    Die Autorin gibt in den Einleitungen zu den Kapiteln - sowie in eingestreuten Exkursen wie auch in den schön bebilderten Rezepten selbst - historische Hintergrundinformationen, Hinweise und Ratschläge; etwa wie man Wildkräuter richtig sammelt, wie von den Kelten Kochtöpfe und Backsteine gehandhabt wurden oder welche Aspekte der keltischen Kultur bei Gelagen zum Tragen gekommen sein könnten.
    Die Kochanweisungen sind leicht verständlich, auch das Beschaffen der authentischen Zutaten stellt wohl nur in Ausnahmefällen eine Herausforderung oder gar ein Problem dar - etwa wenn diese nur saisonal verfügbar sind wie frischer Bärlauch.

    Fazit: Definitiv ein gelungenes bzw. informatives archäologisch-historisches Kochbuch. Wobei allerdings für mich persönlich nur die Rezepte im 1. Teil von Interesse waren. Fünf Sterne hätte ich gerne vergeben, wenn sich Ingeborg Scholz auf die historisch 'echten' Kelten beschränkt hätte. So sind es dann - immer noch gute - vier Sterne geworden.

    PS: Ich werde in den kommenden Wochen ein von mir gekochtes Gericht aus dem Buch hier vorstellen.

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    Weiterführende Informationen:

    Weitere interessante Themen:


    Sonntag, 20. September 2020

    🎧 Hörbares: Antijudaismus in der christlichen Kunst -- Das antike Sparta -- Sensationsfund in Mexiko -- Die römischen Thermen von Trier -- Samurai -- usw.



     Antijudaismus in der christlichen Kunst: Von geschlagenen Nikolaus-Ikonen und Schmähskulpturen | Spieldauer 10 Minuten | DF/ARD | Stream & Info | Direkter Download

    Der Hofnarr - Legende und Wahrheit | Spieldauer 22 Minuten | BR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

    Sensationsfund: Hunderte Mammutskelette in Mexiko | Spieldauer 7 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download
    Sich über die Zustände in Mexiko aufzuregen ist zwar gerechtfertigt, aber vergessen wir nicht, dass auch in Europa die Politik einen erheblichen Einfluss auf die Forschungs- und Publikationstätigkeit von Wissenschaftlern hat. Um die angebliche Freiheit der Wissenschaft ist es ähnlich betrüblich bestellt wie um die vermeintliche Unabhängigkeit des Journalismus. In beiden Fällen ist nämlich eine ungesunde Abhängigkeit von Staatsknete gegeben. Rund 90 Prozent der Mittel für Forschung vergeben in Deutschland der Staat und staatsnahe Institutionen. Und die vergeben kein Geld an bekanntermaßen kritische Wissenschaftler, die wahrscheinlich Ergebnisse liefern könnten, die den herrschenden Parteipolitikern nicht in den Kram passen. In den Sinn kommt mir hier etwa die Erforschung natürlicher Klimavariabilitäten. 

     Soldaten-Alltag im Limes-Turm | Spieldauer 4 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Die römischen Thermen von Trier | Spieldauer 4 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Samurai - Der legendäre Kriegeradel Japans | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

     Das antike Sparta - Wie war das Leben dort wirklich? | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

     (Off-Topic) Vulkane in Deutschland - schlafende Riesen | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

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     Mehr Hörbares


    Freitag, 18. September 2020

    📽️ Videos: Doofer Archäologenhut -- Archäologen graben an der St. Nikola -- Rätselhafte Inschrift gelöst -- usw.

     Archäologische Entdeckung: Burgenländisches Müllendorf steht auf römischer Kleinstadt | Spieldauer 5 Minuten | Youtube | Stream & Info
    Von der archäologischen Entdeckung abgesehen, haben wir es hier wieder einmal mit einem Beispiel aus der Kategorie "doofer Archäologenhut" zu tun - siehe auch hier und hier 😄



     Rätselhafte Maximilian-Inschrift gelöst | Spieldauer 5 Minuten | Youtube | Stream & Info
    Dass am Goldenen Dachl in Innsbruck gar nicht die originalen Reliefs mehr befestigt sind, sondern bloß Kopien, wusste ich nicht. Ich kann so eine Vorgehensweise zwar aus konservatorischer Sicht nachvollziehen, aber dieses zunehmende Ersetzen von Denkmälern durch Kopien halte ich nichtsdestotrotz für eine grobe Behumpserei von Besuchern bzw Touristen. Wegen einer Kopie reise ich nicht stundenlang an. Da kann ich mir nämlich gleich Fotos davon im Internet ansehen. Wobei das Goldene Dachl eigentlich noch ein harmloses Beispiel ist, denn immerhin ist dort noch überwiegend die originale Bausbstanz vorhanden.



     Deutsche Archäologen graben an der St. Nikola | Spieldauer 2 Minuten | NDR | Stream & Info

     Kaiser-Ausstellung im Mainzer Landesmuseum: Die Rhein-Region als europäisches Machtzentrum | Spieldauer 2 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Kaiser-Ausstellung im Mainzer Landesmuseum: "Die meisten Nerven hat es gekostet, Leihgeber zu überzeugen" | Spieldauer 2 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

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    Donnerstag, 17. September 2020

    🎧 Hörbares: Die Germanen -- Wurde Amerika schon in der Antike entdeckt? -- Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht -- Von Nymphen, Göttern und anderen Menschen -- usw.



