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Diese ORF-Moderatorin gibts - wie viele Kollegen - gefühlt auch schon seit der Antike. Immer die gleichen Gesichter im ORF - teilweise seit meiner Kindheit (der Volksmund redet mitunter von "Gfrießern" - eine uncharmante Formulierung, die ich mir natürlich niemals nie zu eigen machen würde). Möglicherweise sind diese Leute noch mit fetten Verträgen ausgestattet, die dem Beamtendienstrecht ähneln (ich kannte mal einen langjährigen ORF-'Oberkameramann', der war nahezu unkündbar und bezog ein Gehalt wie der Leiter eines mittelständischen Industriebetriebs). Aber Hauptsache man betreibt dann im Beitrag wieder die übliche 'geschlechtergerechte' Sprachpanscherei. Jedoch nicht konsequent. Zuerst heißt es "die Forschenden", später "die Archäologen". Unnötiges Bananenmedium.
➽ Kindermuseum: Kleine Forscher auf den Spuren der Geschichte | Spieldauer 2 Minuten | ARD | Stream & Info
An sich ist das gute museumspädagogische Arbeit. Aber wieder einmal ist eine "Gladiatorin" Teil der 'performativen Geschichtsdarstellung' (wie man auf Schlaudeutsch sagen würde). Obwohl es aus der Antike dafür so gut wie keine Belege gibt. Wenn überhaupt, dann handelt es sich dabei um eine ganz seltene Ausnahme; dieser Schluss ist aufgrund der Quellenlage zwingend. Indem man jedoch neuerdings bei solchen Veranstaltungen nahezu regelmäßig Gladiatorinnen einbaut, verzerrt man die Proportionen der historischen Realität komplett. Und das perfide dabei ist, dass das Publikum fast nie explizit darauf aufmerksam gemacht werden dürfte (meine persönlichen Erfahrungen und Berichte Dritter lassen mich das annehmen). Auch der Militärhistoriker Marcus Junkelmann hat sich im Interview mit mir über diese (ideologisch/feministisch intendierte) Volksverblödung geärgert.
➽ Wenn Archäologen ihre Funde missdeuten | Spieldauer 3 Minuten | MDR | Stream & Info
Zitat: "Auf dem Archäologentag in Halle lag der Fokus auf gefälschten Geschichten, die aus archäologischen Funden abgeleitet wurden. Denn auch in Deutschland wurde die Wissenschaft genutzt, um politische Narrative zu begründen." Köstlich, dass sie hier die Vergangenheitsform nutzen! Als ob Weltanschauung und Zeitgeist heute keinen Einfluss bei der Interpretation von Funden in der arrivierten Archäologie mehr haben. Es ist für jeden, der diesen Betrieb gut genug kennt, völlig lächerlich und durchschaubar, was die hier für eine Selbstbeweihräucherung betreiben (man denke beispielsweise nur an die sogenannte 'feministische Archäologie', die pure Ideologie ist und in allen möglichen Zeiten der Menschheitsgeschichte krampfhaft irgendwelche matriarchalen Spuren finden möchte, am liebsten ein weibliches Kriegertum - wenn also Frauen in der angeblich so "toxischen Männlichkeit" schwelgten ^^). Klassische 'Haltet den Dieb'-Rhetorik, bei dieser schwindligen Veranstaltung - mit dem Subtext: 'Es gibt bei uns nichts zu sehen, bitte gehen Sie weiter'.
➽ Welterbe Danewerk: Archäologischer Park eröffnet | Spieldauer 1 Minuten | NDR | Stream & Info
Wieder einmal diese Unsitte, rostende Stahlelemente in Freilichtmuseen zu verwenden. Eine Ode an die Hässlichkeit.
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"Stadt" finde ich als Bezeichnung etwas übertrieben. Ist das nicht mehr ein Vicus?
AntwortenLöschenGero
Das ist schon mehr eine Kleinstadt - nach damaligen Maßstäben. Ich kenne keine Zivilsiedlung bei einem Auxiliar-Kastell dieser relativ bescheidenen Größe (ca 500 Mann), wo ein Amphitheater mit einem Fassungsvermögen von rund 8000 Zuschauern stand. Hier ist sehr planmäßig ein Zentralort angelegt worden. Das war keine organisch gewachsene Siedlung wie ein typischer Vicus.
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