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Ein fanatischer religiöser Ekstatiker und erwiesener Gauner, der sich als Messias ausgab und sein Volk in den Abgrund führte, ist heute israelischer Nationalheld; eigentlich unpackbar, dieses Level an nationalistischer Blödheit. Vor allem wenn man bedenkt, dass weiter zurückliegende Generationen von Juden den Namen dieses Verführers noch gerne als "Bar Kozeba" verballhornten, was so viel wie "Sohn des Lügners" bedeutet...
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Unverständlich, wieso der zu Beginn sprechende Herr fast zur Heulboje wird. Wenn es dem verstaatlichten archäologisch-historischen Forschungsbetrieb - wie seine Vertreter gerne behaupten - nämlich primär um den Erkenntnisgewinn geht, dann ist der materielle Verlust dieses gewiss gut dokumentierten und bestens erforschten Horts eigentlich nichts mehr als ein vernachlässigbarer Klacks...
➽ Jerusalem: Archäologen legen Geschichte der Grabeskirche frei | Spieldauer 3 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download
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➽ 18. Jahrhundert: Bayerns Robin Hood - Räuber Matthias "Hiasl" Klostermayr | Spieldauer 15 Minuten | WDR | Direkter Download
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Wenn ich die Phrase "Hass und Hetze" höre, dann ist bei mir der Ofen aus. Da ist es mir auch völlig wurscht, aus welcher politischen Richtung der Sprecher kommt; selbst wenn so jemand mit mir weltanschaulich zu 100 Prozent kompatibel ist. Ich habe nämlich keinen Bock auf solche Krawallmacher, die offensichtlich an keiner ehrlichen Diskussion interessiert sind, sondern bloß vorhaben, das Gegenüber aus intellektueller Faulheit mit so einer maximalen Moralkeule niederzuknüppeln.Ein ähnlich beliebtes Pseudoargument wie "Hass und Hetze" ist der "Neid". Den hat mir kürzlich einer auf Social Media vorgeworfen, weil ich ihn gefragt habe, warum er denn in seinen Blogtexten nicht ausschließlich in der Sache selbst argumentiert, sondern immer und immer wieder in thematisch völlig verschiedenen Bereichen darauf hinweist, dass er Informatiker ist - und zwar mMn in einer penetranten Weise, als ob ihn diese Ausbildung intellektuell adeln und zum Universalgelehrten machen würde; was ja wiederum nichts anderes als der Logikfehlschluss "Autoritätsargument" ist. Der Typ wurde daraufhin unrund, ging mich - nach einigem Hin und Her - schließlich unter der Gürtellinie an (z.B. ich hätte nur "Baumschulen" besucht) und meinte eben am Ende seiner Suada, dass ich ihn doch nur beneiden würde - wegen seinem Informatikertum.Ich hätte fast laut losgelacht! Neidisch nämlich auf einen, der unzählige Jahre seines Lebens damit vergeudet hat, vergeblich seinem Doktorhut nachzulaufen; der bis heute seine Freizeit mit dem Verfassen juristischer Schriftsätze und einer fast schon autistisch anmutenden Prozesshanselei verbringt (er hält sich ja auch für einen genialen Hobby-Juristen, obwohl er von der Justiz immer und immer wieder einen Tritt in die Weichteile erhält); der sich als Informatik-Koryphäe betrachtet, während die eigene Website aussieht, als ob sein fachlicher Kenntnisstand bei Cobol, Fortran und Turbo Pascal stehen geblieben ist; der sich aufgrund extremer Trägheit jahrelang nicht dazu aufraffen konnte, den von ihm so abgrundtief verachteten und in unzähligen Blogtexten geschmähten Wohnort zu verlassen; der in seinen sporadischen Videos bereits wie eine Dampflock zu schnaufen beginnt, wenn er zu Fuß eine Strecke zurücklegt, die nur wenig länger ist als der Weg von der Couch zum Kühlschrank; der insinuiert, weil er zu kurz geraten sei, bekomme er keine Frau ab; der aber in Wirklichkeit von seiner einstigen Feminismuskritik längst in eine immer unverhohlenere biologistische Frauenverachtung abgerutscht ist und dessen Liebesleben sich folgerichtig als Langzeit-Alleinstehender seit Jahren weitestgehend im 'Verkehr' mit der eigenen Hand erschöpfen dürfte 🙃.Das war jetzt nur ein kleiner Auszug dessen, was es meinerseits über diese aufgeblasene Frustwuchtel zu sagen gibt - und zwar nach dem Motto "wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder zurück".Von Neid kann daher wohl kaum die Rede sein. Von Mitleid aber ganz gewiss auch nicht.