     Die Germanen - Geheimnisvolle Völker aus dem Norden | Spieldauer 268 Minuten | Youtube | Stream & Info

     Wurde Amerika schon in der Antike entdeckt? | Spieldauer 3 Minuten | BR/ARD | Stream & Info | Direkter Download
    Siehe dazu auch meine ausführliche Rezension des entsprechenden Buchs von Hans Giffhorn. Zutreffend oder nicht, eine spannende These ist es auf jeden Fall!

     Auf den Spuren der deutschen Kaiser - wertvolle Ausstellungsstücke kommen zur großen Landesausstellung nach Mainz | Spieldauer 4 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Das Rhein-Main-Gebiet im Mittelalter - Zentrum Europas | Spieldauer 28 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht | Spieldauer 15 Minuten | RBB/ARD | Stream & Info 

     Von Nymphen, Göttern und anderen Menschen. Die griechische Mythologie in der Musik (1) | Spieldauer 55 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Von Nymphen, Göttern und anderen Menschen. Die griechische Mythologie in der Musik (2) | Spieldauer 55 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

      Kirche und Grabmäler aus dem 7. oder 8. Jahrhundert entdeckt | Spieldauer 4 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

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     Mehr Hörbares


    Montag, 14. September 2020

    Der Fake-News-Multiplikator Wikipedia und die Salzburger Festspiele


    Bei dem Online-Nachschlagewerk Wikipedia handelt es sich aus verschiedenen Gründen um keine reputable Quelle. So fördert etwa die Anonymität von Autoren und Administratoren das Einstreuen von Falschinformationen und subjektiven Wertungen.
    Gravierende Mängel wie dieser sind dem Durchschnittsjournalisten zweifellos bewusst. Gleichzeitig ist er meiner Erfahrung nach aber auch stinkfaul; daher bedient er sich wider besseres Wissen bei Wikipedia, macht diesen Vorgang jedoch - um seine eigene Reputation zu bewahren - nicht kenntlich. Vielmehr verschweigt er die fragwürdige Quelle verschämt; ja, mitunter plagiiert er geradezu bzw. schert sich nicht einmal darum, die übernommene Textstelle halbwegs zu paraphrasieren.
    Hierzu nun ein Beispiel - wobei ich im Gegensatz zu anderen Wikipedia-Kritikern bewusst kein polarisierendes Reizthema gewählt habe, bei dem nämlich viele Leute aus weltanschaulichen Gründen sofort die Jalousien im Oberstübchen  herunterlassen würden, ohne sich mit dem Kern der Kritik auch nur eine Sekunde lang auseinanderzusetzen; nämlich der inhärenten Unzuverlässigkeit von Wikipedia  und besonders den damit verbundenen Auswirkungen auf den öffentlichen Meinungsbildungsprozess. Der von mir gleich geschilderte Fall ist thematisch wenig aufwühlend, veranschaulicht die oben geschilderte Problematik aber gerade deshalb besonders gut.

    Auf Tagesschau.de fand sich am 02. August 2020 ein Video-Beitrag, der von einer Nachrichtenvorleserin vor visuell bombastisch aufgeblasenem Hintergrund (siehe Bild) folgendermaßen eingeleitet wurde:

    Unter strengen Auflagen haben gestern die Salzburger Festspiele begonnen. Sie gelten als weltweit bedeutendstes Festival für Klassik und darstellenden Künste.

    Der erste Satz im Wikipedia-Artikel zu den Salzburger Festspielen lautet: 

    Die Salzburger Festspiele gelten als das weltweit bedeutendste Festival der klassischen Musik und darstellenden Kunst.[1]

    Klar ist zu sehen, dass die Sätze nahezu identisch sind. Wer nun meint, es handle sich um einen Zu- oder Einzelfall, der werfe einen Blick auf dieses Google-Suchergebnis. Deutsche Welle, ORF und viele weitere Medien schrieben genauso direkt bei Wikipedia ab. Oder indirekt, indem sie sich einer Quelle bedienten, die ihrerseits Wikipedia-Texte benutzt hat. Sogar auf der aktuellen Homepage der Salzburger Festspiele protzt man dankbar mit diesem bei Wikipedia schon im Oktober 2012 eingetragenen Satz (zeitlich davor findet Google keine entsprechenden Einträge im Netz). Und möglicherweise waren ja die PR-Leute der Festspiele hauptverantwortlich dafür, ihn mittels einschlägiger Presseaussendung über eine Agentur medial erneut weit gestreut zu haben.

