Freitag, 21. August 2026

🎧 Hörbares: "Dies Alliensis", der verfluchte 18. Juli im alten Rom -- Wie Archäologie in Israel politisch instrumentalisiert wird -- Wie der Vatikan Bücher zensiert hat -- Nostradamus, der düstere Prophet -- Wie friedlich waren unsere steinzeitlichen Vorfahren -- usw.


 Dies Alliensis - der verfluchte 18. Juli im alten Rom | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download

 Der Tag, an dem Barbarossa verschwand - und Italien gewann | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download

 Moskau brennt: Der Überfall der Krimtataren | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download

 Wie der Vatikan Bücher zensiert hat | Spieldauer 15 Minuten | BR | Direkter Download

 Die harte Hand der Gegenreformation: Papst Paul IV. | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download

 Nostradamus: Der düstere Prophet aus der Provence | Spieldauer 15 Minuten | 15 | Direkter Download

 Ende der Altsteinzeit: Wie friedlich waren unsere Vorfahren? | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download
Astreine Kaffeesudleserei wird zum Faktum erklärt. Von wegen 'Wissenschaft' und so...

 Rembrandt: Vom Star-Maler zum bankrotten Außenseiter | Spieldauer 15 Minuten | WDR |  Direkter Download

 1896: Der "Nasenjoseph"- Ein Berliner Arzt und die Schönheitschirurgie | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download

 Warum Karl IV. nicht der Friedenskaiser des Mittelalters war | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download

 Israel und Palästina: Wie Archäologie politisch instrumentalisiert wird | Spieldauer 14 Minuten | DF | Stream & Info
Wieso schreiben die eigentlich "Israel/Palästina"? Der Staat heißt offiziell Israel, und dort leben Juden und Palästinenser. Wenn überhaupt, dann hätte man schreiben müssen 'Wie Archäologie von Juden und Palästinensern politisch instrumentalisiert wird'. Aber ich weiß schon, negative Zuschreibungen im Zusammenhang mit dem Begriff "Juden" verursachen beim typischen deutschen Journalisten Angstzustände. Da schwafelt man lieber diffus etwas von "Israel" oder - mein absoluter Favorit - von "Israelis", obwohl, wie oft aus dem Kontext hervorgeht, nur die Juden mit israelischem Pass gemeint sein können, hingegen ganz sicher nicht die Palästinenser mit israelischem Pass - die es ja auch zuhauf gibt, was aber oft 'vergessen' wird.

 Der Muskatnuss-Kapitalismus von 1621 und die mörderischen Folgen | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download


Sonntag, 16. August 2026

📽️ Videos: Hinweise auf große Kelten-Stadt in Kärnten gefunden -- Die Bibelfälscher -- Historische Eisenforschung -- Mit dem Mittelalter in die Zukunft -- Der Schmuckdolch von Storkau -- Moderne Technik prüft Legende -- usw


 Noreia oder nicht? - Hinweise auf vorrömische Kelten-Stadt gefunden | Spieldauer 3 Minuten | ORF | Stream & Info 
Toll, wenn sich Archäologen kleiden, also ob sie noch in der Zeit von Robert Koldewey, Howard Carter und Arthur Evans leben würden 😁. 

 Archäologe und Museumsdirektor Prof. Dr. Matthias Wemhoff auf dem Roten Sofa | Spieldauer 37 Minuten | NDR | Stream & Info 

 Die Bibelfälscher (1/2) | Spieldauer 46 Minuten | arte | Stream & Info 

 Historische Eisenforschung: Amberger Schwertstahl | Spieldauer 8 Minuten | BR | Stream & Info 

 Annette Kehnel – Mit dem Mittelalter in die Zukunft | Spieldauer 59 Minuten | BR | Stream & Info

 Künstler Felix Karweik holt das Mittelalter in die Gegenwart | Spieldauer 3 Minuten | NDR | Stream & Info 

 Das Geheimnis der Urzeitmütter | Spieldauer 52 Minuten | ARD | Stream & Info 
Naja...

Der Schmuckdolch von Storkau | Spieldauer 6 Minuten | Landesmuseum für Vorgeschichte Halle | Stream & Info 



Dominique Görlitz: Der Tunnel zur Kirche? Moderne Technik prüft eine alte Legende | Spieldauer 34 Minuten | Abora TV| Stream & Info 



 Baum vom Morteratsch erzählt aus über 10.000 Jahren Klimageschichte. Gletscher. Eiszeit & Warmzeit | Spieldauer 30 Minuten | NDR | Stream & Info 
Ein ganz aktuelles Video über ebenfalls ganz aktuelle Forschungsergebnisse. Grundsätzlich ist dieser Wetter-Youtubekanal empfehlenswert.


Freitag, 14. August 2026

🎧 Hörbares: Die wahre Kleopatra -- König Otto I. und eine Krönung voller Rätsel -- König Roderich und der Untergang des Westgotenreichs -- Religionspolitik beeinflusst türkische Archäologie -- Tycho Brahe -- usw.


 Antike: Die wahre Kleopatra - kein Milchbad, keine Schlange | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download
Und maximalpigmentiert war sie auch nicht. Aber über diesen krassen Nonsens, der seit ein paar Jahren medial unter die Leute gebracht wird, traut sich die Frau Historikerin nicht drüber. So wie man im öffentlich-schlechtlichen Dummfunk auch auffällig wenig über das "race-swapping" in der jüngsten Odysseus-Verfilmung hört. Will heißen: Man darf schon Geschichtslügen kreieren, solange diese aus der weltanschaulich eigenen Blase kommen. Doch wehe, es vergleicht ein Außenstehender die spätantike Völkerwanderung mit heute - huiuiui, dann befällt manch professoralen Uni-Schlauberger der Gratismut und er speit von seinem Elfenbeinturm Feuer herab. Dann wird aus den archäologisch unübersehbaren Brand- und Zerstörungshorizonten plötzlich eine begrifflich weichgespülte "Transformation". Und außerdem seien das ja auch gar keine richtigen Völker gewesen, sondern ethnisch total "diverse" Gruppen (was eine spannende historische Einengung des Begriffs "Volk" ist, wenn man bedenkt, dass dergleichen - angewendet auf das heutige deutsche Staatsvolk - schnell den sogenannten 'Verfassungsschutz' dazu veranlassen würde, irgendetwas von völkisch zu raunen). Bei so viel ideologisch bedingter Realitätsverweigerung braucht sich niemand Wundern, dass die Zuschreibung "Experte" immer mehr zum Deppenstempel mutiert. Zum Glück bin ich selber nie in die Forschung gegangen; das hätte nur böse enden können, da mir Gruppendruck und weltanschauliches Kreiswichsen zuwider sind.

