Samstag, 4. Februar 2023

🕒 Das Blog muss pausieren ...

 ... da ich jetzt sozusagen Urlaub mache. In ungefähr einer Woche geht es hier wieder weiter. Bis dahin! 🖖


Freitag, 3. Februar 2023

🎧 Hörbares: Wem gehört der Pergamonaltar? -- Leben am Limes -- Antike Stadt in Ägypten entdeckt -- Langlebige Römerbauten -- Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg -- usw.


 Wem gehört der Pergamonaltar? | Spieldauer 11 Minuten | Youtube | Stream & Info

  Quo Vadis - Leben am Limes | Spieldauer 52 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Faszination Bart - eine haarige Geschichte | Spieldauer 23 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Gerald Huber: Der Landshuter Martinsturm - Fingerzeig Gottes | Spieldauer 43 Minuten | BR | Stream & Info Direkter Download

 "Bitte schickt mir ein Paar Strümpfe": Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg | Spieldauer 25 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Grund für Langlebigkeit von Römerbauten entdeckt | Spieldauer 2 Minuten | WDR | Stream & Info | Direkter Download
"Forschende", "Forschenden",... Volkspädagogische Ideologiewappler

 04.01.1918: Felszeichnung "Weiße Dame" entdeckt | Spieldauer 14 Minuten | WDR | Stream & Info | Direkter Download

 Antike Stadt entdeckt: Was es mit "Sensationsfunden" in Ägypten auf sich hat | Spieldauer 10 Minuten | WDR | Stream & Info | Direkter Download
Wow, da wird endlich einmal der ägyptische Archäologiezirkus - mit seiner windigen Basarmentalität und der Tendenz zu Erzählungen à la Tausendundeine Nacht - kritisch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommentiert. Normalerweise reichen die ja nur irgendwelche Presseaussendungen durch.

 Alte Musik für ungewöhnliche Instrumente wie Glasharmonika und Psalter | Spieldauer 55 Minuten | WDR | Stream & Info 


Donnerstag, 2. Februar 2023

📽️ Videos: Reichskrone wird in Wien untersucht -- Mumifizierungsrezept entschlüsselt -- Bayern und die Brez(e)n -- Exposing Scientific Dogmas -- usw.


 Internationales Forschungsprojekt: Wiener Reichskrone wird untersucht | Spieldauer 2 Minuten | ORF | Stream & Info

 Die Venus von Breitenbach - Das älteste Kunstwerk Sachsen-Anhalts | Spieldauer 7 Minuten | Youtube/Landesmuseum | Stream & Info
Wieder so eine schirche prähistorische Frauenfigur, die man als Venus bezeichnet; die Body-Positivity-Fans jubeln freilich 😀😉


 Archäologen legen 4.800 Jahre altes Steinkistengrab bei Halberstadt frei | Spieldauer 2 Minuten | MDR | Stream & Info
"War gewesen." Doppelt gemoppelt. Und man hört es eigentlich nur aus dem Mund von Personen, die nördlich des Weißwurstäquators leben. Da dürfte irgendetwas falsch gelaufen sein, als man sich von den eigenen meist plattdeutschen Dialekten verabschiedet hat und begann das künstliche 'Hochdeutsch' der Lutherbibel zu sprechen.

 Bayern und die Brez(e)n | Spieldauer 1 Minuten | BR | Stream & Info 
Wie so vieles ein römisches Erbe! Gilt auch für die Semmel - siehe unten!

 "Semmel" ist falsch! "Brötchen" ist richtig? Von wegen! | Spieldauer 1 Minuten | BR | Stream & Info 

 Mumifizierungsrezept entschlüsselt | Spieldauer 2 Minuten | BR | Stream & Info 
Ob sie im öffentlich-schlechtlichen Rundfunk noch lange den Begriff "Mumien" verwenden dürfen? Denn die Jünger von Woko-Haram machen mittlerweile auch davor nicht halt...

 Vietnam 1968 - Marine mit M16 erklärt! | Spieldauer 4 Minuten | PLW History/Youtube | Stream & Info
"Siegmajor" - ach du liebes Bisschen! Ganz schön cringe, würden die heutigen Jugendlichen sagen  😄


 Exposing Scientific Dogmas - Banned TED Talk| Spieldauer 17 Minuten | Youtube/After Skool | Stream & Info
Zitat aus der Videobeschreibung: Rupert [Sheldrake, PhD] gave a talk entitled "The Science Delusion" at TEDx Whitechapel, Jan 12, 2013. The theme for the night was Visions for Transition: Challenging existing paradigms and redefining values (for a more beautiful world). In response to protests from two materialists in the US, the talk was taken out of circulation by TED, relegated to a corner of their website and stamped with a warning label.  
Dieses Video ist durchaus empfehlenswert, denn egal was man von Rupert Sheldrakes eigener Hypothese hält (er spricht sie kurz an), so ist seine grundsätzliche Kritik an dem im Wissenschaftsbetrieb üblichen Hang zu Dogmen nach meinem Dafürhalten absolut berechtigt und nicht zuletzt aus demokratiehygienischen Gründen überaus wichtig; wird Wissenschaft bzw. der eingeforderte bedingungslose Glaube daran doch zunehmend als Herrschaftsinstrument missbraucht. Vieles erinnert dabei an institutionalisierte Religionen, die zu ersetzen das hehre Ziel der Wissenschaft war. Doch geht es hierbei in der Realität oft um kein redliches Wissenschaftsverständnis, das auf These, Antithese und Synthese aufbaut, sondern um das Durchdrücken von Weltanschauung, politischer Gesinnung und oft genug um finanzielle Interessen. Wer hätte z.B. gedacht, dass sich fundamentale Naturkonstanten erstaunlicherweise nicht nur immer wieder ändern, sondern dass die Forschung sich um dieses unbequeme Faktum herummogelt? Mehr dazu erfährt man im Video.


Montag, 30. Januar 2023

📖 Buch-Rezension und Interview mit Heinrich Kusch: "Geheime Unterwelt - Auf den Spuren von Jahrtausende alten unterirdischen Völkern"


Vor rund einem Jahr habe ich im Rahmen des Blogs Heinrich und Ingrid Kuschs Bestseller "Geheime Unterwelt" besprochen. Das interessante, aber auch kontroverse Buch, dessen Inhalt z.T. im starken Gegensatz zu etablierten Geschichtsbildern steht, war rasch vergriffen. Doch erst jetzt ist es in einer Neuauflage erschienen. Zurückzuführen ist diese Verzögerung darauf, dass der viele Jahre mit Heinrich Kusch zusammenarbeitende Verlag Stocker sich geweigert hat, "Geheime Unterwelt" neu aufzulegen. Auf der Verlagswebsite heißt es dazu eher kryptisch

Aus Verantwortung gegenüber unseren Lesern legen wir strenge Maßstäbe an den Inhalt der bei uns veröffentlichten Werke. Leider haben sich beim Buch „Geheime Unterwelt“ einige fragwürdige oder sogar falsche Angaben gefunden – die allerdings nicht, soweit für uns überprüfbar, den Kern der Forschungsarbeit der Autoren betreffen. Dennoch haben wir uns entschieden, dieses sehr erfolgreiche und im Internet ausschließlich bestbewertete Buch bis zur Klärung der fraglichen Stellen nicht neu aufzulegen.

