Sonntag, 25. September 2022

­čôť Codes, Geheimschriften und das verdeckte ├ťbermitteln von Botschaften in der Antike: Ein Blick in die spannenden Originalquellen



Leben oder Tod!

Egal um welches geschichtswissenschaftliche Thema es sich dreht: Ein Blick in die Originalquellen ist f├╝r ernsthaft Interessierte immer gewinnbringender, als sich mit den in moderner Sekund├Ąrliteratur stark eingedampfte Zusammenfassungen zufrieden zu geben. F├╝r das Themengebiet des Erstellens und ├ťbermittelns geheimer Botschaften in der Antike gilt das besonders, denn die zeitgen├Âssischen Berichte und Erl├Ąuterungen dar├╝ber sind ├╝berraschend zahlreich und mitunter sehr detailliert. Im folgenden Text m├Âchte ich diesbez├╝glich anhand der beiden antiken Milit├Ąrfachb├╝cher "Poliorketika" und "Strategika" einen relativ umfassenden und abwechslungsreichen ├ťberblick geben. Der menschliche Einfallsreichtum, der in den Beispielen dokumentiert wird, ist durchaus bemerkenswert. Doch wen wundert es, schlie├člich konnte bereits damals der Inhalt einer Botschaft ├╝ber Leben oder Tod entscheiden!

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Eine haarige Angelegenheit

Als Histiaios von Miletos (6./5. Jh. v. Chr.) in Persien bei K├Ânig Dareios lebte und Ionien zur Rebellion bringen wollte, wagte er wegen der Wachen auf der Stra├če nicht, ein Schreiben zu senden; daher schor er einem treuen Sklaven die Haare ab und schrieb ihm mit punktf├Ârmigen Wunden auf den Kopf: "Histiaios an Aristagoras: Bringe Ionien zur Rebellion."  ├ťber den Wunden lie├č er die Haare wieder wachsen. Auf diese Weise blieb der ├ťberbringer der Nachricht mit seinen Punkten vor den Wachen unentdeckt und gelangte zum Meer; nachdem er sich geschoren hatte, zeigte er dem Aristagoras die punktierten Schriftz├╝ge. Als dieser sie gelesen hatte, brachte er Ionien zur Rebellion.
Polyainos Strategika 1.24.1  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Von der selben Begebenheit mit der 't├Ątowierten' Kopfhaut berichtet auch Aeneas Tacticus (Poliorketika 31.28). Anzumerken ist freilich noch, dass man es bei dieser Form der Nachrichten├╝bermittlung nicht gerade eilig haben darf. ­čśë


Dem Verrat vorbeugen

Was war zu tun, wenn der Bote nicht komplett verl├Ąsslich gewesen ist? Auch dagegen entwickelte man eine wirkungsvolle Vorgehensweise, die sowohl als einfach wie auch als genial bezeichnet werden kann.

Oder man schicke einen Mann mit einer Botschaft oder auch mit einem Brief ├╝ber etwas Offenkundiges; wenn er aber eben aufbrechen will, steckt man heimlich in das Leder seiner Sandalen in die Mitte eine kleine Schriftrolle und n├Ąht es wieder zu; gegen den Schmutz und das Wasser aber schreibe man auf ein d├╝nn ausgeschlagenes Zinnpl├Ąttchen, damit die Buchstaben nicht vom Wasser ausgel├Âscht werden. Ist der Bote nun bei dem angekommen, bei dem er ankommen muss, und schl├Ąft er in der Nacht, trenne man die N├Ąhte der Sandalen auf, nehme den Brief heraus, lese ihn, schreibe einen anderen, n├Ąhe ihn heimlich ein, w├Ąhrend er noch schl├Ąft, und schicke den Mann fort, indem man ihn offen wieder etwas auftr├Ągt oder zu tragen gibt. So wird weder ein anderer noch der Bote etwas merken. Man muss aber die N├Ąhte der Sandalen so unsichtbar wie m├Âglich machen.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.4  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Schreiben konnten nat├╝rlich auch noch in anderer Weise verborgen werden. Das bezeugen die folgenden Beispiele.


Eine Prise Mitleid?

Nach Ephesos wurden Briefe auf folgende Weise gebracht: Man entsandte einen Menschen mit einem auf Pflanzenbl├Ąttern geschriebenen Brief; diese Pflanzenbl├Ątter waren auf eine Wunde am Schienbein aufgebunden.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.6  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Hier darf man annehmen, dass gerade ein scheinbar oder tats├Ąchlich kranker Nachrichten├╝berbringer manch Wachmann alleine schon aus Mitleid davon abgehalten haben wird, ihn besonders genau zu filzen. Au├čerdem: Wer hat schon Lust, an den blutigen Verb├Ąnden fremder Leute herumzufummeln?


