Freitag, 14. November 2014

Krimskrams am Freitag: Creative Commons und mehr

Die Rosetta-Mission durfte der Steuerzahler finanzieren und daher wurden nun konsequenterweise die hochauflösenden Fotos des beobachteten Kometen Tschurjumow-Gerassimenko (aus naheliegenden Gründen meist nur "Tschuri" genannt) unter der Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: Klick mich

Und wie ist die Situation bei den Geschichtswissenschaften bzw. der Archäologie? Nun, da findet sich mittlerweile zwar viel Material gratis im Netz, doch ist dies, selbst bei mit öffentlichen Geldern finanzierten Grabungen, meist nicht gemeinfrei. Auch konnte ich in einer Mailingliste mitverfolgen, wie einige Archäologen ihren jüngeren Kollegen Tipps gaben, die dazu dienten, sich die Rechte an bei Grabungen gemachten Bildern zu sichern, um diese später entsprechend versilbern zu können. Fazit: Hier muss sich noch einiges ändern.
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"Ein Fest für die Augen", nannte es jener Hinweisgeber, der mir nachfolgenden Link geschickt hat (danke übrigens!). Und genau so ist es. Nicht nur Freunde der alten Makedonen/Griechen dürften deshalb Gefallen daran finden: Klick mich
(Gezoomt und auf einem größeren Bildschirm, macht das Betrachten übrigens noch mehr Spaß.)
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Die Tippfehler, die mir beim Vervollständigen von rohen Blogtexten auf dem Tablett unterlaufen - ich erledige das seit einigen Monaten meist beim täglichen Abstrampeln auf dem Crosstrainer - nehmen leider überhand. Hinzu kommt eine Amok laufende Autokorrektur-Funktion, die Wörter kreiert, die es gar nicht gibt. Und jene die es gibt, werden wiederum häufig nicht erkannt bzw. als "falsch" markiert (das alles soll übrigens keine Entschuldigung für die "normalen" Fehler sein, die mir unterlaufen).
Vor allem ist aber der 7-Zoll-Bildschirm meines derzeitigen Geräts (Google Nexus 7) zu klein, um damit die Web-Oberfläche der Bloggersoftware vernünftig bedienen zu können; allzu oft tippt man daneben. Was also tun?
Mir kam der Gedanke, in den kommenden Wochen komplett auf ein Tablett umzusteigen, bei dem es sich eigentlich um ein verkapptes Ultrabook handelt: Das Surface Pro 3 der Firma Winzigweich. Die 3. Generation dieses Geräts geht ja geradezu weg wie warme Semmeln bzw. geschnitten Brot (für die Leser nördlich des Weißwurstäquators).


In Kombination mit einer "Dockingstation" (Video), an die sich mein 27-Zöller komfortabel anschließen lässt, sowie einer schnellen externen USB-3.0-Platte, könnte das Surface in einer etwas üppigeren Ausstattungsvariante sogar meinen normalen Schreibtisch-Rechner ersetzen. Außerdem fiele ein Geräte weg, was mir wiederum nerviges Synchronisieren von Daten erspart. Und natürlich ist das Surface Pro 3 nicht von Apple. Lauter Aspekte also, die für einen Umstieg sprechen :)

8 Kommentare

  1. Das Problem ist, die Archäologen, die man bei uns in der Erde buddeln sieht, sind oft vom Land oder der Kommune beauftragte Privatunternehmer. Die haben aus unternehmerischer Sicht häufig kein Interesse daran, bestimmte Informationen zu "verschenken", selbst wenn Steuergelder drinnenstecken. Und oft wird man sich auch nur aus Prinzip/Egoismus an Rechte krallen. Man müsste deshalb gesetzliche Hebel ansetzen, um bei mit Steuergeldern finanzierten Grabungen eine befriedigende Änderung herbeizuführen.
    QX

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    1. Man müsste deshalb gesetzliche Hebel ansetzen, um bei mit Steuergeldern finanzierten Grabungen eine befriedigende Änderung herbeizuführen.

      Ja, etwa eine Verpflichtung zur Offenlegung und entsprechenden CC-Lizenzierung aller gewonnenen Informationen nach spätestens einem Jahr - sofern in der betroffenen Grabung auch nur ein Steuer-Euro steckt.

