Campus Galli | Archivierte Kommentare: August bis Dezember 2015



Im südbadischen Meßkirch soll in den kommenden 40(?) Jahren mithilfe frühmittelalterlicher Handwerksmethoden und viel neuzeitlichem Steuergeld ein karolingisches Kloster errichtet werden. Die Verantwortlichen betonen, der sogenannte Campus Galli würde wissenschaftlich betreut und sei daher ein seriöses Projekt. Dass diese der Vermarktung geschuldete Behauptung jedoch keinesfalls pauschal zutreffend ist, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein.

In dieser Rubrik wird ein hoffentlich stets aktueller Überblick zu den einschlägigen Blogbeiträgen, Medien-Berichten und persönlichen Beobachtungen gegeben, die in irgend einer Form den Campus Galli betreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen, über die Kommentarfunktion daran mitzuwirken und die einzelnen Themen zu diskutieren!
18. November 2013: Geurtens Mund, tut Nonsens kund
15. Jänner 2014: Bund der Steuerzahler kritisiert Campus Galli
22. April 2014: Die  Zahlenmagier vom Campus Galli
29. April 2014: Der Campus Galli - Ein pseudowissenschaftliches Laientheater
02. Juni 2014: Campus Galli: The show must go on!
04. August 2014: Hannes Napierala - Der neue Geschäftsführer des Campus Galli
10. September 2014: Der Campus Galli ist kein wissenschaftliches, sondern ein touristisches Projekt!
12. Dezember 2014: Der Campus Galli und seine Mittelalterversteher - Ein Fass ohne Boden
26. Jänner 2015: Gastbeitrag von Hannes Napierala: Zum Selbstverständnis des Projekts Campus Galli (TIPP)
30. Jänner 2015: Campus Galli: Nachbetrachtungen und neuer Unsinn von einem alten Bekannten
23. März 2015: Des Klosters neue Kleider - außen hui, innen pfui
12. Oktober 2015: Das potemkinsche Dorf Campus Galli - Ein kritischer Jahresrückblick
25. Oktober 2015: Weltsensation - Campus Galli rekonstruiert mittelalterlichen Traktor!
01. November 2015: Kauf dir ein paar Kritiker - Die fragwürdigen Jobangebote des Campus Galli
10. April 2016: Campus Galli: Offener Brief an den Geschäftsführer Hannes Napierala

Alle meine Beiträge über den Campus Galli - inkl. der hier nicht gelisteten Kurzmeldungen


Ausgewählte externe Beiträge und Artikel:

Karfunkel: Causa Galli - Was ist los am Bodensee? - OFFLINE
Aachener Zeitung: Dunkle Wolken über der Klosterstadt - Klick mich
Bund der Steuerzahler: Kommt die Kloster-Katastrophe? - OFFLINE
Zollern-Alb-Kurier: Meßkirch muss nachschießen - OFFLINE
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs):  Die Akte Campus Galli - Klick mich
Agis kritischer Bildbericht vom Campus Galli: Klick mich
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs): Spiegel Geschichte und der Campus Galli - Klick mich
Badische Zeitung: Mittelalter-Stadt "Campus Galli" - Weniger Besucher, mehr Kritik - Klick mich

146 Kommentare

  1. Da die Blogsoftware bezüglich der Anzahl der Kommentare
    an ihre Grenzen gestoßen ist, wurde die alte Seite
    archiviert und durch diese neue ersetzt.

    AntwortenLöschen
  2. Von Herzögen, Markgrafen und Baronen - die originelle Klassifizierung der Sponsoren des Campus Galli: Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Willkommen in der kapitalistischen Klassengesellschaft...

      Und weiter unten:

      "Besonderer Dank gilt unseren Großspendern:

      - Sparkasse Hintertupfingen
      - Angela Merkel"

      ROFL Die Seite muss ja mit ganz heißer Nadel gestrickt sein, wenn die Blindtexte stehen bleiben - oder es gibt noch keine erwähnenswerten Großspender?

      Ein Leser

      Löschen
    2. Hehe, das ist mir gar nicht aufgefallen - danke für den Hinweis :)
      Der Verantwortliche hat hier offensichtlich vergessen, den betreffenden Code auszukommentieren.

      Löschen
    3. Die "Sparkasse Hintertupfingen" ist mit Sicherheit kein Großspender. Bei der Merkel bin ich mir da nicht so sicher....
      Im Übrigen wieder ein richtiger "Qualitätsbeweis"!
      Ein Bürger

      Löschen
    4. Die "Sponsoren - Seite" ist schon berichtigt, wie ich gerade sehe. Die CG (Nicht)macher lesen also offensichlich fleissig in diesem blog. Ob sie auch immer verstehen, was hier geschrieben wird?
      Ein Bürger

      Löschen
    5. Ich habe mir rechtzeitig einen Screenshot angefertigt - man weiß ja nie, ob man das nicht noch einmal brauchen kann ;)

      Löschen
  3. Der Bodenseenotizen-Blog hat wieder einen neuen Eintrag:
    https://bodenseenotizen.wordpress.com/2015/08/30/campus-galli-geruestbau/
    Sollte es am Ende mit der Holzkirche vorangehen? Kommt vielleicht ein Dach drauf? Es bleibt spannend!
    Peinlich ist es natürlich, daß ein privater Blogger dem CG-Blog ständig voraus ist. Auf dem CG-Blog beglückwünscht man sich gerade zur Fertigstellung der Weberhütte. Diese hat wahrscheinlich unter 40 Kubikmeter Rauminhalt und war daher wohl nicht genehmigungspflichtig (wir erinnern uns an den zusammengekrachten Schuppen).
    Anzahl der nach dem St. Gallener Plan errichteten Gebäude bisher: 0 (Null).

    - Exilwikingerin -

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Anzahl der nach dem St. Gallener Plan errichteten Gebäude bisher: 0 (Null).

      Und das nach satten drei Jahren...

      Löschen
    2. Menschen wie der Bodenseeblogger, die von dem Projekt augenscheinlich immer noch begeistert sind und sich richtig reinhängen, hätten sich fähigere Menschen an der Spitze des CG verdient.
      Ich kann sowieso nicht nachvollziehen, wieso man nicht einmal so etwas wie einen wissenschaftlichen Leiter angestellt hat. Stattdessen gibt es da diesen mehr oder weniger anonymen wissenschaftlichen Beirat, bei dem man die Verantwortung für Missgriffe an keiner Einzelperson festmachen kann. Zufall oder gewollt, in meinen Augen ist so etwas nicht seriös.
      Auf der Homepage gibt es keine Dokumentation zur Schmiede, die uns die archäologischen Grundlagen dieser Rekonstruktion verrät. Bei der noch unfertigen, temporären Kirche aus Holz die gleiche Heimlichtuerei. Und bei der Weberhütte wird nur die Quelle zur Dachrekonstruktion angegeben. Auf welchen Befunden der Unterbau beruht, wird nicht erläutert. Tut mir leid, aber was soll dieser Mist?
      Euer Timo

      Löschen
    3. In der Tat, die bisherige Dokumentation ist eine halbe Sache. Nur der Geschäftsführer - der zurzeit freilich auch viele andere Dinge zu tun hat - scheint fähig zu sein, die entsprechenden Texte abzufassen.
      Ich bin gespannt, ob man in der Winterpause die Dokumentation endlich vervollständigen wird, hege aber offen gestanden nur wenig Hoffnung.

      Die Mitgliederliste des Wissenschaftsbeirates konnte ich auf der neuen Homepage nicht mehr auffinden...

      Löschen
    4. Und selbst die vorhandene Doku ist lückenhaft. Bleiben wir mal bei der Weberhütte.
      http://www.campus-galli.de/portfolio/weberhuette/
      zeigt die Bauzeichnungen. Deutlich erkennbar ist, daß das überstehende Dach an den Ecken durch Pfosten abgestützt sein soll. D.h. das Gebäude hat drei Joche, von denen eins offen ist.
      Jetzt schauen wir mal die Bilder der fertigen Hütte an. Keine Stützpfosten, d.h. ein Drittel des Daches hängt in der Luft. Wie kommt das? Warum wurde die zuerst geplante Konstruktion zugunsten einer instabileren verändert?

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    5. Ja Timo, der Wissenschaftliche Beirat hat sich sehr geschickt aus der Schusslinie genommen. Tatsächlich gibt es keinen einzigen Hinweis mehr auf der Website des Projektes, dass er überhaupt noch existiert! Er geistert vielmehr einem Götterglaube gleich durch die PR-Maschinerie, um dem Treiben auf der Baustelle seine wissenschaftliche Weihe zu verleihen.

      Doch während die Professoren-Halb-Götter im vornehmen Tweed unserer schnöden Laien-Welt entrückt scheinen, wandeln ihre Kinder weiter unter uns - oder ganz prosaisch ausgedrückt - Wissenschaflicht ausgebildetes Personal, das Verantwortung übernehmen kann und muss (!) gibt es beim Campus Galli mittlerweile genug: zuallererst der promovierte Archäologe (darauf legen die Zeitungen ja immer wert) Herr Dr. Hannes Napierala; dann Herr Erik Reuter M.A., der von Anfang an mit dabei ist und schließlich seit kurzem auch noch Herr Martin Rogier M.A.

      Verantwortliche mit Namen gibt es also.

      Ein Leser

      Löschen
    6. Hoppla, einen Verantwortlichen hab ich noch vergessen: Herr Hans Lässig M.A., seines Zeichens ebenfalls studierter Archäologe und auf dem Campus Galli als Drechsler tätig.