Bleischwer?

Es wurde auch eine Schrift an den Ohren der Frauen hereingebracht, indem diese statt der Ohrgeh├Ąnge zusammengerollte d├╝nne Bleitafeln trugen.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.7 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Ich kann mir die praktische Umsetzung nicht so recht vorstellen. Gehen wir einmal davon aus, dass die Bleipl├Ąttchen wirklich sehr d├╝nn waren und daher die weiblichen ├ťberbringer der Nachricht nicht mit total ausgeleierten Ohrl├Âchern am Ziel ankamen. Doch wie h├Ątte es Dritten nicht auffallen sollen, dass es sich hierbei um Bleipl├Ąttchen handelt? Der Unterschied zu richtigen Ohrringen sollte doch recht augenf├Ąllig sein. Oder? Es scheint, als ob bei diesem Beispiel essentielle Informationen fehlen. Daher kann der heutige Leser das Geschriebene nicht recht nachvollziehen. Kurze Nachrichten h├Ątte man im ├ťbrigen ohnehin auch in normale Ohrringe oder anderen Schmuck einritzen k├Ânnen. Nat├╝rlich in Geheimschrift, damit die ├ťberbringerin den Inhalt nicht lesen kann. Anderenfalls h├Ątte man sie ja gleich mit einer m├╝ndlichen Nachricht losschicken k├Ânnen. Das gilt im ├ťbrigen f├╝r einige der hier behandelten Beispiele.


Die "volle Blase" mal ganz anders!

Au├čerordentlich elaboriert ist die folgende Methode f├╝r das Verbergen einer Nachricht. 

Man bef├Ârdert (eine Nachricht) auch auf folgende Weise: Man bl├Ąst eine Blase auf, die mit einer Lekythos von beliebiger Gr├Â├če gleich gro├č ist, je nach dem Umfang dessen, was man schreiben will, bindet sie fest zu und l├Ąsst sie trocknen. Dann schreibt man, was man will, mit geleimter Schw├Ąrze darauf. Sind die Buchstaben trocken, l├Ąsst man die Luft aus der Blase, dr├╝ckt sie zusammen und steckt sie in die Lekythos; der Rand der Blase muss aber ├╝ber den Rand der Lekythos herausragen. Dann bl├Ąst man die Blase in der Lekythos auf, so dass sie so gro├č wie m├Âglich wird, f├╝llt sie mit ├ľl, schneidet von der Blase das von ihr ├╝ber die Lekythos Herausragende ab und passt sie so unsichtbar wie m├Âglich an den Rand an; dann verst├Âpselt man die Lekythos und tr├Ągt sie ganz offen. Es wird nun das ├ľl in der Lekythos klar sein und nichts anderes darin zu sein scheinen. Wenn er (der Bote) nun zu demjenigen kommt, zu dem er entsandt ist, gie├čt dieser das ├ľl aus (und entnimmt die Blase)  und bl├Ąst die Blase auf; dann wischt er sie mit einem Schwamm ab und liest (das Geschriebene), schreibt dann auf dieselbe Weise auf sie und schickt sie zur├╝ck.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.10-13 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017


Brustpanzer und Zaumzeug

Es wurde auch eine Brief ├╝ber einen Verrat in das gegen├╝ber liegende feindliche Lager von dem Verr├Ąter auf folgende Weise geschafft: Es wurde einem von den Reitern, die aus der Stadt gegen die Vorst├Â├če des Feindes auszogen, unter die Platten des Brustpanzers eine kleine Schriftrolle eingen├Ąht; ihm wurde aufgetragen, sobald die Feinde sich irgendwie zeigten, wie unfreiwillig vom Pferd zu fallen, sich gefangen nehmen zu lassen und nach der Ankunft im Lager das Schreiben demjenigen zu ├╝bergeben, der es bekommen sollte. Es diente der Reiter wie ein Bruder dem anderen.
Ein anderer, der auch einen Reiter ausschickte, n├Ąhte die Kleine Schriftrolle in den Z├╝gel ein.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.8-9 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Das Tier konnte bei der Nachrichten├╝bermittlung nat├╝rlich noch wesentlich st├Ąrker im Mittelpunkt stehen - siehe unten.


Tierisch

Um eine Nachricht an ihr Ziel zu bef├Ârdern, musste nicht zwangsl├Ąufig auf einen Menschen als Bote zur├╝ckgegriffen werden. Nat├╝rlich gab es bereits in der Antike Brieftauben, aber deren Einsatz war nicht in jedem Fall m├Âglich; deshalb zweckentfremdete man bei Bedarf schon mal den besten Freund des Menschen.