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  2. Ich kenne mich mit der Situation in Österreich nicht genug auf, um das beurteilen zu können, weil ich aus Deutschland komme, uns auch dort is die Lage je nach Bundesland absolut unterschiedlich, mal vorneweg. Insofern mag das für Österreich nicht und in Deutschland nicht überall zutreffen.
    Dort, wo tatsächlich staatlich finanzierte Landes-/Kreis-/Wahatever-archäologen am Werk sind, habt ihr ja irgendwo recht. Meistens arbeitest Du aber als (eher bescheiden bezahlter) Archäologe bei einer Firma. Die "schönen" Bilder entstehen oft genug in der Freizeit (z.B. in den Pausen), ansonsten bist Du echt froh, wenn Du im dem oft knappen Zeitrahmen mit dem Dokumentieren hinterherkommst.
    Ich weiß, dass sich viele Nicht-Archäologen vorstellen, mit der Grabung sei alles gelaufen. Die meisten Informationen kommen aber erst in der Auswertung heraus. Lieber Hiltibold, nicht einmal bei den besten Grabungen (abgesehen von einigen seltenen Forschungsprojekten) ist nach einem Jahr auch nur ansatzweise die Auswertung abgeschlossen! Häufig ist die Restaurierung der Funde nicht so weit, dass man sie auswerten könnte, weil die Finanzierung unklar, die Werkstätten überlastet und auch die Eigentumsrecht ungeklärt sind. Meistens ist gerade genug Geld dazu da, die Ausgrabung zu dokumentieren und Doku und Funde einzulagern oder zu konservieren. Und wer soll sich dann bitte um sowas kümmern wie Fotos irgendwo hochladen? Die sind mit Glück in der jeweiligen Behörde angekommen und so eingelagert, dass sie unbeschadet so lage aushalten können, bis sie hoffentlich irgendwann bearbeitet werden. Meistens durch einen unbezahlten Studi oder in der Freizeit von irgendwem...
    Wenn es ausreichend Geld für anständig bezahlte Landesarchäologen gäbe, die das als ihre hauptamtliche Tätigkeit ausgraben und auswerten können, hättet ihr ja recht. Aber die Zeiten sind längst vorbei (und selbst in den besten Zeiten wäre ein Jahr schon unrealistisch gewesen, je nach Anzahl der Grabungen). Und ehrlich, ich persönlich bin zwar bereit, meine Arbeiten, die ich über bestimmte Themen gemacht habe, als open access zu veröffentlichen (wenn ich dafür nichts bezahlen muss, das zu veröffentlichen!). Aber nicht als CC, denn ich habe schon für das Bearbeiten keinen Cent bekommen und viel Zeit (und auch Geld für Arbeitsmittel) investiert. Dann möchte ich wenigstens gefragt werden, wenn meine Arbeit jemand irgendwie verwendet wird und auch "nein" sagen können, wenn es die Atlantisforscher und Konsorten sind.
    Ja, ich verstehe ja, dass es ein öffentliches Interesse daran gibt, zu erfahren, was ausgegraben wurde. Aber glaubt mir, selbst mit würden die paar Dokufotos, die es digital gibt, nicht viel sagen- dafür fehlt eben die Auswertung. Und dafür zahlt halt keiner.
    Das ist nicht böse oder sonstwie abwertend gemeint, aber Euer Vorschlag geht halt absolut an der Realität vorbei. Was mir früher auch nicht klargewesen wäre, aber ich bin halt mittlerweile desillusioniert.
    D