      Ein Leser

      Löschen
    7. Den lässigen Drechsler mit den Dreadlocks darf man in der Tat keinesfalls vergessen, ist er doch erwiesenermaßen ein absoluter Spezialist für die authentische Darstellung des frühen Mittelalters:

      Drechsler vor mit Fantasy-Schild versehener Drechslerhütte
      Drechsler in Sandalen

      Löschen
    8. Was der Mist soll? Es wird ja wohl ganz offensichtlich davon ausgegangen, dass die Ortspolitiker, ein in wirtschaftlichen Belangen inkompetenter Haufen wie man ihn sich schlimmer kaum vorstellen kann, zwar das Geld des Bürgers nehmen und den "Laienmönchen" der Klosterstadt geben dürfen, aber niemandem eine lückenlose Rechenschaft schuldig sind, was genau damit angestellt wird. Von wegen "Transparenz" und "Wissenschaft". Lauter leere Worthülsen, mit denen die Hauptkomplizin dieses Treibens, die Lokalpresse, aufmunitioniert wird.
      Hannes Napierala redet sich gerne auf seine Stellungnahmen vor den Politikern raus, auch bei seinem Gastbeitrag in diesem Blog. Dass diese Veranstaltungen aber immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, sobald es interessant wird, verschweigt er. Das elitäre, heimlichtuerische Gehabe scheint ihm zu liegen. Da muss man nur einmal mit Mitgliedern des Freundeskreises sprechen, bei dem er weniger Freunde hat, als er vielleicht noch glaubt ....
      Die Schuld liegt aber letztendlich auch hier bei den Ortspolitikern. Napierala besitzt in keiner Weise die Qualifikationen für einen Geschäftsführerposten und hätte niemals von Zwick und seinem Abnickverein eingestellt werden dürfen. Für jemanden der Mitte Dreißig ist hat er erschreckend wenig Erfahrung in betriebswirtschaftlichen Fragen und ist deshalb als Geschäftsführer darauf angewiesen, sich von Externen beraten zu lassen. Ein Irrsinn sondergleichen, der mich als mittelständischen Unternehmer und Steuerzahler besonders zur Weißglut treibt!
      Und im Hintergrund macht sich der Verursacher der ganzen Misere, der großartige Initiator, einen Lenz. Zuerst einen finanziellen Schaden verursachen, weil der Wirtschaftsplan ein zusammengesponnener Schwachsinn war, dann die Verantwortung abstreifen, aber weiter ein fettes Gehalt kassieren. So macht das Leben als Pseudomönch Spaß!

      Mr. Frog aus Meßkirch

      Löschen
    9. Hallo Mr. Frog!

      Da kann (muss) ich Dir uneingeschränkt zustimmen! Die Inkompetenz der verantwortlichen Kommunalpolitikerdilletanten schreit zum Himmel. Meines Erachtens wird das so langsam ein Fall für die Staatsanwaltschaft - Veruntreuung von Steuergeldern. Dies insbesondere, da keinerlei objektive Kontrolle ausgeübt wird. Man kann nur hoffen, dass sich der Bund der Steuerzahler hier (einmal mehr) der Sache annimmt.
      Im Übrigen: Hat der Zwick - seines Zeichens Bürgermeister - nicht einen Amtseid abgelegt, der das Wohlergehen der Gemeinde einschließt? Von Rechts wegen hätte er diverse "Beschlüsse" des Gemeinderats schon immer beanstanden müssen. Aber vermutlich konnte und kann er das nicht, weil er ein Mitinitiator dieses "Affentheaters" ist. Dass der Napierala nicht mehr auf der "Platte" hat, als der Geurten, das ist zwischenzeitlich auch sonnenklar. Aber vermutlich hat man diesen promovierten Knochenabstauber ja gerade deshalb in diese Position gehoben?
      Ein Bürger

      Löschen
    10. Das Kommentarsystem spielt wieder einmal verrückt und wirft Beiträge vereinzelt in den Spamordner oder sie verschwinden trotz Freischaltung im Nirvana. So auch ein Kommentar, der hier hätte erscheinen sollen...
      Also nicht wundern oder verärgert sein, sondern bitte einfach nochmal probieren.

      Löschen
    11. zu Euren Posts die meine Person betreffen und damit meine ungebrochene Freude am Objekt, ich schaue und mag Menschen, Dinge sind für mich von kleinerer Relevanz. Und ich habe sie noch vor Augen, drei Hansele mit Holzspaten heben ein Fundament aus letztes Jahr Ende April. Dann mauern zwei Steinmetze (ab und zu von Freiwilligen unterstützt) ein frostsicheres Fundament. Seit September letzten Jahres zu dritt (mit Hilfe von Wandergesellen, die Tage manchmal auch ein Monat da sind) werden alle Balken, alle Verbindungen aus dem runden Stamm gehauen. Dieses Jahr wird ein Kran, die drei fertigen den gesamten Dachstuhl mit Axt, nun muss ein Gerüst errichtet werden, wie alles an dem Bau etwas überdimensioniert, begründet durch die Bauvorschriften. Dieses gilt es eben einzuhalten, sollten Besucher in das Gebäude dürfen. Und wenn alles gut geht, kommt noch das Dach darauf dieses Jahr. Davor habe ich einfach Respekt, nicht mehr und nicht weniger. Manch anderer sieht das völlig anders, es sei ihm belassen, denn so wie mein Blog seine Berechtigung wünscht, möge sie eben auch jedem anderen zu Teil werden. In diesem Sinne Grüsse vom Bodensee

      Löschen
    12. Verehrter Joachim. Dein primärer Blick auf die "Hansele" bei CG in Ehren. Nur noch einmal zur Erinnerung:
      "Wir bauen eine Klosterstadt" mit Kathedrale, Fassungsvermögen etwa 2.000 Menschen. Das Ganze über einen Zeitraum von ca. 40 Jahren und - ganz besonderer Augenmerk - ausschließlich mit den Mitteln der damaligen Zeit (9. Jahrhundert). Zum Vergleich: Dom zu Speyer - Bauzeit 31 Jahre (!). Und damals hatte man auch noch keine Maschinen.
      So, und jetzt schau Dir mal den Unterschied an. Und wenn jetzt der Einwand kommt, dass damals eben viel mehr Arbeiter zur Verfügung standen - nun, das konnte (musste) man doch schon zu der Zeit wissen, zu der man das Projekt CG so himmelhoch angepriesen hat. Sollte das nicht der Fall sein, bleiben eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder man ist auf einen absoluten Blödsinn hereingefallen und hat diesen sich auch noch zu eigen gemacht, oder man hat vorsätzlich eine Mähr unter die Leute gebracht, um den Einsatz (Verschwendung) von öffentlichen Mitteln zu "legalisieren". Ich überlasse es Dir, zu beurteilen, was verwerflicher ist.
      Ein Bürger

      Löschen
    13. @Ein Bürger: Es wird bereits relativiert, um der möglichen Enttäuschung der Besucher vorzubeugen, denen vollmundig eine Klosterstadt versprochen wird, während die Realität diesem Versprechen nicht einmal ansatzweise gerecht wird; Zitat:

      Nach dem Mittagessen war der "Campus Galli" das Ziel der Gruppe. Bernhard Frick, der dort die Führung übernahm, fasste den Sinn dieses wissenschaftlichen Experimentes exakt und prägnant zusammen: "Dies ist eine Baustelle und kein Museum". Hier soll, in bescheidenem Umfang (!), verwirklicht werden, was auf dem "Sankt Galler Klosterplan, der auf der Insel Reichenau entstanden ist, entworfen worden war.

      Klick mich

      Löschen
    14. @Hiltibold: Guten Morgen Hiltibold! Ja, es wird schon relativiert - was die "hehren" Ziele anbelangt. Obwohl ich der Überzeugung bin, dass "relativieren" hier schon lange nicht mehr genügt.
      Bei den Zuschüssen von öffentlichen Mitteln müsste dann konsequenterweise auch "relativiert" werden. Und zwar gründlich. Aber genau das Gegenteil kann man auf dieser Seite sehen!
      "Lucrifacturi te salutant!" (Zitat aus Asterix und Obelix). Diesen Spruch fide ich bei CG ausgesprochen zutreffend.
      Ein Bürger

      Löschen
  4. Der Campus Galli ist vor allem eine PR-Blase, wie dieser weitestgehend sinnfreie Wohlfühl-Bericht der Schwäbischen Zeitung sehr schön veranschaulicht (man beachte auch den Leserkommentar am Ende): Klick mich

    Der obige Artikel ist insofern entlarvend, weil hier veranschaulicht wird, mit welcher Sorte von Arbeitskräften man dieses Kloster bauen möchte. Nicht etwa mithilfe lauter Vollprofis, wie im Mittelalter. Nein, man bedient sich Halbwüchsiger, gelangweilter Manager und Langzeitarbeitsloser: Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielleicht täusche ich mich, aber einige Medienberichte vermitteln den Eindruck, als ob der CG in erster Linie ein Vehikel für die Selbstverwirklichung seiner Mitarbeiter und Helfer ist. Jeder darf mit anpacken, selbst dann, wenn er den wenigen Fachkräften die Zeit stiehlt, weil die ihn beaufsichtigen und anlernen müssen.
      Timo

      Löschen
  5. Bauzeit des Campus Galli: Nicht 40, nicht 50, sondern neuerdings 80 Jahre
    https://www.evangelisch.de/inhalte/124738/13-09-2015/bei-messkirch-entsteht-mit-campus-galli-eine-klosteranlage-nach-plaenen-aus-der-karolingerzeit
    Greetz
    DartVater

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es fällt auf, dass der Interviewer nicht frei von Zweifeln ist.

      Die angegebenen 80 Jahre Bauzeit entsprechen in der Tat eher der Realität, wobei ein vorzeitiges Ende wahrscheinlicher sein dürfte - sofern man, den Beteuerungen der Lokalpolitiker folgend, dieses Projekt nicht über 2018 hinaus mit Steuergeldern bezuschussen möchte.

      Löschen
    2. 80 Jahre? Wer hat das der "Evangelischen" geflüstert, etwa ihr Chef im Himmel?
      Ein Bürger

      Löschen
    3. Gibt es Informationen darüber, wie groß etwa eine neue Klostergemeinschaft in karolingischer Zeit war und wie schnell die ihre Anlagen bauten (oder bauen ließen)? Soweit ich weiß, brauchte es keine 80 Jahre, bis das Kloster auf dem Rupertsberg für Hildegard von Bingen und ihre Anhängerinnen fertig war, als diese vom Disibodenberg wegzogen. Und das war nur wenige Jahrhunderte nach der auf dem CG angeblich dargestellten Zeit. Hildegard und ihre Gemeinschaft (ca. 50 Personen) haben sicher nicht jahrelang in Zelten gelebt.

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    4. Gibt es Informationen darüber, wie groß etwa eine neue Klostergemeinschaft in karolingischer Zeit war...

      Dazu habe ich mal etwas geschrieben: Klick mich
      Woher ich die Zahlen habe, weiß ich allerdings nicht auswendig. Entweder aus Pierre Richés "Die Welt der Karolinger" oder aus den Begleitbänden zur großen Karls-Ausstellung in Paderborn aus dem Jahr 1999.