Fehler passieren. Ich selbst habe in meiner Rezension von "Geheime Unterwelt" darauf aufmerksam gemacht, dass ein Fresko aus Klosterneuburg von den Autoren - aus meiner Sicht - irrtümlich ins 11. Jahrhundert datiert wurde (siehe S99 / 1. Auflage; S117 / 2. Auflage, wo eine Berichtigung stattgefunden hat, sich gleichzeitig aber leider auch ein Druckfehler einschlich, sodass der Bildtext teilweise 'verschluckt' wurde; in einer - laut Autoren - zurzeit in Druck befindlichen weiteren Auflage, soll das korrigiert worden sein)
Es ist nun ziemlich unbefriedigend, dass nicht auch vom Verlag dergestalt Klartext geredet wird und er sich stattdessen auf diffuse Vorwürfe beschränkt. Freilich, aus einem Interview, das Heinrich Kusch im April 2022 mit dem in Graz beheimateten Podcast CROPfm geführt hat, geht (ab Minute 10:35) hervor, dass es sich wohl um drei angeblich falsche Angaben handelt. Trotzdem bleiben hier aus meiner Sicht Fragen offen. Diese - und einige weitere - werde ich Herrn Kusch im Rahmen des folgenden Interviews stellen, welches ich an das Ende einer (leicht fein-getunten) Kopie meiner Rezension der 1. Auflage anfüge. Grundsätzlich empfehle ich, zuerst die folgende Rezension zu lesen, um sich mit der Theorie vertraut zu machen, die das Ehepaar Kusch in seinem Buch vertritt. Wer aber bereits im Bilde ist, kann sie natürlich überspringen.
Anmerkung: Die erste und zweite Auflage von „Geheime Unterwelt“ unterscheiden sich meiner Beobachtung nach vor allem hinsichtlich der nun größeren (besser leserlichen) Schrift und der z.T. ebenfalls größeren Abbildungen. Auch hat sich die Auswahl des Bildmaterials punktuell geändert.

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1. REZENSION

Einleitung

Wer meine Rezensionen kennt, der weiß, dass mir nur selten ein Buch ausreichend gut gefällt, um dafür klar eine Empfehlung aussprechen zu können. "Geheime Unterwelt" ist nun aber ein bisher einzigartiger Sonderfall. Ich empfehle es trotz gewisser Unzulänglichkeiten: 1. Die darin vertreten Theorien sind teilweise noch zu dürftig belegt (die Autoren selbst räumen ein, dass sie nicht alle bisherigen Erkenntnisse veröffentlicht haben und es noch viel zu erforschen und zu überprüfen gibt). 2. Das Vertrauen der Autoren in alte Schriftquellen und Augenzeugenberichte scheint mir oftmals zu groß zu sein. 3. Vereinzelt kommen kleinere Fehler vor, die meiner Ansicht nach unnötig sind und relativ leicht zu vermeiden gewesen wären (wie die Fehldatierung einer Freskenmalerei aus Klosterneuburg ins 11. Jahrhundert, obwohl etwa anhand der dargestellten Personen bzw. deren Kleidung klar ersichtlich ist, dass das Kunstwerk aus dem Spätmittelalter stammen muss). 
Warum ich hier trotzdem 'ein Auge zudrücke'? 1. Weil das Buch mit unzähligen naturwissenschaftlich bestens belegten Forschungsergebnissen aufwartet. 2. Weil beim Generieren dieser Forschungsergebnisse nicht nur ein großer finanzieller Aufwand betrieben wurde (getragen u.a. von Hans-Adam II. von Liechtenstein), sondern auch ein erheblicher technischer (zwischen 2008 und 2021 über 50 Geo-Bodenradar-Untersuchungen, mehr als 20 Bohrungen in z.T. über 50 Meter Tiefe, 4 TCN-Datierungsserien usw.). Darüber hinaus waren mehrere Universitäten (TU Graz, Montanuniversität Leoben,...) bzw. renommierte Experten aus verschiedener Fachbereiche beteiligt. Die Autoren Heinrich und Ingrid Kusch selbst sind ausgebildete Wissenschaftler mit jahrzehntelanger Berufserfahrung; beispielsweise haben sie weltweit viele Tausend Höhlen 'befahren'. Will heißen: Es waren hier keine Dilettanten und Hobbyforscher am Werk.

Formulieren wir es am besten so: Die vielen faktenbasierenden Erkenntnisse sind die eine Sache, deren Einfließen in die unorthodoxe These der beiden Autoren eine andere. Ich werde in der folgenden Rezension versuchen, eine in alle Richtungen kritische, aber auch faire Bewertung vorzunehmen.


Ein verbranntes Thema

"Prä-Astronautik" - ich glaube, diesen Begriff habe ich im gesamten Buch kein einziges Mal gelesen; falls er doch vorkommt, dann muss er ziemlich versteckt gewesen sein, sodass ich ihn übersehen habe. Und doch läuft alles genau auf dieses 'verbrannte' Thema hinaus, das der Schweizer Sachbuchautor und Privatforscher Erich von Däniken Ende der 1960er-Jahre mit seinem millionenfach verkauften Bestseller "Erinnerungen an die Zukunft" weltweit populär gemacht hat. Im Kern geht es bei der Prä-Astronautik um die Frage, ob in der weiter zurückliegenden Vergangenheit bereits intelligente außerirdische Lebensformen die Erde besucht und entsprechende Spuren hinterlassen haben - materielle wie auch immaterielle, etwa in Form von religiösen Vorstellungen (da nämlich unsere einfach gestrickten Vorfahren die fremden Besucher für Götter gehalten haben könnten). Viel Fragwürdiges wurde dazu im Laufe der Zeit publiziert, etwa in der Form, dass religiöse Texte maximal schräg im Sinne der Prä-Astronautik uminterpretiert wurden (was nicht automatisch im Umkehrschluss bedeutet, dass beispielsweise die offizielle Exegese richtig ist).
Es gab und gibt jedoch vereinzelt Forscher, die sich der Thematik durchaus ernsthaft genähert haben. Deren Arbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung - und zwar im Angesicht der Tatsache, dass etwa in den USA seit wenigen Jahren von Politik und Leitmedien (NYT, WaPo),...) das UFO-Phänomen als real anerkannt wird ("UFO" im Sinne von: ein verlässlich dokumentiertes unbekanntes Flugobjekt zeigt Eigenschaften, die auf Grundlage der gegenwärtigen menschlichen Technik mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht reproduzierbar sind - siehe dazu etwa ein außerordentlich interessantes Youtube-Interview des Computerwissenschaftlers und Podcasters Lex Friedman mit dem ehemaligen Militärpiloten David Fravor zum Thema "Tic-Tac-UFO"). Auch innerhalb der Wissenschaft wird das Thema immer öfter ohne überzogene Vorbehalte betrachtet. Dies geht beispielsweise aus internen E-Mails der NASA hervor, deren Veröffentlichung kürzlich im Rahmen des US-Informationsfreiheitsgesetzes erwirkt wurde.