    Schlimm genug, wenn die Journaille wie verrückt voneinander, von Agenturen und schlussendlich von Wikipedia abschreibt. Doch das wirklich dicke Ende kommt erst noch: Die großsprecherische Behauptung, die Salzburger Festspiele seien "das weltweit bedeutendste Festival der klassischen Musik und darstellenden Kunst" beruht bei Wikipedia auf einem einzigen verlinkten ORF-Artikel, der sieben Jahre auf dem Buckel hat. Darin wird allerdings an keiner Stelle der entsprechende Beleg geliefert! Vielmehr ist davon die Rede, dass die Salzburger Festspiele im Jahr 2013 den damals frisch ins Leben gerufenen,  jährlich verliehenen "Opera Award" als bestes Festival erhielten. Daraus über Jahre hinweg ableiten zu wollen, die Veranstaltung wäre international von allen Klassik-Events das bedeutendste ist geradezu haarsträubend. Selbst wenn man absurderweise diesen Award als alleinigen Maßstab hernehmen würde, so gibt es doch längst auch viele andere bzw. aktuellere Preisträger!

    Es ist bei Wikipedia eine immer und immer wieder beobachtbare Masche, dass von Autoren zwar 'Quellen' angegeben werden - um auf den ersten Blick gewissen Formalien genüge zu tun - diese Quellen dann aber keinesfalls das belegen können, was sie belegen müssten. Doch welcher Nutzer des Online-Lexikons prüft schon nach? Richtig, so gut wie keiner. Genau dieser Umstand wird oft schamlos ausgenutzt.

    Der für die inadäquate Quelle im Artikel zu den Salzburger Festspielen verantwortliche Autor "Meister und Margarita" wurde nach einer regelrechten Diskussionsorgie zwischenzeitlich bei Wikipedia gesperrt. In einem etwas älteren, öffentlich einsehbaren Sperrverfahren heißt es, dass er Belege und Quellen nur sparsam eingefügt und oftmals sogar verfälscht wiedergegeben habe. Na wenn das nicht ins Bild passt!
    Man sollte übrigens an dieser Stelle nicht vorschnell die Selbstreinigungskraft von Wikipedia loben. Dass der Autor gesperrt wurde, reicht nämlich als korrigierende Maßnahme schwerlich aus. Denn erstens kann ihn niemand davon abhalten, unter einem anderen Fantasie-Pseudonym zurückzukehren (den herrschenden Wikipedianern ist das egal, anderenfalls würde man die Anonymisierung von Autoren, zumindest aber für die letztverantwortlichen Administratoren uns Sichter abschaffen). Zweitens wäre es - in Kenntnis des Verhaltens von "Meister und Margarita" - unabdingbar gewesen, nach der Sperrung die von ihm zu verantwortenden Edits einer Überprüfung zu unterziehen. Bezeichnend für die mangelnde Verlässlichkeit von Wikipedia ist, dass dies offensichtlich niemand getan hat. Sich hier eventuell damit rechtfertigen zu wollen, dass für so etwas das Personal fehlt, würde es in qualitativer Hinsicht für den arglosen Nutzer des Online-Nachschlagewerks um keinen Deut besser machen.

    An obigem Beispiel wird folgendes ersichtlich: 
    • Wikipedia ist und bleibt eine hochgradig unzuverlässige Informationsmüllhalde. Subjektive Privatmeinungen werden dort unter Zuhilfenahme von inadäquaten Quellen als objektive Tatsachen präsentiert. Dieser Zustand ist inakzeptabel - zumindest für eine Enzyklopädie, die ernst genommen werden möchte.
    • Journalisten von selbsternannten Qualitätsmedien wie der ARD arbeiten nachweislich schlampig. Sie beherrschen die Grundtechniken des Journalismus nicht mehr. Man bedient sich vielmehr aus Faulheit ungeprüfter Quellen und übernimmt von dort falsche oder nicht belegte Tatsachenbehauptungen. Diese weit verbreitete Unsitte schlägt zwingend negativ auf die Qualität der Berichterstattung durch. Deshalb gilt: Wer sich - besonders in wichtigen Fragen - blind auf die von solchen schwindligen Medien verbreiteten Informationen verlässt, ist von allen guten Geistern verlassen. Da könnte man auch gleich zum Postillon oder zur Babylon Bee greifen.
    • Die verlinkten Google-Suchergebnisse veranschaulichen, in was für einem unzumutbaren Ausmaß Wikipedia mittlerweile als Multiplikator von Fake-News oder zumindest von rein subjektiven Wertungen bzw. nicht belegten Tatsachenbehauptungen wirkt. Eine bei Wikipedia z.B. von einem bezahlten PR-Beauftragten oder Aktivisten gezielt platzierte (Falsch-)Behauptung besitzt das Potential, über den Umweg fauler Journalisten bei Abermillionen Menschen die Denkrichtung zu beeinflussen. Man halte sich vor Augen, welche gravierenden Auswirkungen Wikipedias demokratisch nicht legitimierte Macht auf den Meinungsbildungsprozess der Bevölkerung auch in gesellschaftlich relevanten Fragen haben kann. Das Manipulationspotential ist immens und übertrifft jenes von Einzelmedien bei weitem.
    • Der stete Fluss minderwertiger Informationen von der Wikipedia zu den Massenmedien wird von sogenannten "Faktencheckern" völlig ignoriert, obwohl es doch angeblich ihre Kernaufgabe ist, gegen virale Falschinformationen vorzugehen. Das gibt doch sehr beredt Auskunft über deren eigene Glaubwürdigkeit und Kompetenz.
    Vereinfachte Darstellung des Wirkungsprinzips von Wikipedia | Keine Rechte vorbehalten, doch um die Nennung der Quelle wird gebeten: HILTIBOLD.Blogspot.com

