Ich befinde mich zurzeit in einem spontanen Urlaub. Das Comeback findet am Sonntag dem 29. März statt.
Dienstag, 24. März 2026
Freitag, 13. März 2026
🎧 Hörbares: Das wahre Leben im Mittelalter -- Der Lombardenbund -- Wie archäologische Funde gesichert werden -- Alte Musik -- Pompeji -- usw.
➽ Burgenromantik: Das wahre Leben im Mittelalter | Spieldauer 23 Minuten | BR| Stream & Info | Direkter Download
➽ 1226: Lombardenbund und Autonomie gegen Reichsrecht | Spieldauer 45 Minuten | DF | Stream & Info
➽ Wie Menschen mit geritzten Zeichen ihren Welt ordneten | Spieldauer 7 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download
➽ Cold Case - Wie archäologische Funde gesichert werden | Spieldauer 26 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download
➽ Pompeji - Das Leben vor der Katastrophe | Spieldauer 23 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download
➽ Spuren alter Schätze: Wie Papier überlebt | Spieldauer 23 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download
➽ Spuren alter Schätze: Der Kampf um einen nackten Super-Promi | Spieldauer 21 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download
➽ Berliner „Freitagsakademie“ live vom vom Festival „Spandau macht Alte Musik“ | Spieldauer 120 Minuten | DF | Stream & Info
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Dienstag, 10. März 2026
🗞️ Was in der alten Zeitung steht: Verstrahlte Werbung (1909) -- "Fliegende Untertassen über Kärnten" (1954) -- Der woke Adolf und das Gendern (1938)
Verstrahlte Werbung

Dass Personen, die in der Werbebranche arbeiten, tendenziell einen eher 'verstrahlten' Verstand haben, bezeugen sie regelmäßig mit ihren nervtötend-verlogenen Elaboraten. Doch auf die Idee, mit radioaktiver Strahlung für ein Thermalbad zu werben, muss man erst einmal kommen!
In dieser Anzeige aus dem Jahr 1909 dürfte mit "radioaktiv" vor allem das heute eher berüchtigte Radon gemeint sein. Nicht nur das "Kaiser Franz Josef-Bad", sondern auch andere Thermalbäder haben gerne damit geworben. Das Verhältnis zur Radioaktivität war dazumal eben noch sehr entspannt...
Wundern braucht es uns freilich nicht, dass im Thermalwasser - wie übrigens auch im Mineralwasser - oft mehr radioaktive Nuklide enthalten sind als im Grundwasser. Durchdringt es doch in großen Tiefen verschiedenste Gesteinsschichten, von denen manche Radon, Uran usw. enthalten können.
Übrigens, der erwähnte Kurort Markt Tüffer (Laško) liegt in der Untersteiermark bzw. im heutigen Slowenien. Das Themalbad gibt es dort immer noch, allerdings ist die Ortschaft mittlerweile weniger für ihr 'strahlendes' Heilbad bekannt, sondern eher für eine ganze Reihe an 1945 angelegten Massengräbern (Beispiel). In diesen befinden sich u.a. die sterblichen Überreste von tausenden ermordeten kroatischen Kriegsgefangenen und von Mitgliedern der deutschen Minderheit.
Fliegende Untertassen über Kärnten
Was soll man von solchen historischen Zeitungsmeldungen wie der nachfolgenden halten? Nun, entgegen einer langläufigen Meinung war der Journalismus früher nicht wesentlich besser als heute. Die schreibende Zunft war einfach schon immer zu großen Teilen inkompetent, recherchefaul, sensationsheischend und auf irgend eine Weise ideologisch verblödet.
Das heißt freilich nicht, dass grundsätzlich alles falsch ist, was da geschrieben wurde und wird. Deshalb überlegen wir uns im Anschluss an diese Meldung, was hier für ein echtes UFO/UAP spricht und was an einer solchen Interpretation eher Zweifel aufkommen lässt (wer mag, darf gerne im Kommentarbereich seine eigene Einschätzung abgeben).
Kontra: "Die Weltpresse" (eine Nummer kleiner gings wohl nicht 😄) brachte die obige Meldung am 15. Mai 1954. Dieses Jahr scheint unter UFO-Interessierten allgemein bekannt für seine unzähligen globalen Sichtungen zu sein (ich habe darüber berichtet). Hier handelt es sich aber auch immer noch um jenen Zeitraum nach dem legendären Roswell-Zwischenfall (1947), in dem das Interesse am Themenkomplex UFOs und Weltraum explosionsartig anstieg - abzulesen auch an der plötzlich großen Popularität von Science Fiction. Dass deshalb Menschen damals solche Sichtungen von Himmelsobjekten oder Lichterscheinungen oft vorschnell als UFOs interpretierten, will mir naheliegend erscheinen.
