
➽ Manching: Ein Museum ohne seinen Goldschatz | Spieldauer 3 Minuten | BR | Stream & Info
Nichts entlarvt die totale Heuchelei der staatlichen und staatsnahen ArchĂ€ologie mehr, als das Herumgeheule wegen dem verlustig gegangenen Keltenschatz von Manching. Da geht es offensichtlich einen feuchten Kehricht um den sonst immer so gerne betonten wissenschaftlichen Wert (denn das Zeug wurde ja bereits vor dem Diebstahl bestens erforscht und dokumentiert), sondern primĂ€r um die Monetarisierung in einem Museum. Woran ja ein ganzer Rattenschwanz an Personal hĂ€ngt, das aufgrund der studierten OrchideenfĂ€cher anderenorts kaum am Arbeitsmarkt vermittelbar ist. Wir haben es hier - meiner bescheidenen Meinung nach - also wieder einmal zu guten Teilen mit Egoismus zu tun, dem man zwecks Tarnung ein altruistisches MĂ€ntelchen ĂŒbergeworfen hat. Im Ăbrigen sind - wie in dem Video zu sehen ist - interaktive Elemente didaktisch bzw. museumspĂ€dagogisch wertvoller fĂŒr Besucher, als das bloĂe Zeigen eines Goldhaufens.
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Greyhunter vom Blog "UFOs Ante Portas" hat mich auf einen sehr ausfĂŒhrlichen Vortrag von Heinrich (und Ingrid) Kusch aufmerksam gemacht, der erst kĂŒrzlich vor einem zahlreichen Publikum in Graz stattfand (der Veranstaltungsort schaut mir nach dem "Congress"-Saal aus).In diesem Vortrag erörtert der Höhlenforscher und Urgeschichtler Kusch seine zum Teil sehr gewagte Theorie ĂŒber kĂŒnstliche unterirdische Höhlenanlagen und deren Verwendungszweck. Meine Meinung dazu habe ich bereits in der Rezension seines letzten Buchs kundgetan (wobei ich Herrn Kusch damals im Anschluss auch schriftlich ein paar Fragen gestellt habe, die er so freundlich war, zu beantworten)
Ich höre mir das gerne an, halte aber vieles fĂŒr zu unbewiesen, was Hr. Kusch in dem Vortrag erzĂ€hlt. Das fĂ€ngt schon mit den kilometerlangen GĂ€ngen an, von denen er spricht, und die unter Donau verlaufen sollen. Mag ja sein, dass die in Quellen erwĂ€hnt werden, aber ohne physische Beweise, kann das auch einfach nur Humbug sein, den sich irgendwer mal ausgedacht hat.
AntwortenLöschenUnd dann diese Teleporatationen quer durch Ăsterreich. So wie er das formuliert, ist das eine Tatsache. Aber wo bleibt auch hier der Beweis dafĂŒr??
Ich bleibe sehr skeptisch, lasse mich aber gerne eines Tages eines Besseren belehren!
Claudius
"Ich bleibe sehr skeptisch, lasse mich aber gerne eines Tages eines Besseren belehren!"
LöschenSo Ă€hnlich gehts mir auch. Wobei Heinrich Kusch zum Teil schon Belege fĂŒr jene steilen Behauptungen in alten Schriftquellen vorlegen kann. Siehe z.B. die leuchtenden Steine, die die Kirche hat aus Angst vergraben lassen. Das hĂ€tte ich zuvor auch eher fĂŒr ein MĂ€rchen gehalten, das sich vielleicht ein Mönch wĂ€hrend der Fastenzeit im Starkbierrausch aus den Fingern gesogen hat. Und doch stimmt es...
Schriftquellen sind ja allgemein recht unsicher. So kam ja auch ein Herr Illig (*weckduck* - *wiedervorguck*) zu seinen 300 erfundenen Jahren, die nur durch ~70 gefÀlschte Urkunden belegt seien.
AntwortenLöschenImmerhin hatte einer von Kuschs Funden durch die OberflÀchenexpositionsdatierung entsprechend der Erwartungen datiert werden können - und ich durfte selbige Datierungsmethode endlich kennenlernen...
"Schriftquellen sind ja allgemein recht unsicher."
LöschenEs heiĂt nicht umsonst: Papier ist geduldig.
;)
Die von den Kuschs als Dokumente des 16. bis 18. Jahrhunderts ausgegebenen Texte stammen nie im Leben aus jener Zeit. Zwar versucht sich der FĂ€lscher stellenweise in der Nachahmung historisch aussehender Schreibweisen, wie "Wurmb", aber AusdrĂŒcke wie "technische Details" im selben (!) Text sind niemals in diesem Zeitraum gesprochen oder geschrieben worden (Position 3:03:54 im Video). Falls die Kuschs die Texte nicht selber produziert haben, sind sie einem sogar besonders plumpen FĂ€lscher auf den Leim gegangen. Und was den angeblichen Beschluss des Konzils von Trient zur VerschlieĂung von unterirdischen EingĂ€ngen betrifft, ist mir das völlig unbekannt. Wenn Kusch darĂŒber Belege vorliegen, die der ganzen bisherigen Konzilsforschung entgangen sind, dann her damit!
AntwortenLöschenerich von dÀniken ist verstorben: https://www.srf.ch/news/gesellschaft/im-alter-von-90-jahren-erich-von-daeniken-der-schweizer-bestseller-autor-ist-tot
AntwortenLöschen:(
LöschenMan kann von seinen Theorien halten was man will, aber er hat ein verdammt interessantes Leben gelebt, bis zuletzt gearbeitet und mit seinen Ideen sehr viele Menschen beeinflusst.
Auch wenn es nicht jeder zugibt, aber ich kenne zwei ArchĂ€ologen, die beide nur deswegen diesen Beruf wĂ€hlten, weil sie in ihrer Jugend DĂ€nikens BĂŒcher gelesen haben.
Richard, ich geb's zu, wie du weiĂt. đ
LöschenIch besitze acht seiner BĂŒcher, und ganz sicher, ohne sie hĂ€tte ich nie Uhr-
und FrĂŒhgeschichte studiert. Klar, DĂ€niken selbst war zwar kein Wissenschaftler, aber ein extrem wirkungsvoller Storyteller und fĂŒr Leute wie mich ein TĂŒröffner zur Geschichtswissenschaft.
Ich hoffe, dort wo Erich von DÀniken jetzt ist, erhÀlt er Antworten auf die vielen Fragen, die ihn sein Leben lang umgetrieben haben.
Verflixt, da hat die Autokorrektur aus "Ur" eine "Uhr" gemacht. Aber vielleicht wollte sie mich so daran erinnern, dass die Uhr bei uns allen tickt....
LöschenDu bist sozusagen die Ausnahme, die die Regel bestÀtigt ;)
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