      Löschen
  6. Ich warte jetzt eigentlich nur noch darauf, dass der Campus Galli mit lauter medialer Begleitmusik zwei, drei Flüchtlinge als (kostenneutrale) Helfer einstellt. Das würde perfekt zum verlogenen Gutmenschenimage passen, das man sich bereits mit den Langzeitarbeitslosen aufgebaut hat, für die die Arbeitsagentur und ein Verein die Löhne berappen.
    Der orienterfahrene Napierala kann sich dann vielleicht auch gleich auf arabisch mit Muttis neuen Adoptivkindern verständigen. Nur um die Pflege der Düppler Weideschweine muss sich wahrscheinlich auch weiterhin jemand anderes kümmern.

    Mr. Frog aus Meßkirch

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aber geh, wohin denkst Du? Flüchtlinge sind eh die wenigsten. Und ich glaube auch nicht, dass auch nur einer von denen einen Handstreich umsonst tut. Die sind doch gewohnt, ohnehin alles zu bekommen - also warum sich beim CG auch noch blamieren, äh engagieren? Einzig der Napierala würde sich dann vermutlich heimischer fühlen.
      Ein Bürger

      Löschen
    2. Bert Geurten wollte doch ursprünglich auch einen Fernhändler-Bazar auf dem CG eintrichten, wenn ich mich richtig zurückerinnere. Aussehen tut die Anlage ja ohnehin wie einer, mit all den vielen Zeltbahnen. Und wenn er jetzt auch noch authentisches Personal anheuert, dann kann er seine alte Idee doch endlich in die Tat umsetzen, har, har.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    3. Zitat: "Und ich glaube auch nicht, dass auch nur einer von denen einen Handstreich umsonst tut. Die sind doch gewohnt, ohnehin alles zu bekommen"

      Solche Ressentiment-beladene Stammtischparolen unterminieren jegliche fachlich begründete Kritik am Projekt Campus Galli. Sie disqualifizieren nicht nur diejenigen, die sie äußern, sondern rücken auch alle anderen Diskutanten und den Blog als ganzes sofort ins Zwielicht!

      Ich verurteile diese Aussagen und fordere dazu auf, solche in Zukunft zu unterlassen!

      Ein Leser

      Löschen
    4. Lieber Leser, der Stammtisch-Vorwurf ist ein Totschlagargument, um sich inhaltlichen Diskussionen zu entziehen. Unsere Asylsuchenden werden größtenteils bis an ihr Lebensende dem deutschen Staat auf der Tasche liegen, da laut Bundesregierung nur lächerliche 10 Prozent auf längere Sicht in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden können. Langfristige Alimentierung erzeugt aber keinen Fleiß. Im Gegenteil, der Empfänger gewöhnt sich meist rasch an diesen Zustand und verliert an Biss. Erinnere dich an den Geschichtsunterricht, das verhielt sich nämlich schon im alten Rom mit den berüchtigten Getreidespenden für das erwerbslose Lumpenproletariat nicht anders.

      Die Kritik am CG war nie rein sachlich. Wahrscheinlich deshalb, weil man auf fortgesetzte dummdreiste Verarsche und Aussagen wie "die Kritiker sind gaga" nur schwer rein sachlich reagieren kann.
      Außerdem wird der Blogbetreiber wahrscheinlich selbst am besten wissen, wann er einen Ordnungsruf erteilt, ganz ohne Vorschläge der Kommentatoren hier.

      Mr.Frog aus Meßkirch

      Löschen
    5. Die Äußerungen von "Ein Bürger" bewegen sich im Rahmen des Akzeptablen.
      Andererseits gibt es durchaus passendere Seiten, wo man sich ausführlich über das Ausländer-Thema austauschen darf, wenn man denn mag.

      Löschen
    6. Der zentrale Kritikpunkt ist, dass beim Campus Galli Langzeitarbeitslose nur deshalb eine Anstellung finden, weil die Lohnkosten andere übernehmen. Es ist unappetitlich und verlogen, so etwas der Öffentlichkeit als soziales Engagement zu verkaufen. Würde der Campus Galli nämlich plötzlich die Löhne für diese Leute selbst bezahlen müssen, dann würden man sie sofort entlassen und eventuell stattdessen qualifiziertere Bauhandwerker anstellen, die zu deutlich mehr eingesetzt werden können, als Besen zu binden, Wolle zu spinnen, Schnüre zu drehen oder Schindeln zu spalten. Aber zur Zeit kann sich die Vereinsleitung echte Fachkräfte sowieso nicht leisten und dilettiert mit dem vor sich hin, was ihnen die Arbeitsagentur so schickt. Es ist eigentlich unfassbar, dass dieses Konzept vor vier Jahren einer Prüfung durch die Geldgeber standgehalten hat.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    7. Das manche andere Menschen für dumm verkaufen, und damit noch versuchen Stimmung zu machen gibt es an vielen Stellen zu beobachten. Maria ist dabei ein gutes, ja bahnbrechendes Beispiel (Ironie aus). Für die teilweise, ich betone teilweise, Übernahme von Lohnkosten durch die Bundesagentur gibt es eine Höchstgrenze und eine Höchstdauer. Grundsätzlich höchstens 50% und höchstens 12 Monate. Bei über 50-jährigen und Behinderten gelten andere Vorschriften. Außerdem musste sich der Arbeitergeber früher, ob das heute noch ist, müsste man googlen, verpflichten, denn Arbeitnehmer genauso lange weiter zu beschäftigen, wie die Dauer der Förderung. Eine Inanspruchnahme von gesetzlichen Fördermitteln als verlogen zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück. Die Menschen die Schindeln machen oder Körbe flechten als Handwerker 2. Klasse zu bezeichnen, zeugt von völligem Unverstand. Daher rate ich Maria mal Ihre Ansicht mit klar und offen darzulegen, am besten bei den angesprochenen Personen und nicht in der Anonymität eines Nicks.

      Löschen
    8. Joachim, meinst Du denn, daß die ehemaligen 1-Euro-Jobber vom CG dort Fertigkeiten erworben haben, die sie für eine Tätigkeit außerhalb des CG qualifizieren? 12 Monate CG und dann kommen die nächsten. Wenn's überhaupt 12 Monate sind, ich weiß nicht, wie lange die Leute außerhalb der Saison noch beschäftigt werden.

      Es läuft wieder auf das einerseits-andererseits des CG hinaus. Einerseits will man anspruchsvolles Handwerk zeigen, andererseits werden 1-Euro-Jobber ohne Qualifikationen eingesetzt. Auch diejenigen, die im Urlaub dort mithelfen, haben ja keine Qualifikation. Was lernen die Besucher daraus? Das, was die Leute dort machen, braucht keine besonderen Fertigkeiten, das kann jeder! Warum soll ich also Geld dafür bezahlen, Leute anzugucken , die etwas machen, was eh jeder kann?

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    9. Nur zu Informationen, der Schindelmacher ist von Anfang dabei, ebenso der Korbflechter, bei denen beiden weiß ich es sicher. Und die Frage, ob sie etwas lernen, was sie außerhalb qualifiziert, ist ohne Relevanz. Sie waren Langzeitarbeitslose, die wieder einen Job haben. Das ist meine Meinung.

      Löschen
    10. Neben der Arbeitsagentur finanziert auch der Pfullendorfer Verein Werkstättler einige Stellen, z.B. die der gürtellose Arbeitsanleiterin. Es geht hier also bestimmt nicht bloß um ein paar befristete Zuschüsse der Arbeitsagentur, die nach und nach auslaufen. Außerdem wurde bei weitem nicht jeder 1-Euro-Jobber, der Intention des Gesetzgebers entsprechend, in ein festes Arbeitsverhältnis beim CG überführt. Das kann sich der CG gar nicht leisten, weswegen er seine vom Jobcenter vermittelten Arbeitslosen wechselt, wie andere Leute ihre Unterwäsche. Nicht wenige Langzeitarbeitslose wollen außerdem gar nicht beim Campus Galli bleiben, weil sie die Arbeitsbedinungen schlecht finden. Wie motiviert sind solche Arbeitnehmer wohl? Mit den beim Campus Galli erworbenen "Qualifikationen" werden sie auf dem Arbeitsmarkt bestimmt nicht weit kommen. Rausgeschmissenes Geld also. Da hätte man die Betroffenen besser in einen Computer- oder Englischkurs gesteckt.

      Die Inanspruchnahme der finanziellen Hilfe ist dann verwerflich, wenn die wahre Motivation eine knallharte Kosten-Nutzen-Rechnung ist, anstelle der in der Presse vorgespielten Menschenfreundlichkeit.

      Grüßle,
      Maria

      Anmerkung von HILTIBOLD: Bitte darauf achten, unter welchen Kommentar gepostet wird. Beim nachträglichen Verschieben sind mir schon Beiträge verlorengegangen.

      Löschen
    11. @ Maria - Falsche Aussagen werden durch Wiederholung nicht richtig. Es ist schlicht und einfach unwahr, dass die 1-Euro Jobber ständig wechseln. Und nebenbei zielt die Intension des Gesetzgebers nicht ausschließlich auf eine Festanstellung der Jobber, da hätte jede Stadt in Deutschland in riesigen Personalbestand, vielmehr geht es auch um das Wertgefühl des Betroffenen. Und wie schon mal erwähnt, die Frage ob die erlernte Fähigkeit an einen anderen Ort hilfreich ist, hat keine Relevanz, da die Person ja einen Vollzeitjob hat. Wenn jeder einen Job hätte der einen Computer- oder Englischkurs macht, dann hätten wir gar keine Arbeitslosen.

      Löschen
    12. Nun, so falsch ist die Aussage von Maria nicht. Mehrere vom Arbeitsamt entsandte Arbeitslose und weitere Angestellte haben den Campus Galli bereits in den ersten beiden Jahren wieder verlassen. Zum Teil auch deshalb, weil sie mit den Arbeitsbedingungen unzufrieden waren. Der Geschäftsführer, der hier ohnehin mitliest, weiß das ganz genau.

      Worum ich bereits Maria gebeten habe, gilt auch für dich. Bitte unter genau den Kommentaren posten, auf die du antworten möchtest. Du hast hier zweimal einen neuen Thread erstellt, sodass ich deine Beiträge verschieben musste.