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    1. Hallo, mit der Veröffentlichung unter einer CC-Lizenz nach einem Jahr (auch andere Fristen wären natürlich denkbar) meinte ich eigentlich nicht zwingend einen fix und fertigen Grabungsbericht, sondern durchaus auch Rohdaten. Es kann und wird, wie du sagst, schon so sein, dass man mit Teilen dieses Materials (dabei muss es sich keinesfalls nur um Fotos handeln) als Außenstehender wenig anfangen kann, allerdings möchte ich das zumindest bei von mir mitfinanzierten Projekten selbst entscheiden dürfen, ohne, dass ein Filter/Torwächter dazwischen geschaltet wird.
      Die Veröffentlichung von Rohdaten nach einer bestimmten Frist, käme der Forschung, unterm Strich, sicher zugute, da selbst Archäologen immer wieder die Trägheit von Kollegen beklagen, wenn es darum geht, Material halbwegs zeitnah zugänglich zu machen. Ein krasses Beispiel sind die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer - hier dauerte es Jahrzehnte (und man hat dadurch einen Rattenschwanz an Verschwörungstheorien produzierte). Und wie oft musste ich selbst in Fachpublikationen schon lesen, dass die bei einer archäologischen Grabung produzierten Daten "bisher leider nur teilweise veröffentlicht wurden", der betroffene Archäologe mittlerweile aber verstorben ist und man daher nicht im Detail wisse, was eigentlich entdeckt wurde. Im schlimmsten Fall rückt man dann, wieder von Steuergeldern finanziert, zu einer "Nachgrabung" aus (alles schon erlebt!). Das ist wirklich nicht sehr ökonomisch.
      Ich würde bestimmt von niemandem verlangen, dass er seine Arbeit gratis verrichtet. Aber mal ehrlich, Fotos, stratigraphische Zeichnungen und ähnliche Dinge, lassen sich heute ohne großen zeitlichen Aufwand im Netz veröffentlichen - vielleicht noch mit ein paar kurzen Kommentaren versehen (das müssen bitte keine wissenschaftlichen Aufsätze sein!). Bestimmt wäre für so etwas eine zentrale Anlaufstelle/Datenbank von Vorteil. An sich könnte man das jedoch auch auf der Homepage des jeweiligen archäologischen Dienstleisters oder zumindest in einem kleinen "Grabungsblog" machen.
      Aber wie QX (der kommt übrigens aus Deutschland) schon schrieb, ohne Verpflichtung besteht wenig Hoffnung, dass diese Dinge so, oder zumindest ähnlich, umgesetzt werden. Es macht sich kaum jemand gerne zusätzliche Arbeit, wenn er nicht muss. Dabei würde ich persönlich übrigens gar nicht verlangen, dass der nötige Zeitaufwand für diese Veröffentlichungen nicht abgegolten werden darf. Die vergleichsweise geringen Mehrkosten hierfür würden das Kraut ohnehin nicht mehr fett machen. Womit ich allerdings schon ein Problem habe, sind massive lizenzrechtliche Einschränkungen bei mit Steuergeldern finanzierten Grabungen/Forschungsprojekten. Da muss sich, im allgemeinen öffentlichen Interesse, etwas ändern. Und zwar unabhängig davon, wie lange es dauert/dauern darf, bis das jeweilige Datenmaterial zugänglich gemacht wird.
      Die Begründung - oder ist es eher ein geschickter Kniff? - dass beispielsweise Bilder einer Grabung doch mit dem privaten Photoapparat gemacht wurden, und die Bilder deshalb einem selbst gehören, darf meiner Meinung nach nicht ohne weiteres gelten. Erstens ist es die Aufgabe und Pflicht des beauftragten Unternehmens, seine Angestellten mit dem nötigen Equipment auzustatten - dazu gehört unzweifelhaft auch ein Fotoapparat. Und zweitens kann doch auch ein Pipeline-Schweißer, der sich mit eigenem Geld bessere Sicherheitshandschuhe für seine Arbeit gekauft hat, daraus keinen Eigentumsanspruch auf die von ihm geschweißte Pipeline ableiten ;)

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    2. Es ist wahrscheinlich nicht immer leicht vereinbar für einen Archäologen, einerseits dem Auftrag nachzukommen, die Öffentlichkeit umfassend über Forschungsergebnisse zu informieren, und andererseits seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen. Ich kann da sogar den Ärger der Sondler verstehen, die sagen, den Archäologen ginge es letztendlich auch nur ums Geld. So völlig falsch liegt man damit nämlich nicht. Es wäre ja an sich die Aufgabe des Staates, für eine ausreichende Finanzierung der archäologischen Forschung zu sorgen. Leider ist das nicht der Fall. Bildmaterial und Forschungsergebnisse sollten trotzdem nicht in "Geiselhaft" genommen werden und der Öffentlichkeit kostenlos zur Weiterverwendung zur Verfügung gestellt werden, denn sie hat dafür bereits bezahlt. Dieses Publizieren sollte man im Lager der Archäologen daher nicht als zusätzliche, unbezahlte Tätigkeit oder womöglich sogar als generöse Mildtätigkeit ansehen, sondern es muss integraler Bestandteil archäologischer Öffentlichkeitsarbeit werden. In unser aller Interesse!
      QX