Wie fügt sich nun "Geheime Unterwelt" in die UFO- und Prä-Astronautik-Forschung ein? Ist das Buch der großen unseriösen oder der winzigen seriösen Sparte zuzuordnen? Unterm Strich letzterer, trotz der in der Einleitung genannten Kritikpunkte. Freilich, die Theorie, welche die Autoren auf Grundlage mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Texte sowie archäologischer und naturwissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt haben ist nichtsdestotrotz starker Tobak! Werfen wir daher einen näheren Blick darauf, um zu einer probaten Einschätzung kommen zu können.


Himmelserscheinungen und die mysteriöse 12-Apostel-Zeche in Klosterneuburg 
12-Apostel-Zeche in Klosterneuburg
Ein Blick in einen 40 Meter langen Gangabschnitt der 12-Apostel-Zeche in Klosterneuburg. Der ursprünglich bis an die Decke verfüllte Gang wurde vom Besitzer in jahrelanger Arbeit mühevoll freigelegt. | Quelle: "Geheime Unterwelt", Seite 172, Abb. 204 | (C) Heinrich und Ingrid Kusch

Zentraler Dreh- und Angelpunkt des Buchs ist die in vielerlei Hinsicht äußerst bemerkenswerte 12-Apostel-Zeche in Klosterneuburg (Niederösterreich). Diese unterirdische, in den Felsen gegrabene Anlage erstreckte sich ursprünglich mehrere Hundert Meter unter der Oberfläche, wurde jedoch ab dem 16. Jahrhundert mit ungewöhnlich großem Aufwand komplett verfüllt. Lediglich ein Zehntel jener drei bis fünf Meter unter der Erde liegenden Gänge haben engagierte Privatpersonen bisher wieder freilegen können. Archäologisch begleitet wurde das Vorhaben zeitweise von Heinrich und Ingrid Kusch. Zu ihren ungewöhnlichen Grabungsbefunden später mehr.

Interessanterweise war nicht alleine die 12-Apostel-Zeche vor rund 500 Jahren vom systematischen Zuschütten betroffen; unzähligen anderen menschgemachten europäischen Gangsystemen erging es vielmehr ebenso. Wie die Autoren ausführen, war dafür in erster Linie die Katholische Kirche verantwortlich: Die "Zugänge zur Erde und somit zur Hölle" sollten verschlossen werden, ließ etwa schon 1447 der Diözesan- und Fürstbischof  Johann III. von Eych laut überlieferter Synodalakten verkünden. Möglicherweise war die Idee dafür auf dem Konzil von Basel entstanden, das 1431-1449 tagte. Da jedoch der Anweisung anscheinend nicht in ausreichendem Maß Folge geleistet wurde, kam es rund 100 Jahre später auf dem großen Konzil von Trient (1543-1554) zu einer Bekräftigung des Ansinnens. 1550 forderte man wieder, alle Zugänge zu den "Völkern der Unterwelt" zu verschließen.
War dies lediglich ein Randaspekt der damals aufkommenden Hexen- und Zauberer-Hysterie? Vielleicht. Bemerkenswerterweise wurden allerdings als Anlass "Himmelserscheinungen" genannt, welche in Verbindung zu ominösen Wesen gestanden haben sollen, die unter der Erde hausten. Die entsprechenden Beschreibungen in den alten Quellen deuten auf Phänomene hin, welche man heute schlicht als UFOs (Unidentifizierte Flugobjekte) bezeichnen würde und die dazumal von unzähligen Menschen beobachtet worden sein sollen. Beispielsweise ist überliefert, dass im Jänner 1520 über Wien angeblich ein großes stabförmiges Objekt mit leuchtender Spitze sowie diverse kugelförmige Flugkörper zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu sehen waren. Ähnliches wird auch aus den Jahren 1551 (Schwaben, Lothringen), 1561 (Nürnberg) und 1566 (Basel) berichtet - siehe Bild.

Auch wenn es im Buch keine Erwähnung findet, so sei an dieser Stelle auf ein weiteres bemerkenswertes Ereignis hingewiesen, das 1680 der Gelehrte Erasmus Francisci beschreibt: 1656 soll über Stralsund ein Objekt aufgetaucht sein, das die Form eines Männerhutes hatte - Stichwort 'Untertasse mit Kuppel'! Sechs in der Nähe befindliche Fischer erkrankten daraufhin, heißt es. Heutige Forscher sprechen von Symptomen, die an eine Strahlenkrankheit erinnern. 
Man sieht hieran: Das Klischee-UFO schlechthin, dessen Herkunft gerne Hollywood und der in den späten 1940ern aufkommenden  Science-Fiction-Begeisterung zugeschrieben wird, ist in Wirklichkeit wesentlich älter. Anzumerken ist, dass sogar schon antike Autoren wie Titus Livius dergleichen beschreiben. In seinem umfangreichen Geschichtswerk über Rom - "Ab urbe condita" - zählt er etliche  'Himmelserscheinungen' auf, darunter durch die Luft fliegende Objekte, welche die Form von Rundschilden gehabt haben sollen ("parma" = Scheibe mit Schildbuckel = Untertassen mit Kuppel); die damaligen Menschen interpretierten derlei durch die Bank als göttliche Vorzeichen bzw. "Prodigien".

Nun ist Papier bekanntlich geduldig. Zurecht muss man hier deshalb vorsichtig sein und darf keinesfalls alles automatisch für bare Münze nehmen. Selbst der besagte Livius räumte ein, dass er den von ihm weitergereichten Berichten über Prodigien nicht vorbehaltslos traut. Doch egal wie man die Glaubwürdigkeit der Schilderungen im Einzelnen bewertet, so wird doch klar, dass das UFO-Phänomen mitnichten erst im mittleren 20. Jahrhundert als Reaktion auf die Populärkultur rund um die aufkommende Raumfahrt und den damaligen Science-Fiction-Hype entstand - wie von notorischen Skeptikern immer noch fälschlicherweise verbreitet wird. Heinrich und Ingrid Kusch zitieren hierzu den bekannten Psychiater C. G. Jung, den diese Thematik in seinen späten Lebensjahren umtrieb: 

"Die Publizität des Ufos hat zwar erst gegen das Ende des Zweiten Weltkrieges eingesetzt, aber das Phänomen war schon vorher bekannt und ist nicht erst in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts beobachtet worden, sondern schon in früheren Jahrhunderten und vielleicht auch schon zur Zeit der Antike gesichtet und beschrieben worden." 
S 68

Es verlangt nun die intellektuelle und wissenschaftliche Redlichkeit, dass im Angesicht der großen Anzahl solcher Überlieferungen die ernsthafte Frage gestellt wird: Verbirgt sich darin ein wahrer Kern? Umso drängender ist diese Frage, da wir ähnliche Beobachtungen auch heute machen und zunehmend verlässlich dokumentieren (siehe oben). Die Prä-Astronautik-Theorie - bei aller gerechtfertigter Kritik daran - undifferenziert als pseudowissenschaftliche Geldmacherei und Bullshit abzutun ist längst nicht mehr haltbar. 