      Löschen
    13. Entschuldige, aber da muss ich jetzt schon lachen, Joachim, wenn du fleißig die Beschäftigung der schlecht qualifizierten Langzeitarbeitslosen als großen Verdienst von Campus Galli verteidigst.

      Vereinsintern ist man davon nämlich schon lange nicht mehr überzeugt, sagt mir jemand aus dem Gemeinderat und dem Freundeskreis hinter vorgehaltener Hand.

      Und ich höre auch, dass die Kohle schon wieder ziemlich knapp ist. Nicht die für die Schmiede, sondern die, mit der man den ganzen Betrieb am Laufen hält.

      Büchsenmeister

      Löschen
    14. Und ich höre auch, dass die Kohle schon wieder ziemlich knapp ist.

      Da bist du nicht der Einzige, der das gehört hat...

      Löschen
    15. Hey, hey, "die Kohle knapp" - kann doch gar nicht sein, bei den Besucherzahlen!? Das interessiert mich!
      Oder hat der Napierala wieder einmal die Fakten mit seinen Wünschen verwechselt?
      Ein Bürger

      Löschen
    16. Lieber Bürger, es gibt dazu nicht sehr viel zu erzählen.

      Campus Galli kommt Wochen vor Saisonende mit seinem Budget wieder einmal nur sehr knapp zurande,

      Das pfeifen bei uns die Spatzen von den Dächern, wie es so schön heißt.

      Büchsenmeister

      Löschen
    17. Dann lach mal Büchsenmeister, das soll ja gut tun, nur Deine Bewertung der Qualifikation ist etwas schwammig,aber passend

      Löschen
  7. Ich hätte angenommen, jemand mit einer gewissen Vorbildung ist in der Lage sich ein qualifizierteres Bild vom Karolingischen Klosterdorf machen, als in diesem Beitrag nachzulesen ist:

    http://mittelalter-treff.de/besuch-bei-campus-galli/


    "Campus Galli ist ein Projekt in Oberschwaben bei der Gemeinde Messkirch, wo fleißige Aktivisten ein komplettes Kloster des 9. Jahrhunderts nachbauen "

    "Aktivisten"? Herr Hannes Napierala, der "Aktivist" mit dem 4000-Euro-Gehalt?

    "Um es vorweg zu nehmen, wirklich riesig ist die Anlage noch nicht."
    Das will mir eine sehr euphemistische Formulierung sein.

    "Im wesentlichen hat man in den vergangenen Jahren einige Hütten aufgebaut in denen die einzelnen Handwerker ihrere Tätigkeit nachgehen. Diese Hütten sind aber bereits eine Besonderheit. Zwar sind sie in der Regel sehr klein (was dem frühen Mittelalter sicher entspricht) ..."
    Nö, das ist nicht typisch frühmittelalterlich. Kleine Hütten gab und gibt es immer schon.
    Die Hütten beim CG sind so klein, weil sie aus Personalmangel nicht imstande sind mehrere "größere" Gebäude gleichzeitig zu errichten.

    Aber sogar der positiv gestimmte Autor schreibt dann noch:
    "irgendwie war den ganzen Tag kein Schmied da, den wir hätten fragen können"
    Ist nicht wahr, die Handwerksstände sind nur teilweise besetzt??!! Das ist wirklich ganz neu ;-)

    "Von den Damen, die sich um die Färberei kümmerten erfuhren wir, das demnächst ein erster Webstuhl in Betrieb genommen werden soll"
    Dabei ist auf alten Bilder doch schon längst einer zu sehen gewesen. Wieso erzählt man den Besuchern so komische Geschichten?
    QX

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für den Hinweis. Der Autor dieses Erlebnisberichtes dürfte beim Verfassen ein wenig durch die rosarote Brille geblickt haben... Natürlich ist es seine Sache, wenn er das Projekt unterm Strich positiv bewertet, aber die Begründungen, die er dabei zum Teil anführt, zeigen deutlich, dass er sich mit der Materie nicht sehr intensiv auseinandergesetzt haben kann.

      Du hast übrigens völlig recht, auf mehreren Fotos ist ein Gewichtswebstuhl zu sehen.

      Löschen
    2. Nachdem das Gewebe auf dem Webstuhl dermaßen peinlich aussah, daß es hier unfreundliche Kommentare hagelte, kann es natürlich sein, daß der Webstuhl erst einmal entfernt wurde und erst dann wieder hingestellt wird, wenn ein besseres Webstück produziert werden kann. Oder aber das erste Probestück ist fertig und der Webrahmen wird für ein neues Projekt vorbereitet. Oder aber der Verfasser hat den Gewichtswebstuhl gar nicht als Webrahmen erkannt. Vielleicht schaut ja einer der ortsansässigen Kommentatoren im CG vorbei und kann das Mysterium aufklären. - Exilwikingerin -

      Löschen
    3. @Exilwikingerin - Der Webstuhl soll erst mit Fertigstellungen der Weberinnenhütte wieder aufgestellt werden. In der Hütte muss der gestampfte Lehmboden noch austrocknen. Möbel sollen auch noch reinkommen. Der Webstuhl soll dann vor der Hütte aufgebaut werden, daher auch der weite Dachüberstand. Gruß

      Löschen
  8. Irgendwo in der Presse steht (ich bilde mir ein, zu dem Artikel gibt es hier sogar einen Link), dass auch Kunststoffseile verwendet werden, weil aus Sicherheitsgründen keine andere Möglichkeit bestehen soll. Mich überrascht das sehr, weil Hanfseile werden heutzutage ja auch bei historischer Segelschiffen eingesetzt, z.B. bei Nachbauten der wikingerzeitlichen Skuldelev-Schiffen. Das Rigg so eines Schiffes kann, wie die das Seil eines Krans, sehr starken Belastungen ausgesetzt sein. Wer aber ein gut gedrehtes Hanfseil regelmäßig auf eventuelle Schadstellen überprüft und beachtet, für welche Lasten es zugelassen ist, läuft bestimmt nicht Gefahr, dass es plötzlich reißt. Ich finde die Argumentation pro Kunststoffseil daher fragwürdig.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Verwendung von Hanfseilen auf Segelschiffen - übrigens nicht nur im Falle von Rekonstruktionen - kann ich nur bestätigen.

      Die Verlautbarungen des Campus Galli bzw. des Geschäftsführers kannst du freilich vergessen, da für den hier vorgegebenen "Zwang" keine Belege geliefert werden (ähnlich wie im Falle der Aussage, die Mehrheit der Meßkircher Bürger stehe hinter dem Projekt). Die Herrschaften haben außerdem schon einmal den nachweislichen Unsinn behauptet, ALLE Angestellten müssten Sicherheitsschuhe tragen, obwohl das beispielsweise auf die Damen der Wollverarbeitung überhaut nicht zutrifft. Selbst der neue Töpfer läuft mit seinen Merowinger-Bundschuhen durch die Gegend.

      Löschen
    2. Ganz richtig! Selbst Joachim Dorn hat ja schon angemerkt, dass "falsche Aussagen durch Wiederholungen nicht richtig werden" (!) Da hat er recht und ich stelle hier die Frage in den Raum, wer mit falschen Aussagen begonnen hat und diese noch immer hochhalten?
      Ein Bürger

      Löschen
    3. Wenn Du die Wahl zwischen einem Plastikseil aus dem Baumarkt oder einem auf dem CG von 1-Euro-Jobbern, Freiwilligen und Besuchern handgedrehten Seil aus Pflanzenbast (wie es ja gern in den Verlautbarungen heißt) hättest, welches würdest Du dann nehmen?

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    4. @ Ein Bürger . Ich habe oben auch nichts Falsches wiederholt. Joachim hat selbst zugegeben, dass der Campus Galli nicht alle Langzeitarbeitslosen vom Jobcenter in ein festes Arbeitsverhältnis übernehmen kann. Da die Förderungen aber befristet sind, was Joachim ebenfalls bestätigt, ergibt sich zwingend, dass einige Leute nach einer bestimmten Zeit wieder auf der Straße landen und durch neues Menschenmaterial ersetzt werden. Mehr gibt es meinereits dazu nicht zu sagen.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    5. @ Maria
      Ich habe auch nicht Dich gemeint mit den falschen Wiederholungen. Wie zwischenzeitlich allgemein bekannt, haben die Nichtmacher von CG mit den falschen Behauptungen begonnen (bauen, nur mit den damaligen Mitteln, Authentizität usw.). Diese Behauptungen werden teilweise heute noch hochgehalten.
      Ein Bürger

      Löschen
    6. Alles klar, Polyesterseile aus "Sicherheitsgründen". Obwohl selbst auf modernen Baustellen z.T. noch Seile aus Naturfasern verwendet werden. *Kopfschüttel*
      Euer Timo

      Löschen
  9. Echte Living-History-Darsteller verirren sich (wohl auf Vermittlung des neuen Töpfers) kurzzeitig zum Campus Galli: Klick mich

    Interessant am Rande: Der Südkurier - einst als "offizieller Medienpartner des Campus Galli" bezeichnet - beruft sich bei diesem als "Anzeige" gekennzeichneten Text zum wiederholten Male ausdrücklich auf eine Aussendung der Stadt Meßkirch.
    Da stellen sich mehrere Fragen: Warum wird der Medienpartner Südkurier nicht direkt vom Campus Galli informiert? Warum fungieren Mitarbeiter der Stadt als "Pressesprecher" des privaten Vereins Campus Galli? Wer bezahlt deren Arbeitsleistung? Handelt es sich hierbei eventuell um eine versteckte Subventionierung durch die Stadt?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Ankündigung hat kein totaler Blödmann verfasst, denn da wird durch Vermeidung des Begriffes "Karolinger" und ersatzweiser Verwendung von "Frühmittelalter" der Punkt umschifft, dass es sich um eine LH-Gruppe handelt, die in der Antike und Merowingerzeit angesiedelt ist und deshalb nicht gerade perfekt zum CG passt.
      www.ask-alamannen.de

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    2. --- verschoben ---

      Das ist doch gar nicht mal so schlecht, denn die ASK-Alamannen sind eine renommierte LH-Gruppe, auch wenn sie normalerweise eine Zeit ein paar Jahrhunderte vor der vom CG angepeilten Zeit darstellen. Jedenfalls streckt der CG jetzt die Hand zur LH-Szene aus, anstelle sie - wie weiland Herr G. - mit abfälligen Bemerkungen zu vergrätzen.
      Manchmal muß man auch für Kleinigkeiten dankbar sein. Die Alamannen haben jetzt die Möglichkeit, ein weiträumiges Gelände zu bespielen und dort ihre Aktivitäten zu zeigen.

