Donnerstag, 30. April 2015

Krimskrams: Vom Blogger zum "Erzfeind" -- Horatio Hornblower bei Youtube -- usw.

Die Badische Zeitung berichtet

Im Laufe meines langen Daseins im Internet hat man mir ja schon alle möglichen Namen gegeben. Als "Erzfeind"  wurde ich bisher aber noch nicht bezeichnet ;)  Klick mich
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Horatio Hornblower

Als langjähriger Leser von Seekriegsromanen, deren Handlung meist zur Zeit Napoleons angesiedelt ist, staunte ich nicht schlecht, als mir bei Youtube kürzlich eine Miniserie zu diesem Thema unterkam (8 Folgen à 1 1/2 Stunden). Hornblower lautet der Titel, und es geht darin um den nicht einfachen Aufstieg des gleichnamigen britischen Offiziers in der brutalen und oft ungerechten Welt der Royal Navy. 
Besonders gut gefällt mir das offenkundige Bemühen um ein authentisches Erscheinungsbild der Produktion. Wobei man sich diesbezüglich von Folge zu Folge steigert.
Wer also einen Blick darauf werfen möchte, der suche bei Youtube nach "horatio hornblower mad doc". Eines der ersten Ergebnisse beinhaltet die passende Playlist.
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Quasireligiöse Wissenschaft

Wie heißt das quasireligiöse Glaubensbekenntnis der empirischen Wissenschaften?
"Ich glaube nur, was ich sehe." 
;)
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Das Angeber-Latein der Woche

Fortuna multis dat nimium, satis nulli.
Das Glück gibt vielen zuviel, aber keinem genug.
Martial, Epigrammata 12,10,2

11 Kommentare

  1. Gar nicht mal so schlecht der Artikel, beleuchtet alle Seiten schön.

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    1. Genau, zur Abwechslung einmal der Versuch einer differenzierten Darstellung, anstatt des Blicks durch die rosarote Brille.

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  2. Nun, die Möchtegern - Macher des CG - allen voran der Napierala - rudern kräftig zurück. Angesichts der "gnadenlosen" Aufdeckung ihrer von Anfang an total überzogenen Versprechungen hinsichtlich der Authentizität kein Wunder.
    Jedenfalls haben die Leser der Badischen Zeitung den großen Vorteil, nicht nur schöngeredete Hofberichterstattung vorgesetzt zu bekommen, wie hier in Meßkirchs Gazetten. Je mehr potenzielle Besucher über den wahren "Charakter" des CG informiert werden, desto weniger werden sich das jämmerliche Gewurstel dort ansehen wollen.
    Ein Bürger

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  3. "Aber er sagt auch, dass man sich vom ambitionierten Ziel, ernsthaft "Experimentelle Archäologie" als Großprojekt zu betreiben, verabschiedet habe. " Soso...
    Schön, dass es auch Journalisten gibt, die nicht nur die Pressetexte umformulieren!

    LG, Julia

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  4. Von der experimentellen Archäologie hat man sich also verabschiedet. Das ist dann wohl auch der Grund , warum Campus Galli im Südkurier von der Rubrik Museen in die Rubrik Freizeit und Sport gerutscht ist. Es wird nicht mehr lange gehen,bis Bürgermeister Zwick
    Stellung beziehen muss. Die Besucherzahlen müssen erschreckend sein, denn ich fahre bis zu 4 Mal täglich die Strecke Meßkirch - Sigmaringen und die Menge der Autos ist vor allem werktags mehr als überschaubar ; Reisebusse Fehlanzeige . Gestern zum Beispiel war um 16:30 Uhr kein einziges Auto auf den Parkplatz ! Ist das einer Millionen-Förderung würdig? Es bleibt spannend. Meiner Meinung nach sind die Tage der "Klosterstadt" gezählt.