 Renaissance: Tycho Brahe, der Sternenforscher mit der falschen Nase | Spieldauer 15 Minuten | WDR  | Direkter Download

 Frühmittelalter: König Otto I.: Eine Krönung voller Rätsel | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download

 Steinzeit: Warum der Neandertaler uns ähnlicher ist, als wir denken | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download

 "Nine-Eleven" von 1916: Deutsche Agenten erschüttern New York | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Stream & Info | Direkter Download
"... wieso die Bundesrepublik noch bis 1979 für die Schäden aufkommen muss." Da frage ich mich: Wer hat eigentlich die Hinterbliebenen der hunderttausenden zivilen Todesopfer der Hungerblockade des 1. Weltkriegs entschädigt? Apropos: Den Schülern erzählt man heute, der österreichische Landschaftsmaler und seine Parteigenossen seien eigentlich bloß wegen der Weltwirtschaftskrise gewählt worden (nebenbei bemerkt, das auch nur von ca. einem Viertel der Gesamtbevölkerung - von wegen "DIE Deutschen" hätten diesem Kretin bzw. seiner nationalen Sozi-Partei 1933 ihre Stimme gegeben); im besten Fall erwähnt man noch die erzwungenen Gebietsabtretungen als Begründung. Dass hingegen dieses Mega-Kriegsverbrechen vielen Wählern noch in äußerst böser Erinnerung war - wie man sehr schön in den Zeitungen von damals nachlesen kann - lässt man unter den Tisch fallen. Freilich, in Gustave Le Bons weltberühmtem Buch "Psychologie der Massen"  (1895) steht bereits, dass bei der Manipulation bzw. Indoktrinierung von Menschen Graustufen bzw. Differenzierungen schaden. Schwarz-weiß muss stattdessen alles dargestellt werden. Und zum Schluss die Pointe: Auch der besagte Landschaftsmaler kannte dieses Buch sehr gut und nutzte die darin enthaltenen Ratschläge ausgiebig - so wie eben auch heute seine posthumen Bekämpfer, die unter anderem die Lehr- und Unterrichtspläne erstellen.

 Frühmittelalter: König Roderich und der Untergang des Westgotenreichs | Spieldauer 15 Minuten | 15 | Stream & Info 
Hmmm, da hat man aber - sicher nur rein zufällig - einen Akteur vergessen zu erwähnen. Und das obwohl der doch in den Primärquellen dieser Zeit mehrfach vorkommt. Beispielsweise in den Akten des Konzils von Toledo (ca 694), in der Mozarabischen Chronik (ca 754). Und auch später wird in mittelalterlichen arabischen Quellen (z.B. bei  Ibn al-Athīr im 12./13. Jh.) mehrfach darauf eingegangen, wie eine ganz bestimmte Bevölkerungsgruppe in Spanien fleißig dabei mitgeholfen haben soll, das islamische Heer ins westgotisch-christliche Land und in seine befestigten Städte hereinzulassen? Na, wer weiß, wer gemeint ist? ^^

 Türkei: Religionspolitik beeinflusst, welche Ausgrabungen finanziert werden | Spieldauer 9 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download
Sage ich schon seit Jahren - unter anderem in meinem Beitrag über die Verunstaltung von Göbekli Tepe. Ein großes Problem dabei ist das 'Schleimertum' von Akteuren wie dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI). Anstatt klare Kante zu zeigen und Erdogans Religiotenstadl sich selbst zu überlassen, antichambriert man untertänigst, damit deutsche Archäologen dort weiterhin Karriere machen können. Freilich, sie selbst sehen sich als völlig selbstlose Wissenschaftler. Aber so ist es ja immer: Egoismen rationalisiert man sich mit angeblich hehren Beweggründen zurecht. Wenn man während des Studiums schon sonst nichts Nützliches gelernt hat, dann zumindest diese Art von Mentalgymnastik. Wie hat mir mal eine Klassische Archäologin so schön gesagt: Viele ihrer Kollegen sind die geborenen Limbo-Tänzer, da ihr Rückgrat wie aus Gummi ist...

 Was Menschen seit Jahrtausenden im Himmel suchen | Spieldauer 55 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download


Dienstag, 11. August 2026

📽️ Videos: Das Rätsel von Marokko -- Auf Schatzsuche in Bayerns Böden -- Ottonische Stiftskirche Walbeck -- Knochenfunde in der Würzburger Festung -- usw.


 Dominique Görlitz: Das Rätsel von Marokko - warum Rabat und Lixus so wichtig sind – Teil 1 | Spieldauer 55 Minuten | Abora TV | Stream & Info 



 Dominique Görlitz: Das Rätsel von Marokko - Mogador, Cart Ruts und die Atlantik-Spur – Teil 2 | Spieldauer 41 Minuten | Abora TV | Stream & Info 



 Roms Müllwirtschaft: Recyclinggeschichte | Spieldauer 22 Minuten | Ancient Rome Live | Stream & Info 
Ein gutes Video und grundsätzlich auch ein guter Youtubekanal mit hoher Informationsqualität. Wobei ich die englische Originaltonspur bevorzuge.


 Knochenfunde in der Würzburger Festung | Spieldauer 3 Minuten | BR | Stream & Info 

 Archäologie: Kanone und Glocke aus Schiffswracks vor Rügen gefunden | Spieldauer 1 Minute | NDR | Stream & Info 

 Auf Schatzsuche in Bayerns Böden | Spieldauer 10 Minuten | BR | Stream & Info 

 Antikes Schiffswrack vor Küste Siziliens entdeckt | Spieldauer 1 Minute | BR | Stream & Info 
Findet den Fehler: "das Wrack eines mehr als 2000 Jahre alten Schiffs entdeckt."... "aus der Spätphase des römischen Reichs".  ^^ Ich habe keine Lust, das nachzugoogeln. Aber mich würde es nicht wundern, wenn in der originalen Presseaussendung etwas von der Spätphase der Römischen Republik gestanden ist.

 Ottonische Stiftskirche Walbeck: Ruine mit erstaunlicher Geschichte | Spieldauer 2 Minuten | MDR | Stream & Info 
Mellers Frisur wird auch immer skurriler... Und ich weiß wovon ich rede, sah ich mich doch schon vor einigen Jahren vor die Wahl gestellt, irgendwann auch so seltsam rumzulaufen oder mir vorher lieber die Rübe auf 0,2 mm abzurasieren. Ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden 😀.


