Montag, 8. Februar 2021

đŸ’Ș Endlich ein gutes PlĂ€tzchen fĂŒr Asterix und Obelix!

Meine Vorliebe fĂŒr römische Geschichte dĂŒrfte stark darauf zurĂŒckzufĂŒhren sein, dass ich als Kind zu Weihnachten und zum Geburtstag  immer wieder Asterix-Comics von meinen Eltern geschenkt bekam (daran sieht man ĂŒbrigens, das Comics Kinder mitnichten zwangslĂ€ufig verblöden - im Gegenteil, man fĂŒhrt sie ans Lesen außerhalb des Schulunterrichts heran). SpĂ€ter habe ich mir die Hefte selbst gekauft, auch wenn die QualitĂ€t der Geschichten ja bekanntermaßen abgenommen hat.

Nun steht meine Asterix-Hefte-Sammlung seit Jahren im BĂŒcherregal - oder besser gesagt, sie wandert von einem Regal ins nĂ€chste, wenn ich nĂ€mlich wieder einmal am Umschlichten bin, um fĂŒr neuen Lesestoff mehr Platz aus der vorhandenen RegalflĂ€che herauszukitzeln.
Vor einigen Wochen entdeckte ich dann im Arbeitszimmer des von mir schon lĂ€ngere Zeit abonnierten Youtubers Nerdrotic ein neues Deko-Element - und zwar einen mit Comics bevölkerten DrehstĂ€nder. Potzblitz, dachte ich mir, das wĂ€re perfekt fĂŒr das Aufbewahren und optisch ansprechende PrĂ€sentieren der Asterix-Comics! Wieso sollten schließlich nur GeschĂ€fte so etwas verwenden?

Beim Stöbern nach einem passenden Modell kamen mir allerdings auch sogenannte Prospekt- und Zeitschriftenhalter unter, die man direkt an die Wand schrauben kann. Diese sind nicht nur erheblich gĂŒnstiger, sondern sie nutzen auch den in meinem Arbeitszimmer vorhandenen Platz viel besser aus. Deshalb habe ich bei Amazon eine Dreierpackung des unten abgebildeten Modells bestellt und nach rasch erfolgter Lieferung umgehend montiert. Schrauben und DĂŒbel waren zwar keine dabei, allerdings habe ich von dem Zeug einen nahezu unerschöpflichen Vorrat, der sich im Laufe der Jahre angesammelt hat.





Endlich prĂ€sentieren sich die Asterix-Comics dem Betrachter von ihrer Schokoladenseite - nĂ€mlich mit dem Cover, anstatt mit dem schmalen, leeren, weißen RĂŒcken. Ein richtiger Schmuck fĂŒr den Raum! Freilich, einige der Hefte sind schon etwas mitgenommen, diese habe ich nach hinten geschlichtet. Heute bedauere ich es sehr, sie nicht pfleglicher behandelt zu haben, aber wenn man noch sehr jung ist, ist man leider auch doof und passt eher selten auf Dinge gut auf, die einem andere Leute - in dem Fall die Eltern - bezahlt haben. Als Erwachsener bin ich im Laufe der Zeit ein wenig ins andere Extrem verfallen und behandle meine BĂŒcher nun schon fast wie rohe Eier.

NatĂŒrlich kann man in diese Halterung auch seine Geschichtsmagazine oder was auch immer stecken. Allerdings muss man beachten, dass die Breite der FĂ€cher knapp 220 mm betrĂ€gt. Meine Asterix-Hefte (und -BĂŒcher) liegen darunter oder darĂŒber (die Ă€lteren haben gut 220 mm, die jĂŒngeren gut 215 mm). Allerdings kann man - wenn eines der FĂ€cher etwas zu schmal ist - den Draht mit wenig Kraftaufwand leicht um einige zusĂ€tzliche Millimeter erweitern. Und schon passt alles!

PS: Die meiner Meinung nach besten Asterix-Stories sind:
  • Asterix und Kleopatra
  • Tour de France
  • Die goldene Sichel
  • Der Kupferkessel
  • Asterix bei den Briten
  • Asterix als LegionĂ€r
EinsprĂŒche? Habe ich etwas vergessen?

PPS: Der derzeitige Asterix-Autor Jean-Yves Ferri hat ein Problem mit dem Erzfeind des Humors, nĂ€mlich der politischen Korrektheit; erst vor wenigen Wochen erklĂ€rte er verzweifelt: „Brauche fast ein Wörterbuch, um zu wissen, worĂŒber ich Witze machen darf.“

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5 Kommentare:

  1. Eine wirklich ansprechende Lagerung der Comics, gefÀllt mir sehr gut!

    Liebe GrĂŒĂŸe,
    Martina

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  2. Deiner Bestenliste stimme ich zu 100 % zu, das sind alles auch meine Lieblingsstorys. Die Hefte aus den 1960er- und 1970er-Jahren waren ĂŒberhaupt die mit Abstand besten. Ich finde, sogar die schwĂ€chsten darunter sind immer noch besser als die besten der spĂ€ter erschienen Hefte.

    Gero

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    1. Das sehe ich genauso. Der bisherige Tiefpunkt war fĂŒr mich persönlich "Gallien in Gefahr" (die Geschichte mit den Außerirdischen).

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  3. Da fehlt doch noch ein Klassiker auf der Liste:
    "Ich fege die erste HĂ€lfte der ersten Platte. Ich verschnauf ein wenig, dann fege ich die zweite HĂ€lfte der ersten Platte. Ich verschnauf ein wenig..." oder auch:
    "Zuerscht braucht man dafĂŒr viel Fleisch?"
    Obelix: "Fleisch?"
    Asterix: "Fleiß!"
    "Genau, Fleisch. Und Fleisch natĂŒrlich auch, denn ohne Fleisch kein Preisch!"

    GrĂŒĂŸe
    Ulrich

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    1. Ich stehe gerade auf der Leitung, was fĂŒr ein Heft war das? Die Lorbeeren des CĂ€sar?

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