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Servus Hilti! Danke für die Tipps! Da sind wieder ein paar interessante Sachen dabei. Besonders beim Bar-Kochba-Aufstand gibt es tatsächlich einiges zu hinterfragen. Die heutige Verklärung Bar Kochbas zum Helden sehe ich auch sehr kritisch. Bei aller nachvollziehbaren Bedeutung des Aufstands gegen die Römer sollte man auch die enormen Folgen und das Leid dieses Krieges nicht ausblenden. Gerade bei historischen Figuren ist es halt wichtig, sie nicht einfach nachträglich zu Helden zu machen, sondern die ganze Geschichte im Blick zu behalten. Das passt auch zu deinem ausführlichen Kommentar zur Völkerwanderungszeit kürzlich.
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Adrian
Ich kann mir denken, wen du meinst.
AntwortenLöschenDer lebt jetzt auf einer Insel.
W.T.C.
Ich weiß. Ausgerechnet auf die Insel der Liebesgöttin Aphrodite ist dieser zölibatäre Frauenschreck gezogen. Was für eine Ironie!
LöschenVielleicht bittet er dort die Göttin um Glück in der Liebe? 😀
LöschenIch muss gerade an die Komödie "The 40 Year-Old Virgin" denken.
AntwortenLöschen:D
Der ist freilich schon sehr lange jenseits der 40 ...
LöschenDas ist das Henne-Ei-Problem mal etwas anders: Ist er frauenfeindlich, weil er leer ausgeht, oder geht er leer aus, weil er frauenfeindlich ist? Knifflig!!
AntwortenLöschenS3MM3L
Was man so liest, war das Museum in Spanien schlecht abgesichert. Demzufolge also wieder einmal Versagen der Betreiber, aber das kennen wir ja aus Manching.
AntwortenLöschenBei Simon Bar Kochba frage ich mich schon lange, wie verzweifelt man in Israel sein muss, um den Patriotismus ausgerechnet mit dem anzufachen. Die Fanatiker von Masada sind genauso ungeeignet, obwohl man auf die auch ganz große Stücke hält. Man könnte fast sagen "an ihren Helden, sollt ihr sie erkennen".
Tim
" Verzweifelt " oder schlicht dumm ?
LöschenRichard, der Vorwurf Hass und Hetze kommt gerne von sog. Linken(Progressiven), der Vorwurf Neid von sog. Rechten(Konservativen). Das ist fast immer die Waffe geistig fauler oder gemeiner Mitmenschen.So jemand disqualifiziert sich doch eigentlich selbst damit. LG
AntwortenLöschenIch verwende die Links-Rechts-Einteilung nicht. Aber ja, es gibt hier gruppenspezifische Tendenzen.
LöschenDarf ich fragen, was mit "biologistischer Frauenverachtung" gemeint ist? Dabei kann ich nicht ganz folgen.
AntwortenLöschenHW
Er pickt sich besonders gerne solche Informationen aus Studien oder gar nur aus Presssemeldungen über Studien heraus, die er dem weiblichen Geschlecht zu dessen Nachteil auslegen kann; und bastelt sich dann aus dünner Luft Kausalitäten (etwas, das er sehr gerne anderen Leuten als wissenschaftliches Fehlverhalten vorwirft). Von der Methodik her bewegt er sich damit auf dem tiefen Niveau von Feministinnen, nur mit umgedrehtem Vorzeichen.