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    3. Schlecht ist es nicht, nur sollte darauf hingewiesen werden, dass es auch nicht "A" ist. Ziel ist es ja, ein karolingisches Kloster aus dem 9. Jh. nachzubauen und zu bevölkern, kein merowingisches aus dem späten 5. Jh. Es würde mich daher schon sehr interessieren, ob sie die Besucher auf diese Diskrepanz hinweisen. Weil z.B. die Kleidung der Frauen, Stichwort "Fibeltracht", unterscheidet sich gravierend. Hoffentlich wird das nicht wieder nach dem Motto "wird schon keiner merken" ablaufen.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
  10. Laut dem Campus-Galli-Blog sollte die Dachkonstruktion in diesem Monat richtfestfertig sein (Oktober 2015).
    Und in nächsten Jahr soll mit dem Bau der Scheune begonnen werden (wir erinnern uns, das ist die Scheune, die eigentlich letztes Jahr schon fertig sein sollte).
    Zu weiteren Gebäuden, also etwa zu solchen, die auf dem Plan tatsächlich eingezeichnet sind, steht nichts da. Wäre interessant zu wissen, ob da schon Anträge eingereicht worden sind.

    Fotografisch hat der Bodenseenotizen-Blog den Campus-Galli-Blog wieder einmal locker geschlagen, das Gerüstfoto ist wirklich klasse.

    - Exilwikingerin -

    AntwortenLöschen
  11. "Viele hübsche Bilder von den Thementagen Jagd und Wild"
    http://www.suedkurier.de/region/Messkirch~bilder/Campus-Galli-Themenwochenende-Jagd-und-Wild;cme1342376,10156638

    Meiner Nichte haben sie übrigens erzählt, Wild wäre ein besonders wichtiger Nahrungsbestandteil für die Menschen im FMA gewesen.
    Das ist ja ganz etwas Neues, ich dachte bisher immer, Rind und Schwein wären die Hauptfleischlieferanten gewesen.

    Grüßle,
    Maria

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist ja ganz etwas Neues. Ich dachte bisher immer, Rind und Schwein wären die Hauptfleischlieferanten gewesen.

      So ist es auch. Knochen von Wildtieren sind im archäologischen Fundmaterial nur in vergleichsweise geringer Menge enthalten.
      Der auf Haustierknochen spezialisierte Geschäftsführer sollte das übrigens auch wissen.

      Löschen
    2. Die Jagd war zumindest in späterer Zeit den Lehnsherren vorbehalten, der normale freie Bauer durfte nicht einfach in den Wald gehen und Tiere schießen, und der Leibeigene erst recht nicht. Auch die notwendige Ausrüstung wäre teuer gewesen (Bogen, Pfeile, Speer).
      Die auf den Fotos zu sehenden Falkner etc. tragen allerdings keine frühmittelalterliche Kleidung, sondern sind einige Jahrhunderte später anzusiedeln.

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    3. --- verschoben ---

      Mal wieder allerliebste Bildchen. Wieso trägt die Frau, die (stümperhaft) zwirnt, das Tuch um den Hals statt um den Kopf? Welch moderne Keramik auf dem Eßtisch, haufenweise Brillen, moderne Schuhe, fast nie Kopfbedeckungen bei den Frauen und natürlich moderne Frisuren (Kurzhaar!), ein seltsamer Kessel ... da ist es auch egal, daß die Falkner und Jäger Faschingsklamotten anhaben.
      Warum die wohl Pelztiere und kein Reh abgezogen haben?
      Wie immer, fassungslos (dabei sollte mich doch bald nix mehr überraschen vom C.G.)
      - Fränkin -

      Löschen
    4. --- verschoben ---

      Na ja, soo schlimm ist der eine Falkner auch nicht - wenn man denn die Zeit um 1400 darstellen wollte. Gezaddelte Säume an Gugeln und Tuniken findet man dort häufiger, auch die Hüte sieht man in vielen Illustrationen aus dem 14. und 15. Jahrhundert (http://www.larsdatter.com/bycokets.htm). Das Lederhemd von dem anderen sieht aber eher nach einem nordamerikanischen Trapper im 19. Jahrhundert aus. Karolingisch ist das beides nicht, aber man kann von den Leuten auch nicht verlangen, daß sie für jedes Jahrhundert passende Gewandung haben, es sind eben Externe, die kommen entweder in ihren eigenen Klamotten oder gar nicht. Ebenso ist das deren Sache, was sie abbalgen, wenn der CG kein Tier zur Verfügung stellt und die Leute ihr eigenes totes Tier mitbringen.
      Die Kurzhaarfrisuren und die Schuhe sind wirklich nicht mehr zu entschuldigen. Bei der Keramik könnte der CG ja auch langsam mal die eigene zur Verfügung stellen, der Töpfer dürfte in der Zwischenzeit so einiges produziert haben.
      Ich persönlich ignoriere Brillen, Hörgeräte, Krücken etc., die sind für mich einfach nicht da, aber das empfindet jeder anders.

      - Exilwikingerin -

      Löschen
  12. Nachdem es in diesem Blog bereits am Sonntag bekanntgegeben wurde, zieht auch der Campus Galli nach: Bert M. Geurten ist weg vom Fenster Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vorweg: Es ist vorbehaltslos zu begrüßen, dass der Geurten nichts mehr zu melden hat. Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, dass dieses "Ausscheiden" so ganz ohne weitere Kosten vonstatten gehen soll. Interessant ist, dass man die Satzungsmodalitäten geändert hat, hier musste natürlich zwingend ein "Moderator" angeheuert werden (Kostenfaktor?).
      Jedenfalls - so scheint es - soll den Meßkirchern wohl eine weitere, überplanmäßige Bezuschussung mittels öffentlicher Mittel schmackhaft gemacht werden, eben mit der Begründung, dass das Projekt jetzt (endlich) eine reine "Meßkircher Angelegenheit" sei.
      Kritische Stimmen aus dem Gemeinderat sind schon lange nicht mehr zu hören. Ob dies damit zusammenhängt, dass gewisse Kritiker mit nach Japan fahren durften?
      Nun ja, wir werden sehen, ob all diese "Maßnahmen" einen nachhaltigen Erfolg zeitigen.
      Was allerdings auch immer offensichtlicher wird ist, dass der Betrieb des CG sich immer mehr einer gewöhnlichen, kommerziellen Veranstaltung annähert. Das wurde letztes Wochenende wieder mehr als deutlich. Ob das noch den Vorgaben für einen Verein entspricht?
      Ein Bürger

      Löschen
  13. wo andere Freizeitparks erfahrene Manager, überzeugte Investoren und ausgebildeten Mitarbeitern einsetzen, will Meßkirch mit einer Laientruppe ein mit Millionen gefördertes Projekt zum Erfolg führen.
    Reißleine ziehen und die Millionen die bereits geflossen sind abschreiben, das wäre die einzig richtige Entscheidung.
    - der letzte krieger -

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Tja, die Meßkircher sind eben viel schlauer als alle anderen - ist ja auch der "Badische Geniewinkel"...wird jedenfalls behauptet!
      Ein Bürger

      Löschen
  14. Der Campus Galli als Job-Motor :Klick mich

    1. geht aus dieser Anzeige(!) des Südkuriers nicht hervor, wie hoch der Prozentsatz jener ist, die nach ihrem ca einjährigen Engagement beim Campus Galli eine Anstellung in der Industrie fanden

    2. wurde kein Beweis dafür erbracht, dass die Anstellung in der Industrie tatsächlich aufgrund der vorherigen Beschäftigung beim Campus Galli erfolgte.

    3. ist es bemerkenswert, wie leicht sich der Meßkircher Gemeinderat mit nichtssagenden Allgemeinplätzen des Geschäftsführers (vulgo Schmähtandlers) Hannes Napierala abspeisen lässt.

    AntwortenLöschen
  15. --- verschoben ---

    https://www.youtube.com/watch?v=VkBnXjGovtM
    Wieder ein nicht besetzter Handwerksstand.
    Die Dachplane an der Schmiede sieht übel aus und ist bestimmt nicht historisch.
    Das gilt noch mehr für den Speicher.
    Beim Kirchenbau durfte nicht einmal aus 10 Metern Entfernung zugesehen werden, da angeblich zu gefährlich.
    Das händische Abdichten des Teiches darf verfolgt werden. Ob man aber auch erzählt, dass der Teich mit Maschinen ausgebaggert wurde?
    Irgendwo steht eine mitten ins Gemüse gepflanzte, halbfertige Mauer, die bereits wieder zuwuchert.
    Das Resümee der Besucherin: Viel gibt es noch nicht zu sehen.
    Euer Timo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke. Ich kannte das Video zwar schon, habe aber völlig darauf vergessen, es hier zu verlinken.

      Löschen
    2. --- verschoben ---

      Und da sieht man wieder den modernen Hörneramboss in all seiner Schönheit, und der mittelalterliche Blockamboß ist weg ... grrrr .....
      Sie zeigt sie Schmiede, einen Holzhandwerker, das Töpferrad, Kirche samt Bauplatz und Kran, den Teich, einen kleinen Speicher und den Garten. Wenige Handwerker - waren sonst keine da? Wo waren die Textilfrauen?
      Jedenfalls ist es ein liebevoll gemachtes Video, und der netten Besucherin hätte man gewünscht, daß es mehr zu sehen gäbe.

      - Exilwikingerin -

      Löschen
  16. Findet das fehlende Accessoire durch Vergleich:

    Kirchenbau Herbst 2014: Klick mich

    Kirchenbau Herbst 2015 (Iwo Jima lässt grüßen): Klick mich

    Allem Anschein nach haben sich die Arbeitsschutzgesetze in den letzten 12 Monaten geändert...
    ... oder vielleicht doch nicht, denn hier ist weder alles beim Alten: Klick mich

    ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ziemlich eigenartig, wenn von diesen Leuten immer wieder das Wort "Arbeitsschutz" als Begründung (Vorwand) für unhistorische Elemente genannt wird, man sich dann aber nicht daran hält und zB Schutzhelme je nach Lust und Laune aufsetzt. Auch auf dem Video oben tragen die Arbeiter beim Kirchenbau keine Helme.