Pro: 1. Gleich mehrere Augenzeugen; das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass ein einzelner Wichtigtuer gelogen hat, um in die Medien zu kommen. 2. Drohnen waren damals noch nicht omnipräsent - obwohl es sie durchaus schon gab und sogar im 2. Weltkrieg eingesetzt wurden (siehe etwa das hochinteressante US-amerikanische Modell "Interstate TDR"; auch die bekanntere deutsche "V1" könnte man in diese Kategorie einordnen). Überhaupt war in den 1950ern der Himmel - verglichen mit heute - viel weniger von menschgemachten Objekten bevölkert. 3. Die in der Zeitung abgedruckte Beschreibung passt zu nichts, was man als typisches Flugzeug oder als ein anderes bekanntes Fluggerät interpretieren könnte. Vor allem die Lautlosigkeit und die hohe Geschwindigkeit würden sich z.B. bei einem Flugzeug (so wie wir es kennen) widersprechen; außer es ist sehr weit entfernt, allerdings hätten die Augenzeugen dann kaum so viele Details ausmachen können.
Der woke Adolf und das Gendern
Es sieht ganz danach aus, als ob schon Nationalsozialisten ein Problem mit dem generischen Maskulinum hatten. Denn unmittelbar nach der Abstimmung über den "Anschluss" Österreichs frohlockten Sie in der Klagenfurter Zeitung folgendermaßen:
"Volksgenossen und -genossinnen" - ganz schön woke! Freilich, die sogenannten "Nazis" waren eben doch Sozialisten* (also Etatisten), wenn auch von der nationalen Sparte, anstatt von der heute noch existierenden internationalen. Von daher will mir diese Kontinuität hinsichtlich der sprachlichen Gepflogenheiten durchaus passend erscheinen. 😉
Freilich, ob den heutigen Gender-Sprechern bekannt ist, in wessen Tradition sie eigentlich stehen? 😆
* Hinweis: Pseudoschlaue Historiker, die den NationalSOZIALISTEN nachträglich das Sozialist-Sein absprechen wollen, operieren üblicherweise mit Stohmannargumenten, doppelten Maßstäben, selektiver Quellenauswahl, verlogenen Formalien und einer bewussten Verengung der Begriffsdefinition von "Sozialismus", der an der pluralistischen politischen Praxis vorbeigeht.
Doch dieses Fass mache ich hier und heute nicht auch noch auf. Bleiben wir lieber lustig!
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Sonntag, 8. März 2026
♀️Happy Weltfrauentag!
| Die hinsichtlich der Kleidung nicht übertriebene Darstellung einer Archäologiestudentin während einer sommerlichen Grabung (ich spreche aus Erfahrung). |
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Mehr antisexistisch-feministische Blogpostings von Hiltibold:
- Weibliche Sachbuchautoren können nicht mit ihren männlichen Kollegen mithalten ... meinen Feministinnen
- Seltsam und ungustiös: Altägyptisches Brimborium für die Vulva
- Krimskrams: Archäologisches 'virtue signalling' -- Feministin will nicht Asterix sein -- Der heuchlerische Speziesismus-Schmäh des VGT -- Rohrkrepierer*in
- Zeitschrift "Bayerische Archäologie" - Heft 1.22: EROTIK in der Vor- und Frühgeschichte (schirche Frauen!!!)
- Realitätsverzerrung in der Blase: Wie sich das Deutsche Archäologische Institut auf Youtube ein 'Matriarchat' zusammenspintisiert
- Die weiblichen Gladiatoren aus dem intellektuellen Gulag des ORF
- Feministische Archäologie: In Östrogen gegossenes Wunschdenken
Samstag, 7. März 2026
📽️ Videos: Die stille Revolution der Achäologie -- So behandelten die Römer ihre Pferde -- Antike Kleider überleben durch Salz 3000 Jahre -- usw.

➽ Die stille Revolution der Achäologie 2025 - Jahresrückblick mit dem Experimentalarchäologen Dominique Görlitz (Teil 3) (AboraTV) | Spieldauer 28 Minuten | Abora TV | Stream & Info
➽ Mystische Entdeckung: Archäologische Entdeckung auf den Bruchhauser Steinen im Sauerland | Spieldauer 6 Minuten | LWL-Archäologie für Westfalen | Stream & Info
➽ Ausgrabungen in Stuttgart zeigen: So behandelten die Römer ihre Pferde | Spieldauer 2 Minuten | SWR | Stream & Info
➽ Limes-Tour: Auf den Spuren der Römer | Spieldauer 4 Minuten | SWR | Stream & Info
➽ Die Farben der Antike | Spieldauer 90 Minuten | Arte | Stream & Info
➽ Antike Kleider überleben durch Salz 3000 Jahre | Spieldauer 5 Minuten | ORF | Stream & Info
Bei 3000 BP befinden wir uns aber noch nicht in der Antike. Freilich, der ORF kann ja auch Renaissance und Mittelalter nicht auseinanderhalten, wie er schon zigfach gezeigt hat. Von daher... Die im Video vorkommende Karin Grömer allerdings weiß wovon sie redet. Ihre Publikationen sind - gerade für Leute im Living-History-Bereich - äußerst nützlich.