    LG Cassandra

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    1. Ja Cassadra, Deine Beobachtungen kann ich bestätigen. Auch ich fahre (immer nur bei schönem Wetter) öfter mit dem Fahrrad am CG - Parkplatz vorbei und sehe kaum Autos dort stehen. Auch ist auffallend, dass das "Rühren der hiesigen Werbetrommeln" für CG offensichtlich stark nachgelassen hat.
      Wenn das so weiter geht, werden wohl bald wieder einige nichtöffentliche Sitzungen des Meßkircher Gemeinderats erforderlich werden. Und dort werden die "Probleme" schon gelöst werden, da bin ich mir sicher! Meßkirch wird dann halt neue Kredite aufnehmen und/oder Kommunalsteuern erhöhen ... "Campus Gullo" wäre m.E. die bessere Bezeichnung für dieses "Projekt"!
      Ein Bürger

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  5. "Wenn das so weiter geht, werden wohl bald wieder einige nichtöffentliche Sitzungen des Meßkircher Gemeinderats erforderlich werden. Und dort werden die "Probleme" schon gelöst werden, da bin ich mir sicher!"

    Ich habe auch lange gedacht, man wird den CG "durchziehen" aber mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher!
    Wie du schreibst; es ist wirklich auffällig, wie die rosarot-gefärbten Berichte, die immer dazu dienten, Werbung für einen Besuch auf Campus Galli zu machen, nachgelassen haben. Es wird ja richtig still.... z.B. das Wochenblatt und der Südfinder; die bringen ja gar (!) nichts mehr, es scheint gerade so, als würden sie das Thema gradezu geflissentlich ignoieren. Auch Südkurier und Schwäbische haben letztes Jahr noch deutlich mehr "aufgehübschte" Beiträge über den ach so sehenswerten Campus gebracht... ich denke wir können gespannt sein wie lange es noch geht, bis die Bombe platzt! Denn der Artikel in der Badischen wird auch so manch anderem bisher vielleicht dem CG wohlgesinnten Bürger ( Gemeinderat,..) die Augen öffnen. Man kann doch nicht länger wegsehen und Steuergeld da reinpumpen, wo die Stadt an anderer Stelle dringender investieren sollte... es ist und bleibt ein Faß ohne Boden, sowieso so lange Campus Galli immer noch nicht weiß, was es eigentlich sein möchte ; das macht mich ehrlich gesagt am meisten sauer.

    LG Cassandra

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  6. Mir tun die Leute leid, die da arbeiten. Einige haben deswegen voll Enthusiasmus ihre vorherige Existenz aufgegeben. Andere haben nach langer Arbeitslosigkeit dort wieder eine Stelle gefunden und hoffen sicher auf eine andauernde Beschäftigung und ein "warmes Plätzchen" im Leben. Wenn der CG dichtmachen sollte, stehen diese Leute (wieder) auf der Straße.
    Das Management vom CG hätte auch im Hinblick auf die Mitarbeiter Gedanken einen ausgereiften Plan und eine Zielsetzung ausarbeiten sollen. Herr N. kriegt sicher irgendwo wieder eine Stelle, Herr G. hat vermutlich schon ausgesorgt. Aber die Handwerker und die mühsam angelernten Langzeitarbeitslosen? Das ist verantwortungsloses Handeln von Seiten des Managements.

    - Exilwikingerin -

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  7. Der Campus Galli bietet auch Fortbildungen für Manager an:

    http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article134140377/Manager-zahlen-2500-Euro-fuer-drei-Tage-Mittelalter.html

    Leser

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  8. Ach ja, der Gemeinderat von Meßkirch hat schon wieder so eine Art Schildbürger - Streich Entscheidung getroffen. Man hat die Anschubfinanzierung eines Waldkindergartens in Höhe von unglaublichen 3.000 Euro verweigert mit der Begründung, das wäre ein falsches Zeichen für andere Vereine, die ja auch nur ein paar hundert Euro Förderung bekämen.
    Und nun die Frage: Wie sieht es mit der Anschubfinanziereung und der Förderung von CG aus? Da werden hundertfache Beträge immer wieder einfach "durchgewunken". ...!
    Es bleibt zu hoffen, dass sich die Bürger Meßkirchs bei den nächsten Kommunalwahlen an solche "Besonderheiten" erinnern!
    Bürger

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    1. Der Waldkindergarten verfügte offenbar über keinen Dampfplauderer, der das Blaue vom Himmel verspricht...

      Übrigens, so etwas zukünftig am besten immer hierein posten ;)
      http://hiltibold.blogspot.com/p/campus-galli.html

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