Samstag, 17. März 2018

Buch: Ägypten - Menschen, Götter, Pharaonen

Für den nur schwer vorstellbar langen Zeitraum von rund drei Jahrtausenden existierte in Ägypten eine Hochkultur, die im heißen, trockenen Wüstensand unzählige Zeugnisse hinterlassen hat: Mumien, Tempel, Festungen, Pyramiden, ganze Schiffe und vor allem farbenfrohe Wandmalereien.
Im Bildband Ägypten - Menschen, Götter, Pharaonen (Taschen Verlag) erläutern Rose-Marie und Rainer Hagen die Kultur, Religion und das alltägliche Leben der alten Ägypter. Angefangen bei der jährlichen Nilflut, die dem Land seinen Wohlstand gab, bis hin zu Mode, dem Bezahlen ohne Geld, schriftlich dokumentierten Gerichtsprozessen, Arbeiterstreiks usw.
Extrem in die Tiefe gehen die Erläuterungen zwar nicht, aber das ist auch kaum Sinn und Zweck eines Bildbandes. Eher sollen hier auf insgesamt rund 300 Seiten Leser angesprochen werden, die bisher noch nicht allzu sehr mit dem alten Ägypten auf Tuchfühlung gegangen sind; außerdem ist so ein Buch natürlich für jene etwas, die sich einfach an den großformatigen, schönen Abbildungen erfreuen wollen. Und in der Hinsicht wird hier einiges geboten, da die Verantwortlichen sichtlich bemüht waren, nicht nur die üblichen Motive auszuwählen, sondern auch weniger Bekanntes, das aber um nichts uninteressanter ist - ganz im Gegenteil. Darüberhinaus werden in den Bildtexten zumeist die Datierungen der gezeigten Objekte genannt, was mir persönlich wichtig ist.

Und weil es bei der Besprechung eines Bildbandes sinnvoll ist, auch ein paar Abbildungen daraus zu zeigen, folgen hier einige Beispiele:

(C) Taschen Verlag

(C) Taschen Verlag

(C) Taschen Verlag

Fazit: Ein schönes, insgesamt sehr gut gelungenes Buch. Der Kaufpreis von 20 Euro ist im Angesicht des Gebotenen ziemlich günstig.

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Kommentare:

  1. Interessantes Timing, ich habe mir nämlich exakt dieses Buch erst vor vier Tagen bestellt :-)

    Grüßle,
    Maria

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  2. Wie kommt es, dass der Titel zwar deutsch, die Texte aber auf Englisch sind?

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    1. Weil ich diesmal zu bequem war, selbst Fotos vom Buch-Inhalt zu machen und mich direkt auf der Verlagsseite bedient habe. Dort hat man aber offenbar die englischsprachige Variante des Buchs abfotografiert.

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