Donnerstag, 7. Januar 2016

Krimskrams: Ende der Blogpause -- Schräge Amazon-Rezension -- Fragwürdiger Babylonierkönig -- Archäologische Sensation aus Österreich! -- usw.

Ende der Blogpause (mehr oder weniger)

Der Weihnachtsurlaub ist vorbei und das Blog startet frisch in ein neues Jahr... mehr oder weniger; zwar habe ich bereits einige Beiträge vorbereitet, aber bis zum 18. Jänner werde ich hier aus Zeitgründen nur selten persönlich vorbeischauen. Daher kann es bis dahin bei der Beantwortung von E-Mails und Kommentaren zu längeren Verzögerungen kommen.



Eigentlich wollte ich die Weihnachtspause unter anderem dazu nutzen, um mindestens vier umfangreiche Beiträge auf Vorrat zu schreiben. Letztendlich gingen sich dann aber nur drei aus, da ich zu viel Zeit mit anderen Dingen verbracht habe; darunter auch ein neuer Tablet-PC (Surface 4 Pro von Microsoft).
Irgendwie ist es mir ja gelungen, bereits am zweiten Tag das Gerät softwareseitig abzuschießen, nachdem ich in den Gruppenrichtlinien von Windows Mist gebaut hatte; zu guter Letzt hing das Tablet beim Hochfahren in einer Schleife fest. Danach das System neu aufzusetzen war zwar nicht übermäßig kompliziert, hat mich aber mindestens einen halben Tag gekostet. Na ja, und aufgrund solcher und anderer unvorhergesehener Vorfälle ist mir die Zeit zwischen den Fingern zerronnen...


Schräge Amazon-Rezension

Wieder einmal eine schräge Amazon-Rezension, bei der sich die Frage aufdrängt, ob der Kunde beim Verfassen nicht eventuell an einer Kröte geleckt oder Fliegenpilze geraucht hat: Klick mich

Nahezu alle Buchbesprechungen des Betreffenden bestehen aus mehr oder weniger geschraubtem Geschwurbel, zig Abkürzungen und inflationärer Klammersetzung. Das schlägt sich auch in seiner eigenen Bewertung durch andere Amazon-Kunden nieder; Gerade einmal 8 Prozent von ihnen meinen, diese Ergüsse seien brauchbar. Ein außergewöhnlich schlechter Wert.


Der fragwürdige Name eines babylonischen Königs

Da las ich dieser Tage arglos einen Text über babylonische Herrscherdynastien, als mir plötzlich der Name eines Königs aus dem 14. vorchristlichen Jahrhundert geradezu ins Gesicht sprang: Der gute Mann hieß doch tatsächlich Nazi-marurasch  ^^
"Potzblitz!", dachte ich mir. Nachdem die Nazis also bereits eine Basis im ewigen Eis und auf dem Mond errichtet hatten, waren sie offensichtlich auch in der Lage Zeitreisen zu unternehmen ;)
Sollte hier ein Altorientalist mitlesen, dann könnte er ja vielleicht Auskunft geben, wofür das "Nazi" tatsächlich steht. Mein Akkadisch ist ja leider nicht so gut ;)


Archäologische Sensation aus Österreich!

Der berühmte Mechanismus von Antikythera verblasst im Vergleich zu folgendem Fund aus Österreich! Klick mich 
Erich von Däniken würde wahrscheinlich von "Cargo-Kult" sprechen ;)

8 Kommentare

  1. Nasi = in etwa "Fürst".

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das würde ja sehr gut passen. Dankeschön!

      Löschen
    2. Ist aber leider zu einfach. :-) Die richtige Übersetzung: "Na-zi-Múru-taš, Maruttaš (a Kassite god synonymous with Ninurta) protects him", also "Geschützt durch Maruttaš".

      Löschen
  2. Ich bin von den Rezensionen bei Amazon manch komische Selbstdarstellung gewöhnt, aber der Rezensent schießt mit seinem Kauderwelsch wirklich den Vogel ab ! :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Eventuell will er damit auch nur provozieren/verar...en - wer weiß ;)

      Löschen
  3. Das "z" steht vermutlich für ein stimmhaftes "s" (wie im englischen "lazy"), nicht für den "ts"-Laut.
    Amerikaner sprechen "Pizza" auch gern wie "Pisa" aus. Und ich habe diverse Folgen "NCIS" geguckt, bevor mir klar wurde, daß der Name des einen Agenten in der Serie "Di Nozzo" ist und nicht "Di Noso".

    - Exilwikingerin -

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Damit könntest du durchaus recht haben. Es gibt ja auch arabische Namen wie "Nasri", der mitunter auch "Nazri" geschrieben wird.

      Zur Schreibweise "Nazi-marurasch" spuckt Google außerdem nur einen einzigen Treffer aus - und der gehört zu einer Publikation aus dem Jahr 1918. Demnach ist diese Schreibweise vermutlich nicht mehr sehr gebräuchlich, siehe auch den Kommentar von André Gottwald oben.

      Löschen
  4. Es kommt noch dicker:
    Der Keltenfürst von Hochdorf hatte Textilien mit dem Hakenkreuz im Grab:
    http://www.swastika-info.com/images/europa/german/kelten/Keltentuchfund2.jpg
    Wo war damals der Verfassungsschutz?
    Leser

    AntwortenLöschen

A C H T U N G ! 1. Bitte anonyme Kommentare mit einem (originellen) Pseudonym unterzeichnen - falls keine sonstige Authentifizierung, z.B. mittels Google-Konto oder OpenID, erfolgt! Mehr als ein nicht unterzeichneter Beitrag pro Thread wird aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht freigeschalten! 2. Wir duzen uns hier.