Dienstag, 29. Oktober 2019

🎧 Hörbares: PalĂ€ogenetik -- Der Verfall Pompejis -- Der Hirte in der Bibel -- Das Supernova-ScharmĂŒtzel -- usw.



 Was PalĂ€ogenetik ĂŒber die Menschheitsgeschichte verrĂ€t | Spieldauer 30 Minuten | DF| Stream & Info | Direkter Download
"Alte DNA - oder englisch: Ancient DNA". Fast richtig, liebe QualitĂ€tsjournalisten vom Deutschlandfunk, denn in deutscher Sprache mĂŒsste es "alte DNS" heißen. Ihr hattet also 50 Prozent der Übersetzung bereits vorweggenommen ...

 Tiere als Waffe - Von gefiederten Helden und tödlichen Vierbeinern | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 Wie der Tod in die Welt kam - Mythen und die große Menschheitsfrage | Spieldauer 22 Minuten | BR | Stream & Info | Direkter Download

 VerschĂŒttete antike Stadt – Der Verfall Pompejis scheint aufgehalten zu sein | Spieldauer 3 Minuten | DF | Direkter Download

 Delle Colombe gegen Galileo - Das Supernova-ScharmĂŒtzel | Spieldauer 2 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Der Hirte in der Bibel - Von der Weide ins Heiligtum | Spieldauer 20 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Wie das Fleisch zur SĂŒnde wurde – Foucault ĂŒber christliche Sexualmoral | Spieldauer 20 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 Maria Superstar - Die Mutter Jesu | Spieldauer 10 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

 WachrĂŒtteln mit dem Schofarhorn | Spieldauer 10 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download

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1 Kommentar:

  1. So viele theologische, bzw. religionsgeschichtliche Themen :). Der Foucaultbeitrag ist sehr gut, ebenso der Beitrag zum Thema Tod. Vom dort geschilderten Mythos der Inuit, der Tod sei deswegen in der Welt, weil sie sonst zu voll wÀre, wÀre ein Thomas Malthus (oder ein Prinz Phillipp) sicherlich begeistert gewesen.
    Der Beitrag zum Thema Hirte ist ganz ok, plĂ€tschert aber irgendwie vor sich hin, ohne vom Hocker zu reißen.

    Der Marienbeitrag ist hingegen sehr schwach. Er beruht im wesentlichen darauf, dass eine Professorin ein paar Marienbilder angeschaut hat, Maria 2.0 gut findet, von der klassischen Marienfrömmigkeit nichts hÀlt und sonst schlicht keine Ahnung vom Thema hat.
    Statt dieses oberflÀchlichen Geschwurbels hÀtte Frau Heimerl

    a) einen dogmatischen Zugang wĂ€hlen können, der zugegebenermaßen wenig Hörer interessiert hĂ€tte

    b) einen exegetischen Zugang wÀhlen können, um zu zeigen, wie z.B. das Lukasevangelium Maria mit der Bundeslade gleichsetzt, oder das Johannesevangelium sie als "neue Eva" schildert.

    c) wirklich kunstgeschichtlich Ahnung haben. Dann wĂ€re sie nĂ€mlich ĂŒber die Darstellung Marias als "Mater dolorosa" gestolpert. HĂ€tte sie dann noch ein bisschen von

    d) theaterwissenschaftlicher Ahnung, wĂ€re sie dann zu den mittelalterlichen Passionsspielen gekommen, die fĂŒr die Entwicklung des abendlĂ€ndischen Mitleidsbegriffs (lat. compassio) von entscheidender Bedeutung sind.

    Vielleicht hÀtte sie dann auch die Dissertation von Ulrich Barton gelesen:
    "eleos und compassio. Mitleid im antiken und mittelalterlichen Theater" (sage einer, dass aus TĂŒbingen nichts Gutes mehr komme).

    HÀtte, hÀtte, Fahrradkette, wie man so schön sagt.
    Betrachtet man das akademische Umfeld, in dem die Dame tĂ€tig ist, ist wohl auch nichts anderes zu erwarten gewesen. Jes 3,12 lĂ€sst grĂŒĂŸen...

    GrĂŒĂŸe
    Ulrich

    P.S. Wer den Jesajavers nachschauen möchte, schaue bitte erst als zweites in die neue LutherĂŒbersetzung.

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