Samstag, 8. August 2026

🎧 Hörbares: Living History bei den Bachrittertagen in Kanzach -- Die Lügensteine von Würzburg -- Edo, die größte Stadt der Welt -- Die polnischen Teilungen -- Heinrich VIII. -- usw


 Bachrittertage in Kanzach: Leben wie im Mittelalter | Spieldauer 4 Minuten | SWR | Stream & Info 

 Die Lügensteine von Würzburg - Fake-Fossilien im Jahr 1725 | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Kopernikus - Revolutionär wider Willen | Spieldauer 21 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Heinrich VIII. - Der gefährliche Gatte auf dem englischen Thron | Spieldauer 23 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Edo, die größte Stadt der Welt - Tokyo im 18. Jahrhundert | Spieldauer 23 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Polen im Netz der Nachbarn - Die polnischen Teilungen | Spieldauer 23 Minuten | ARD | Stream & Info | Direkter Download

 250 Jahre USA - Der König, der Amerika verlor | Spieldauer 24 Minuten | ARD | Stream & Info | Direkter Download

 250 Jahre USA - Thomas Paine, der unbekannte Gründervater | Spieldauer 23 Minuten | ARD | Stream & Info | Direkter Download

Port Arthur – Die berüchtigte Strafanstalt auf Tasmanien | Spieldauer 20 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

200 Jahre Fotografie: Zwischen historischem Meilenstein und neuer Skepsis | Spieldauer 11 Minuten | SWR | Stream & Info 


Mittwoch, 5. August 2026

⛏️ Vom antiken Baumeister Vitruv lernen: Warum frisch gebrochener Stein aus dem Steinbruch erst "reifen" musste



Ich habe noch nie in meinem Leben so viele vergammelte Fassaden bei neuen Gebäuden gesehen wie in den letzten Jahren. Schimmel, Algen und Pilze wohin das Auge blickt. Auch wenn die Bude erst zwei Jahre steht, sieht sie aus wie 20 Jahre ohne Pflege. Grund dafür ist eine Kombination aus hirnlosen Dämmvorschriften und Flachdächern ohne schützendem Überstand.  


Schlauer als heute

Selbst im Alten Rom agierte man am Bau bereits mit mehr Verstand. Zwar gab es auch damals schon Baupfusch, jedoch war dieser - anders als heute - nicht beabsichtigt. Ganz im Gegenteil, der römische Autor, Architekt und Baumeister Vitruv legt uns in seinem Werk "De architectura libri decem" ("Zehn Bücher über Architektur") nahe, dass man dazumal sehr vorausschauend ans Werk ging. In seinen Ausführungen finden sich beispielsweise Ratschläge, die das allzu schnelle Vergammeln von Gebäuden verhindern sollen - womit wir einen schönen Bogen zur oben beschriebenen Bau-Misere unserer Gegenwart spannen.

Im siebenten Kapitel des zweiten Buchs geht es zu Beginn darum, welche Gesteinsarten es in den Steinbrüchen rund um Rom gibt, und inwiefern diese sich fürs Bauen eignen. Die Rede ist hier von weichem Stein (Rotstein/rotbrauner Tuff, Pallienser, Fidenater, Albaner), mittelharter Stein (Tiburtiner, Amiterner, Soraktinerstein) und harter Stein (Basalte). Wenn nun die Umstände dazu führten, dass man mit einem weicheren Stein wie Tuff baute (z.B wegen deutlich niedrigeren Transportkosten), dann sollte laut Vitruv folgendermaßen vorgegangen werden.

Da also wegen der Nähe die Notwendigkeit dazu zwingt, sich des Materials aus den Rotsteinbrüchen und aus den palliensischen und welche sonst der Stadt zunächst liegen, zu bedienen, so wird, wenn einer fehlerlos bauen will, bei der Beschaffung Folgendes zu beobachten sein. Wenn etwas gebaut werden soll, so sollen die Steine zwei Jahre vorher, und zwar nicht im Winter, sondern im Sommer gebrochen werden und an ungeschützten Orten liegen bleiben; die aber, welche in diesem Zeitraum von zwei Jahren durch das Wetter angegriffen und verletzt worden sind, diese senke man in den Grundbau; die übrigen, welche nicht beschädigt sind, werden dann, als von der Natur erprobt, wenn sie zum Bau über der Erde verwendet werden, auszudauern imstande sein. Und dies ist nicht bloß bei Quadersteinen zu beobachten, sondern auch beim Mauerwerk aus Bruchsteinen.
Vitruv | 10 Bücher über Architektur, 2.7.4 | Übers.: Franz Reber | Marix Verlag | 5. Auflage, 2019


Warum im Sommer?

Es stellt sich die interessante Frage: Warum sollten die Steine im Sommer gebrochen werden? Die moderne materialwissenschaftliche Interpretation dieses Punkts ist durchaus faszinierend: Wenn Minerale frisch aus dem Steinbruch kommen, enthalten sie sogenanntes "Grubenwasser"/"Porenwasser". Friert dieses Wasser zur Winterzeit im frisch gebrochenen, noch relativ 'weichen' Stein, kommt es zu Sprengungen und Haarrissen. Im Sommer ist die Situation anders; hier verdunstet das Wasser nämlich langsam. Dabei wandern gelöste Minerale an die Oberfläche des Steins und rekristallisieren dort. Dies führt zu einer natürlichen Oberflächenhärtung (sogenannte Sinterhaut), die den Stein schützt. 

Man ging dazumal allerdings auf Nummer sicher und lagerte deshalb die Steine zwei Jahre im Freien, wo sie zwei Frostzyklen durchlaufen mussten. Mögliche Mängel wurden hier individuell sichtbar, bevor der Stein verbaut wurde. Eine äußerst kluge Vorgehensweise und einer der frühesten uns überlieferten Belege für Qualitätssicherung im Bauhandwerk.

Allerdings soll auf solchen Sinterschichten Verputz schlecht haften, da diese wie Isolier- bzw. Trennschichten wirken. Daraus folgere ich, dass die entsprechenden Steine wohl vor allem für Sichtmauerwerk verwendet wurden. Jedoch... (siehe unten).


Welche Steine?

Ich muss abschließend darauf hinweisen, dass mir nicht ganz klar ist, ob Vitruv hier nur von behauenen Steinquadern spricht oder ob sich sein Rat auch auf Bruchsteine erstreckt, die - wild durcheinander gewürfelt - als Füllmaterial in Mauerwerk aus römischem 'Beton' bzw. Mörtel Verwendung fanden ("opus caementicium"). Man könnte ja meinen, dass es bei diesen Füllsteinen eigentlich egal ist, ob sie später Risse bekommen. Doch es muss hier bedacht werden, dass das dafür verantwortliche Wasser, welches sich nach dem Einbetonieren während Frostphasen in Form von Eis ausdehnt, auch Stress im umgebenden Mörtel verursacht (ähnlich wie rostende Stahlarmierungen modernen Beton von innen heraus sprengen können). Von daher könnte es unter Umständen ratsam gewesen sein, auch Bruchsteine eine gewisse Zeit liegen zu lassen. Es gibt jedenfalls Bauforscher, die davon ausgehen. Ob es in der Antike aber wirklich immer so gemacht wurde ist eine andere Frage und hängt vielleicht von Faktoren wie der Gesteinsart ab. 


Sonntag, 2. August 2026

📽️ Videos: Geschirrwerkstatt aus der Römerzeit in Hannersdorf entdeckt -- 1400 Jahre alte Bajuwarensiedlung entdeckt -- Die jungsteinzeitliche Schachtgruben von Pömmelte -- Dominique Görlitz über den Klimawandel im Spiegel antiker Kulturen -- usw.


Archäologen graben Geschirrwerkstatt aus der Römerzeit in Burg aus | Spieldauer 3 Minuten | ORF | Stream & Info
Keine zehn Pferde würden mich dazu bringen, bei der derzeit vorherrschenden Affenhitze zu graben. Immerhin, der Bürgermeister von Burg/Hannersdorf wagt sich ebenfalls ins Freie, um in die ORF-Kamera Banalitäten abzusondern...