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    Sonntag, 13. September 2020

    📖 Buch-Empfehlung: Die Armee der Caesaren - Archäologie und Geschichte

    Seit vielen Jahren wird der Römer-Begeisterte mit einer regelrechten Sturzflut an einschlägigen Büchern konfrontiert. Neben kulinarischen Genüssen und diversen Biographien ist es vor allem das römische Militär, welches dabei im Mittelpunkt der Betrachtungen steht. Aufgrund der schieren Menge an populär-wissenschaftlichen Publikationen, zu denen sich auch noch unzählige wissenschaftliche Arbeiten gesellen, ist es selbst für Fachleute sehr schwierig, auch nur über Teilaspekte der römischen Geschichte - wie z.B. das kaiserzeitliche Heer - auf dem Laufenden zu bleiben.
    Genau hier soll das Buch "Die Armee der Caesaren - Archäologie und Geschichte" ein wenig Abhilfe schaffen. Anstatt ein weiteres oberflächliches Sachbuch vorzulegen, möchten Thomas Fischer und seine Co-Autoren einen tiefergehenden, wissenschaftlich korrekten, aber trotzdem allgemein verständlichen Überblick zum aktuellen Forschungsstand gegeben (wobei zu bedenken ist, dass die vorliegende aktualisierte 2. Auflage aus dem Jahr 2014 stammt). Schwerpunkt sind dabei die Ergebnisse der Militärarchäologie, denn gerade in jenen Staaten, auf deren Boden sich einst die stark militärisch geprägten Grenzprovinzen Roms befanden, werden unablässig neue spannende Funde zutage gefördert, die unser Wissen über den römischen Soldaten, sein Umfeld und seine fast übermenschlichen Leistungen verfeinern. Nicht zuletzt die zunehmende Verbreitung von Metallsonden trägt hier einiges zum Erkenntnisgewinn bei - wie etwa das 2008 von archäologischen Laien entdeckte Harzhorn-Schlachtfeld dokumentiert.
    Zur Sprache kommt am Rande auch der nicht ausschließlich positive Einfluss, den Reenactment/Living History auf das populäre Bild vom römischen Militär hat. So wird etwa kritisiert, dass die Ausstattung der bei Römerfesten oder in TV-Dokus auftretenden Gruppen meistens zu einheitlich sei, nachdem es mittlerweile kinderleicht ist, oft nicht gerade hochwertige Rüstungs- und Waffen-Reproduktionen relativ günstig von indischen Großherstellern (wie Deepeeka) zu beziehen. Diese würde sich an nur wenigen, ständig wiedergekäuten Quellen wie der Trajanssäule und einer Handvoll archäologischer Funde orientieren, anstatt die mehrhundertjährige, facettenreiche Geschichte der römischen Militärmacht adäquat zu berücksichtigen. Was, wie auch ich festgestellt habe, dazu führt, dass Römer-Reenactment massiv vom miles aus der Zeit um 100 n. Chr. dominiert wird (obschon sich seit einigen Jahren auch die Spätantike zunehmender Beliebtheit erfreut).


    Inhaltsübersicht

    Nach den üblichen einleitenden Worten erfolgt eine kleine Einführung in die Grundzüge des römischen Heerwesens seit der Republik.
    Im I. Teil des Buchs werden dann in chronologischer Reihenfolge die bedeutendsten Bildquellen vorgestellt, welche der heutigen Forschung Auskunft über das Erscheinungsbild römischer Legionäre geben. Wobei darauf hingewiesen wird, dass diese Darstellungen in mancherlei Hinsicht unzuverlässig und oft von Idealisierungen, Antikisierungen (Rückgriffe auf das hellenistische Griechenland) und künstlerischer Freiheit geprägt sind.
    Der II. Teil thematisiert eingangs ein wenig die Forschungsgeschichte. Es folgt die Erörterung einiger Aspekte zur Bewaffnung und Ausrüstung (Herstellung, lokale Unterschiede,...).
    Im III. Teil wir anhand archäologischer Funde konkret auf Tracht, Waffen sowie Ausrüstung eingegangen - und zwar getrennt nach Infanterie und Reiterei: Angefangen bei der Kleidung (Tunika, Hosen, Gürtel, Mantel, Fibel, Kopfbedeckung, Schuhe, Halstücher, Socken, ...) über Schutzwaffen (Helme/Helmtypologie, Panzer/Panzerarten und ihre Konstruktionsweise, Schutzkleidung unter dem Panzer, Beinschienen, Armschienen, Schilde, ...) bis hin zu den Angriffswaffen (Schwerter/Schwertscheiden, Dolche, Stangenwaffen, Bogenwaffen) und der Artillerie. Feldzeichen, Orden, Pionierwerkzeuge, Zelte werden abschließend ebenfalls betrachtet.
    Teil IV widmet sich zuerst den Bauten des römischen Heeres: Arten der Lager und Kastell-Umwehrungen (Holz-Erde, Stein), Innenbauten (Straßen, Mannschaftsbaracken, Bäder, Übungshallen, Werkstätten, Getreidespeicher, ...).
    Im Anschluss werden die wichtigsten Lagertypen anhand großflächiger archäologischer Befunde dargestellt: Legionslager, Vexilationskastelle, Kohorten- und Alen-Kastelle der Hilfstruppen, Stadtgarnisonen, Kleinkastelle, Wachtürme, ...
    Gesondert behandelt werden der Limes und seine Infrastruktur sowie kurz die spätrömischen Befestigungen (Kastelle und Burgi)
    Der V. Teil behandelt den Wandel der Ausrüstung des römischen Militärs - von der Republik über die frühe Kaiserzeit bis zur Spätantike.
    Im VI. und letzten Teil wird die Römische Kriegsmarine unter die Lupe genommen: Gliederung, Charakteristika antiker Kriegshäfen, Kriegsschiffe auf Meeren und Flüssen,...)