Zurück zur 12-Apostel-Zeche. Diese wurde, wie wir jetzt wissen, im 16. Jahrhundert vermutlich aus Angst vor damals vermehrt auftretenden Himmelsphänomenen verfüllt. Doch wie lange existierte die unterirdische Anlage zu diesem Zeitpunkt schon? Betrachtet man die archäologischen Grabungsergebnisse, dann fällt die Antwort darauf bemerkenswert aus!
Das Mauerwerk ist auf den ersten Blick wenig aufregend, scheint es doch 'nur' römischen Ursprungs zu sein, mit Ergänzungen aus dem Mittelalter. Dem ist aber nicht so, denn der überwiegende Teil der Trockenmauern datiert, durch Kohlenstoffanalyse eines im Mauerwerk eingefügten Holzkeiles, in das Neolithikum (6200 Jahre). Unter den römerzeitlichen Einbauten - etwa unter einem Hypocaustum (=Fußbodenheizung) - findet sich ein mit etlichen spannenden Funden gefüllter vorgeschichtlicher Bereich, der zehntausende Jahre weit in die Altsteinzeit zurückreicht! Siehe die nachfolgende Abbildung.
Lochbeile und Gefäße in der12-Apostel-Zeche
Prähistorische Fundstelle in der 12-Apostel-Zeche, deren Objekte pfeilartig in Richtung Norden ausgerichtet sind. Das Alter wurde mittels C14 auf über 56000 (sic!) Jahren datiert; Grundlage dafür waren fünf Hölzer, die aus einem verschlossenen Gefäß (links oben) geborgen wurden. | Quelle: "Geheime Unterwelt", Seite 144,  Abb. 170 | (C) Heinrich und Ingrid Kusch

Der Kenner wird an dieser Stelle sofort einwenden, dass zumindest einige der Objekte in typologischer Hinsicht keinesfalls aus der Altsteinzeit stammen bzw. zehntausende Jahre alt sein können. Trotzdem steht dem gegenüber die im Bildtext genannte naturwissenschaftliche Datierung (zu der sich noch weitere, hier nicht extra angeführte, gesellen). Und das wirft Fragen auf. Etwa: Wurde die Höhlenanlage schon vor rund 56000 Jahren aus dem Felskörper gegraben? Oder zumindest Teile davon, die man viel später - vor allem in der Römerzeit - im Rahmen einer Sekundärnutzung erweitert hatte? Interessanterweise setzen die ins 3./4. Jahrhundert nach Christus datierten römischen Mauern tatsächlich auf vorgeschichtlichen Trockenmauern auf. Hinter diesen liegen wiederum megalithische Blöcke, die wohl Teil der ursprünglichen Höhlenanlage gewesen sind.

Werfen wir noch einmal einen Blick auf die oben abgebildete Fundstelle. Heinrich und Ingrid Kusch glauben, dass besonders die anthropomorphen Objekte nicht bloße Produkte steinzeitmenschlicher Fantasie sind, sondern - vermutlich in abstrahierter Form - tatsächliche Lebensformen darstellen. Nämlich jene, die noch in verschiedenen schriftlichen Quellen des Spätmittelalters sowie der Frühen Neuzeit als Bewohner der Unterwelt beschrieben werden und die über sehr fortgeschrittene technologische Fertigkeiten verfügt haben sollen - wie z.B. den Materie-Transport mittels bestimmter Schallfrequenzen innerhalb von dafür speziell dimensionierten Höhlen. Ihr Herkunftsort könnte - so wird von den Autoren gemutmaßt - außerhalb der Erde liegen. Und weiter heißt es, dass sie möglicherweise in grauer Vorzeit auf der Erde gestrandet sind; ihre Nachfahren mussten dann, nachdem das gerettete technisches Equipment im Laufe der Jahrhunderte sukzessive den Geist aufgab, eine primitivere Lebensweise annehmen, welche aber immer noch über jener der steinzeitlichen Menschen lag. Diese Menschen hätten die Fremden deshalb wie Götter verehrt ... womit wir voll in der Prä-Astronautik-Theorie stecken.
Und ja, ich sehe schon, wie der eine oder andere Leser spätestens hier wild die Augen verdreht. Und auch ich tue mir äußerst schwer, solchen Überlegungen beizupflichten. Es kommt aber noch heftiger, wie der folgende Fund zeigt:
12-Apostel-Zeche: Steinplatte mit fliegenden Untertassen / UFOs?
Eine von mehreren, mit Gravuren versehenes Steinplattenfragment aus dem prähistorischen Horizont der 12-Apostel-Zeche. Die Autoren interpretieren die Darstellungen folgendermaßen: "... zeigt zwei Fluggeräte in Bewegung, und ein Flugobjekt, das sich in drei Sektoren aufteilt. Rechts davon sind Diagrammfragmente- und ein Inschriftenrest zu sehen."  | Quelle: "Geheime Unterwelt", Seite 206,  Abb. 269 | (C) Heinrich und Ingrid Kusch

Manch einer wird nun einwenden, dass es sich bei dem obigen Objekt bestimmt um eine Fälschung handelt. Zu bedenken ist, dass einige mit bemerkenswerten Gravuren versehene Steinplatten und Schriftsteine einerseits von den Kuschs selbst im Zuge ihrer professionellen archäologischen Grabungen entdeckt worden sind, andererseits zumindest in ihrer Anwesenheit. Andere Steinplatten wurden wiederum vom Besitzer der 12-Apostel-Zeche während seiner langjährigen Freilegungs- und Restaurierungsarbeiten aufgefunden. Ich unterstelle dem Mann nichts, aber ich würde ihm auch nicht blind vertrauen. Allerdings weisen die Autoren - nach entsprechenden Laboruntersuchungen - auf Indizien hin, welche die Steingravuren in ihren Augen sehr authentisch erscheinen lassen. 


Die ungewöhnlichen Phänomene im steirischen "Streblgang"
Sogenannter "Streblgang" (Oststeiermark), der von den Autoren in die Steinzeit datiert wird. Trotz der stark fortgeschrittenen Verwitterung ist immer noch die große Sorgfalt zu erkennen, mit der hier einst gearbeitet wurde. Bergwerksstollen aus der Römerzeit oder dem Mittelalter weisen eine weitaus gröbere Oberfläche, mit unzähligen größeren und kleineren Ausbrüchen auf. In alten kirchlichen Aufzeichnungen werden solche in den Felsen gegrabene Gänge als "Steinschratteln" bezeichnet. Teilweise fand in deutlich späterer Zeit eine Sekundärnutzung als "Wassergang" statt.  | Quelle: "Tore zur Unterwelt", S 47,  Abb. 32 | (C) Heinrich und Ingrid Kusch