➽ Damasia, das Atlantis Bayerns: Legende oder Wirklichkeit? | Spieldauer 7 Minuten | BR | Stream & Info
➽ Gräber-Suche in Wuppertal: ein Knochenjob | Spieldauer 3 Minuten | WDR | Stream & Info
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Donnerstag, 5. März 2026
🎧 Hörbares: Falscher Neandertaler von Ochtendung -- Steinzeitliche Schriftzeichen? -- Als Mann verkleidet in den Türkenkrieg -- So kam die Nofretete vom Nil an die Spree -- Geschichte des Schießpulvers -- usw.
➽ Falscher Neandertaler von Ochtendung: DNA-Analyse bestätigt neuzeitliche Herkunft | Spieldauer 1 Minuten | SWR | Stream & Info
Wieso lässt in Deutschland ein Innenministerium vermeintliche Neandertaler-Schädelfragmente untersuchen? Haben die nichts Besseres zu tun? Gibt es dafür keine passendere Stelle? Und dann auch noch ein Disziplinarverfahren gegen den Finder/verantwortlichen Archäologen...
➽ Steinzeitliche Schriftzeichen? - Forscher untersuchen Steinzeitskulpturen der Schwäbischen Alb und finden Erstaunliches | Spieldauer 1 Minuten | SWR | Stream & Info
➽ Unschön fotografiert: So kam die Nofretete vom Nil an die Spree | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Stream & Info
➽ Anna Maria Christmann: Als Mann verkleidet zog sie in den Krieg | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Stream & Info
Man merkt beim Durchstöbern der Mediatheken, dass der Weltfrauentag näher rückt. Offenbar reicht da wie bei den Regenbogen-Narzissten auch kein einzelner Tag mehr aus, um sich selber öffentlich geil zu finden 🙄
➽ Kulturgüter schützen: Mainz bereitet sich auf Notfälle vor | Spieldauer 1 Minute | SWR | Stream & Info
➽ 2.000 Jahre alte Eisenbarren aus Speyer gefunden | Spieldauer 1 Minute | SWR | Stream & Info
➽ Audimax: Michael Esfeld –Das Sklaverei-Dilemma und die Sokrates-Haltung | Spieldauer 56 Minuten | Kontrafunk | Stream & Info | Direkter Download
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Dienstag, 3. März 2026
📖 Zeitschrift Bayerische Archäologie - Heft 4.25: Horte - Schatzfunde von der Steinzeit bis zu den Kelten (außerdem: Narzissmus, archäologische Grobmotorik sowie weitere Ärgernisse)
Ja, schon wieder gibt es hier die Besprechung eines Heftes aus der Reihe "Bayerische Archäologie" - obwohl ja die letzte Rezension (Heft 3.25) noch nicht lange her ist. Aber ich hinke hinterher und möchte nach Möglichkeit keine Ausgabe auslassen. Denn "Bayerische Archäologie" ist immer wieder hervorragend geeignet, um auf Unzulänglichkeiten in der Archäologie bzw. der Geschichtswissenschaft hinzuweisen. Zu diesem Zweck habe ich mir wieder ein paar Beispiele herausgepickt.
Zuvor aber noch ein paar Worte bezüglich des Themenschwerpunkts im vorliegenden Heft: Entgegen der Meinung vieler Laien, besitzen Horte bzw. Schätze einen oft nur relativ bescheidenen wissenschaftlichen Mehrwert. 'Mehr Zeug' bedeutet nämlich nicht automatisch 'mehr Erkenntnisgewinn'; zumindest nicht in nennenswertem Ausmaß (auch wenn im Heft eine Frau Carola Doppelname einen anderen Eindruck erwecken möchte).
Allerdings lassen sich regelrechte Anhäufungen von Artefakten museal oft besser vermarkten als bloße Einzelstücke. So haut beispielsweise ein einzelnes bronzezeitliches Tüllenbeil den 'Otto Normalbesucher' nicht vom Hocker. Bekommt man aber gleich einen ganzen Haufen davon präsentiert, dann beeindruckt das viele Menschen gleich wesentlich mehr.