    Beispiele für die im Buch enthaltenen Illustrationen

    Der militärischen Schutzausrüstung widmet man sich sehr ausführlich. Hier eine Übersicht verschiedenster spätantiker römischer Helme (links) und Beispiele für die Helmzier (rechts) | Foto: Hiltibold / Buchinhalt: (C) Verlag Friedrich Pustet
    Hier sind Reiterhelme aus der frühen und hohen Kaiserzeit zu sehen | Foto: Hiltibold / Buchinhalt: (C) Verlag Friedrich Pustet
    Auch speziellen, in vielen populärwissenschaftlichen Publikationen oft übersehenen Details schenkt man Beachtung: In diesem Fall handelt es sich um die Spitzen von Feldzeichen bzw. Standarten | Foto: Hiltibold / Buchinhalt: (C) Verlag Friedrich Pustet
    Das römische Schwert; hier eine Übersicht zu verschiedenen Varianten von Klingen, Griffen (Gefäßen) und Scheiden. Die Größe der Darstellung reicht in diesem Fall noch aus, allerdings hätte ich es für keinen Fehler gehalten, den Grafiken manchmal mehr Platz zu gönnen. Das ist übrigens ein kleiner Kritikpunkt, den ich schon beim Kelten-Buch dieses Verlags hatte. Auch die Bildtexte hätten ruhig größer ausfallen können. | Foto: Hiltibold / Buchinhalt: (C) Verlag Friedrich Pustet
    Verschiedene Formen römischer Schilde. | Foto: Hiltibold / Buchinhalt: (C) Verlag Friedrich Pustet

    Fazit: Laien - besonders sind hier Reenactors bzw. Living-History-Darsteller zu nennen - die tiefer in das römische Militärwesen der Kaiserzeit einsteigen möchten, machen keinen Fehler, wenn sie zu diesem allgemein verständlich geschriebenen und reichhaltig illustrierten Buch greifen; es wird ja sogar explizit vom Hauptautor darauf hingewiesen, dass diese eine der Zielgruppen sind. Gleichzeitig werden hier aber auch Studenten und bereits fertigstudierte Fachleute unzählige nützliche, meist übersichtlich aufbereitete Informationen vorfinden. Und last but not least dürften auch die allseits beliebten Metallsucher aka 'Sondengänger' manch Gewinn aus dem Buch ziehen können. 😄
    Obschon Thomas Fischer nicht den Anspruch erhebt, einen absolut lückenlosen Überblick vorgelegt zu haben, so ist "Die Armee der Caesaren - Archäologie und Geschichte" meiner Ansicht nach trotzdem in der Lage, etliche oberflächliche Bücher über die kaiserzeitliche römische Armee zu ersetzen. Unzählige Literaturangaben erleichtern es dem Leser außerdem, sich zu den behandelten Punkte bei Bedarf weitere Informationen zu besorgen (siehe etwa Marcus Junkelmanns ausgezeichnete Monographie "Die Reiter Roms").
    Ich kann hier nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen und den Verlag Friedrich Pustet zum wiederholten Mal für eines seiner Bücher loben.

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    Weiterführende Informationen:

    Weitere interessante Themen:


    Freitag, 11. September 2020

    🎧 Hörbares: Kampfsport Buhurt -- Städte im Mittelalter -- Haithabu, Zuhause bei den Wikingern -- usw.



     Kampfsport Buhurt - Mehr als Ritterspiele für Erwachsene | Spieldauer 5 Minuten | DF/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Städte im Mittelalter - Öffentlichkeit als Chance und Risiko | Spieldauer 23 Minuten | BR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Die Reportage: Haithabu - Zuhause bei den Wikingern | Spieldauer 25 Minuten | NDR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Auf Asche und Gras: Wie sich Steinzeit-Bewohner betteten | Spieldauer 4 Minuten | DF/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Versteck der Steinzeit-Mensch - Die "Abris" im Leinebergland | Spieldauer 7 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Katalonien - Spanische Region mit eigener Geschichte | Spieldauer 23 Minuten | BR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Geschichten aus Sachsen-Anhalt: 800 Jahre Sachsenspiegel | Spieldauer 5 Minuten | MDR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Inspiration noch heute: Die Zittauer Fastentücher aus dem Mittelalter | Spieldauer 6 Minuten | DF/ARD | Stream & Info | Direkter Download

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    Dienstag, 8. September 2020

    📽️ Videos: Spuren der Steinzeit -- Große keltisch-römische Tempelanlage entdeckt -- Archäologie in Innsbruck -- usw.