Spätestens bei dem im Buch behandelten "Streblgang" muss auch der eine oder andere Skeptiker einräumen, dass meine steirischen Landsleute Heinrich und Ingrid Kusch wohl einem Phänomen auf der Spur sind, das sich hinter unserem üblichen Denkhorizont befindet. Zu diesem Schluss kann man hier nämlich unabhängig davon kommen, ob man nun jedem ihrer archäologischen Befunde trauen oder gar ihrer Theorie von den einst unterirdisch lebenden Wesen extraterrestrischen Ursprungs folgen möchte. Wie schon ganz oben von mir erklärt wurde, macht es unbedingt Sinn, die naturwissenschaftlichen Fakten von der Theorie zu trennen, um nicht voreilig das Kind mit dem Bade auszuschütten. 
Beim besagten "Streblgang" handelt es sich um eine unterirdische, in der Oststeiermark befindliche Anlage, welche von den Kuschs aufgrund von TCN-datierten Trockenmauern als steinzeitlich betrachtet wird (siehe dazu auch das Vorgängerbuch "Tore zur Unterwelt"). Dieser Gang wurde und wird zwischenzeitlich von Spezialisten genauestens unter die Lupe genommen. Nicht nur sind die dabei gewonnenen Messergebnisse hochinteressant, sondern es konnten auch Phänomene von den Beteiligten beobachtet werden, welche die Bezeichnung "extrem ungewöhnlich" verdienen. Aus diesem Grund ist es lohnenswert, hier einige der betreffenden Textstellen zu zitieren: 

Unsere wissenschaftlichen Untersuchungen im Streblgang in Puchegg sind bis heute noch nicht abgeschlossen und erfolgen nach ausgesuchten Kriterien seit mehr als sechs Jahren durch viele anerkannte Wissenschaftler. Auffallend sind bei den Resultaten Anomalien, die es eigentlich nicht geben dürfte. So konnten wir in der Winterzeit Dampfwolken beobachten, die Stoßweise aus der Eingangsöffnung kamen, als ob es eine Wetterführung im Gang gäbe. Jedoch ist die Bewetterung des Feldganges nicht möglich, weil er blind ohne Fortsetzung endet und kaum eine Niveaudifferenz aufweist. Das heißt, dass die Luft im Gang kaum in Bewegung sein sollte. Aber das ist nicht der Fall, denn periodisch entsteht ein kühler Luftstrom, der aus dem Nichts zu kommen scheint. Dies konnten fünf Wissenschaftler von verschiedenen österreichischen Universitäten beobachten, die auch keine Antwort auf diese Anomalien hatten. Die besagte Stelle, wo der Luftstrom im Gang entsteht, liegt 72 Meter vom Eingang entfernt im Berginneren und es konnte bei Untersuchungen von einer Messgruppe dort an den Wänden unter bestimmten Frequenzbeschallungen der verstärkte Aufbau eines ringförmigen elektrischen Magnetfeldes festgestellt werden. Experten der Technischen Universität Graz führten zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Langzeitmessungen, wie Radon-, Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessungen sowie der Gammastrahlung, im Gang durch, bei denen sich in einigen Fällen die neuen Batterien in den Messgeräten schlagartig entleerten und versagten, obwohl diese eine Laufzeit von mindestens einem Jahr hätten haben sollen. Dies passierte uns auch mit Filmteams, bei denen die frisch geladenen Akkus der Kameras und der Beleuchtung auf einmal ohne ersichtlichen Grund entleert waren. Hat man die Batterien jedoch aus dem Gang wieder ins Freie gebracht, so funktionierten sie nach kurzer Zeit mit voller Ladung wieder einwandfrei.
[...]
Noch mysteriöser war ein Vorfall, der eine der Langzeitmessungen plötzlich beendete. Es war am 23. Mai 2017, als es am sonnigen Nachmittag um 16:46 Uhr einen heftigen Knall gab, der in der Folge beide Fernsehgeräte im benachbarten Bauernhof unbrauchbar machte, und auch unsere zehn Temperatur-Logger nahmen daraufhin keine Messungen mehr vor. Auf der Speicherkarte der Videokamera, welche im Gang installiert war, um eventuelle Veränderungen zu dokumentieren, waren alle Dateien komplett gelöscht und die Karte danach unbrauchbar. Laut der Wetterstation am Masenberg gab es in diesem Zeitraum weder ein Gewitter noch sonstige auffallende Ereignisse. Stellt sich die Frage: Was war der Auslöser für dieses Geschehen?
Noch interessanter waren chemische Untersuchungen, bei denen die Schwefeldetektion [...]

S 99-101

Als schwerer Skeptiker mag man nun einwenden, dass ja beispielsweise die Akkus eventuell gar nicht vorübergehend geleert waren, sondern genauso gut die Elektronik der Geräte gestört gewesen sein könnte, weshalb diese fälschlicherweise annahmen, die Akkus seien komplett entladen. Doch letztendlich ist dergleichen 'Jacke wie Hose' bzw. 'ghupft wie gsprungen', da in beiden Fällen die Ursache für das extrem ungewöhnliche geräteübergreifende (!) Fehlverhalten nicht klar benannt werden kann. Will heißen: Eine technisch-naturwissenschaftlich plausible Erklärung fehlt. Selbiges gilt für zig weitere im Buch dokumentierte Anomalien, welche den Autoren Heinrich und Ingrid Kusch im Zuge ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit untergekommen sind. Doch kann ich im Rahmen dieser Buchbesprechung leider nicht einmal ansatzweise alle aufzählen.


Mein Fazit

Es war nicht einfach, diese Rezension zu schreiben. Hauptsächlich deshalb, weil das vorliegende Buch dermaßen mit z.T. ungewöhnlichen Informationen und hervorragenden Abbildungen vollgestopft ist, dass es schwer fällt, eine gute Auswahl zu treffen. Hier nicht näher eingehen konnte ich beispielsweise auf das auffällige Kaufinteresse, welches die Katholische Kirche und andere internationale Player an der 12-Apostel-Zeche entwickelten; sogar mehrere Mordanschläge auf den verkaufsunwilligen Besitzer soll es gegeben haben. Und schließlich wurden auch Heinrich und Ingrid Kusch nach eigenem Bekunden aufgrund ihres Forschungsinteresses bedroht.
Dem einen oder anderen Leser wird das alles zu sehr nach 'Räuberpistole' klingen. Vor allem aber mit der Theorie von den außerirdischen Besuchern, die sich in der irdischen Unterwelt einquartiert hatten, dürfte nicht jeder warm werden. Und ich sage es ganz offen: Mir geht es da mitunter ähnlich. Aber kann ich zumindest Indizien vorlegen, dass es nicht stimmt? Nein. Im Gegenteil, die unzähligen gut dokumentierten Anomalien und naturwissenschaftlichen Analyseergebnisse lassen mich an meinem eigenen Zweifel zweifeln; zumindest was Teilaspekte der Theorie betrifft.
Vom wissenschaftlichen Niveau her dürfte das vorliegende Buch meiner Einschätzung nach weit über allem angesiedelt sein, was zum Themenkomplex der Prä-Astronautik bisher publiziert wurde. Kein Wunder, bei dem von Heinrich und Ingrid Kusch betriebenen Forschungsaufwand. "Geheime Unterwelt" ist freilich nicht perfekt - z.B. sind Formulierung vereinzelt missverständlich bzw. etwas ungeschickt gewählt; auch wenige kleine Fehler haben sich eingeschlichen. Aber unterm Strich gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung. Der Leser sollte freilich - um es ein drittes und letztes Mal zu betonen - in der Lage sein, die harten Fakten von der 'mutigen' Theorie getrennt zu bewerten. Wer sich allerdings von der Prä-Astronautik per se 'getriggert' fühlt, dem sei empfohlen, lieber weiterhin 'allwissenden' TV-Professoren wie Harald Lesch zu lauschen. 😉