Daher sind mMn die deutschen Denkmalbehörden auch so erpicht darauf, die Finder von Horten mittels einschlägigen Gesetzen ("Schatzregal") zu enteignen. Die hehre Wissenschaft wird hierbei wohl meist nur vorgeschobenen (man müsste den Krempel schließlich nicht dauerhaft besitzen, bloß um ihn zu erforschen und zu dokumentiere). Die Beweggründe dürften auf staatlicher Seite also grundsätzlich von eher nieder Natur sein: Nicht zu vernachlässigende Aspekte sind hier auch das Gieren nach medialer Aufmerksamkeit und die bei vielen Archäologen so beliebten Museumsjobs - die viele Funde in staatlichem Besitz garantieren. Denn wirklich graben, also Feldarchäologie betreiben, wollen heutzutage die wenigsten Archäologen auf Dauer: Zu anstrengend, zu dreckig, zu ordinär. Zum Glück hat man sich in Deutschland schon vor rund vier Jahrzehnten den archäologischen Grabungstechniker ausgedacht, der - neben den Myriaden von kostengünstigen studentischen Hiwis - nun das Gros der Knochenarbeit erledigen soll.
Zu Schlaudeutsch
Der Misserfolg der von mir großzügig kritisierten Mittelalterbaustelle "Campus Galli" hat mehrere Ursachen. Eine nicht unwichtiger dürfte aber der hochgestochene Name des Projekts sein, von dem sich wohl nur wenige Menschen emotional angesprochen fühlen. Mit diesem selbstverschuldeten Mangel stehen die Betreiber des Campus Galli allerdings nicht alleine dar. So fand ich im vorliegenden Heft einen Artikel, in dem es um den wirklich interessanten Fund einer kleinen Bronzfigur auf dem Areal des ehemaligen keltischen Oppidums Manching geht; dargestellt ist hier wohl ein keltischer Krieger aus dem 3. Jahrhundert vor Christus.
Im selben Artikel werden die zwei beteiligten Grabungsfirmen genannt: Archäologie GmbH und Pro Arch Prospektion. Während der Name der ersten Firma selbsterklärend und somit auch für den Durchschnittsbürger verständlich ist, so handelt es sich beim Namen des zweiten Unternehmens um ein kryptisches Konstrukt, das meiner Erfahrung nach typisch für Pseudoschlauberger und Poser ist (das "Pro" soll wahrscheinlich 'professionell' oder etwas in der Art heißen/signalisieren ˆˆ). Was hier als besonderer Negativpunkt hinzukommt: Klassische Suchmaschinen und selbst LLMs (KIs) priorisieren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den meisten Zusammenhängen den ersten Firmennamen, sobald im Internet jemand nach einem archäologischen Dienstleister sucht. So gesehen ist die wolkig klingende Bezeichnung Pro Arch Prospektion vermutlich auch noch geschäftsschädigend.
Archäologische Grobmotoriker
In Burgbernheim wurde archäologisch gegraben. In einem urnenfelderzeitlichen bzw. spätbronzezeitlichen Areal stieß man auf eine vollständig erhaltene Sichelgießform aus Amphibolit. Ebenfalls dort entdeckte man die aus Sandstein gefertigte Abdeckplatte für eine weitere Sichelgießform. Doch wurde diese leider stark beschädigt (ca. ein Drittel ist abgebrochen und fehlt). Wie es heißt, geschah dies vermutlich beim Abziehen des Oberbodens mittels Baggerschaufel.
Aus ganz eigener Anschauung, die ich im Rahmen mehrerer archäologischer Grabungen gewonnen habe, darf ich versichern, dass solche 'Missgeschicke' ständig vorkommen. Das möge sich der Leser bitte ganz genau merken, für den Fall, wenn sich wieder einmal Archäologen öffentlich über die unsachgemäße Behandlung von Bodenfunden durch Laien beschweren, um daraus die Notwendigkeit für strenge Bodendenkmalschutzgesetze abzuleiten.
Man verstehe mich nicht falsch: Fälle wie der obige können im Rahmen archäologischer Maßnahmen passieren, ohne dass hier den Verantwortlichen immer zwingend ein Vorwurf gemacht werden kann. Es veranschaulicht allerdings die totale Heuchelei, wenn Archäologen bzw. Bodendenkmalpfleger in der Öffentlichkeit gezielt den Eindruck erwecken, sie würden mit archäologischen Funden/Befunden immer verfahren, als ob es sich um rohe Eier handelt.
Orchideen und Narzissten
In den sogenannten "Mitteilungen" der "Gesellschaft für Archäologie in Bayern" geht es unter anderem um die Verleihung des Bayerischen Archäologiepreises an das St. Marien-Gymnasium Regensburg. So weit, so unspektakulär.
Dass die Abordnung - mit einer Ausnahme - nur aus weiblichen Schülern besteht, entspricht freilich so ganz und gar nicht den Diversitäts- und Geschlechtergerechtigkeitspredigten, die auch in Schulen auf der Tagesordnung stehen. Aber überraschen tut mich das bei einem Orchideenfach wie der Archäologie nicht besonders. Es überwiegt dort ja auch im Studium mittlerweile das weibliche Geschlecht (obschon viele ihre akademische Ausbildung gar nicht beenden oder nach dem Abschluss in irgendwelchen völlig fachfremden Bereichen landen; der das sauteure Studium finanzierende Steuerzahler ist hier - wie so oft - der Depp).
