Donnerstag, 17. Mai 2018

Der Initiator des Campus Galli ist verstorben

Bert M. Geurten, der Initiator der Mittelalterbaustelle Campus Galli, ist dieser Tage verstorben. Er hatte sich von einem 2016 erlittenen Schlaganfall nie wieder ganz erholt, heißt es in der Tageszeitung Südkurier unter Berufung auf eine Aussendung des Campus Galli: Klick mich

Meine Meinung zum Campus Galli ist hinlänglich bekannt; ebenso wie ich über die Tätigkeit und Verantwortlichkeit von Herrn Geurten im Zusammenhang mit diesem Projekt denke. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle mein Bedauern über seinen frühen Tod zum Ausdruck bringen. Es gab und gibt nur wenige Menschen, über deren Statements ich mich so gerne geärgert habe wie über seine. Und schließlich verdanke ich ihm bzw. dem Campus Galli, dass dieses Blog in mehreren Tageszeitungen zitiert wurde - was für einen kräftigen und nachhaltigen Leserschub sorgte. Ja, so seltsam es sich vielleicht auch anhört, aber ich werde Bert M. Geurten tatsächlich vermissen. 


Kommentare:

  1. Seine Grundidee war ja auch nicht schlecht, denke ich.

    Guinevere

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    1. Er ruhe in Frieden.
      Ja, die Idee war gut, nur leider war er beratungsresistent und wollte das Projekt durchziehen, ohne eine Ahnung von der Materie zu haben.
      - Fränkin -

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  2. Ich bin die Tochter von Bert Geurten. Ich habe diesen Blog immer verfolgt. Natürlich kann und konnte ich viele Kritikpunkte die hier genannt worden verstehen. Nur die Kommentare die unter die Gürtellinie ginge... Naja... Das sei dahin gestellt. Aber das gehört dazu.

    Ich danke dir Hiltibolt für deine Worte. Ja es hört sich seltsam an... Aber mein Vater schaffte es ja immer zu polarisieren.

    Ich war von Anfang an selber sehr kritisch aber auch stolz das er es geschafft hat. Ob seine Nachfolger besser oder schlechter sind... Kann ich nicht beurteilen. Sicherlich wirst du noch genügen Schreibstoff bekommen.

    Ich wünsche dem Projekt und vor allem den Mitarbeitern alles Gute. Diese schätzte mein Vater sehr.
    Ich selber werde den Campus in naher Zukunft wohl nicht mehr besuchen können. Das würde ich nicht schaffen.
    Mein Vater war mit Herzblut dabei und auch er profitierte von diesem Blog. Denn auch negative Presse ist Presse. So sah er das.

    Er hinterlässt 3 Töchter und vier Enkelkinder. Wir werden ihn und seine verrückten Ideen vermissen.

    Kathrin

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    1. Ich freue mich, dass du das so siehst. Denn bei all meiner mitunter scharfen Kritik am Campus Galli, so steht doch ohne jeden Zweifel fest, dass für deinen Vater das Projekt eine echte Herzensangelegenheit war. Mein ehrliches Beileid gilt den Hinterbliebenen. Es ist nie leicht, einen geliebten Menschen zu verlieren.

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    2. Zwei Kommentare, die unter die Haut gehen. Ich habe Bert Geurten noch kennengelernt. Seine Idee, die Anfangszeit aber leider auch die jetzige Umsetzung. Umstritten, schreit nach Kritik..., aber irgendwie auch zu bewundern.
      U. Forker

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  3. Man mag ja von Herrn Geurten und seinen Methoden halten, was man will,allerdings hat die Welt ungeachtet seiner Arbeitweisen einen Visionär verloren, welcher den Mumm hatte, seine Ideen zu leben statt nur über die Unmöglichkeit ihrer Durchführung zu jammern. Von dieser Sorte brauchen wir mehr, vielleicht mit mehr Sachverstand... Trotzdem, R.i.P. Viking73

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  4. Ohne despektierlich klingen zu wollen, aber schon mit Bert Geurtens nicht ganz freiwilligem Rückzug aus der Geschäftsleitung hat die ganze Campus-Galli-Geschichte deutlich an Unterhaltungswert verloren. Er war ein Mann mit rhetorischem Talent und hatte als echter Rheinländer in Gesprächen immer ein bisschen einen Schmäh laufen, wie man das in Österreich so schön sagt.
    Dass er den Campus Galli nicht wird beendet sehen, hat er immer wieder betont. Dass er aber schon so früh abberufen wird, hätte wohl niemand erwartet.
    Aber vielleicht schaut er jetzt den Arbeiten von einem besseren Ort zu, über Geldfragen, Wirtschaftspläne und Bauanträge lächelnd, die unser irdisches Dasein leider so sehr bestimmen.

    Grüße aus Bregenz,
    Thomas

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