[...] Viele haben sich in Epirus der Hunde auf folgende Weise bedient: Sie f├╝hren sie weg und legen ihnen ein ledernes Halsband um, in das der Brief eingen├Ąht wird. Dann lassen sie den Hund bei Nacht oder bei Tag los, der notwendigerweise dahin zur├╝ckkehren wird, von wo er weggef├╝hrt ist. Es ist dies auch in Thessalien Brauch.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.31-32 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Auch Hasen wurden zur Nachrichten├╝bermittlung verwendet, allerdings dienten sie weniger als Boten, sondern eher als Transportbeh├Ąltnis ...

Als Hapargos dem Kyros heimlich einen Brief schicken wollte, weidete er einen Hasen aus, steckte das Schreiben hinein, n├Ąhte ihn wieder zu und h├Ąngte dem ├ťberbringer ein Jagdnetz um, damit er von den an den Stra├čen aufgestellten Wachtposten nicht entdeckt w├╝rde.
Polyainos Strategika 7.7  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Apropos Tiere ausnehmen: Ein besonders skurriles Beispiel f├╝r eine damit im Zusammenhang stehende Form einer 'Geheimbotschaft' (?) verdanken wir dem hellenistischen Herrscher Attalos I. Es w├Ąre lohnenswert, das hier Beschriebene im Experiment zu ├╝berpr├╝fen.

Attalos wollte gerade gegen die Galater antreten, die eine gro├če Truppenzahl hatten. Da er seine Soldaten niedergeschlagen sah, veranstaltete er, um sie vor dem Entscheidungskampf zu ermutigen, ein Opfer, dessen Ablauf Sudines leitete, ein chald├Ąischer Seher. Dieser betete, verrichtete das Trankopfer und schnitt das Opfertier auf. Der K├Ânig aber zerrieb Gall├Ąpfel und schrieb damit auf seine rechte Hand: "Sieg des K├Ânigs!" Er machte aber die Aufschrift nicht von links nach rechts, sondern umgekehrt von rechts nach links. Als nun die Eingeweide ausgenommen wurden, hielt er die Hand darunter und dr├╝ckte die Aufschrift von Gallapfelsaft auf einen warmen und trockenen Leberlappen. Der Seher untersuchte die Lappen der Leber, die Galle, die ├ľffnungen, den flachen Teil der Leber und forschte nach allen anderen Kennzeichen, sodann kehrte er den Lappen mit der Aufschrift um, durch den der Sieg des K├Ânigs verk├╝ndet wurde. Da wurde er selbst sehr froh und wies der Menge der Soldaten das Anzeichen. Diese kamen, lasen, wurden voll Muts, verlangten alle mit lauter Stimme gegen die Barbaren gef├╝hrt zu werden, k├Ąmpften freudig und besiegten die Galater.
Polyainos Strategika 4.20.1  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017


Antike Flugpost

Beim ├ťberbringen von Nachrichten griff man man bereits in der Antike auf Flugpost zur├╝ck - und nein, wieder nicht sind die Brieftauben gemeint, denn f├╝r kurze Strecken griff man auf Pfeil und Speer zur├╝ck. 

Als Caesar erfuhr, dass (Quintus Tullius) Cicero von den Galliern belagert werde, und sich nicht mehr halten k├Ânne, schickte er einen Soldaten mit dem Befehl los, einen Brief an einen Wurfspie├č zu binden und bei Nacht ├╝ber die Mauer zu werfen. Der Soldat tat dies; die Wache an der Mauer fand den Brief und brachte ihn dem Cicero. Er las darin: "Caesar an Cicero: Sei zuversichtlich und erwarte Hilfe." [...]
Polyainos Strategika 8.23.6  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Dass diese Methode auch ins Auge gehen konnte, veranschaulicht das n├Ąchste Beispiel, welches zeitlich einige Jahrhunderte vor Caesar angesiedelt ist.

