Samstag, 28. November 2020

📆 Kalender "Österreichische Geschichte" (2021)


Ein (eigenartiges) Jahr neigt sich dem Ende zu. Es ist also an der Zeit, sich einen neuen Kalender zu besorgen; zumindest wenn man, so wie ich, gerne schöne Kalender mit Geschichtsbezug an der Wand hĂ€ngen hat. Passendes findet man z.B. beim Verlag Elsengold: Der Kalender "Österreichische Geschichte" enthĂ€lt 52 BlĂ€tter (je 24x32 cm), auf denen sich viele optisch ansprechende Abbildungen von mehr oder weniger bedeutenden historischen Ereignissen, Objekten und Persönlichkeiten befinden - inklusive (meist) gut formulierter Texte, die auf den Punkt gebracht Informationen dazu bereitstellen. 

Der abgedeckte Zeitraum erstreckt sich vom Mittelalter bis ins frĂŒhe 21. Jahrhundert. Allerdings sind das 19. und 20. Jahrhundert im Angesicht der ĂŒber 1000jĂ€hrigen Geschichte Österreichs ĂŒberreprĂ€sentiert; immerhin hat man meinem GefĂŒhl nach dem Mittelalter diesmal mehr Platz eingerĂ€umt als im Vorjahreskalender. Ansonsten bin ich mit der Auswahl ĂŒberwiegend zufrieden - hier ein paar Beispiele: Die Ostarrichi-Urkunde von 996, die Hinrichtung der der alten Steinwendlerin wegen Hexerei im Jahr 1626, die Waldheim-AffĂ€re von 1986, der oberösterreichische Bauernkrieg von 1626, das Privilegium Minus von 1156, die Ernennung FĂŒrst Metternichs zum Staatskanzler 1821, Tegetthoffs Sieg in der Seeschlacht bei Lissa 1866 (siehe Deckblatt) ,...

Fazit: Insgesamt ist - trotz der etwas zu bemĂ€ngelnden Gewichtung - dem vorliegenden Geschichtskalender von Katharina und Antonin Schmidt-Chiari ein gutes Zeugnis auszustellen.  Er ist optisch schön gemacht und interessant. Man kann hier quasi jede Woche etwas dazulernen - oder man schmökert einfach darin bzw. blĂ€ttert ihn von vorne bis hinten durch. 

Hinweis: Es gibt vom selben Verlag einen gleich gestrickten Kalender fĂŒr die Stadt Berlin.

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3 Kommentare:

  1. Die Berliner Variante habe ich erst vor kurzem meiner Mutter zum Geburtstag geschenkt. Ist von Inhalt her nicht schlecht gemacht, nur die AufhÀngung ist etwas billig.
    Gernot

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    1. Was bedeutet "billig" konkret?

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    2. Vermutlich meinte der Vorredner den lĂ€nglichen DrahtbĂŒgel, der als AufhĂ€ngung lose zwischen die Spiralen geschoben wurde. Der fĂ€llt, wenn man den Kalender dreht, sofort heraus. Sobald der Kalender an der Wand hĂ€ngt ist das aber kein Problem mehr.

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