1400 Jahre alte Bajuwarensiedlung entdeckt | Spieldauer 4 Minuten | BR | Stream & Info 

Cooking for William the Conqueror's Army of 1066 | Spieldauer 25 Minuten | Tasting History | Stream & Info 



 Die jungsteinzeitliche Schachtgruben von Pömmelte | Spieldauer 9 Minuten | Landesmuseum für Vorgeschichte Halle | Stream & Info



 Dominique Görlitz: Klimawandel im Spiegel antiker Kulturen | Spieldauer 43 Minuten | Youtube | Stream & Info

 Römer, Griechen, Mittelalter: So wurde unsere Geschichte gefälscht! | Spieldauer 64 Minuten | Flavio von Witzleben | Stream & Info
Sicher, es gibt in der Überlieferung gewaltige Ungereimtheiten, und es ist absolut wichtig, wenn man darauf klar hinweist (tritt die offizielle Geschichtsforschung doch oft genug als zu selbstsicher auf), aber aus all dem ergeben sich nicht zwingend so weitreichende Implikationen.


Freitag, 31. Juli 2026

🎧 Hörbares: Der rätselhafte Tote aus dem Mittelalter -- Der Mythos vom Priesterkönig Johannes -- Die Bibliothek von Alexandria -- Keltisches Dorf in der Eifel freigelegt -- usw.


Wie mir der Sommer dieses Jahr auf den Zeiger geht... mehr noch als üblich. Das Grazer Becken ist ja so unendlich schwül, da lass ich mich lieber drinnen von der Klimaanlage kühlen und vertreibe mir die Zeit mit Hörbarem 😊.


 Der rätselhafte Tote aus dem Mittelalter | Spieldauer 5 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Politisch wirksame Fälschung – Der Mythos vom Priesterkönig Johannes | Spieldauer 8 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Die Bibliothek von Alexandria - Der Traum vom universellen Wissen | Spieldauer 24 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Ausgrabungen in Mainz: Minengänge und römische Sarkophage entdeckt | Spieldauer 1 Minute | SWR | Stream & Info 

 Keltisches Dorf in der Eifel freigelegt: So lebten die normalen Leute in der Eisenzeit | Spieldauer 3 Minuten | SWR | Stream & Info 

 Niedrigwasser lockt Schatzsucher an den Rhein | Spieldauer 1 Minute | SWR | Stream & Info 

 "Fund des Jahres": Forscher finden 40.000 Jahre alte Vogelfiguren in Höhle | Spieldauer 1 Minute | SWR | Stream & Info 

 Zwischen Genuss und Askese – Klösterliche Ernährung im Mittelalter | Spieldauer 8 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Zeitenwende 1600 (1/4) Claude Le Jeune - Im Kreuzfeuer der Konfessionen | Spieldauer 32 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Zeitenwende 1600 (2/4) Maddalena Casulana - Stimme einer starken Frau | Spieldauer 28 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Zeitenwende 1600 (3/4) John Dowland - Lautenstar auf Jobsuche | Spieldauer 31 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Zeitenwende 1600 (4/4) Hans Leo Haßler - Aufsteiger in einer neuen Zeit | Spieldauer 31 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

Tyrannenmord - Heldentat oder Verbrechen? | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download
Eine Heldentat ist es unter Umständen, wenn man damit weitere Verbrechen verhindert. Sollte das Kind aber bereits in den Brunnen gefallen sein, dann ist es Rache - siehe etwa der nach dem Sezessionskrieg über den Haufen geschossene Abraham Lincoln; er hatte die US-Verfassung zigfach schwer gebrochen, um einen Krieg anzuleiern, der schlussendlich rund 800.000 Opfer forderte. Lincolns Missetaten, die ihn mMn zum Tyrannen par excellence machten: Aussetzung des "Habeas Corpus" (Schutz vor willkürlicher Verhaftung); das Ignorieren der Judikative bzw. das Nichtbefolgen von Gerichtsurteilen;  die Durchführung rechtswidriger Militärtribunale gegen unzählige Zivilisten; das massive Missachten des Rechts auf freie Rede (1. Verfassungszusatz) und damit verbunden das Schließen hunderter (!) Zeitungen sowie das Einsperren hunderter Journalisten; das rechtswidrige Verhaften v on Kongressabgeordneten, um die sich abzeichnende Sezession des Bundesstaates Maryland zu verhindern; die gewalttätige und rechtswidrige Verhaftung eines Richters, weil der Lincolns kriminelle Handlanger juristisch zur Verantwortung zog (der Richter wurde dann während einer Verhandlung von Lincolns Soldateska blutig und bewusstlos geschlagen, um ihn anschließend ohne Prozess wegzusperren); die rechtswidrige Verhaftung tausender Oppositioneller im Norden, weil die sich für das Recht des Südens auf Sezession aussprachen usw. usf. Lincolns nunmehr positives Bild in der Öffentlichkeit ist ein Paradebeispiel dafür, dass Geschichte von den Siegern geschrieben wird. Es ist in diesem Zusammenhang hochgradig verlogen, wenn Lincoln auf die Sklavenbefreiung reduziert wird - die ihm nachweislich ja nie ein zentrales Anliegen war, sondern vielmehr das gewaltsame Unterdrücken einer Unabhängigkeitsbewegung in den südlichen Landesteilen. Bis heute lässt man die nachgeborene US-Bevölkerung - hier sind vor allem die Schüler zu nennen - über die Ausmaße von Lincolns Verbrechen im Unklaren. Stattdessen schickt man Schulklassen massenhaft zu seinem protzigen Denkmal, um dort diesem ausgesprochenen Antidemokraten zu huldigen. 

Dienstag, 28. Juli 2026

🗞️ Was in der alten Zeitung steht: Das Geheimnis der fliegenden Untertassen (1950) -- Reichsflugscheiben (1950) -- Frühe 'Geschlechtsumwandlung' (1933)

Das Geheimnis der fliegenden Untertassen

Es ist mittlerweile schon länger her, dass ich hier einen historischen UFO/UAP-Bericht ausgegraben habe - deshalb heute gleich zwei. Dieser erste wurde am 23. März 1950 in den Innsbrucker Nachrichten veröffentlicht (hier geht es zum Original). Eigentlich handelt es sich dabei um die Zusammenfassung mehrere zum Teil dramatischer UFO-Erscheinungen, die rund um den Globus beobachtet worden sein sollen (wie hoch man im Einzelfall die Glaubwürdigkeit einschätzt, sei jedem selbst überlassen).

Das Geheimnis der „fliegenden Untertassen“. 
Kaum mehr abzuleugnende Beobachtungstatsachen. 
Neuartige Kriegsmaschine oder Ausflügler vom Mars?