Bei den ├älteren ist auch einmal folgender Trick vorgekommen: Timoxenos wollte dem Artabazos Potidaia verraten. Sie machten miteinander jeder einen Platz aus, der eine in der Stadt, der andere im Lager; dorthin schossen sie alles, was sie einander mitteilen wollten. Bewerkstelligt wurde das wie folgt: Sie wickelten die kleine Schriftrolle um die gekerbte (also hintere) Seite des Pfeils, befiederten ihn und schossen ihn auf die zuvor vereinbarten Pl├Ątze. Allerdings wurde Timoxenos bei diesem Versuch, Potidaia zu verraten, entdeckt: Als n├Ąmlich Artabazos zu dem zuvor vereinbarten Platz schoss, verfehlte er ihn wegen eines Windsto├čes und einer schlechten Befiederung und traf einen Mann von Potidaia in die Schulter. Als der getroffen war lief die Menge um ihn zusammen, wie es im Krieg zu geschehen pflegte; sogleich nahm man den Pfeil und brachte ihn zu den Strategoi (=Gener├Ąlen); so wurde die Handlung offenbar.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.25-27 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Diese Begebenheit wird auch in Polyainos' "Strategika" erw├Ąhnt - allerdings weniger ausf├╝hrlich (Strategika 7.33.1).  Dar├╝ber hinaus scheint man dazumal die Pfeil-Methode auch f├╝r das Verbreiten von Propaganda verwendet zu haben. 

Als Kleonymos, K├Ânig der Spartaner, Troizen belagerte, stellte er auf vielen Seiten rings um die Stadt Wurfmaschinen auf und lie├č Pfeile mit der Aufschrift abschie├čen: "Ich komme als Befreier der Stadt." [...]
Polyainos Strategika 2.29.1  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017


Frisch gewachst
Tabula cerata | Keine Rechte Vorbehalten, doch um die Nennung der Quelle wird gebeten: https://HILTIBOLD.Blogspot.com

Die wiederverwendbare Wachstafel - von den R├Âmern als 'tabula cerata' bezeichnet - war ein in der Antike gern verwendeter Beschreibstoff (siehe das obige Bild). Sie lie├č sich freilich auch f├╝r das ├ťbermitteln bzw. Verstecken geheimer Botschaften zweckentfremden:

Um den Spartiaten von dem Heereszug des Xerxes Nachricht zu geben, schrieb Demaratos seinen Brief auf eine nicht mit Wachs ├╝berzogene Tafel und strich dann Wachs darauf, damit sie wie eine unbeschriebene durch die Wache getragen w├╝rde.
Polyainos Strategika 2.20.1  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Ohne auf diesen speziellen Fall einzugehen, schreibt Aeneas Tacticus ganz allgemein von der gleichen Methode (Poliorketika, 31.14). Dar├╝ber hinaus wird von ihm dieses Vorgehen auch im Zusammenhang mit einem ├Ąhnlichen Beschreibstoff erw├Ąhnt: 

Es soll auch einer auf eine Buchsbaumholztafel mit m├Âglichst guter Schw├Ąrze geschrieben haben, dann habe er sie trocknen lassen, gewei├čelt und so die Buchstaben unsichtbar gemacht. Wenn sie nun zu dem Empf├Ąnger kommt, nimmt dieser die Buchsbaumholztafel und legt sie ins Wasser; dann wird im Wasser alles deutlich und sichtbar.
Aeneas Tacticus Poliorketika 31.14  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

In der Antike schrieb man mit Tinte auf kleine gewei├čte Holztafeln (die im Fall ├Âffentlicher Anschl├Ąge auch sehr gro├č ausfallen konnten). Die ├ťberzug bestand dabei aus einer kosteng├╝nstigen Kalkt├╝nche. Wollte man die vollgeschriebene Tafeln wiederverwenden, wusch man den Kalk mit der daran haftenden Tinte einfach ab und wei├čelte sie erneut. Beim obigen Beispiel wurde dieser  Prozess offenbar adaptiert. Wobei es sogar noch einen Tick aufwendiger bzw. gefinkelter ging und man sich dabei schon fast an einen modernen Geheimdienstkrimi erinnert f├╝hlt:

Man mag auch auf ein Bildchen von Heroen schreiben, was man will, dann l├Ąsst man es wei├čeln, trocknen und einen fackeltragenden Reiter oder sonst etwas mit einem wei├čen Mantel oder einem wei├čen Pferd darauf malen; anderenfalls auch mit einer anderen Farbe au├čer Schwarz. Dann gebe man es jemandem zur Aufstellung in der N├Ąhe der Stadt in einem Heiligtum, was da gerade sein mag, als wolle man beten. Derjenige aber, der das Geschriebene zu lesen hat, muss in das Heiligtum gehen, dort das T├Ąfelchen, das er an einem vorher ausgemachten Zeichen erkennt, mit nachhause nehmen und in ├ľl legen; alles geschriebene wird dann sichtbar.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.15-16  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017


Nimm mich!