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2. INTERVIEW MIT HEINRICH KUSCH

Lieber Herr Kusch, es ist nicht ganz neu, dass ein Verlag seinen Autor trotz langer und vertrauensvoller Zusammenarbeit 'cancelt'. Erfahrungsgemäß ist das sehr oft auf äußeren Druck zurückzuführen, hinter dem wiederum politische bzw. weltanschauliche Motive stehen. Der Autor Graham Hancock erlebt das gerade nach der Veröffentlichung seiner sehr erfolgreichen Netflix-Dokureihe "Ancient Apocalypse". Was vermuten Sie, war bei Ihrer Frau und Ihnen der ausschlaggebende Grund? Dass Ihnen der Verlag Stocker vorwirft, das Buch "Geheime Unterwelt" würde drei Fehlangaben beinhalten, scheinen Sie ja eher als fadenscheinigen Vorwand zu interpretieren. Was sollen diese mutmaßlichen "Fehlangaben" überhaupt konkret sein? Und konnten sie diese beheben?
Es war nicht notwendig diese drei sogenannten Fehler zu beheben, da keinen Grund dafür vorhanden war, denn es gab keine inhaltlichen Fehler!
Der 1. Punkt, den der Verleger kritisierte, waren die drei Freskenmalereien in der Einfahrt (Vorraum) des Hauses am Stadtplatz, wo er dem Besitzer unterstellte, dass er diese selbst anfertigen ließ und diese somit nicht aus dem Mittelalter stammen können! Tatsache ist jedoch, dass sie laut Aussage der Restauratoren ihren realen Ursprung im Mittelalter haben und später im jeweiligen Zeitgeist restauriert worden sind. Es konnten hier über 40 Übermalungen festgestellt werden!
Zu Punkt 2: In diesem Fall zweifelte der Verleger daran, dass die ukrainische Stadt Ivano Frankivsk einen Flughafen besitzt. Fakt ist jedoch, dass der vor der Stadt liegende Militär-Flughafen seit dem Jahre 2009 zu einem internationalen Airport mit regem Flugverkehr ausgebaut wurde. In der Folge wurde kritisiert, dass dieser keine Zugverbindung zur Stadt hätte. Auch dies konnte durch alte Webseiten und Satellitenaufnahmen widerlegt werden!
Der 3. Punkt betraf einen Originalbefund von der Universität Kazan in der russischen Republik Tatarstan. Diese Analyse wurde im Jahre 2017 von einem Wissenschaftler ausgestellt und an den Besitzer der 12 Apostelzeche, der den Auftrag zur Bestimmung für eine Pollenanalyse gegeben hatte, übermittelt. Die Echtheit des Dokumentes wurde vom Verleger „zu Unrecht“ angezweifelt. Dieser Punkt konnte durch den Kriegsbeginn von Russland mit der Ukraine im Jahre 2022 nicht sofort klargestellt werden. Die Echtheit des Befundes wurde aber Monate später dann bestätigt: Das Dokument und die Analyse sind echt!
Schlussendlich gewannen wir den Eindruck, dass der Verleger durch dieses fadenscheinige Hinauszögern kein Interesse mehr an der Neuauflage dieses Bestsellers hatte und massiv unter Druck gesetzt worden war!

Laut Ihrer Theorie ist es sehr wahrscheinlich, dass fremde Wesen von vermutlich extraterrestrischer Herkunft einst in unterirdischen Höhlenanlagen lebten - und es eventuell immer noch tun. Ihnen bisher durchaus wohlwollend gesonnene Menschen haben mir geschrieben, dass Sie sich hier viel zu weit aus dem Fenster gelehnt hätten. Besser wäre es gewesen, die Alien-Theorie von den Ergebnissen der archäologischen Forschung strikt zu trennen, damit die arrivierte Wissenschaft nicht sofort die Ohren verschließt. Was entgegnen Sie dieser Kritik? Wäre es sinnvoll oder möglich gewesen, die Aliens vorerst auszuklammern, bis mehr Beweise vorhanden sind? Sie schreiben ja selbst, dass noch vieles im Dunklen liegt.
Als Wissenschaftler bin ich der Wahrheit verpflichtet und werde nichts anpassen, um gefällige Aussagen zu tätigen. Es ist nicht notwendig, die beiden angesprochenen Themen zu trennen, weil sie unmittelbar ineinander greifen. Dies hat sich bei unseren Untersuchungen herausgestellt. Es gibt eigentlich keine Zweifel an der Echtheit der Funde, weil die von uns geborgenen Gegenstände in der 12 Apostelzeche unter wissenschaftlichen Kriterien freigelegt und teilweise datiert werden konnten sowie deren Fundumstände und Aussagekraft durchaus solche unbequemen Schlüsse zulassen. Jahre lang waren wir über unsere Schlussfolgerungen, was die Fundgruben und die Funde selbst betrafen, in Zweifel. In der Folge konnten wir aber aufgrund der vielen Auswertungen, angefangen von den Metallgegenständen, den alten Hölzern, der Schriftzeichen, den Lochbeilen und Keramiken, und vor allem der Existenz der vor über  60000 Jahren künstlich geschaffenen Hohlräume die äußerst prägnanten Hinweise nicht ignorieren. 

Tut man Ihnen Unrecht, wenn man sagt, dass Sie den alten Schriftquellen und mutmaßlichen Augenzeugenberichten eventuell zu viel Vertrauen schenken? Harte Beweise sind das ja in der Regel nicht, oder?
Diese Schriftdokumente die uns vorliegen sind sehr wohl ernst zu nehmen. Ist als Beispiel die Existenz der 12 Apostelzeche nicht „harter Beweise“ genug für die Erwähnung in einer Abschrift eines Kirchendokuments aus dem 16. Jahrhundert? Die uns vorliegenden weiteren Abschriften von Originaldokumenten wurden uns vertrauensvoll von Personen übergeben, die Zugang zu gewissen für die Öffentlichkeit geschlossenen Kirchen- und Staats-Archiven haben. Bisher haben wir davon nur 5 alte Schriftquellen in unseren Büchern publiziert, deren Inhalt mit den darin genannten Örtlichkeiten mittels Feldforschungen von uns bestätigt werden konnte. Es gibt aber noch eine große Anzahl weiterer Dokumente, die sich derzeit noch in Auswertung befinden. Spezielle mündliche Aussagen von der bäuerlichen Bevölkerung wurden ebenso überprüft und stimmen, da sie uns auch die betreffenden Orte zeigen konnten.