„T.T.“ Innsbruck. Auf unserem Redaktionstisch liegen sieben Meldungen internationaler Nachrichtenagenturen über die Beobachtung von „fliegenden Untertassen“. Sieben Berichte von einem Tag aus Algier, Madrid, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Lissabon und Klagenfurt. Haben sich sämtliche Nachrichtendienste verschworen, oder sind plötzlich Hunderte von Menschen in aller Welt auf die gleiche Art und Weise verrückt geworden? Es sind aber nicht nur diese sieben Meldungen, nein, täglich gehen mehrere ähnliche ein, in letzter Zeit häufiger, im großen und ganzen aber schon seit drei Jahren!
Ging man anfangs noch über derartige Berichte mit einem lächelnden Kopfschütteln hinweg, so ist dieses Kopfschütteln bei vielen Menschen inzwischen ernster und nachdenklicher geworden. Was läßt sich über die bisher bekannten Beobachtungen dieses seltsamen Phänomens zusammenfassend sagen? Wir wollen an Hand einer umfangreichen Sammlung von Agenturmeldungen und ausländischen Zeitungsberichten versuchen, darauf in knapper Form Antwort zu geben:
Die Geschichte der „fliegenden Untertassen“ beginnt eigentlich mit dem 24. Juni 1947, an welchem Tage ein USA-Militärpilot auf einem Uebungsflug über dem Staate Idaho plötzlich neun riesige rotierende Scheiben gewahrte, die mit annähernd 2000 Kilometer Stundengeschwindigkeit an ihm vorüberrasten. Diese Nachricht löste eine wahre Flut von Vermutungen und ähnlichen Berichten aus, von denen allerdings ein Großteil als reine Einbildung abgetan werden konnte. Aber... am 7. Jänner 1948 wurde von mehreren Augenzeugen vom Boden aus in der Nähe des Fort Knox in den USA. wieder ein Flugkörper ähnlicher Art gesichtet. Eine in der Nähe kreisende Jagdfliegerstaffel wurde durch Funkspruch alarmiert, und tatsächlich gelang es drei Flugzeugen, sich der seltsamen Erscheinung zu nähern. In 6000 Meter Höhe mußten zwei weitere Flugzeuge die Verfolgung aufgeben, das letzte, von einem bewährten Kriegsflieger gesteuerte Jagdflugzeug jagte weiter mit Vollgas der blitzenden Scheibe nach. Stunden später fand man die Ueberreste der Maschine am Boden zerschellt auf. Als wahrscheinliche Ursache des Absturzes vermutete man, der Pilot sei im Eifer der Verfolgung zu hoch gestiegen und dann infolge Sauerstoffmangels bewustlos geworden. Wieder ein halbes Jahr später wurde von einem Verkehrsflugzeug aus eine fliegende Scheibe und daneben noch ein langer, zigarrenförmiger Flugkörper gesehen, wobei letzterer in einer Entfernung von knapp hundert Meter an dem entsetzten Piloten vorüberschoß.
Um diese Zeit trafen plötzlich auch aus Skandinavien Berichte über die Beobachtung „fliegenden Untertassen“ ein. Da sie meist aus östlicher Richtung kommend über Norwegen und Schweden hinwegflogen, nahm man an, daß es sich um sowjetrussische Versuche mit neuartigen Flugkörpern handle. Dann trat wieder eine Art Ruhepause ein, die „fliegenden Untertassen“ schienen als Phantasiegebilde endgültig vergessen. Jedoch nicht sehr lange. In regelmäßigen Abständen kamen Berichte aus anderen Ländern: Kanada, Bolivien, Ja- pan und schließlich auch Italien. In Italien, von wo erst in den letzten Wochen wieder mehrere Meldungen eintrafen, haben in einigen Fällen Hunderte von Menschen gleichzeitig die geheimnisvollen Flugkörper gesehen. Gerade dieser Tage aber verdichten sich die Berichte in einem Maße, daß es wirklich nicht mehr möglich ist, die reinen Beobachtungstatsachen abzuleugnen. Die Beobachtungen stimmen in ihren wesentlichen Merkmalen völlig überein und wurden gleichzeitig an verschiedenen Orten gemacht. Die charakteristischen Momente sind: Die „fliegenden Untertassen“ tauchen häufiger des Nachts als am Tage in einer ungefähren Höhe von 10.000 Meter auf, gehen dann tiefer und scheinen minutenlang still-zustehen, um dann mit einer Geschwindigkeit von 1000 bis 2000 Kilometer ruckartig hochzusteigen und zu entschwinden. Der Durchmesser der Scheiben beträgt schätzungsweise 15 bis 70 Meter. Immer ist von einer gleichzeitigen Lichterscheinung, ähnlich dem Feuerschweif eines V-Geschosses, die Rede, wobei die Scheiben rasend um die eigene Achse rotieren sollen.
Am 17. März traf nun ein Bericht aus Mexico-City ein, der an Deutlichkeit nichts mehr zu wünschen übrig läßt: Einer Gruppe von Jagdfliegern sei es gelungen, eine Flugscheibe zu verfolgen und einzukreisen. Dabei konnten die Piloten sehen, daß es sich um einen metallischen Körper handle, an dessen Oberseite sich eine Art Auspuffrohr, wie bei der „V-1“, befand. Als sich die Flugscheibe eingekreist sah, zog sie zunächst einige Kreise, um dann in die Höhe zu schnellen und mit irrsinniger Geschwindigkeit in die Stratosphäre zu entschwinden. Es soll aber gelungen sein, von ihr zahlreiche Aufnahmen zu machen, und die Flieger sind der Meinung, daß es sich um einen ferngelenkten Flugkörper mit eingebautem Fernsehgerät und Düsenantrieb handle (Anm.: Den Begriff "Fernsehgerät" sollte man hier nicht streng im heutigen Sinn interpretieren.)
Eine Reihe photographischer Aufnahmen von Flugscheiben sind auch schon seit längerer Zeit im Besitze des amerikanischen Verteidigungsministeriums, das einen eigenen Untersuchungsausschuß zur Prüfung der geheimnisvollen Flugscheiben seit zwei Jahren eingesetzt hat und damit die eigenen Dementis der Angelegenheit Lügen straft.
Es bleibt eigentlich nur noch die Frage offen: Woher kommen die „fliegenden Untertassen“? Sind sie überhaupt irdischen Ursprungs oder stammen sie von anderen Weltkörpern, auf denen denkende, menschenähnliche Wesen leben? Die außerirdische Herkunft der Flugscheiben anzunehmen ist solange kein Anlaß, als nicht ihre irdische eindeutig widerlegt ist. Außerdem sind nach Ansicht führender Fachleute die scheibenförmigen Flugkörper kein geeignetes Fahrzeug zur Durchquerung des Weltraumes. Nachrichten von angeblich abgestürzten Flugscheiben -- man soll hierbei sogar die Leichen von zwergartigen Menschenwesen in ihnen entdeckt haben -- liegen nur vereinzelt vor und wurden in keinem Falle bestätigt. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, anzunehmen, daß nur die Amerikaner oder die Russen als Erbauer der Flugscheiben -- soferne sie, wie gesagt, irdischer Herkunft und keine bloße Vision sind  -- in Frage kommen. Daß sie bei der Frage nach dem Woher nicht „Hier!“ rufen, ist ebenso klar. Es wurde auch bereits darauf hingewiesen, daß es doch eigenartig sei, daß aus den Ländern der sowjetischen Einflußsphäre bisher keine einzige Flugscheiben-Meldung gekommen sei aber das kann ja nur eine Folge der Nachrichtenzensur sein.
Jede weitere Vermutung ist bis zu einer wirklich eindeutigen Meldung von der Auffindung oder „Festnahme“ einer solchen „fliegenden Untertasse“ oder dem Vorliegen klarer Photographien sinnlos. Unter uns gesagt: Es wäre doch viel schöner, wenn alles nur Bluff und Phantasie und nicht am Ende das neueste Kriegs- und Mordinstrument einer wahnwitzig gewordenen Menschheit wäre!                         --th--