Es mag vor allem aus feministischer Sicht skurril anmuten, aber in der psychologischen Wissenschaft ist es allgemein bekannt, dass sehr viele Frauen die sexuelle Fantasie haben, von einem Mann mit Gewalt 'genommen' zu werden (in alten Filmen hat man darauf in abgemilderter Weise noch R├╝cksicht genommen, etwa wenn der Mann der zuerst noch widerspenstigen Frau gegen ihren Willen einen Schmatzer auf die Lippen dr├╝ckt). Die folgende antike Erz├Ąhlung verarbeitet anscheinend diesen feuchten Traum - oder es handelt sich dabei um einen besonders ausgepr├Ągten Fall des Stockholm-Syndroms. Dar├╝ber hinaus erf├Ąhrt der Leser hier selbstverst├Ąndlich auch wieder etwas ├╝ber das Versenden geheimer Botschaften.

Die Milesier f├╝hrten Krieg mit den Naxiern und hatten die Erythraier (in Ionien) als Bundesgenossen. Diognetos, der Feldherr der Erythraier, hatte aus Naxos gro├če Beute weggef├╝hrt, insbesondere auch Frauen und Jungfrauen; eine davon war Polykrite. In diese verliebte er sich und behielt sie bei sich - nicht als Gefangene, sondern wie eine mit ihm verehelichte Gattin. Nun wurde im Heer der Milesier ein von den V├Ątern ererbtes Fest gefeiert; alles gab sich dem Trinken und dem Frohsinn hin. Da bat Polykrite den Diognetos, ihr zu erlauben, dass sie ihren Br├╝dern einiges von dem Geb├Ąck schicke. Als Diognetos dies erlaubte, steckte sie einen auf ein (zusammengefaltetes) Bleit├Ąfelchen geschriebenen Brief in den Kuchen und trug dem ├ťberbringer auf, ihren Br├╝dern zu sagen, sie solle den Kuchen aus der Hand ihrer Schwester allein essen. Die fanden das Blei, falteten es auf und lasen darin die Aufforderung, in der Nacht einen Angriff auf die Feinde zu machen, w├Ąhrend sie vom Fest betrunken seien und sorglos im Schlaf l├Ągen. Die Feldherren, denen sie das anzeigten, griffen in der Nacht an und ├╝berw├Ąltigten sie. Polykrite aber erbat sich von ihren Mitb├╝rgern den Diognetos als Ehrenlohn.
Polyainos Strategika 8.36.1  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Die Geschichte erinnert in Teilen an die r├Âmische Sage vom Raub der Sabinerinnen. Diese hatten auch f├╝r ihre Entf├╝hrer zu schw├Ąrmen begonnen. Wobei das nicht nur eine weibliche, sondern auch eine m├Ąnnliche Wunschvorstellung sein k├Ânnte ...


Die Skytale: Kodiert und dekodiert mit einem primitiven Stock

Pharnabazos hatte den Lysandros bei den Lakedaimoniern (=Spartanern) verklagt. Diese sandten eine Skytale (=Geheimbotschaft auf einem langen schmalen Riemen, dessen Aufschrift nur lesbar war, wenn er um einen Stock bestimmter Dicke gewickelt wurde) und riefen ihn aus Asien zur├╝ck. Lysandros bat den Pharnabazos dringend, einen zweiten milderen Brief ├╝ber ihn abzufassen.  Pharnabazos sagte dies zu und schrieb offen sichtbar einen Brief, wie Lysandros ihn w├╝nschte; heimlich hatte er aber bereits einen anderen geschrieben. Beim Versiegeln vertauschte er die beiden Briefe, die sich sich ├Ąu├čerlich nicht voneinander unterschieden, und gab ihm den heimlich geschriebenen. Als Lysandros nach Lakedaimonien kam, ├╝bergab er der Sitte gem├Ą├č den Ephoren das Schreiben. Nachdem diese es gelesen hatten, zeigten sie es ihm unter der Versicherung, es bed├╝rfte keiner Rechtfertigung, da er einen gegen ihn zeugenden Brief selbst ├╝berbracht habe.
Polyainos Strategika 7.19.1  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017
Skytale | Zum Vergr├Â├čern auf die Grafik klicken | Keine Rechte Vorbehalten, doch um die Nennung der Quelle wird gebeten: https://HILTIBOLD.Blogspot.com