Ein Paradebeispiel für den Narzissmus des übersaturierten "Bildungsbürgertums" liefert dann die verantwortliche Pädagogin (Direktorin?) der Schule. Die Frau ist nicht nur die Autorin des Textes, sondern sie erwähnt sich auch selbst darin in der dritten Person - und zwar folgendermaßen:
"StDin i. K. Dr. Katrin Kunert".
Als jemand, der mit dem deutschen Schulsystem nicht sehr vertraut ist, habe ich keinen Schimmer, was dieses Abkürzungskauderwelsch bedeutet (und mir fehlt auch auch die Lust, diesen Schmarrn nachzurecherchieren). Bemerkenswert ist eine dergestalt antiquierte Selbstdarstellung aber schon, gibt man sich doch gerade im weltanschaulich eher wenig heterogenen Schulbetrieb so gerne progressiv/modern (Frau Doktor gendert dementsprechend artig) und predigt den Egalitarismus in allen möglichen Facetten. Die Behauptung "alle Menschen sind gleich", würde daher wohl auch die gute Frau Kunert mit Begeisterung nachplappern. Dass sie sich selbst jedoch mittels absurd langem Titel-Epos eindeutig als gleicher inszeniert, dürfte ihr völlig entgangen sein; oder es ist ihr in ihrer Eitelkeit komplett wurscht.
Abschließend
Auf die einzelnen Hortfunde, die im Heft betrachtet werden, bin ich hier nicht eingegangen. Aber die Texte dazu sind unterm Strich durchaus lesenswert.
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Weitere interessante Themen:
- Denkmalpflege: Wieso die baden-württembergische Stadt Heidenheim an der Brenz bei mir Brechreiz hervorruft
- Die "Artemis Collection" zeigt wie es geht (und das Grazer "Münzkabinett Schloss Eggenberg" zeigt wie es nicht geht)
- Dolche und Schwerter: Erkennen - Bestimmen - Beschreiben
Donnerstag, 26. Februar 2026
📽️ Videos: Kloster Lorsch, ein Tor zum frühen Mittelalter -- 3.000 neue Pfähle für die Pfahlbauten in Unteruhldingen -- Das Alte Ägypten und seine frühen Eliten -- usw.

➽ Kloster Lorsch - Tor zum frühen Mittelalter | Spieldauer 45 Minuten | HR | Stream & Info
➽ Harald Meller trifft Kristian Kristiansen: European Bronze Age - Ideas and Perspectives | Spieldauer 59 Minuten | Landesmuseum für Vorgeschichte Halle | Stream & Info
➽ 3.000 neue Pfähle für die Pfahlbauten in Unteruhldingen | Spieldauer 2 Minuten | SWR | Stream & Info
➽ Das Alte Ägypten und seine frühen Eliten | Spieldauer 73 Minuten | Youtube | Stream & Info
"Don't mess mit dem Pharao." Die Anglizismen-Kreationen von diesem Burschen sind immer erstklassig. 😁
➽ Mars Pyramids, Artifacts, UFOs, & Destruction | Spieldauer 169 Minuten | Youtube | Stream & Info
Ab 13:59 geht es mit den Mars-Fotos los. Es muss jeder selbst entscheiden, ob das überzeugend ist. Wobei mich das allererste Beispiel noch am ehesten beeindruckt.
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Dienstag, 24. Februar 2026
🎧 Hörbares: Umberto Eco -- Code aus der Steinzeit -- Unbekannte Welt im Untergrund -- Schatz aus Bronzezeit -- usw.
➽ Umberto Eco: Denker zwischen Mittelalter, Medien und Moderne | Spieldauer 5 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download
➽ Archäologie - Figuren zeigen Code aus der Steinzeit | Spieldauer 5 Minuten | DF | Stream & Info
➽ Englands blutige Königin: Mit Gewalt gegen Protestanten | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download
➽ Erdlöcher - Unbekannte Welt im Untergrund | Spieldauer 23 Minuten | WDR | Stream & Info | Direkter Download
➽ Nach Sensationsfund: Görlitzer Museum präsentiert Schatz aus Bronzezeit | Spieldauer 4 Minuten | MDR | Stream & Info
➽ Ähnlichkeiten mit Schamanin von Bad Dürrenberg: Kopfschmuck in der Börde gefunden | Spieldauer 1 Minuten | MDR | Stream & Info
Eigentlich unglaublich, wie hier eine bloße Vermutung in den Rang einer Tatsache gehoben wird. Kein Aas weiß nämlich, ob diese Art Kopfputz tatsächlich irgendetwas mit "Schamanen" zu tun hat. Eine absolute Kasperlwissenschaft, die da betrieben wird.