      Beim französischen Burgbau-Projekt Guedelon hat man übrigens Helme verwendet, die von Strohhüten verdeckt werden. Warum geht das nicht auch in Meßkirch?

      Gero

      Löschen
  17. Die Profis vom Campus Galli bleiben sich treu, Nachdem der Glockenguss aufgrund unzulänglicher räumlicher Gegebenheiten bzw. witterungsbedingt bereits mehrmals verschoben werden musste, fand er nun endlich statt - und misslang: Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Scheint so, als wären beim Guss mal wieder die allerersten Fachleute am Werkeln gewesen. Fakt ist wohl, dass der Guss keine funktionierende Glocke ergab. Trotzdem von einem "gelungenen Guss" zu sprechen, bzw. zu schreiben ist ein Paradoxum. Dieser Terminus müsste dem Knochenpinsler (und jetzt wohl auch noch Glockengiesserspezialist) N. doch eigentlich geläufig sein. Alles war perfekt, man habe sich umarmt und den erfolgreichen Guss mit einem Bier gefeiert ...?! Ja was denn, offensichtlich ein Abflussloch nicht geschlossen - das war dann wohl kein Pech, sondern schlicht Schlamperei! Wenn schon keine Zuschauer anwesend waren, wäre es intelligenter gewesen, das M... zu halten. Aber ganz richtig - die "Profis" vom CG bleiben sich treu. Immer schön Misserfolge feiern, dann wird man dort noch oft einen Grund zum Feiern haben. Hauptsache die Zuschüsse fließen regelmäßig - und verschwinden auch in irgendwelchen Löchern....
      Ein Bürger

      Löschen
    2. ... mit einem Bier gefeiert

      Immerhin, zumindest beim Feiern mit Alkoholika hat man sich scheinbar eine gewisse Expertise erarbeitet. Auch beim Richtfest wurde unlängst ein ganzes Fass geleert, wie man auf der Homepage des Campus Galli sieht. Das alles passt in gewisser Weise gut zu den bekannten Alkoholismus- und Grapsch-Vorwürfen...
      Mir will scheinen, dass bei den am Campus Galli herrschenden Zuständen dringend eine Klosterreform nötig ist ;)

      Löschen
    3. Vielleicht ließen sich die trinkfesten Glockengießer von einem Wort des Philosophie-Professors Dr. Feldweger (aus einer Heidegger-Parodie) inspirieren: "Aus dem Geschenk dieses Gusses west die Faßnacht". Leser

      Löschen
    4. Ein Video vom missglückten Glockenguss in der ARD-Mediathek: Zum Video

      Löschen
  18. Der Südkurier hat zwar nichts zum Glockenguß, aber dafür eine Beschreibung des Richtfestes der Holzkirche:
    http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Campus-Galli-Richtspruch-fuer-die-erste-Holzkirche;art372566,8240431
    "Nach der Winterpause habe man dann festgestellt, dass durch die kalte Jahreszeit so manche Lücke im Fundament klaffte."

    - Exilwikingerin -

    AntwortenLöschen
  19. Hallo,
    Menschen des Campus Galli haben öffentlich und auch bei meinem eigenen Besuch gesagt, die kleine hölzerne Kirche braucht deshalb ein Mörtelfundament, weil sie sonst statisch nicht sicher genug wäre und von den Besuchern nicht betreten werden darf.
    Bald wollen sie eine relativ große Scheune OHNE Mörtelfundament bauen, in der man Veranstaltungen und Workshops abhalten möchte.
    Warum ist die Statik bzw. die Sicherheit der Besucher trotz fehlender Mörtelfundamente in dem Fall kein Problem?
    User_814

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Durchaus zutreffend, die Scheune widerspricht in gewisser Weise den eigenen Aussagen in der Vergangenheit - sofern man nicht auch bei ihr wieder mogelt.

      Die vom Campus Galli vorgeschobene Begründung mit der angeblich problematischen Statik der kleinen Übergangskirche wurde nie belegt und ist nach meinem Dafürhalten ausgemachter Blödsinn, da andere Freilichtmuseen durchaus in der Lage sind, sich bei ihren Rekonstruktionen an die übliche historisch überlieferte Pfostenbauweise zu halten.

      Löschen
    2. wer bautechnich eine minimale Ahnung, weiß dass es um frostsichere Gründung geht. Einfach sich mal informieren, hilft ab und zu.
      Ein Würger

      Löschen
    3. Die Kirche musste also dergestalt "frostsicher" gemacht werden, die ebenfalls für den Publikumsverkehr vorgesehene Scheune jedoch nicht? Hochinteressant.
      Auch Frostschäden betreffen übrigens die angesprochene Statik.

      Ich empfehle einen Besuch des wunderschönen Bajuwarenhofs Kirchheim, wo sämtliche Gebäude in der fürs Frühmittelalter üblichen Pfostenbauweise errichtet wurden. Sie stehen bereits seit einigen Jahren und dürfen nach wie vor von Besuchern betreten werden. Von wegen "Frostschäden" usw.

      Löschen
  20. Ein Leser hat mich heute auf folgendes PR-Video des Campus Galli hingewiesen, für das Reinhard Kungel verantwortlich zeichnet: Klick mich

    Zwar zeigt man hier die kürzlich gegossene Glocke, erwähnt allerdings nicht, dass der Guss misslang. Auch ansonsten strotzt das Video nur so vor den üblichen Halb- und Unwahrheiten (gearbeitet würde nur mit Methoden des Mittelalters usw.).

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das mit dem misslungenen Glockenguss ist symtomatisch für CG. Dieser Kungel dreht nunmehr seit etwa 4 Jahren Unmengen von Filmen über die "Arbeit" dort. Nach seinen eigenen Aussagen soll ein Zusammenschnitt zu Saisonbeginn des CG 2016 gesendet werden. Und er will einen Film darbieten, der den Zuschauer von Anfang bis Ende in "Spannung" hält. Da bin ich schon sehr gespannt, wie er das anstellen wird. Denn: Was hat sich in den letzten 3 Jahren auf dieser "Mittelalterbaustelle" schon getan? Welche nennenswerten Fortschritte sind dort denn zu verzeichnen, bzw. zu sehen? Vermutlich wird man ein positives Ende der Saison 2015 suggerieren, das in diesem versauten Glockenguss "bewiesen" werden soll? Warum macht sich jemand eine derartige Mühe, jahrelang einen Film über dieses drittklasiges Karolingerspektakel zu fertigen? Ich möchte hier nichts unterstellen, aber die Frage drängt sich mir auf: Wer kassiert wieviel Geld für diesen Film - und wer gibt dieses Geld?
      Ein Bürger

      Löschen
    2. und wer gibt dieses Geld?

      Dem SWR dürfte er seinen als Dokumentation getarnten PR-Film kaum gratis zur Ausstrahlung überlassen. Es blecht also letztendlich der Bürger für Herrn Kungels Märchenstunde, die alles Negative weitestgehend ausblenden wird.

      Löschen
  21. Und pünktlich zum Saisonschluß das Interview mit Hannes Napierala in der Schwäbischen:
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-48-058-Gaeste-besuchen-die-Klosterstadt-_arid,10334190_toid,494.html
    Der Interviewer spricht aber auch den mißlungenen Glockenguß und den eingestürzten Traktorschuppen an.
    Ab 2018 soll sich der CG selbst tragen, mit 100,000 Besuchern im Jahr. Wer's glaubt, wird selig ....
    Die Kommentare sind auch lesenswert - da liest wohl jemand hier mit!

    - Exilwikingerin -

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Napierala baut schon vor und beginnt zu relativieren, indem er vage auf den Pro-Kopf-Umsatz hinweist. Soll heißen, wenn dieser nicht den internen Prognosen entspricht, dann ist der Campus Galli auch mit den von ihm angekündigten 100000 Besuchern noch nicht raus aus den roten Zahlen. Ergo: Hier wäre nicht konservativ geplant worden, wie immer behauptet wurde.

      Man beachte auch: Für das nächste Jahr wird ein Anstieg der Besucherzahlen prognostiziert, der prozentuell gegebenenfalls geringer ausfiele als der diesjährige.

      -- 2013 gegenüber 2014 ... 12225 gegenüber 36500 ...198% Anstieg (selbst bereinigt um die beiden Fehlmonate der ersten Saison wäre hier ein deutlich höherer Anstieg zu verzeichnen als in den folgenden Jahren)

      -- 2014 gegenüber 2015 ... 36500 gegenüber 48000 ...31% Anstieg

      -- 2015 gegenüber 2016 ... 48 000 gegenüber 55000-60000 ...15-25 % Anstieg (prognostiziert)

      Bei einem Negativtrend wie diesem wird man bis 2018 nicht auf 100 000 Besucher kommen. Die veröffentlichen Zahlen und Jubelmeldungen verdecken diese Problematik.

      Löschen
    2. Hiltibold, Du hast ganz richtig gerechnet. Die absoluten Besucherzahlen sind ohnehin nicht besonders geeignet, zuverlässige Prognosen über einen künftigen Zuschussbedarf zu liefern. Fakt ist - und bleibt: Das Projekt CG ist noch lange nicht in trockenen Tüchern. Ganz abgesehen von den wahrhaft stümperhaften "Fortschritten", die immer wieder herunter gebetet werden. Eine billige Propaganda, sonst nichts. Aber mit einer solchen lassen sich die Massen ja nur allzu gerne einlullen, wie andere Beispiele zur Zeit leider zeigen. Putzig finde ich auch das immer wieder kehrende Gesabber über die Bemühungen, weitere sog. Großsponsoren zu gewinnen. Ja wo und wer sind denn diejenigen, die bereits Sponsoren sind? Die Meßkircher Bürger wären bestimmt erstaunt, würden sie über die Spendengeber informiert. Eines ist klar und auch nicht durch noch so viel Propaganda wegzuleugnende Tatsache. Wären die Mönche anno dazumal vorgegangen wie man es dem Otto Normalverbraucher im CG vorlügt, hätten sie wohl kaum auch nur das erste Jahr überleben können.
      Ein Bürger

      Löschen
    3. Die jährliche Ankündigung einen Großsponsor finden zu wollen ist wirklich schon ein Running Gag.