In der Grafik ist mir ├╝brigens ein Schreibfehler unterlaufen. Aber so etwas ist ja auch schon in der Antike vorgekommen - siehe etwa die oft in nicht gerade gutem Latein verfassten Graffiti in Pompeji. ­čśë
Man darf beim vorliegenden Beispiel jedenfalls einwenden, dass jemand, dem die Methode mit der Skytale bekannt war, beim Entschl├╝sseln relativ leichtes Spiel hatte. Indem er n├Ąmlich einfach den Lederstreifen so lange auf St├Âcke verschiedener St├Ąrken aufwickelte, bis sinnvolle W├Ârter zu erkennen waren. Das konnte der Absender allerdings erheblich erschweren, indem er den Text zus├Ątzlich verschl├╝sselte, etwa mittels des Vertauschens von Buchstaben (z.B. ein geschriebenes A ist dann eigentlich ein F, ein geschriebenes B ist ein G usw. usf.). Nat├╝rlich musste auch dieses Vorgehen dem Empf├Ąnger vorab im Detail bekannt sein.

Eine entfernt ├Ąhnliche Methode wie jene im obigen Beispiel wird in der folgenden ├ťberlieferung genannt, allerdings fehlt hier der Aspekt des Verschl├╝sselns komplett. Vielmehr geht es nur darum, das Schreiben leicht verbergen zu k├Ânnen.

Es haben auch einige auf eine m├Âglichst d├╝nne Schriftrolle lange Zeilen mit d├╝nnen Buchstaben geschrieben, damit der Brief m├Âglichst leicht zu tragen sei, dann legten sie ihn auf die Schulter des Chitons und schlugen ein St├╝ck von dem Chiton an der Schulter zur├╝ck; so scheint der Transport des Briefs unverd├Ąchtig zu sein, wenn einer den Chiton anzieht und auf diese Weise tr├Ągt.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.23 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017


Die antike Enigma

Die folgende Vorgehensweise ist besonders gefinkelt. Mit dem beschriebenen Astragalos ist ├╝brigens ein Sprungbein gemeint, welches ein zahlreich anfallendes Abfall- bzw. Nebenprodukt der Tierverwertung ist. Kleine Varianten davon verwendete man in der Antike f├╝r W├╝rfel- und Geschicklichkeitsspiele.

[...] Als von allen verborgenster, aber effektivster Versand soll nun von mir der schriftlose dargelegt werden; er ist von folgender Art: Man bohrt in einen ziemlich gro├čen Astragalos 24 Bohrungen, 6 in jede Seite des Astragalos. Es sollen aber die Bohrungen des Astragalos die Buchstaben sein. Merke dir aber, von welcher Seite das Alpha anf├Ąngt und die daran Anschlie├čenden, die auf jeder Seite geschrieben sind. Wenn man danach irgend eine Mitteilung damit machen will, ziehe man einen Faden durch.
Wenn man zum Beispiel durch das Durchziehen des Fadens  [den Namen] "Aineias" mitteilen will, f├Ąngt man von der Seite des Astragalos an, an der sich das Alpha befindet, f├Ądelt hindurch, ├╝bergeht dann die daran anschlie├čenden Buchstaben, bis man zu der Seite kommt, wo das Iota ist, f├Ądelt wieder hindurch, dann ├╝bergeht man den anschlie├čenden Buchstaben und f├Ądelt, wo das Ny ist, l├Ąsst dann wieder die anschlie├čenden Buchstaben weg und zieht, wo das Ei (Epsilon) ist, den Faden durch und so auch den Rest der Mitteilung schreibend zieht man den Faden durch die Bohrungen, wie wir eben den Namen gegeben haben. Es wird also um den abgeschickten Astragalos ein Fadenkn├Ąul sein. Es muss nun der Leser auf einem Blatt die durch die Bohrungen mitgeteilten Buchstaben aufschreiben; das Herausziehen geschieht in umgekehrter Reihenfolge wie das Hereinf├Ądeln. Es macht aber nichts, wenn die Buchstaben in umgekehrter Reihenfolge auf das Blatt geschrieben werden, denn man wird es nicht weniger lesen k├Ânnen. Es macht freilich mehr M├╝he, das Geschriebene zu lesen als das Werk selbst zu machen.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.16-19 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Es folgt im Text ein ├Ąhnliches Beispiel, doch diesmal wird kein Astragalos, sondern ein l├Ąngliches St├╝ck Holz verwendet.

Es d├╝rfte aber dies noch zweckm├Ą├čiger eingerichtet werden, wenn man ein etwa 1 Spanne langes Holz sovielmal durchbohrt, wie es Buchstaben gibt; dann muss man den Faden ebenso in die Bohrungen einziehen. Wo es sich aber trifft, dass er zweimal durch dieselbe Bohrung geht, wenn n├Ąmlich derselbe Buchstabe zweimal hintereinander zu schreiben ist, muss man den Faden vorher einmal um das Holz herum nehmen und dann einziehen.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.20 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Auch mit einer Scheibe ist diese Form der verdeckten Nachrichtenerstellung m├Âglich, wie am Ende der Ausf├╝hrungen dargelegt wird.