     Spuren der Steinzeit | Spieldauer 3 Minuten | BR/ARD | Stream & Info

     Archäologen der Uni Tübingen suchen Relikte aus der Altsteinzeit | Spieldauer 1 Minute | SWR/ARD | Stream & Info

     Archäologische Funde bei Bauarbeiten in Innsbruck | Spieldauer 4 Minuten | Youtube | Stream & Info
    Es könnte sich hier um jene Grabung handeln, von der ich gelesen habe, dass angetrunkene Jugendliche nachts in der Grube herumgetorkelt sind ...


     Archäologen entdecken große keltisch-römische Tempelanlage | Spieldauer 2 Minuten | Youtube | Stream & Info
    Außerordentlich interessant für die provinzialrömische Archäologie sowie die Ur- und Frühgeschichtler! Die 'stufenpyramidenartige' Anlage dürfte ein ziemliches Ungetüm gewesen sein. Ich bin schon auf die ersten brauchbaren Rekonstruktionszeichnungen davon gespannt. 


     Pfahlbauten im Mondsee und Attersee | Spieldauer 5 Minuten | Youtube | Stream & Info
    Ich habe mal mit einem Archäologen gesprochen, der meinte, dort wäre ein größeres Pfahlbaumuseum wie in Unteruhldingen angedacht gewesen. Aber da wurde nie etwas draus. Schade.

     Der Churer Domschatz im neuen Museum | Spieldauer 2 Minuten | Youtube | Stream & Info
    "Die Montafoner Metallrestauratorin Beatrice Pfeiffer..." Also ich weiß nicht so recht, die Frau hört sich für mich nicht wie eine (gebürtige) Vorarlbergerin an. Mir kommt das irgendwie spanisch, pardon, ich meinte schwäbisch vor (ja, das sind alles 'Alamannen', aber trotzdem ...). 

     Historische Kirche in Jaunstein (Kärnten) von Archäologen des ÖAI ausgegraben | Spieldauer 2 Minuten | Youtube | Stream & Info
    Um wie viel höher mag bei männlichen Archäologen wohl der Anteil an Langhaarigen im Vergleich zur männlichen Durchschnittsbevölkerung sein? Mir fällt nämlich bei dieser Berufsgruppe schon seit geraumer Zeit eine entsprechende frisurenmäßige Tendenz auf 😄

    ➽ Qualitätsjournalismus: Der mittelalterliche Codex "Menasse" (!) unter Polizeischutz | Spieldauer 3 Minuten | ARD | Stream & Info | Direkter Download
    Manesse oder Menasse? Unter dem Namen "Menasse" ist mir jedenfalls nur ein Autor der Gegenwart bekannt ...
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    Sonntag, 6. September 2020

    📖 Buch: Die Magier der Götter - Die vergessene Weisheit einer verschollenen Erdzivilisation

    Auf den britischen Journalisten und Bestseller-Autor Graham Hancock bin ich zum ersten Mal aufmerksam geworden, als er vor rund einem Jahr Gast in Joe Rogans Podcast gewesen ist (ich habe darüber berichtet). Dort sprach er u.a. über sein Buch Die Magier der Götter, um das es auch in dieser Rezension gehen soll.

    Die von Hancock vertretene These ist in ihrer Grundstruktur nicht ganz neu: Eine "Hochkultur" - unter der man sich nicht zwingend etwas allzu Großartiges vorstellen muss, die aber den ältesten bisher bekannten Hochkulturen in Ägypten und Mesopotamien weit vordatiert - wäre demnach durch eine gewaltige Naturkatastrophe untergegangen (der Atlantis-Mythos lässt grüßen).
    Der Autor macht dafür kilometergroße Kometen- oder Meteoritenbruchstücke verantwortlich, die hauptsächlich in den einst weit ausgedehnten nördlichen Eisschild der Erde einschlugen - wobei alleine der größte Brocken eine äquivalente Sprengkraft zu zehn Millionen Megatonnen TNT entfaltet haben könnte. Laut jüngeren geologischen Forschungsergebnisse (siehe hier und hier) datiert dieses wohl tatsächlich stattgefundene Ereignis auf ca 12800 Jahre vor heute (wobei der tödliche Kometenregen Jahrhunderte lang angehalten haben könnte). Dieser Kataklysmus ging mit einem globalen Massensterben einher; alleine 35 Säugetiergattungen (nicht nur Arten) verschwanden in Nordamerika innerhalb weniger Jahrhunderte (Stichwort 'Aussterben der Megafauna').
    Die überlebenden Menschen der von Hancock angenommenen Hochkultur sollen sich zerstreut und Teile ihres Wissens - besonders über Ackerbau und Viehzucht - an andere Völker weitergegeben haben; so etwa an die Erbauer der steinzeitlichen Kultanlage von Göbekli Tepe in der heutigen Türkei. Diese fremden Wissensbringer - die sozusagen für die Neolithische Revolution im fruchtbaren Halbmond mitverantwortlich gemacht werden -  sollen in weiterer Folge als "Weise" bzw. gottähnliche  "Magier" in die Mythen verschiedener Völker eingegangen sein. Selbiges würde auch für den erwähnten Kometeneinschlag und eine damit einhergehende globale Überflutungskatastrophe im sogenannten Jüngeren Dryas gelten. Hierbei zeigt Hancock tatsächlich eine Vielzahl interessanter Parallelen auf; so gleicht etwa eine alte indianische Sage auffällig der jüdisch-christlichen Arche-Noah-Erzählung; besagte Indiandersage deckt sich überdies mit modernen geologischen Untersuchungen. Durchaus bemerkenswert sind auch ikonographische Gemeinsamkeiten zwischen Reliefs im bereits erwähnten Göbekli Tepe und den erst viele Jahrtausende später aufkommenden Kulturen in Mesopotamien und Mexiko.
    Auch wenn man mit einer gehörigen Portion Vorsicht an dieses Buch herangeht, so fällt es doch schwer, die vom Autor ausführlich dargelegten Indizien immer als bloße Zufälle abzutun.