➽ War selbst ziemlich verrückt nach Tulpen: Carolus Clusius | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download
Aah, der legendäre Tulpenwahn! An den wird man vermutlich auch wieder denken, wenn in absehbarer Zukunft den Finanzmärkten die absurde KI-Blase um die Ohren fliegt...
➽ Kopernikus vs. Kirche: Kampf um das Weltbild | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download
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Samstag, 21. Februar 2026
🌲 Der antike römische Baumeister Vitruv und seine merkwürdige Art des Baumfällens 🪓
Vitruv war ein erfahrener römischer Architekt und Baumeister, der im 1. Jahrhundert vor Christus lebte. In seinen späten Lebensjahren erfreute er sich der Gunst des Kaisers Augustus, der ihm eine Pension gewährte. So den Geldsorgen enthoben, war es Vitruv möglich, schriftstellerisch tätig zu werden. In seinem Werk "10 Bücher über Architektur" ("De architectura libri decem") hat er uns eine Unmenge an Details zum antiken Bauwesen überliefert. Darunter befindet sich ein Kapitel zum Thema Bauholz, worüber Vitruv - aus heutiger Sicht - zum Teil Ungewöhnliches zu sagen hat, wie die nachfolgende Textstelle bezeugt. Es geht hier um eine mir bisher völlig unbekannte Art Bäume zu fällen, deren Holz für die spätere Verwendung in Bauwerken vorgesehen ist. Den besonders relevanten Teil habe ich fett markiert.
1. Das Bauholz muss gefällt werden von Anfang des Herbstes bis zu der Zeit unmittelbar ehe der Favonius (Westwind) zu wehen beginnt. Denn im Frühling werden alle Bäume (gleichsam) schwanger und geben alle ihnen eigentümlichen guten Eigenschaften an das Laub und die jährlich wiederkehrenden Früchte ab. Da sie also durch die not- wendigen Verhältnisse jener Zeiten gehaltlos und aufgebläht sind, werden sie taub und durch ihre poröse Beschaffenheit kraftlos [...]. 2. Aus demselben Grunde erholen sich die Bäume, wenn in der Herbstzeit nach der Reife der Früchte das Laub welkt, aus der Erde durch die Wurzeln den Saft in sich aufnehmend, wieder und werden zu ihrer alten Festigkeit hergestellt. Anderseits aber zieht sie die Kraft der Winterluft während der oben beschriebenen Zeit zusammen und festigt sie. Wenn man also aus dem Grunde um die oben angegebene Zeit das Bauholz fällt, so wird es rechtzeitig gefällt sein. 3. Man muss es aber so fällen, dass man in die Dicke des Baumes bis mitten in den Kern einschneide und ihn dann stehen lasse, damit der Saft dadurch tropfenweise heraustrockne. Wenn nun so die unnütze Flüssigkeit, die sich im Innern befindet, durch den Splints abfließt, muss nicht der Saft in demselben absterben und die Eigenschaft des Bauholzes verderben. Dann aber, wenn der Baum trocken ist und nicht mehr tropft, dann soll er vollends gefällt werden, und wird so am besten für den Gebrauch sein. 4. Dass dies sich so verhält, kann man auch an den Baumpflanzungen beobachten; denn wenn die Bäume derselben jeder zu seiner Zeit durch Einbohren bis in das Innerste geschnitten werden, lassen sie die überflüssige und schädliche Flüssigkeit, welche sie in sich haben, durch die Bohrlöcher ausfließen, und so trocknend erlangen sie lange Dauer. Die Feuchtigkeit aber, welche keinen Ausweg aus den Bäumen hat, gerät, sich verdichtend, innerhalb in Fäulnis und macht sie hohl und schadhaft. Wenn also die stehenden und grünen Bäume durch das Austrocknen nicht absterben, so werden sie ohne Zweifel, wenn sie zu Bauholz gefällt werden, nachdem sie auf diese Weise behandelt worden sind, bei Gebäuden bis zu hohem Alter großen Nutzen gewähren können. Vitruv | 10 Bücher über Architektur, 2. Buch, 9. Kapitel | Übers.: Franz Reber | Marix Verlag | 5. Auflage, 2019 |
Hier eine Grafik, die ich anhand Vitruvs Beschreibung angefertigt habe. So, oder sehr ähnlich, darf man sich die Sache wohl vorstellen.
Wenn Vitruv diese Art des Baumfällens ausführlich erwähnt, dann müssen wir davon ausgehen, dass es dergleichen tatsächlich zu seiner Zeit gab. Freilich, wie oft in der Antike Bauholz genau so dem Wald entnommen wurde, ist - aus meiner Sicht - sehr schwer zu sagen. Vielleicht verfuhr man aufgrund des Aufwands (=Kosten) eher nur bei höherwertigen Bauten dergestalt?