Es mag aber auch auf folgende Weise geschehen: Statt des Astragalos oder Holzes macht man eine h├Âlzerne runde Scheibe, gl├Ąttet sie und bohrt der Reihe nach im Kreis die 24 Buchstaben ein; wegen des (sonst m├Âglichen) Verdachts bohrt man auch andere in die Mitte der Scheibe, dann zieht man auf die gleiche Weise den Faden in die aufeinander folgenden Buchstaben. Wenn aber derselbe Buchstabe zweimal (nacheinander) zu schreiben ist, schreibt man ihn so, dass man (den Faden) zuerst in die Bohrungen in der Mitte hineinf├╝hrt und dann in denselben Buchstaben einzieht; Buchstaben aber nenne ich die Bohrung.

Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.20-22 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017


Auf den Punkt gebracht

Man kann auch folgenderma├čen schreiben: Man hat vorher vereinbart, statt der Vokale Punkte zu machen, so dass in der Schrift f├╝r die wievielte Stelle, die jeder Vokal hat, in dem Geschriebenen so viele Punkte gemacht werden. Etwa folgenderma├čen:
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.30-31 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017
"Dionysios kolos" | Keine Rechte Vorbehalten, doch um die Nennung der Quelle wird gebeten: https://HILTIBOLD.Blogspot.com

Als Alternative zu den eingef├╝gten Punkten wird folgendes Verfahren genannt: 

Und anders auch so: Statt der Vokalbuchstaben setzt man irgendetwas anderes ein. [...]
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.31 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Wenn hier etwa nach einem bestimmten Schema, das dem Empf├Ąnger nat├╝rlich ebenfalls bekannt sein muss, Buchstaben eingesetzt werden, dann d├╝rfte das Dekodieren wesentlich schwieriger sein als im Fall der Punkte, deren Bedeutung ein wacher Verstand wohl relativ rasch herausfinden kann.


Die eigene Post und die anderer Leute

Abschlie├čend ein kleiner thematischer Schlenker. Zuerst ein Beispiel, welches verdeutlicht, was f├╝r drastische Auswirkungen das Nichtlesen der Post haben konnte.

Dem Astyanax, dem Tyrannos von Lampsakos, wurde ein Brief geschickt, in dem eine Verschw├Ârung angezeigt wurde, durch die er vernichtet werden sollte; weil er ihn aber nicht sogleich ├Âffnete und las, was in ihm stand, sondern ihn vernachl├Ąssigte und sich vorher mit anderen Dingen besch├Ąftigte, wurde er mit dem Brief in der Hand get├Âtet.
Aus demselben Grund wurde auch in Theben (die Burg) Kadmeia ├╝berrumpelt, und auf Lesbos fiel in Mytilene etwas ├Ąhnliches vor.
Aeneas Tacticus | Poliorketika 31.33-34 | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Nicht nur ungelesene Briefe, die an einen selbst adressiert waren, konnten m├Âglicherweise ├╝ber Leben und Tod entscheiden. Das verdeutlicht eine Episode rund um Alexander den Gro├čen. Der notorisch misstrauische Herrscher und Feldherr war aus nachvollziehbaren Gr├╝nden immer darauf bedacht, m├Âglichen Verschw├Ârungen gegen ihn fr├╝hzeitig auf die Schliche zu kommen.

In Hyrkanien erfuhr Alexandros, dass die Makedonen und Griechen ├ťbles ├╝ber ihn redeten. Er versammelte daher seine Vertrauten und sagte ihnen, er wolle Briefe nach Hause senden mit der Nachricht, dass er nach Ablauf von drei Jahren zur├╝ckkehren w├╝rde. Ebenso forderte er auch seine Freunde auf, an ihre Leute zu schreiben. Diese schrieben daher alle. Als aber die Briefboten drei Tagesstrecken entfernt waren, lie├č er sie zur├╝ckrufen, ├Âffnete die Briefe und erfuhr so, was die einzelnen weiterhin ├╝ber ihn dachten.
Polyainos Strategika 4.3.19  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Warum hat Alexander die Briefe nicht gleich gelesen, nachdem die Boten sie von seinen Freunden eingesammelt hatten? Weshalb stattdessen ein so kompliziertes Vorgehen? Wie so oft bei antiken ├ťberlieferungen wirft auch diese manch Frage auf. Dar├╝ber hinaus wird hier ersichtlich wie sinnvoll das Verschl├╝sseln von Nachrichten sein kann. Obschon gerade ein Alexander wohl noch viel misstrauischer geworden w├Ąre, wenn seine Untergebenen und Freunde dergestalt vorgegangen w├Ąren.