    Gelegentlich gehen mir Hancocks Mutmaßungen und Interpretationen archäologischer, geologischer und sonstiger Befunde zu weit (an zwei, drei Stellen habe ich regelrecht die Augen verdreht). Insgesamt muss man ihm allerdings attestieren, dass er außerordentlich fleißig recherchiert und auf ausgedehnten Reisen Unmengen an Informationen - darunter sehr viele naturwissenschaftliche Forschungsergebnisse sowie hochinteressante Primärquellen - zusammengetragen hat. Sogar Gespräche und die schriftliche Korrespondenz mit mehreren namhaften Archäologen wurden von ihm auszugsweise veröffentlicht.
    Diese Akribie ist sowohl Stärke wie auch Schwäche des dicken Buchs: Einerseits lassen sich die Gedankengänge des Autors dadurch sehr gut nachvollziehen. Anderseits wiederholt sich inhaltlich doch einiges mehrfach. Das wirkte auf mich stellenweise etwas ermüdend, obschon der Text insgesamt locker geschrieben und recht gut strukturiert ist.
    Dass Hancock bemüht ist, seine These möglichst detailliert zu belegen, hat gewiss auch den Zweck, sich gegen Kritik aus der arrivierten Wissenschaft zu wappnen. Er spart in diese Richtung nicht mit harscher Kritik und verweist glaubwürdig auf gravierende Schlampereien und Behumpsereien von Forschern aus unterschiedlichen Fächern. Die Botschaft an den Leser lautet hier: Lass dich bloß nicht mit dem Logischen Fehlschluss des Autoritätsarguments abspeisen.

    Kritisieren muss ich speziell an der vorliegenden deutschen Ausgabe von "Die Magier der Götter" ein wenig, dass man die im Text vorkommenden imperialen Maßeinheiten nicht konsequent ins metrische System umgerechnet hat. So ist von "Quadratmeilen "und "Fuß" die Rede, an anderer Stelle hingegen plötzlich von "Kubikmeter". Wenn schon der Autor nicht konsequent war, dann hätte es zumindest die Übersetzerin sein können.

    Hat es Graham Hancock nun aber geschafft, mich von seiner These einer rund 12000 Jahre alten Hochkultur restlos zu überzeugen? Nein, weil Indizien - auch wenn sie fallweise noch so verblüffen - keine harten Beweise sind.
    Doch meiner Ansicht nach ist das ohnehin nebensächlich, denn in "Die Magier der Götter" werden dem Leser viele spannende Forschungsergebnisse aus der Archäologie und verschiedenen Naturwissenschaften in allgemein verständlicher Weise näher gebracht. Einiges davon dürfte der breiten Öffentlichkeit bisher weitestgehend unbekannt sein. Wer hat denn z.B. je von Karahan Tepe - einer hochinteressanten steinzeitlichen Anlage, die wie Göbekli Tepe errichtet wurde - gehört? Und wer weiß schon, was der international anerkannte Archäometrie-Fachmann Professor Ioannis Liritzis von der Universität der Ägäis zu den drei großen Pyramiden von Gizeh - bei denen es sich laut offizieller Lehrmeinung einfach um einstige Grabmäler handeln soll - zu sagen hat?

    "Der Mangel an zeitgenössischen Überresten von Menschen-begräbnissen in jeder ägyptischen Pyramide sowie die offensichtliche astronomische und geometrische Beschaffenheit der Stätte, die beweist, dass die Ausrichtung nicht zufällig war, sondern auf tiefem Wissen und Sternenkonfigurationsmustern zur Zeit der Errichtung beruht, lassen darauf schließen, dass die Theorie der 'Pyramiden als Gräber' nicht mehr ausreicht, sondern eine umfassendere Bestimmung von Alter, Funktion und Wiederverwendung sowohl der Pyramiden als auch von Gizeh erforderlich ist ..."