Was der Autor dieser Zeilen beispielsweise nicht wusste: Das UFO-Phänomen nahm seinen Anfang mitnichten erst in der unmittelbaren Nachkriegszeit, denn Scheiben und zigarrenförmige Objekte werden bereits in viel älteren Texten als Himmelserscheinungen überliefert - etwa bei Titus Livius, der vor rund 2000 Jahren schrieb.
Ansonsten ähneln die Beobachtungen, die der Journalist der Innsbrucker Nachrichten hier schildert, sehr dem, was auch heute noch das UFO-Phänomen in vielen Fällen begleitet. Etwa die in der Luft stillstehenden Flugobjekte, die plötzlich mit einem absurden Affenzahn hochsteigen, was - aus heutiger menschlicher Perspektive - technisch eigentlich unmöglich ist. Geschildert wurden solche Vorkommnisse in den vergangenen Jahren unter anderem vom hochrangigen US-Piloten Commander David Fravor in mehreren Interviews (Lex Friedman, Joe Rogan usw.). Im Disney-SciFi-Klassiker "Der Flug des Navigators" (1988) wurde dieses Flug-Charakteristikum ebenfalls aufgegriffen.
 


Reichsflugcheiben und mehr

Dieser zweite Artikel zum Thema UFO/UAP stammt ebenfalls aus dem Jahr 1950. Veröffentlicht wurde er in den Salzburger Nachrichten am 1. April... Allerdings ist er kein Aprilscherz (hier das Original). 

Fliegende Scheiben - Wirklichkeit 
Schon 1942 wurde an Rotations- und Turbofliegern gearbeitet

Es läßt sich auf keinen Fall mehr abstreiten, daß die Sache mit den „Fliegenden Untertassen“, die seit geraumer Zeit das öffentliche Interesse mehr und mehr auf sich lenkt, auf ganz handfesten Tatsachen beruht. Den Tageszeitungen der verschiedensten Länder sind Beobachtungsberichte zu entnehmen, die kaum mehr mit dem Hinweis auf Massensuggestion abgetan werden können. So wird unterm 27. März eine durch Augenzeugen belegte Meldung aus Riva gebracht, daß in der nördlichen Gegend des Gardasees in drei verschiedenen Fällen fliegende Scheiben beobachtet wurden, die sich stundenlang, scheinbar ohne Bewegung in der Höhe des Monte Baldo hielten und dann blitzartig verschwanden. Ähnliche Meldungen liegen aus Livorno vor, wo sich die Erscheinung sogar alle zwei Stunden wiederholte. Es wird in italienischen Blättern darauf hingewiesen, daß die erste Konstatierung solcher Flugscheiben in der letzten Zeit in Westösterreich, in der Nähe von Bludenz festgestellt wurde. Weitere Erscheinungen wurden sowohl in Berlin wie in Addis Abeba, aber auch in Argentinien und Columbien beobachtet. Das allgemeine Kopfzerbrechen darüber hat dazu geführt, daß sogar die Meinung auf- tauchte, man habe es mit astronomischen Phänomenen zu tun und man wird vermutlich am kommenden 1. April nicht lang nach den Photographien der Marsleute zu suchen haben, die als Besatzung solcher fliegender Scheiben von findigen Journalen den Lesern vorgelegt werden.
Trotzdem scheint dieses bisher etwas fragwürdige Kapitel der Ge- schichte menschlicher Erfindungen aus dem Reiche Jules Vernescher Phantasien in das der Wirklichkeit zu übersiedeln: Die große französi- sche Zeitung ,,Le Monde" veröffentlicht Erklärungen des berühmten italienischen Ingenieur Giuseppe Beluzzo, eines Turbinenspezialisten, der ehemals unter Mussolini Minister war. Der heute 63-Jährige bestätigt in einem Artikel des ,,Giornale d'Italia", daß Flugmaschinen aus Ultra-Leichtmetallen in Scheibenform schon im Jahre 1942 in Italien und Deutschland ausgearbeitet wurden, die imstande waren, je eine Bombe bis zu 5000 Kilo zu tragen (Anm.: Beluzzos Ausführungen sollen angeblich die Grundlage für den späteren Mythos der sogenannten "Reichsflugscheiben" sein). Der bekannte Techniker beschreibt diese Scheiben als Maschinen, die eine Dicke von zirka zwei Metern und einen Durchmesser von zehn Metern haben. Sie tragen zwei große Turbinen, die im gegenläufigen Sinn operieren. Es ist bisher nicht bekannt geworden, welche Staaten die weitere Fortbildung solcher Maschinen übernommen haben, aber die jüngsten Beobachtungen mexikanischer Flieger besitzen insofern einen besonderen Wert, als sie in der Nähe des amerikanischen Staates Neu-Mexiko gemacht wurden, von dem bekannt ist, daß dort ähnliche Versuche mit fliegenden Groß-Projektilen unternommen wurden.
Nun zur technischen Angelegenheit. Seit über 50 Jahren ist den Physikern der sogenannte „Magnuseffekt" bekannt, wonach ein rotierender Zylinder in bewegter Luft nach derjenigen Seite abzuweichen pflegt, die im Sinne der Drehrichtung rechtwinklig zum Einfall der Luftbewegung steht. Die Entdeckung dieses Effektes führte zunächst dazu, daß die Geschoßläufe von Gewehren und Kanonen mit einem Drall versehen wurden, um den Projektilen eine überaus rasche Rotationsbewegung zu verleihen, die sie befähigt, während des Durcheilens der Bahn Windbewegungen automatisch zu kompensieren. In späterer Zeit hat der sogenannte Flettnersche Rotor, an den sich manche Leute noch erinnern werden, Aufsehen gemacht. An Stelle eines Segels waren da auf kleinen Booten zwei große rotierende Zylinder montiert, die den Magnuseffekt zur Fortbewegung des Schiffes ausnützten. Viel ist aus der Geschichte nicht geworden, weil man ja auch mit einem gewöhnlichen Segel nicht viel schlechtere Ergebnisse zustande brachte. Heute, da die Technik so weit fortgeschritten ist, rotierenden Massen ungeheure Geschwindigkeiten zu verleihen, ist die Sache schon anders. Man hat es auf diese Weise in der Hand, den Magnuseffekt dazu zu benützen, auf der oberen Seite einer fliegenden Scheibe Luftverdünnungen zu schaffen, die Luftverdichtungen auf der unteren entsprechen und so gegen die Schwerkraft wirken können. Dazu kommt aber noch der bekannte Kreiseleffekt, der bei rascher Rotation der gesamten Scheibe dieser eine beträchtliche Stabilität im Sinne der Waagrechten verleiht, so daß ein Abrutschen unmöglich ist. Schließlich ist ja auch bei modernen Flugmaschinen von der Art des Hubschraubers das Problem der Schaffung eines luftverdichteten Polsters unterhalb der Flugmaschine zu lösen gewesen.
Nach gewissen Feststellungen dürften die modernen Flugmaschinen in Scheibenform nicht nur mit großen Turbinen, die zur Erreichung der Tragfähigkeit benützt werden, ausgestattet sein, sondern es sind auch, eine Reihe von kleineren Turbinen kreisförmig angeordnet, die der Flug- scheibe je nach Wunsch eine Beschleunigung in irgend einer beliebigen seitlichen Richtung verleihen können. Auf diese Weise erklärt sich auch die ungeheure Wendigkeit der neuen Maschinen, von der die meisten Beobachtungen zu erzählen wissen.
,,Le Monde" frägt, von welchem Lande wohl die fliegenden Scheiben aufgestiegen sein könnten, die den Himmel von Marokko, Portugal, Italien oder Argentinien unsicher machen. Wenn schon nach den Plänen von 1942 die Reichweite solcher Maschinen mit 5000 Kilometer angegeben war, meint diese Zeitung, so sei es nicht unwahrscheinlich, daß die von heute von einem Kontinent auf den andern mit Leichtigkeit hinüber wechseln könnten. Man braucht sich aber auch nicht wundern, daß solche Maschinen bisher von keinem Aeroplan ,,alten Stils" erwischt werden konnten, wenn man in Rechnung zieht, daß die Bewegung der fliegenden Scheiben, wenn nötig, bis zur Ultraschallgeschwindigkeit gesteigert werden kann.
Ob solche Maschinen bemannt oder ferngesteuert sind, geht aus keinem der zur Zeit vorhandenen Kommentare mit Deutlichkeit hervor. Fast möchte man Letztere annehmen, obwohl nichts dagegen spricht, daß menschliche Insassen einer Flugmaschine eine Geschwindigkeit ertragen, die über die des Schalles hinausreicht. Der Geschwindigkeit, mit der sich ein entsprechend geschützter menschlicher Organismus durch den Raum bewegen kann, ist nämlich kaum ein Ziel gesetzt. Ganz anders verhält es sich jedoch mit der Beschleunigung, also der Geschwindigkeitszunahme, mit der solche Riesengeschwindigkeiten erreicht werden. Hier verträgt der Mensch, wie jeder Sturzflieger aus eigener Erfahrung weiß, nur beschränkte Grenzen. Und somit läßt das überaus rasche Verschwinden, das von den Beobachtern ,,Fliegender Scheiben" fast immer gemeldet wurde, wohl den Schluß zu, daß es sich zur Zeit hier noch um unbemannte, entweder automatisch gesteuerte oder ferngelenkte Flugmaschinen handeln dürfte.