Die oben in der Rezension abgebildete Steinplatte, auf der eine mutmaßliche fliegende Untertasse zu sehen ist, wird von ihnen weit zurück in die Vorgeschichte datiert. Das wäre, sollte es zutreffen, ohne Zweifel spektakulär. Den Fund soll allerdings der Eigentümer der 12-Apostel-Zeche (Klosterneuburg) gemacht haben, nicht Sie im Zuge Ihrer professionellen archäologischen Grabungen. Können Sie - zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit - ausschließen, dass es sich dabei um eine Fälschung handelt? Ich muss gestehen, mich persönlich irritieren daran vor allem die Pfeile, welche offenbar Bewegungsrichtungen versinnbildlichen sollen; eine sehr menschliche und meines Wissens vor allem auch eine relativ moderne Darstellungsform.
Um gleich an Ihren letzten Satz anzuschließen. Abseits von Wikipedia finden wir Pfeildarstellungen seit dem Paläolithikum weltweit auf Felsbildern in Höhlen wie auch bei Felsüberhängen vor. In einigen alten mythologischen Überlieferungen hat der Pfeil schicksalhaft die Antwort der Götter auf die Fragen der Menschen übernommen. Er ist also ein uraltes richtungsweisendes Symbol.
Zur oben genannten Steinplatte können wir korrigierend anführen, dass wir sehr wohl bei der Auffindung dieser abgebildeten Platte anwesend waren, also diese keine Fälschung ist. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir selbst in zwei Fundgruben, die von uns archäologisch bearbeitet, also freigelegt wurden, ebenso Steintafeln mit eingravierten Fluggeräten im Verband mit Begleitfunden, darunter datiertes Holz, geborgen haben. 

Sie arbeiten mit vielen namhaften Fachwissenschaftlern und Instituten zusammen. Sind die 'happy' darüber, dass sie beispielsweise mit ihren naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen quasi einen Beitrag zu Ihrer doch sehr unkonventionellen Theorie leisten? 
Die renommierten Wissenschaftler, die uns wohlwollend unterstützten, zeigten keine Berührungsängste, sondern hatten eher ein großes Interesse an unseren Forschungsprojekten.

Neben der 12-Apostel-Zeche in Niederösterreich zählt der steirische Streblgang zu einem der Kernpunkte ihrer Forschung. Was tut sich an diesen beiden Orten hinsichtlich Ihrer Forschung? 
Einige Forschungsprojekte sind in Planung und Ausführung, darunter auch noch weitere Untersuchungen im Streblgang.

Mir ist aufgefallen, dass in " Geheime Unterwelt" das Thema Lochsteine - zu dem ich mit Ihnen 2016 ein Interview geführt habe - keine Rolle mehr spielt. Das hat mich ein wenig gewundert, denn mir schien es so, als ob in Ihren Augen Lochsteine fest mit dem Phänomen der unterirdischen Anlagen in Verbindung stehen.
Das Lochsteinprojekt ist noch lange nicht abgeschlossen. Jedoch haben wir mittlerweile unsere Forschungsprojekte über mehrere Bundesländer hinweg ausgeweitet, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Ich bedanke mich sehr, dass Sie die Zeit gefunden haben, um meine Fragen zu beantworten. Gibt es eventuell abschließend noch etwas, dass Sie uns mitteilen wollen?
Wir würden jeden wissenschaftlich arbeitenden Menschen empfehlen, sich auch an die nicht vom Mainstream vorgegebenen Themen heranzuwagen, unvoreingenommen  neugierig zu sein, um dadurch zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.


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Samstag, 28. Januar 2023

🎧 Hörbares: Und täglich grüßt die Ritterrüstung -- Leben und Sterben am Donaulimes -- Das Ries, der Ort eines gewaltigen Meteoriten-Einschlags -- Mittelalterliche "Fake News" -- Die spätmittelalterliche Furtmeyr-Bibel -- usw.


 Und täglich grüßt die Ritterrüstung - Vom Wohnen im Schloss | Spieldauer 24 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Archäologiemuseum Chemnitz – Anbändeln zwischen Neandertalerschädeln | Spieldauer 6 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Leben und Sterben am Donaulimes | Spieldauer 6 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Ägyptologie: Das Grab des Tutanchamun | Spieldauer 37 Minuten | DF | Stream & Info

 1. Jh. v. Chr.: Wie die „Hand von Irulegui“ das baskische Selbstbewusstsein pusht | Spieldauer 4 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Gerald Huber: Die spätmittelalterliche Furtmeyr-Bibel in Augsburg | Spieldauer 35 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download
Ach, wie schön wäre das, wenn alle Journalisten so kompetent wären wie er. Dann wären auch die Fragen viel intelligenter.

 Gerald Huber: Das Ries - der Ort des Meteoriten-Einschlags | Spieldauer 53 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download
Ein sehr interessantes Thema und eine sympathische Gesprächspartnerin. 

 Schwindel im Skriptorium Mittelalterliche "Fake News" aus dem Kloster St. Emmeram | Spieldauer 24 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Es bleibt in der Familie - Bücherimperium Pustet | Spieldauer 24 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download


Donnerstag, 26. Januar 2023

📽️ Videos: Wenn ein Archäologe "Fuckface" genannt wird -- Archäologische Objekte fotografieren -- Unbequeme Klimageschichte -- Der Keltenschatz von Neumarkt -- Römisches Soldatenleben -- Göbekli Tepe -- usw.


 Drill Holes in Egypt! Evidence of Advanced Technology? | Spieldauer 8 Minuten | Youtube /PowerfulJRE | Stream & Info
Interessante Argumente, manche plausibler als andere. Und wer wissen möchte, warum Joe Rogan im weiteren Verlauf verärgert einen Archäologen als "Fuckface" bezeichnet, schaue sich das ganze Gespräch auf Spotify an.


 Sonderführung: Der sensationelle Keltenschatz von Neumarkt am Wallersee | Spieldauer 3 Minuten | ORF | Stream & Info 
So viel Geheimniskrämerei. Aber immerhin: Der Schatz wurde dem Finder abgekauft. Einfach zum Nulltarif einziehen, so wie beim nördlichen Nachbarn, geht in Österreich eben nicht. Stichwort "Hadrianische Teilung".

 Saarländische Legionäre: Soldaten-Leben wie in der römischen Antike | Spieldauer 30 Minuten | SR/Youtube | Stream & Info 
Die müssen nicht einmal ihre Gladii ziehen, um die Barbaren in die Flucht zu schlagen - singen reicht völlig aus 😁


 Klimageschichte relativiert das Narrativ von der Einzigartigkeit der gegenwärtigen Erwärmungsphase: Wein statt Bier in Bayern | Spieldauer 2 Minuten | BR | Stream & Info 
Erstaunlich, dass so ein Beitrag beim notorisch klimaapokalyptischen öffentlich-schlechtlichen Dummfunk durch die interne Zensur geht. Für den Bayerischen Rundfunk sind offensichtlich noch kleine Restbestände an Personal tätig, bei dem im Oberstübchen ein Hirn arbeitet, und nicht eine CO2-neutrale Biogasanlage. Wobei mir dieser Gerald Huber schon mehrfach sehr positiv mit seiner Kompetenz und leudseligen Art aufgefallen ist, z.B. im Zusammenhang mit einem hochinteressanten Interview zum Thema Baiuwaren

 Archäologie - Neues von Göbekli Tepe | Spieldauer 60 Minuten | Stoner/Youtube | Stream & Info 



 Archäologische Objekte fotografieren | Spieldauer 20 Minuten | DAI/Youtube | Stream & Info
Ein sehr gutes Erklärvideo! Warum aber wohl der Titel in englischer Sprache ist? Das wissen nur die Leute vom DAI. Im Video wird jedenfalls Deutsch gesprochen.