Denn besteht hier nicht das Risiko, dass diese Bäume relativ leicht umknicken, wenn der Wind einmal etwas kräftiger bläst oder es stark schneit? Und würden sie dann - beim Umfallen - nicht andere (möglicherweise ebenfalls 'angeschlagene') Bäume umreißen bzw. beschädigen?
Wie lange dauert es außerdem, bis diese Bäume ausreichend ausgeronnen sind? Ein paar Wochen? Oder gar Monate? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Bäume allzu lange in diesem 'angenagten' Zustand herumstehen lassen kann. Nicht nur wegen den oben erwähnten Gefahren durch die Witterung, sondern weil sich - falls der Herbst/Winter wärmerer ausfällt als üblich - Pilze und andere Schädlinge im angeschlagenen Bereich hätten ausbreiten können.
Und funktionierte diese Methode eigentlich mit allen Bäumen? Oder gab es Unterschiede - beispielsweise zwischen Laub- und Nadelbäumen?
Fragen über Fragen, die uns der alte Vitruv leider nicht mehr beantworten kann! Dass freilich Bauholz trocken und nicht frisch sein sollte, gilt in den meisten Fällen damals wie auch heute noch. Nur die Methoden haben sich offenbar geändert, denn wir verwenden zu diesem Zweck meist Trocknungskammern. Wobei es mich nicht wundern würde, wenn in irgend einem abgelegenen Winkel der Welt Vitruvs Vorgehensweise in einer ähnlichen Form nach wie vor genutzt wird.
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Weitere interessante Themen:
- Die faszinierenden Methoden zur Suche und Qualitätsprüfung von Trinkwasser in der Antike (nach Überlieferung des römischen Architekten Vitruv)
- Was in der alten Zeitung steht: Der "unschuldige" Grabscher (1932) -- In Flaschen abfüllbare Solarenergie (1864)
- Konstruktionsmethoden und Funktionsweise römischer Aquädukte
Mittwoch, 18. Februar 2026
📽️ Videos: Dominique Görlitz wiederholt seine Kritik an Heinrich Kusch und dem Besitzer der 12-Apostel-Zeche -- Althistoriker Egon Flaig über Fake-History -- Das Spandauer Kreuz -- Das Rätsel der Nuraghen-Türme -- usw.

➽ ABORA 5: Das waghalsigste Experiment der Experimentalarchäologie? - Jahresrückblick (Teil 2) AboraTV | Spieldauer 67 Minuten | Youtube | Stream & Info
Dominique Görlitz wiederholt hier seine Kritik am Höhlenforscher Heinrich Kusch und dem Besitzer der 12-Apostel-Zeche klar und deutlich (ab 38:10). Darf man Dominique Görlitz glauben, dann weichen die beiden Herren auch einer öffentlichen Diskussion aus - nachdem bereits sein großzügiges Datierungs-Angebot für die Funde in der 12-Apostel-Zeche ignoriert worden sein soll (ich habe darüber berichtet). Und offen gesagt: Das macht alles zusammen wirklich keinen vertrauenserweckenden Eindruck. Sehr spaßig allerdings, dass Görlitz CROPfm - wo er das Thema auch ansprach - als "Radio Kropf" bezeichnet 😂.
➽ Als Schweden den Ostseeraum beherrschte | Spieldauer 3 Minuten | NDR | Stream & Info
➽ 1000 Jahre unter der Erde: Das Spandauer Kreuz | Spieldauer 13 Minuten | RBB | Stream & Info
➽ Sardinien - Das Rätsel der Nuraghen-Türme | Spieldauer 89 Minuten | arte | Stream & Info
➽ Eine Zeitreise ins Mittelalter mitten in Hof | Spieldauer 3 Minuten | BR | Stream & Info
➽ Vor dem Abriss gerettet: Die Kirchenburg Mönchsondheim | Spieldauer 5 Minuten | BR | Stream & Info
➽ Im Visier der Diebe: Goldschatz oder Kunst – Hauptsache der Materialwert stimmt | Spieldauer 10 Minuten | BR | Stream & Info
"Kunst" - naja, Schrott wäre der passendere Begriff für einige der Beispiele ...
➽ Drei Studentinnen wollen katholische Priesterin werden: Warum dürfen sie nicht? | Spieldauer 5 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download
Die veranstalten diese Nummer offenbar aus reinem Aktivismus. Weil sie wissen, dass der öffentlich-schlechtliche Dummfunk und weltanschaulich ähnlich gestrickte Medien ihnen eine Bühne bieten (dass diese Medien das höchstwahrscheinlich nur deshalb machen, weil sie das Christentum - und besonders die Katholische Kirche - nicht leiden können, kratzt die drei Studentinnen offenbar nicht). Rauskommen wird dabei natürlich kaum etwas - außer ein kleiner öffentlicher Zirkus. Ob das aber nicht schon Narzissmus ist? Außerdem: Anders als der Zölibat, der in seiner Zwangsform eine sehr späte Erfindung ist (und daher als fragwürdig gilt), ist das Frauenpriestertum in der Katholischen Kirche mehr oder weniger von Anfang an so gut wie inexistent gewesen.
