Montag, 21. Januar 2013

Der Wanderstock, ein unverzichtbares Accessoire


Bekanntlich war das Mittelalter eine vergleichsweise unsicherer Zeit. Nicht nur Räuber waren ein Problem, sondern auch wilde Tiere. Im Angesicht dessen war es nicht nur für den Pilger vorteilhaft, wenn man zumindest einen massiven Stock zur Selbstverteidigung besaß, an dem praktischerweise auch das mit den eigenen Habseligkeiten gefüllte Bündel befestigt werden konnte. Meinen Stock habe ich mir vor ca einem Monat aus einem Haselnussstrauch geschnitten. Ganz gerade ist er zwar nicht, aber er liegt sehr gut in der Hand. Nun habe ich begonnen, ein wenig (dilettantisch) daran herum zu schnitzen. Da ich mich ja in ottonischer Zeit bewege (10. Jh.), konnte ich schlecht heidnischen Symbole verwenden und beschränkte mich daher auf solche, die dem Christentum zuzuordnen sind: ein Kreuz, das sich in sehr ähnlicher Form auf einer zeitgenössischen Fibel findet, und das Christus-Monogramm PX (Chi-Rho). Wobei die Schnitzereien hier auch einen praktischen Zweck erfüllen: Der Stock liegt dadurch rutschfester in der Hand. Geht es in den Infight mit einem Wolf, ist das sicher von Vorteil ;) Warum das erste Bild wieder so matschig wurde, weiß ich übrigens nicht. Der Autofokus scheint nicht richtig zu arbeiten. Und mein Kopf wurde auch schon wieder abgeschnitten ;)























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