Nicht nur Alexander der Gro├če las heimlich die Briefe seiner Untergebenen, sondern vor ihm bereits ein persischer Admiral. Ob sich Alexander gar von ihm hat inspirieren lassen?

Glos, Anf├╝hrer der persischen Flotte war auf Zypern. Als die Griechen, die bei ihm dienten, an die Griechen in Ionien Nachteiliges ├╝ber ihn berichteten, lie├č er, um die Schuldigen ausfindig zu machen, eine Triere vom Stapel laufen, gab den Ruderern Wegzehrung und Befahl, nach Ionien zu fahren. W├Ąhrend der Steuermann absichtlich die Abfahrt verz├Âgerte, gaben viele den Ruderern Briefe mit. Diese stachen nun in See, legten sich aber bald wieder in einiger Entfernung von der Stadt vor Anker. Glos ging zu der Triere und befahl den Ruderern, alle Briefe herbeizubringen. Nachdem er durch sie diejenigen entdeckt hatte, die Klage gegen ihn f├╝hrten, lies er alle eines langsamen Foltertodes sterben.
Polyainos Strategika 7.20.1  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017

Abschlie├čend ein letztes Beispiel f├╝r die oben beschriebene Form der Hinterfotzigkeit: Geliefert wird es vom ber├╝hmt-ber├╝chtigten Tyrannen Dionysios I. von Syrakus (5./4. Jh. v. Chr.).

Dionysios wollte eine Stadt zur See angreifen und sich der Treue seiner Trierarchoi (=Schiffskapit├Ąne) versichern; keiner sollte zuvor erfahren, wohin man gerade fahren wollte. Er gab jedem von ihnen ein unbeschriebenes versiegeltes Heft und befahl, es erst nach der Abfahrt auf ein gegebenes Zeichen hin zu ├Âffnen, und wenn sie es gelesen h├Ątten, dahin zu steuern, wohin der Inhalt sie weise. Schon hatten sie die Anker gelichtet und noch war das Signal nicht gegeben, als Dionysios ein leichtes Ruderschiff bestieg, an den Schiffen herumfuhr und von jedem Trierarchoi das Heft zur├╝ckverlangte. Diejenigen, bei denen er das Siegel abgel├Âst vorfand, lie├č er als Verr├Ąter hinrichten. Den ├╝brigen aber gab er andere Hefte, in denen nun wirklich geschrieben Stand, auf welche Stadt er zusteuern wollte. Durch die Bewahrung des Geheimnisses gelang es ihm, die unbewachte Stadt einzunehmen. 
Polyainos Strategika 5.2.12  | ├ťbersetzung von Kai Brodersen, De Gruyter, 2017


Schlusswort

Die Vielzahl und der Abwechslungsreichtum der von mir zusammengeklaubten Beispiele verdeutlicht recht gut, welche Bedeutung Geheimbotschaften und ihre ├ťbermittlung bereits in der Antike besa├čen - besonders im milit├Ąrischen sowie politischen Umfeld, aber gewiss nicht nur dort. Durchaus k├Ânnen selbst wir heute noch daraus etwas lernen und zur Anwendung bringen. 

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4 Kommentare:

  1. Spannendes Thema! Das Beispiel mit dem punktierten Kopf kenne ich, das wird gerne gebracht. Aber der Rest? Nie geh├Ârt! Besonders die Skytale und die Durchf├Ądelmethode sind ziemlich schlau. Beste Gr├╝├če aus Hessen, Loki

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  2. Toller Artikel, so etwas finde ich immer sehr interessant. Ich war ja in meiner Zeit bei der Bundeswehr bei der Fernmeldetruppe als Funker t├Ątig. Damals haben wir auch ein bisschen ├╝ber das Kodieren und Dekodieren von Nachrichten gelernt. Heutzutage geht das nat├╝rlich alles vollautomatisch ├╝ber die eingebaute Elektronik, aber wenn die mal streikt, dann muss man im Notfall auf einfachere Methoden zur├╝ckgreifen. Vieles baut dabei auf solchen alten Methoden auf.

    Der Wanderschmied

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  3. Das Papyrus von der falschen Seite/Richtung beschrieben ;-)
    LG,
    Erwin

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    1. Sehr gut beobachtet. Dass dir als "Scriptor" das auff├Ąllt, h├Ątte ich mir denken k├Ânnen :)

      L├Âschen

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