Dieser und der vorhergehende Artikel verdeutlichen sehr schön, dass dazumal in den 'Mainstream'-Medien das Thema UFO noch recht offen besprochen wurde. Irgendwann kam jedoch die Tabuisierung sowie das mediale Herunterdodeln. Erst in den letzten Jahren ist wieder ein gegenläufiger Trend erkennbar. Beispielsweise an der Uni Würzburg gibt es mit dem Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik (IFEX) sogar eine eigene Einrichtung, die sich mit dem Thema UFO/UAP - ohne Scheuklappen - intensiv  auseinandersetzt.



Aus Adalar wird eine Gisela - Geschlechtsumwandlung vor 93 Jahren

Hier der erstaunliche Bericht der Tageszeitung "Vorarlberger Wacht" über den sehr frühen Fall einer 'Geschlechtsumwandlung' aus dem Jahr 1933 (Originaltext). Ort des Geschehens war  Budapest. Dieses Beispiel zeigt, dass es sich hierbei um kein ganz neues Phänomen handelt. Solche Menschen hatten es dazumal aber eher schwer und wurden beispielsweise während der Herrschaft des Nationalsozialismus drangsaliert. Heute ist man freilich in ein anderes Extrem verfallen und die Staatsgewalt bedrängt zunehmend die Kritiker dieses Themenkomplexes. Offenbar neigen die Herrschenden - quer durch die Zeiten und unabhängig vom politischen System - dazu, die Bevölkerung hinsichtlich ihrer sexuellen Ansichten gleichbügeln zu wollen. Stichwort "Moral". Wobei man diesen Begriff heute gerne durch "Toleranz" ersetzt. Hört sich zwar besser an, läuft aber meistens aufs Gleiche hinaus.

Aus Adelar wird eine Gisela

Wien, 27. Juli. (-) Auf der Apponyi-Poliklinik in Budapest wurde auf chirurgischem Wege ein junger Bursche in ein Mädchen verwandelt. Der Name des Patienten wurde zunächst verschwiegen, man erfuhr nur so viel, daß man ihn nach der Operation Gisela benannte. Die Operation dauerte länger als eine Stunde, sie gelang ausgezeichnet.
Ueberraschungen sind bei dem heutigen Stande der medizinischen Wissenschaft bei einer solchen Operation nicht mehr zu befürchten. Das junge Mädchen liegt nun in einem Einzelzimmer, bis es vollkommen wiederhergestellt sein wird. Gisela wurde von einem Journalisten aufgesucht, der sie als junges Mädchen mit langem, gewelltem Haar und Gesichtszügen von etwas männlichen Charakter beschreibt. Der Brustkasten macht jedoch den Eindruck eines jungen Mädchens im Pubertätsalter.
Die geschlechtliche Umwandlung
Gisela war unruhig, nervös und klagte über Schmerzen. Die Klagen machten den Eindruck, als ob sie von einem schwachen weiblichen Wesen ausgingen. Gisela beruhigte sich aber bald und sprach dann mit normaler Stimme, die etwas knabenhaft anmutet, von ihrer Zukunft, vor der sie sich ängstigt, da sie nicht weiß, was aus ihr werden soll. Schließlich gab sie auch ihren früheren Namen preis. Sie hieß Madar Kramer, 18 Jahre alt und stammt aus einer durchaus normalen Familie. Die Aerzte der Klinik erzählten, daß in der ganzen Welt nur zwölf solche Operationen durchgeführt worden seien.
Diese Nachricht darf etwa nicht so verstanden werden, als ob es sich um eine wirkliche Umwandlung des Geschlechtes gehandelt hatte. Die Operation wurde an einem jener Menschen vorgenommen, die in den Bereich der sogenannten sexuellen Zwischenstufen gehören. Darunter versteht man nicht nur die seelisch abartigen Männer mit mehr oder weniger start ausgeprägten Merkmalen weiblichen Charakters und Empfindens und die abartigen Frauen mit männlichem Wesen; es gibt auch Zwischenstufen, deren körperlicher Typus nicht klar erkennen läßt, welchem Geschlecht sie zugehören.
Operative Korrektur
Diese Menschen haben sich aus einer ursprünglich zwiegeschlechtlichen Anlage nur unzureichend in der Richtung auf ein Geschlecht hin entwickelt. Es kommt nun häufig vor, daß dabei auch die äußeren Geschlechtsorgane ein abnormales Aussehen haben, daß etwa ein mannähnliches Geschlechtsorgan entsteht, das bei näherer Untersuchung seinem weiblichen Charakter erkennen läßt. Auch die Keimdrüsen im Körperinnern verraten mitunter eine andere Geschlechtszugehörigkeit, als einem so anormalen Kinde nach der Geburt zugesprochen worden ist.
Kommt dazu noch bei herangereiften Menschen dieser Art der Wunsch, seinem Empfinden gemäß dem anderen Geschlecht anzugehören, dann kann ein Irrtum, der von Kindheit auf bestanden hat, nicht nur durch Aenderung der Kleidung und anderen äußeren Geschlechtskennzeichen, sondern in manchen Fällen auch durch eine Korrektur auf operativem Wege vollzogen werden.