LöschenDanke dir für die Klarstellung, jetzt verstehe ich, was du meinst.
LöschenIch lese den "Informatiker" eigentlich ganz gerne, aber es stimmt insofern, dass er es mit Kausalitäten und Korrelationen bei sich selbst nicht so genau nimmt wie bei denen, die er kritisiert.
Wenn ich das so sagen darf, ihr habt beide eine sehr ähnliche, angriffige Art. Dass es da kracht, wenn ihr aufeinandertrefft, überrascht mich nicht. Das ist wie mit zwei gleichen Polen, die sich abstoßen. 😜
Man unterschätze den Neid nicht. Der ist eine gewaltige Triebfeder zivilisatorischer Umwälzungen.
AntwortenLöschenJaja.. der Informatiker mit der turbulenten Biographie...
Er ist ja schon informativ, wenn er auch gerne im Stile der berüchtigten Monologe eines Herrn H. bei Tische schreibt. Im Übrigen fällt auf, dass er wegen seiner dann doch immer wieder eingestreuten Tatsachenschilderungen nicht auf Unterlassung verklagt wurde, wenigstens nicht erfolgreich...
Dass der Gute selber von Juristen gedisst wird, obwohl er schon einige gute Punkte hat, sollte ihn eigentlich etwas weiser machen.
PS: Prof. in der Erbrechtsvorlesung - hüten Sie sich vor Lehrern und Ingenieuren als Mandanten, die glauben, sie hätten die Rechtswissenschaft verstanden.
PPS: OLG-Richter als Referendarausbilder (wegen der Vielzahl unbestimmter Rechtsbegriffe und der Anwendung abstrakter Normen auf verschiedene Lebenssachverhalte) - Rechtswissenschaft ist mit mathematischer Logik nicht darstellbar. Nun erkläre man dies einem streng logisch denken(wollend*)en Informatiker mit charakterlicher Neigung zur Querulanz...
*objektiv ist man nie, besonders nicht in eigener Sache
Er hält sich ja nicht zuletzt deshalb für eine überdruchschnittlich rechtskundige Person, weil er mal in der Rechtsabteilung eines ISPs mit Juristen zusammengearbeitet hat. Wobei man getrost davon ausgehen kann, dass er primär für die technischen Aspekte zuständig war, nicht für die juristischen. Alles andere würde keinen Sinn ergeben.
LöschenUnd apropos "gedisst": Ich glaube, der Steinhöfel hat ihm mal ausgerichtet, dass er sich nicht zu sehr auf seine Laien-Juristerei verlassen sollte (oder etwas in der Art).
Man darf sich wohl fragen, ob den Herrn überhaupt noch jemand juristisch verteten würde, nachdem er Juristen immer und immer wieder pauschal als Deppen hinstellt bzw. die professionelle Juristerei als inhärentes Deppentum.
Möglicherweise vertrit sich unser "Informatiker" genau deshalb selbst rechtlich, weil ihn kein Anwalt mehr wegen seiner Besserwisserei als Mandanten haben will? 😆
LöschenMir hat mal ein Anwalt gesagt, wenn Sie weniger Anwälte wollen, dann wählen Sie Parteien, die sich weniger Gesetze ausdenken.
Ich habe zwar selber auch eine gewisse Abneigung gegen das Juristische, aber das betrifft in erster Linie Richter und Staatsanwälte, denn die werden immer unfähiger und parteiischer. Was, logisch, auf die Politik zurückgeht, weil die das so zulässt oder sogar will (zB Bestellung der Höchstrichter).
https://ordnungderwissenschaft.de/tag/adolf-freiherr-von-knigge/
LöschenÜber den Umgang mit Juristen.
Immerhin, Knigge gibt zu, dass es solche ind solche gibt, "man miss nur ein wenig arg lang suchen"...
(PS: bin selber einer und halte die Einschätzung für zeitlos...)