      Löschen
    4. Die aktuellen Sponsoren findet man auf https://www.campus-galli.de/sponsoren/.
      Die Liste ist, sagen wir mal, übersichtlich.

      - Exilwikingerin -

      Löschen
  22. Unabhängig von den jährlichen Förderungen sollen in den nächsten vier Jahren weitere 600000 Euro Steuergeld in den Campus Galli gebuttert werden. Indirekt, versteht sich, damit es nicht allzu sehr auffällt: Titel des merkwürdigen Vorhabens: „Campus Galli Ladies“ Link 1 Link 2

    AntwortenLöschen
  23. Video "Erfolgskonzept Campus Galli":
    http://www.schwaebische.de/mediathek_titel,-Erfolgskonzept-Campus-Galli-_toid,494_vidid,110233.html
    Man beachte den Kontrast zwischen dem positiven Inhalt der Tonspur und den trostlosen Bildern, auf denen keinerlei Bautätigkeit gezeigt wird und die einzigen "Gebäude" die Kassencontainer am Eingang sind ....

    - Exilwikingerin -

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jaja, unsere wackeren Qualitätsjournalisten und ihre Berichterstattung über den Campus Galli - siehe etwa auch hier:

      Stand: 2.11.2015, 9.30 Uhr
      http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/tuebingen/messkirch-kreis-sigmaringen-rekordbesuch-im-campus-galli/-/id=1602/did=16408888/nid=1602/1cbn3d3/index.html

      Lediglich drei Stunden später schiebt man eine Meldung gleichen Inhalts nach, die allerdings aufgrund leicht abgeänderter Formulierungen plötzlich nicht mehr so absurd positiv konnotiert ist:

      Stand: 2.11.2015, 12.30 Uhr
      http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/bodensee/messkirch-kreis-sigmaringen-48/-/id=1542/did=16410212/nid=1542/1naxx9c/

      Hier wird doch nicht etwa intern jemand verlangt haben, dass nachgebessert werden muss?

      Löschen
  24. Seitens der Verantwortlichen des Campus Galli wird gerne suggeriert, man würde die geplante Klosteranlage in der richtigen Reihenfolge bauen - eben genau so, wie die Mönche des Mittelalters. Nur, in welchem Kloster wurde wohl die Mauer des Friedhofs bzw. Obstgartens vor dem Wohntrakt der Mönche errichtet? Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. wieso wird die linie auf dem klosterplan von st. gallen als mauer und nicht als zaun interpretiert? auf dem plan ist dazu keine information zu finden, soweit ich das sehe, oder? chris

      Löschen
    2. Die Linie wurde von einigen Wissenschaftlern tatsächlich als Zaun gedeutet - z.B von Konrad Hecht.
      Da der Campus Galli allerdings nur wenige der Baumaßnahmen ordentlich dokumentiert ist es hier unmöglich zu sagen, auf was oder wen man sich bei der Interpretation der Linie als Mauer beruft. Eventuell hat ja der heilige Gallus den Verantwortlichen im Traum eine Eingebung gesandt :)

      Löschen
    3. Jeder hier wird wissen, dass im FMA sogar Wohngebäude hauptsächlich aus Holz gebaut wurden. Deswegen wirkt es extrem abwegig, wenn jetzt beim Campus Galli ausgerechnet der Obstgarten mit einer für damalige Zeiten vergleichsweise teuren und aufwendigen Mauer umgeben wird, noch dazu bevor irgend ein anderes der größeren Gebäude steht!.
      Was sagt der Wissenschaftsrat dazu? Gibt es den jetzt überhaupt?
      Oder sollten mit der Mauer vielleicht in erster Linie ein paar kurzfristig verfügbare Maurer auf der Walz beschäftigt werden, denen man nichts Anspruchsvolles zumuten konnte?
      Euer verwunderter Timo

      Löschen
    4. Es wird wohl so ähnlich sein, wie du vermutest. Den Obstgarten zu ummauern, bevor irgend ein vernünftiges Gebäude steht, ist unlogisch und realitätsfern. Von wegen "bauen wie im Mittelalter".

      Einer Blogleserin wurde seitens des Campus Galli vor einigen Wochen erzählt, man würde an der Liste des Beirates arbeiten. Schwer zu sagen, warum es dermaßen lange dauert ein paar Namen zu veröffentlichen. Vielleicht hat man es sich aber auch wieder anders überlegt ...

      Löschen
    5. Der Wissenschaftliche Beirat ist jetzt auf der Website des CG dokumentiert.
      http://www.campus-galli.de/wissenschaftlicher-beirat/

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    6. Na das ging ja außerordentlich schnell. Nur zwei Monate hat man seit der Ankündigung, der zufolge man mit Hochdruck an der Liste arbeiten würde, benötigt.

      Löschen
  25. Die Schwäbische Zeitung vermeldet Unfrieden im Meßkircher Gemeinderat - der Grund dafür: In das Projekt Campus Galli sollen, neben der derzeit jährlichen Förderung von 300 000 Euro, weitere 300 000 Euro (verteilt auf vier Jahre) an Steuergeld gebuttert werden. Außerdem wird für 12 000 Euro pro Jahr eine Tourismusexpertin angestellt, die den offensichtlich nicht gerade prosperierenden "Campus-Galli-Herbergen" zur Seite stehen soll: Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. --- verschoben ---

      Noch diesen Sommer wurden die Campus-Herbergen als Erfolg dargestellt, und wenige Monate später stellt sich dann heraus, dass man bei diesem Zusammenschluss von Hotels und Pensionen in Wirklichkeit nicht und nicht in die Gänge kommt? Das riecht nach bewusster Täuschung der Öffentlichkeit.

      Und wollte man nicht auch die direkten Zuschüsse für den Campus Galli Jahr für Jahr senken, bis man 2018 komplett ohne Geld des Steuerzahlers auskommt? 2014 waren es € 350.000, 2015 € 300.000. Wie viel weniger wird es 2016 denn sein? Oder wird man sich nicht an diese Vorgaben halten können, wie schon seit Wochen gemunkelt wird?

      Luis_Trinker

      Löschen
    2. Die Projekte Campus-Herbergen und "Campus Galli Ladies" sind doch nichts weiter als verzweifelte Versuche, die Aufmerksamkeit auf CG zu lenken - sprich dafür zu werben! Arne Zwick scheint nervös in Bezug auf die Zukunft von Campus Galli. Kritiker im Gemeinderat geht er scharf an:
      Aus der heutigen Ausgabe des Südkuriers :

      Am Ende einer hitzigen Debatte im Gemeinderat sagte Bürgermeister Arne Zwick an die Adresse von Freie Wähler-Gemeinderat Thomas Nuding gewandt: „Das sehen wahrscheinlich nur Sie so auf der Welt.“ Nuding hatte sich zuvor dagegen ausgesprochen, einem aus Mitteln des Landesprogramms „Innovative Maßnahmen für Frauen“ bezuschussten Projekts zuzustimmen, mit dem der Tourismus in der Region sowie der Verbund der Campus Galli-Herbergen weiter vorangebracht werden soll.

      Thomas Nuding ist aber bestimmt nicht der einzige der das so sieht- höchstens der einzige ( neben Frau Hutla ) im Gemeinderat, der einen realistischen Blick auf die Geldverbrennungsmaschine Campus Galli hat und weiteren Schaden von unserer Stadt abwenden möchte.

      LG
      Cassandra

      Löschen
    3. Die Stadt Meßkirch - hier allen voran der Bürgermeister - tut ja gerade so, als ob Geld im Überfluss vorhanden wäre. Dabei konnte man in der Hofberichterstattung unlängst lesen, dass Meßkirch fast nichts mehr auf der hohen Kante habe. Neue und noch mehr Schulden müssten aufgenommen werden. Jetzt geht man auch noch bei den Nachbargemeinden hausieren, um den Gemeinderat ruhig zu halten. Die Meßkircher dünken sich als der "Badische Geniewinkel". Dabei kann jeder sehen, welches "geniale" Spiel hier gespielt wird! Ja - und Befangenheit war und ist in dieser Gemeinde offensichtlich auch kein Thema. Jedenfalls: Der Irrsinn, die Verschwendung geht in eine weitere, neue Runde. Unter dem Deckmäntelchen "Tourismusförderung" lässt sich noch so einiges packen. Da hat man die letzten Jahre Erfahrungen genug sammeln können. Aber wo sind denn die versprochenen Erfolge? Sind die sog. "Genies" blind? Offensichtlich gibt es sie nicht mehr.
      Ein Bürger

      Löschen
    4. --- verschoben ---

      Auf der Webseite der Campus-Galli-Herbergen http://www.campusgallitours.de/ sind ja tolle Bilder im Header: Catweazle mit halbverrottetem Wanderstock und spätmittelalterliches Eßgeschirr ... paßt ja.
      - Fränkin -

      Löschen
    5. Auch der Südkurier berichtet von der Kritik an den versteckten Förderungen für den Campus Galli (sogar eine Parteifreundin des Bürgermeisters äußert sich kritisch): Klick mich

      Löschen
    6. @ Fränkin So ein Internetauftritt kommt dabei heraus, wenn man einem Webdesigner anschafft "mach einfach irgendwie Mittelalter" und dann niemand mit Sachverstand das Ergebnis kontrolliert.Aber es bestätigt den Gesamteindruck, den man vom CG bereits hat.

      @ Cassandra Mein Schwiegervater durfte sich von einem Ortspolitiker und ein paar CG-Fans noch ganz andere Dinge anhören, nachdem er gefragt hatte, ob bei Nichtereichen der prognostizierten Besucherzahlen 2018 der Campus Galli trotzdem weiter gefördert wird. "Miesmacher" war noch einer der höflicheren Begriffe, den ihm der "Mob" an den Kopf geworfen hat.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    7. --- verschoben ---

      Somit ist wieder einmal, wie vor zwei Jahren, der Bürgermeister Zwick so am Herzen liegende "vorweihnachtliche Friede" im Gemeinderat gestört, was immer dann der Fall ist,wenn nicht sämtliche Gemeinderäte auf einer Linie sind. Diskussion, Austausch von Argumenten und Vertretung eines eigenen Standpunkts scheinen dort nicht gefragt zu sein. In weniger belangvolen Dingen ließ man lieber schon mal das Los entscheiden, um ja keine Diskussion aufkommen zu lassen. Man darf gespannt sein, was Bürgermeister Zwick sich dieses Mal einfallen lässt, dass "der Friede gewahrt bleibt".
      Leser

      Löschen
    8. Auch Hannes Napierala - oder einer seiner Chargen - meinte kürzlich auf Facebook, mit den Kritikern könne man nicht diskutieren. Die Unlust zu einer qualifizierten Diskussion scheint im Lager der Klosterstadt demnach weit verbreitet zu sein. Kein Wunder, solange das Steuergeld fließt, besteht aus deren Sicht auch kein Grund, Kritik zu berücksichtigen.