Wie aus dem Artikel hervorgeht, stand die Geschlechtsumwandlung bzw. die Geschlechtsangleichung damals in wissenschaftlicher Hinsicht gerade erst am Beginn. Man darf annehmen, dass viele Interessierte an so einem chirurgischen Eingriff ab 1933 nach Budapest auswichen, nachdem in Berlin das Institut für Sexualwissenschaft, das sich in diesem Bereich schon einen Namen gemacht hatte, zwangsweise geschlossen wurde. Freilich, der oben beschriebene Fall ist nur teilweise mit dem gleichsetzbar, was mittlerweile in diesem Bereich geschieht. Denn längst beschränkt man sich nicht auf das Behandeln von Menschen, die "intersexuell" ("Zwitter) sind.

Eines noch: Der männliche Vorname des Patienten ist in der Überschrift und im Artikel nicht derselbe. Zwei LLMs meinten auf Nachfrage übereinstimmend, dass damals in der Redaktion wahrscheinlich zwei Artikel zusammengestückelt wurden. Im ersten kannte man den Namen noch nicht, im zweiten dann schon. Allerdings vergaß man, nach dem Vereinigen der Texte die Überschrift anzupassen.... Auch wenn ich dieser unausgegorenen, ständig halluzinierenden Software nicht über den Weg traue, so hört sich zumindest das einleuchtend an. Aber da soll noch einmal jemand behaupten, früher sei der Journalismus besser gewesen als heute!


Samstag, 25. Juli 2026

📽️ Videos: Das Grab der Schamanin von Bad Dürrenberg -- Der Schlachtplatz von Schiepzig -- Paolo Pinkel und der öffentlich-schlechtliche Universalgelehrte Lesch -- usw.


 Das Grab der Schamanin von Bad Dürrenberg | Spieldauer 9 Minuten | Landesmuseum für Vorgeschichte Halle | Stream & Info



 Das Kriegergrab von Wennungen  | Spieldauer 7 Minuten | Landesmuseum für Vorgeschichte Halle | Stream & Info 



 Der Schlachtplatz von Schiepzig | Spieldauer 8 Minuten | Landesmuseum für Vorgeschichte Halle | Stream & Info  | Stream & Info 



 Die blaue Perle von Esperstedt  | Spieldauer 8 Minuten | Landesmuseum für Vorgeschichte Halle | Stream & Info



Ins Mittelalter abtauchen in Bietigheim-Bissingen an der Enz | Spieldauer 5 Minuten | SWR | Stream & Info

 Angst vor dem Wissen: Michel Friedman und Harald Lesch im Gespräch | Spieldauer 84 Minuten | BAdW | Stream & Info 
Paolo Pinkel und der Universalgelehrte vom öffentlich-schlechtlichen Schundfunk oszillieren in diesem Wolkenkuckucksheim-Gespräch zwischen kaum verhohlener Eitelkeit und totaler Merkbefreitheit. Wer unter zu niedrigem Blutdruck leidet, dem wird hier geholfen. Ich musste freilich nach 20 Minuten abschalten, weil die akute Gefahr bestand, dass mir dieses pseudoschlaue Gesabbel zu viele meiner Gehirnzellen abtötet. Und die Bayerische Akademie der (Un-)Wissenschaft, die diesen beiden Typen eine Echokammer zur Verfügung gestellt hat, wo sie nicht mit anderen Meinungen konfrontiert werden, darf man nun getrost auf intellektuelles Ramsch-Niveau abstufen. Denn solche Pseudodiskussionen von Gleichmeinenden, bei denen es offensichtlich nur um eine Art autosuggestive Bestätigung der eigenen Meinung geht, braucht kein Aas.  

Mittwoch, 22. Juli 2026

🎧 Hörbares: Römische Schiffe ziehen um -- Archäologen entdecken mittelalterliche Fußspuren -- Wie der Mittelalter-Rock entstand -- Die Abenteuer der Gertrude Bell in Mesopotamien -- Geschichtspolitik in Deutschland -- usw.


 Römische Schiffe rücken im Museum: Aufwendiger Umzug in Mainz | Spieldauer 2 Minuten | SWR | Stream & Info 

 Seltener Fund: Archäologen entdecken mittelalterliche Fußspuren auf Burg Rheinfels | Spieldauer 1 Minute | SWR | Stream & Info

 Archäologen sind römischem Leben in der Bodenseeregion auf der Spur | Spieldauer 3 Minuten | SWR | Stream & Info 

 Klassengesellschaft: Schon bei den Skythen blieb die Elite unter sich | Spieldauer 4 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Teil 1: Schalmei Stromgitarre – Wie der Mittelalter-Rock entstand | Spieldauer 7 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Teil 2: Schalmei Stromgitarre - Mittelalter-Rock aus Ostdeutschland | Spieldauer 6 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Teil 3: Schalmei Stromgitarre - Mittelalter-Rock in den Charts | Spieldauer 6 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Die Welt in ihren Händen. Die Abenteuer der Gertrude Bell in Mesopotamien. | Spieldauer 57 Minuten | SWR | Stream & Info

 Mannheim: Archäologen finden Objekte aus der frühen Eisenzeit | Spieldauer 1 Minute | SWR | Stream & Info 

 Nicholas Conard: Tübinger Erforscher der Eiszeitkunst | Spieldauer 3 Minuten | SWR | Stream & Info 

Friedrich Pohlmann – Geschichtspolitik in Deutschland. Vom „Historikerstreit“ bis zur Gegenwart | Spieldauer 56 Minuten | Kontrafunk | Stream & Info | Direkter Download

Audimax: Helmut Berschin – „Jeder und jede ist seines oder ihres Glückes Schmied*in“ | Spieldauer 55 Minuten | Kontrafunk | Stream & Info