➽ Kolonialismus und Sklaverei: Das ist glatte Fake-History – Der Althistoriker Egon Flaig im Gespräch | Spieldauer 81 Minuten | Youtube | Stream & Info
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Montag, 16. Februar 2026
🎧 Hörbares: Die Erfindung des Schuhs -- Die antike Großmacht der Hethiter -- Provenienzforschung fürs Mittelalter -- Älteste Holzwerkzeuge der Menschheit entdeckt -- usw.
➽ Was wäre der Alltag ohne… Die Erfindung des Schuhs | Spieldauer 22 Minuten | ARD | Stream & Info | Direkter Download
Eines der ersten Dinge, die ich im Rahmen meines Living-History-Hobbys gelernt habe: Die Leute dürften in der Antike und im Frühmittelalter ständig mit feuchten Füßen herumgelaufen sein (und später auch noch). Denn egal wie sehr man das Leder einfettet, die Nässe kriecht trotzdem ziemlich schnell ins Schuhinnere, und zwar im Bereich der Nähte. In vielen Situationen war es früher daher wohl angenehmer, wenn man gleich barfuß herumgelaufen ist. Positiver Nebeneffekt: Man hat die Sohlen nicht so schnell verschlissen; was - verglichen mit heutigen Schuhen - ziemlich rasch passieren konnte. Wir sprechen hier von einigen Wochen, bestenfalls von einigen Monaten (bei Schuhen, die täglich getragen wurden). Kein Wunder, dass "Flickschuster" lange Zeit ein weit verbreiteter Beruf war.
➽ Ägyptens vergessener Rivale: Die antike Großmacht der Hethiter | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Stream & Info | Direkter Download
➽ Provenienzforschung fürs Mittelalter | Spieldauer 10 Minuten | WDR | Stream & Info | Direkter Download
➽ Das Archäologische Landesmuseum in Rostock: Der neueste (erbärmliche) Stand | Spieldauer 6 Minuten | NDR | Stream & Info
➽ Symbol imperialer Größe: die Verbotene Stadt in Peking | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download
➽ Verschiffte Winterkälte in die Karibik: Eiskönig Frederic Tudor | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download
Das erinnert mich an meinen Kühlschrank-Fund in einer Zeitung des 19. Jahrhunderts.
➽ Wissen, Macht, Ordnung - „Metternich“, ein Name steht für Zensur | Spieldauer 23 Minuten | ARD | Stream & Info | Direkter Download
Es ist schon bemerkenswert, wenn der öffentlich-schlechtliche Schundfunk völlig ironiebfereit einerseits die Zensur in vergangenen politischen Systemen anprangert, gleichzeitig aber ein massiver Unterstützer gegenwärtiger politischer Zensur ist - die vor allem im Internet unter immer weiter gefassten politischen Kampfbegriffen wie "Hassrede" und "Desinformation" stattfindet. Heuchler.
➽ Tübinger Forschende Forscher entdecken älteste Holzwerkzeuge der Menschheit | Spieldauer 1 Minute | SWR | Stream & Info
Übrigens, in der Übersichtsdarstellung zu den einzelnen Audiobeiträgen haben die Dummschwätzenden des SWR in ihrem Gender-Übereifer das Nachfolgende geschrieben - siehe Screenshot 🙄. Apropos 'Genderei': Genau dazu kommt in den kommenden Monaten noch ein eigener Beitrag, in dem ich dieses Thema anhand des höchstwahrscheinlichen (und unerlaubten) Gender-Gebots an einer steirischen Privatschule ausführlich betrachten werde (ursprünglich wollte ich nur die Bausünden am historischen Schulgebäude thematisieren, aber dann ist mir der absonderliche Sprachmüll mit Binnensonderzeichen auf der Schulhomepage untergekommen; das hat bei mir einen bösen Verdacht erzeugt, der sich immer mehr bestätigt und dem ich weiterhin nachgehe). Mit dem Direktor war ich bereits kurz in Kontakt; der Herr war auffällig ausweichend und leicht pampig. Nun warte ich auf die angekündigte Stellungnahme des massiv mit Steuergeld bezuschussten Schulträgers. Der nächste Schritt wird dann sein, die steirische Landesregierung (Landeshauptmann und Bildungslandesrat) zu kontaktieren. Hier ist die politische Konstellation zurzeit recht günstig, um Gehör zu finden. Schauen wir mal, was sich ergibt, wenn man ausdauernd genug in diesem pädagogisch-ideologischen Augiasstall herumstochert...
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