Montag, 28. September 2015

Videos: Sondengeher trifft Archäologin

Sachen gibts... Ein Sondengeher mit TV-Erfahrung (einst Moderator bei GIGA) interviewt in diesen beiden Videos eine Archäologin. Die Gespräche sind durchaus interessant und zeigen, wie eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen offizieller Forschung und Metallsuchern aussehen kann (Danke für den Hinweis!).
Der Interviewer betreibt übrigens einen professionell gemachten Youtubekanal, in dem sich, wenig überraschend, alles ums Sondengehen dreht.






3 Kommentare

  1. http://archaeologieforum.at/index.php/forum/rheinland-pfalz/3009-fund-brutal-aus-dem-boden-gerissen

    Es gibt Archäologen, die vertreten mit guten Argumenten die Meinung, dass Schatzregal und ähnliche Maßnahmen extrem schädlich sind.

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    1. Besagter Archäologe hat schon mehrere Beiträge zu diesem Thema verfasst, die die Problematik vorbildlich analysieren. Viele seiner Berufskollegen sind hingegen nicht in der Lage, Sondengänger als potentielle Helfer wahrzunehmen, die man auf die eigene Seite ziehen sollte. Stattdessen setzt man auf Verbote, die, wie so oft, das genaue Gegenteil bewirken. Diese Borniertheit scheint bedauerlicherweise bei den Denkmalbehörden systemimmanent zu sein.

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    2. Als Archäologiestudentin kann ich dir sagen, dass diese "Borniertheit" deshalb so weit verbreitet ist, weil du das Feindbild Sondengänger während des Studiums eingehämmert bekommst. Selbstverständlich wird man nie mit jedem dieser Leute zusammenarbeiten können, weil viele einfach nur Eigeninteressen verfolgen. Aber es gibt meiner Erfahrung nach zumindest eine sehr starke Minderheit, wenn nicht sogar eine Mehrheit, die wirklich an einer Zusammenarbeit interessiert wäre, wenn es denn vernüftige Angebote seitens der zuständigen Ämter gäbe. Und ja, ein scharfes Schatzregal ist bestimmt kontraproduktiv, weil es viele Finder zur Fundunterschlagung und einer unsachgemäßen Bergung treibt. Vertritt diese Meinung aber als junge Archäologin / junger Archäologe einmal, wenn deine Vorgesetzten eine völlig konträre Meinung vertreten. Dann läufst du unter Umständen Gefahr, dass deine Karriere ins Stocken gerät.

      LG

      Arianne

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