    Ich war lange der Meinung, solche Gedanken hätten nur Personen, die außerhalb der wissenschaftlichen Community zu verorten sind. Andererseits lese ich ja auch selten Bücher wie jenes von Hancock.
    Die Tendenz der Wissenschaftsjournaille (bzw. der Journaille insgesamt), vom 'Konsens' abweichende Meinungen auszufiltern ('Konsens' ist ein politischer, kein wissenschaftlicher Begriff) kann nur als sehr problematisch bezeichnet werden. Man muss es Hancock deshalb hoch anrechnen, dass er in seinem Buch der arrivierten Geschichtsforschung und ihren medialen Wurmfortsätzen auf die Zehen tritt, indem er ihnen anhand verschiedener gut dokumentierter Beispiele nachweist, dass auch sie sich allzu gerne bloßer Kaffeesatzleserei bedienen und unbelegte Ansichten so lange wiederkäuen, bis diese den Charakter einer scheinbar unumstößlicher Tatsachen annehmen. Fachliche Gegenmeinungen wie die oben zitierte schweigt man gerne tot; vor allem wenn der Urheber, wie im Fall des Ioannis Liritzis, eine zu große Reputation besitzt, um ihn öffentlich lächerlich und somit unglaubwürdig machen zu können.
    'Pressure Groups' wie die sogenannten "Skeptiker", die Journalisten kontaktieren, um deren Berichterstattung zu beeinflussen, und die in der Wikipedia Artikel im Sinne ihres Weltbildes editieren, spielen als Verteidiger der wissenschaftlichen Orthodoxie eine wichtige Rolle. Diese "Skeptiker", die meiner Ansicht nach Feinde der Wissenschaftsfreiheit sind, haben es auch auf Graham Hancock abgesehen; in einem Rogan-Podcast aus dem Jahr 2017 diskutiert er z.T. hitzig mit einem Vertreter dieser Gruppierung - der dabei keine durchgehend gute Figur macht.   


    PS: Falls mir nun wieder jemand eine E-Mail im Meckerton schreibt, weil ich ein Buch vom Kopp Verlag besprochen habe (ohne es zu verreißen), dann möchte ich gleich darauf hinweisen, dass ich so ein Troll-Schreiben unbeantwortet in die elektronische Rundablage verschiebe. Wer nicht ernsthaft und konkret zum Buchinhalt sprechen möchte, der kann sich also die Tipperei ruhig sparen.

    Dass Bücher wie das vorliegende - welches übrigens keinesfalls in die fragwürdige Prä-Astronautik-Ecke gehört - im deutschen Sprachraum hauptsächlich bei einem einzigen Verlag herausgebracht werden, liegt nicht zuletzt an den weiter oben bereits erwähnten Skeptikern sowie deren Gesinnungsfreunden unter den Literaten. Besonders in den vergangenen 20 Jahren haben sie mit einigem Erfolg Verlage unter Druck gesetzt, nonkonformen Inhalten "keine Bühne zu bieten". Das läuft dann beispielsweise in der Art ab, dass sich ein paar Autoren zusammentun und der Verlagsleitung in einem Brief erklären: Wenn ihr weiter Bücher vom Autor XY verlegt, dann arbeiten wir nicht mehr mit euch zusammen und versenden darüberhinaus eine entsprechende Pressemitteilung (in der man den Ruf des Verlags in den Schmutz zieht)
    Solchen intoleranten Erpressern und autoritären Figuren ist egal, dass in der Wissenschaft verschiedene Meinungen gleichberechtigt nebeneinander stehen können; Meinungspluralismus ist ihnen ein Fremdwort. Nicht der Leser und der freie Markt darf mehr entscheiden, sondern eine zunehmend gleichgebürstete Verlagslandschaft soll als pädagogisierender Türsteher und Filter fungieren. 

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    Weiterführende Informationen:


    Weitere interessante Themen:


    Samstag, 5. September 2020

    🎧 Hörbares: Artemisia, die Admiralin der Antike -- Die Zeit der Ottonen -- Die Zeit der Salier -- Tempel von Jerusalem wird zerstört -- Hexenjagd in Deutschland -- Palmyra -- usw



     Die Admiralin der Antike - Artemisia | Spieldauer 23 Minuten | BR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Der Wiederaufbau von Palmyra - Erst die Menschen, dann die Steine | Spieldauer 9 Minuten | DF/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Der Renaissance-Baumeister Andrea Palladio | Spieldauer 15 Minuten | WDR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Der Tempel von Jerusalem wird zerstört | Spieldauer 15 Minuten | WDR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Archäologie: Mit der "Kulturschaufel" am Kartoffelacker im Rheinland | Spieldauer 8 Minuten | WDR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Heinrich Schliemann irrte 1870: "Troja gibt es. Und ich habe es gefunden." | Spieldauer 3 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download

     Die Zeit der Ottonen | Spieldauer 73 Minuten | Youtube | Stream & Info
    Eine gut gemachte Sendung. Und in Sachen Living History meine Zeit!

     Die Zeit der Salier | Spieldauer 78 Minuten | Youtube | Stream & Info

     Hexenjagd in Deutschland | Spieldauer 68 Minuten | Youtube | Stream & Info

     Klaus Störtebeker - Ein norddeutscher Pirat | Spieldauer 79 Minuten | Youtube | Stream & Info

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