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    3. Nr. 1: Im Unterschied zu Sondengängern muss ich aber u.a. davon leben, was ich tue... Sondengänger sind sowieso ein Thema für sich (und ich will auch nicht alle verteufeln).
      Publizieren wäre theoretisch schon eine wichtige Aufgabe- aber in der Realität fehlt sogar das Geld für Rettungsgrabungen. Mildtätigkeit ist das Graben und Publizieren sicher nicht, letztlich wäre es für die Forschung, es ist nur meistens kein Geld dafür da. Und unbezahlt und/oder in der Freizeit ist halt einfach kein Dauerzustand, wenn man davon leben will.
      Öffentlichkeitsarbeit wäre sehr wichtig, da habt ihr ja beide Recht, das sollten theoretisch hauptsächlich Museen machen, aber da wird ja auch schon oft genug gespart.
      Schon derjenige, der das digitalisieren sollte, würde von niemandem bezahlt werden (Je nach Grabung sind das mehrere Ordner- bei Forschungseinrichtungen gibt es Leute, die nur für's Digitalisieren angestellt sind!). Faktisch werden meistens nicht einmal die gesamten Flächen gegraben, weil zu teuer und oft genug zu zeitaufwendig ist. (Da auch das in vielen Bundesländern anzutreffende Verursacherprinzip nicht unschuldig.) Ein Haufen Fundstellen wird mit Geoflies überdeckt und überbaut, ich will nicht wissen, wie Befunde aussehen, wo schweres Gerät drübergefahren, das Gebäude aufgebaut und abgerissen hat. Wenn schon die Ausgrabung zu teuer ist, wer soll dann bitte für den Speicherplatz, die Datenbankpflege und die Digitalisierung zahlen? (Manche Grabungsfirmen haben eine Übersicht, was mit welcher Zeitstellung wo wann gegraben haben, das kostet aber eben Zeit und Geld. Soweit ich weiß sind das aber auch unbezahlte Freizeitprojekte.)
      Übrigens unterschätzt ihr den Aufwand beim Auswerten. Eine "richtige" Auswertung eines Fundortes braucht oft Monate bis Jahre. Kommentieren so eine Sache- häufig stellt sich nämlich bei der Auswertung heraus, dass die erste Annahmen nicht unbedingt die richtige ist. Die meistens Befunde sind eben leider nicht lehrbuchmäßig einfach- sie lassen mehr als eine Interpretation zu. Man muss sich da oft ziemlich tief reindenken, um auf die sinnvollste Lösung zu kommen. Eine Interpretation steht auch öfter in der Doku dabei- nur ist das eine Angabe völlig ohne Gewähr...
      Dass an einer Stelle nachgegraben werden muss, hängt meistens damit zu sammen, dass die Grabungsmethodik nicht gepasst hat (wobei die in den z.B.1950ern durchaus noch Stand der Technik gewesen sein kann) oder weil irgendwo ein Fehler passiert ist (z.B. Vermessung). Dass Grabungsleiter sterben ist meistens kein Grund- außer, dass sie in der Doku geschlampt haben (was vorkommt) oder die Doku zur Bearbeitung irgendwohin getan haben, wo sie keiner mehr findet. Oder aber, die Doku ist in irgendeinem Archiv verschütt gegangen, was häufiger passiert, wenn man das Personal für Archive zusammenkürzt.

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    4. Nr. 2: Die Dokufotos werden auch mit dem firmen-/intitutseigenen Foto gemacht. Das sind halt in den allermeisten Fällen nicht die "schönen" Fotos, sondern welche, die gemacht wurden, um etwas Bestimmtes zu zeigen- das, was auf der Fototafel steht, ein Profil, einen Befund. Natürlich steht es jedem frei, weitere Bilder zu machen, was aber dann eben oft nicht das ist, was Du in der Arbeitszeit machen kannst. Natürlich schließt das nicht das Eigentum an den Funden oder sonstwas ein (insofern hinkt der Vergleich mit der Pipeline), aber eben durchaus- wie bei jedem anderen Menschen, der etwas außerhalb der Arbeitszeiten tut auch- das Recht an den Bildern.
      Im Übrigens darf ich daran erinnern, dass z.B. komplett staatlich finanzierte Vermessungsämter (und diverse andere) für ihre Daten auch Geld verlangen und sie nicht frei zugänglich machen. Wenn, dann bitte sowas noch abschaffen, bevor es um nur im geringen Maß staatlich finanzierte Projekte geht.....
      Wenn es genug Geld gäbe, das alles halbwegs vernunftig tatsächlich bezahlt zu tun, wäre das natürlich schön, dann hättet ihr auch Recht. Ich halte das nur für eine absolute Utopie, faktisch wird in der Archäologie eher noch mehr gespart werden. (Bedenkt das das nächste Mal, wenn wieder jemand Steuersenkungen will.)
      Ich freue mich wenn Leute sich für Archäologie interessieren und ich verstehe auch, dass man gerne weiß, was auf den Grabungen in seiner Nähe so vor sich geht. Es scheitert aber schlichtweg an der Finanzierung. Wenn das alles so (staatlich) finanziert wäre, dass man als Archäologe auch davon leben kann, wäre die Mehrheit wohl liebend gerne damit einverstanden, das zu tun, was ihr vorgeschlagen habt...
      D
      (Sorry, die Zeichzahl war zu begrenzt um daraus einen Kommentar zu machen...)

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    5. http://www.golem.de/news/open-data-cern-befreit-lhc-kollisionsdaten-1411-110727.html

      Der Weg geht eindeutig in Richtung Cretive Commons. Damit werden sich auch die Archäologen anfreunden müssen.

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