 Der Deutsche Pionier an der Westfront 1915-1916 | Spieldauer 11 Minuten | PLW History/Youtube | Stream & Info



Montag, 23. Januar 2023

⚔️ Die größte historische Waffensammlung der Welt: Bilder aus dem Landeszeughaus in Graz

Nicht zuletzt wegen der ständigen Türkenbedrohung wurde in Graz zwischen 1642 und 1647 unter Federführung der Landstände das "landschaftliche Zeughaus" errichtet. Darin lagerte man auf vier Stockwerken unzählige Waffen ein, um diese im Ernstfall rasch an die Bevölkerung bzw. an frisch ausgehobene Truppen ausgeben zu können. Wie es im Begleitheft des Landeszeughauses heißt, handelte es sich um die wichtigste Ausrüstungszentrale im Südosten des Habsburgerreichs.

Im 19. Jahrhundert wurde das Waffendepot in ein Museum umgewandelt, nachdem seine militärische Bedeutung längst verlorengegangen war. Heute stellt es mit rund 32.000 Objekten die umfangreichste historische Waffensammlung der Welt dar und ist Teil des staatlichen Universalmuseums "Joanneum" (das auf seinen Social-Media-Seiten die deutsche Rechtschreibung mit Füßen tritt). Der zeitliche Schwerpunkt der Waffen liegt im 16. und im 17. Jahrhundert. Für jene, die dieser Abschnitt der Geschichte in militärischer Hinsicht ernsthaft interessiert ist ein Besuch des Grazer Zeughauses fast ein Muss. Besonders weil es sich bei den Objekten überwiegend um keine überkandidelten Prunkstücke aus einer Hofrüstkammer handelt, mit denen irgendwelche Würdenträger bei Paraden herumstolziert sind; vielmehr hat man es fast ausschließlich mit Waffen und Rüstungen zu tun, wie Sie damals ganz normale Soldaten im Kampf verwendet haben; abzulesen an entsprechenden Scharten und Dellen.

Die folgenden Fotos sind vor einigen Wochen bei einem Besuch des Zeughauses entstanden. Sie geben einen kleinen Einblick in die schier unübersichtliche Vielzahl an 'Exponaten'. Man fühlt sich dort freilich kaum wie in einem Museum; eher hat man den Eindruck, als ob in den Räumlichkeiten, mit ihren alten dunklen Holzböden, die Zeit vor Jahrhunderten stehengeblieben wäre. 
Natürlich ist es verboten, die überwiegend nicht hinter Vitrinen weggesperrten Objekte zu begrabschen; vom Einpacken und Mitnehmen ganz zu schweigen. Neben der obligatorischen Videoüberwachung sitzt daher auf jedem der vier Stockwerke des historischen Gebäudes ein Aufpasser (m/w), der freilich aufgrund des recht überschaubaren Besucherverkehrs eine vergleichsweise ruhige Kugel schieben kann. Trotzdem wird - wie ich selbst festgestellt habe - einem schon mal auffällig unauffällig hinterhergegangen, wenn man um eine nicht einsehbaren Ecke des Raums gebogen ist 😄

⚠ Hinweis zu den Bildern: Keine Rechte vorbehalten, doch um die Nennung der Quelle wird gebeten: https://HILTIBOLD.Blogspot.com



Auf dem Helm müsste mal wieder staubgewischt werden ...
C3PO aus Star Wars lässt grüßen 😁. Jetzt ist völlig klar, wovon Schorsch Lucas sich hat inspirieren lassen!


Der Schild bot offenbar einen ziemlich guten Schutz gegen Handfeuerwaffen. Es wird sich wohl um ein Exemplar handeln wie man es auf dieser Zeichnung aus dem späten 16. Jahrhundert links unten sieht. Übrigens, im Fall einer einzelnen Delle im Schild oder einem Harnisch hat man es oftmals nicht mit Feindeinwirkung, sondern mit einem Beschusstest (Qualitätsprüfung) zu tun. Siehe die aufgereihten Schilde im vorhergehenden Bild.







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Donnerstag, 19. Januar 2023

🎧 Hörbares: Burgenromantik -- Verbotene Bücher in bayerischen Klosterbibliotheken -- Spätmittelalterliche Totentänze -- Kleine bayerische Dialektgeographie -- usw.


 Burgenromantik - Erkenntnisse der Mittelalterforschung und heutige Ritterspektakel | Spieldauer 24 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Eyngeritten zum Gefecht - Ritterbünde in Bayern | Spieldauer 23 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 König Ludwig I. und der Ruhmestempel der Deutschen: Der Kampf um die letzten freien Plätze in der Walhalla | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info

 "Lesen streng verboten" - Indizierte Bücher in bayerischen Klosterbibliotheken | Spieldauer 24 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Forschungsgruppe Klostermedizin: Altes Kräuterwissen neu entdeckt für die Medizin | Spieldauer 24 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Denkmalschutz als Bürgeraufgabe | Spieldauer 23 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Kulturgut in Gefahr: Denkmalpflege im Wandel der Zeit | Spieldauer 23 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Spätmittelalterliche Totentänze in Bayern - "Der Köcher ist noch voll, der Pfeile mangelt's nicht" | Spieldauer 24 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Kleine bayerische Dialektgeographie - Magazin zum Tag der Muttersprache | Spieldauer 53 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download


Diesmal eine volle Ladung Bayern in der Rubrik "Hörbares"! 😄


Mittwoch, 18. Januar 2023

📽️ Videos: Geheimnisvolle Masken -- Historische Karten bei Google Earth -- Archäologen im Kälteeinsatz -- Der Krimi um die Himmelsscheibe -- Eine große Flut in der Sahara? -- usw.


 Die Schamanin von Bad Dürrenberg: Geheimnisvolle Masken | Spieldauer 25 Minuten | Youtube/Landesmuseum für Vorgeschichte | Stream & Info



 Martin Luther: Kindheit im Mansfelder Land | Spieldauer 9 Minuten | Youtube/Landesmuseum für Vorgeschichte | Stream & Info 



 Historische Karten: Google Earth begeistert mit versteckter Funktion | Spieldauer 1 Minuten | MSN | Stream & Info
Der Infomüllverteiler MSN bringt gelegentlich auch Nützliches...

 Ritterlicher Sport auf dem Mittelaltermarkt in Karlsruhe-Durlach | Spieldauer 2 Minuten | 2 | Stream & Info

 Archäologen im Kälteeinsatz | Spieldauer 4 Minuten | MDR | Stream & Info

 Der Krimi um die Himmelsscheibe von Nebra | Spieldauer 25 Minuten | MDR | Stream & Info 
Mit Geoblocking versehen, deutsche IP nötig. Penner.

 Sahara Proves a great flood actually happened | Spieldauer 7 Minuten | Youtube/Bright Inside | Stream & Info
Die Fortsetzung zum Video über das Auge der Sahara. Hier geht es nun konkret um eine mutmaßliche Flutkatastrophe biblischen Ausmaßes, die erst vor einigen Tausend Jahren durch die Sahara gefegt sein soll. Die Argumente für die Theorie hören sich meiner Meinung nach überwiegend plausibel an.