      Löschen
    9. Der BM Zwick verliert gerne seine "Fassung", wenn es nicht genau nach seinem Willen läuft. Das konnten z. B. die Konsumenten der hiesigen Hofberichterstattung schon des öfteren lesen. Immer wieder vergreift er sich im Ton, sowohl Bürgern, als auch Gemeinderatsmitgliedern gegenüber. Aber nicht nur das. Es hat den Anschein, Gegenargumente empfindet er als persönliche Angriffe und reagiert darauf wie ein trotziger, kleiner Junge, dem ein Kamerad gerade sein Spielzeug weggenommen hat. Das ist nicht nur bei seinem Lieblingsspielzeug CG so, sondern auch bei zahlreichen, anderen Dingen, wie z. B. die Sache mit dem Krematorium. Jedenfalls: So macht er sich gewiss keine Freunde. Offensichtlich liegt ihm wenig bis gar nichts an einer Wiederwahl in Meßkirch. Aber auch den Bürgern anderer Gemeinden dürften solche Entgleisungen nicht verborgen bleiben. Ganz offensichtlich haben die teilweise unterirdischen Verhaltensweisen eines gewissen G. ein schlechtes Vorbild abgegeben. Es bleibt zu hoffen, dass sich das die Wähler merken!
      Ein Bürger

      Löschen
    10. --- verschoben ---

      Bürgermeister Zwick wurde vor Jahren in CDU-Kreisen als künftiger Landrat von Sigmaringen gehandelt. Ein CDU-Bürgermeister hat mir 2011 gesagt, Zwick wäre bestimmt der nächste Sigmaringer Landrat. Daraus würde dann letztes Jahr bekanntlich nichts. Bei der Landratswahl in Ravensburg letztes Jahr schloss er seine Kandidatur ausdrücklich nicht aus: "Ich werde mich dazu äußern, wenn ich mich dazu äußere." Auch für dieses Amt hat Zwick dann, als es erst wurde, nicht kandidiert. Vermutlich hätte nach seiner ursprünglichen Planung die Klosterstadt ihn erst einmal überregional bekannt machen sollen, um bei Landratskandidaturen damit zu punkten. Nachdem es bei der Klosterstadt nicht so läuft, wie angekündigt, muss Meßkirch wohl weiterhin mit seinem Bürgermeister Vorlieb nehmen, der unterdessen im Einklang mit dem Gemeinderat seine Einäscherungspolitik fortsetzt (siehe die Leichenverbrennungseinrichtung).
      Leser

      Löschen
    11. Tja - CG sollte das große "Alleinstellungsmerkmal" von Meßkirch, respektive von Zwick werden. Was wirklich daraus geworden ist - ein jeder kann es sehen. Anfänglich sollte das Projekt nach 3 Jahren keine Zuschüsse mehr benötigen. Die Realität sieht indessen gänzlich anders aus. Mittlerweile wurden aus den 3 Jahren 6 Jahre prognostizierter Zuschussbedarf. Und dies wird voraussichtlich auch nicht reichen. Entsprechend gereizt fiel Zwick`s Antwort auf die Nachfrage im Gemeinderat aus, wie es nach 2018 weiter gehen soll. Diese ausgewiesenen Nicht - Ökonomen könen nicht anders - sie müssen zugeben, dass ihre "Planungen" auf tönernen Füßen standen und noch immer stehen. Ich meine, eine (mittlerweile) 100 - Prozentige Überschreitung der ursprünglichen "Bezuschussungsplanung" sagt hier mehr aus, als alle anderen Aussagen hierzu und enttarnt eben diese als schamlose Lügen. Da helfen auch keine getunten Berichte der Hofberichterstattung oder sog. "Dokumentarfilme". Dass diese Misere zudem weit über den Landkreis Sigmaringen hinaus bekannt ist, lässt sich auch nicht mehr abstreiten. Wenn sich also der Meßkircher Schultheiss mit CG eine gewisse Bekanntheit versprochen hat - so hat er diese bereits. Allerdings dürfte diese Bekanntheit wenig hilfreich bei allfälligen Wahlen sein.
      Ein Bürger

      Löschen
  26. Der Campus Galli versteht sich als eine "Bildungseinrichtung", wird in einem Kommentar geschrieben (ganz unten).
    http://www.campus-galli.de/themenwochenende-jagd/
    Euer Timo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Einbildung ist angeblich auch eine Form der Bildung :-)

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    2. Aha, von zu wenigen Karolingerdarstellern in Süddeutschland redet der anonyme Campus Galli Vertreter. Jede Wette, dass man sich um entsprechende Darsteller gar nicht ernsthaft bemüht hat. Man wird aus Bequemlichkeit gleich zur spätantiken Alamannen-Gruppe gegriffen haben. Die sind ja auch nur deshalb gekommen, weil der neue Töpfer von Campus Galli dort Mitglied ist....

      Luis_Trinker

      Löschen
    3. Wenn der CG an Karolinger-Darstellern wirklich interessiert sein sollte, dann wäre ein Aufruf auf der Website bzw. dem Facebook-Auftritt eine gute Möglichkeit, solche zu finden. Aufgrund der geografischen Lage könnte man außer in (Süd-)Deutschland auch in der Schweiz und in Österreich nach Darstellern suchen. Ggf. sogar europaweit.
      Was würde der CG denn bieten? Unterkunft? Verpflegung? Brennholz fürs Lager (zum Essen kochen, Schmieden, Bronzeguß)? Erstattung der Anfahrtskosten?
      Wenn das Angebot stimmt, finden sich sicher Interessenten, die gern Schauhandwerk vorführen und/oder sich mit anderen Darstellern aus derselben Zeit austauschen möchten.
      Wenn der CG sich mit der Ausschreibung beeilt, finden sich fürs nächste Jahr vielleicht noch einige, deren Programm noch nicht voll ist und die noch ein Wochenende für den CG frei haben.

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    4. Hannes Napierala war am Wochenende auf der Ruine Hornstein bei Sigmaringen als Schmied tätig. Offensichtlich nutzt er die Pause auf dem Campus Galli für ein ehrenamtliches Engagement.

      Insider

      Löschen
    5. @ Luis_Trinker Ich finde es von denen ein wenig heuchlerisch, dass man sich einerseits gerne mal über anonyme Kritik im Netz aufregt, bei der Beantwortung von Fragen aber selbst Pseudonyme verwendet. ^^

      @ Exilwikingerin Der Vorschlag ist gut! Sofern man wirklich an Karolinger-Darstellern interessiert ist, wäre ein öffentlicher Aufruf zweckdienlich.
      Wenn man aber die entstehenden Kosten für die Anreise von Darstellern aus weiter entfernten Bundesländern nicht ordentlich abgelten will, dann ist man natürlich auf den süddeutschen Raum beschränkt. Andere Freilichtmuseen, wie die in der Nähe des Campus Galli gelegene Heuneburg, schaffen es jedenfalls problemlos, sogar Darsteller aus dem Ausland für Veranstaltungen zu gewinnen.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    6. @Maria: Hinter dem Pseudonym steckt Hannes Napierala; "Comment-author-hannes", steht nämlich in den Tiefen des Quellcodes der Seite :)

      Löschen
  27. Entnommen der Schwäbischen Zeitung - Ausgabe Sigmaringen - 07. Dezember 2015
    Hobbyschmied führt uraltes Handwerk vor

    "Selbstgenähtes für Tier und Mensch" gab es bei Sabrinas Kuschelshop aus Meckenbeuren, die zum ersten Mal beim Hornsteiner Markt war. Der Besucher findet bei ihr vor allem für seinen Vierbeiner Halsbänder, Spielbälle oder auch eine wärmende Decke. Auch sie ist begeistert und möchte unbedingt wieder kommen. Auch die Schmiede war dieses Jahr geöffnet, und wer wollte, durfte Hannes Napierala beim Schmieden zuschauen. Eine fasziniert zuschauende Traube Jungen scharte sich immer wieder um den Hobbyschmied, der mit gekonnten Schlägen aus einem Klumpen Stahl ein Messer oder eine Grillgabel formte. Der himmlische Briefkasten, in welchen Kinder ihre Weihnachtsbriefe stecken konnten, sei schon am ersten Abend überfüllt gewesen, freuten sich die Verantwortlichen. Diese nette Idee vom Förderverein geht so, dass die Briefe nach Himmelreich geschickt und garantiert beantwortet werden.

    Insider

    AntwortenLöschen
  28. Hallo Hiltibold , die auf dem Gelände von Campus Galli in Plakatform angebrachte Reproduktion des Klosterplans von St. Gallen enthält mehrere grobe Fehler. Das habe ich vor Ort persönlich festgestellt. Aus dem Symbol für das Friedhofskreuz wurde ein Miniatur-Friedhof gemacht . Auf das Haus des Gärtners, den Arzneikräutergarten usw. hat man sogar vollständig vergessen. Wer immer das angefertigt hat wusste offensichtlich nicht, was er überhaupt macht. Ich finde diese Unprofessionalität ganz schön armselig.- Philipp Prantel

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. es ist schon verdamt peinlich, wenn man nicht einmal den für das projekt so wichtigen klosterplan von st. gallen fehlerlos hinbekommt. wie bei all den anderen hirnlosigkeiten werden sich die unseriösen betreiber halt gedacht haben, der durchschnittliche besucher bemerkt es ohnehin nicht. gut sieht man an dem bsp. aber, was die angebliche qualitätskontrolle durch den wissenschaftsbeirat wert ist: nichts. chris

      Löschen
    2. "was die angebliche qualitätskontrolle durch den wissenschaftsbeirat wert ist: nichts."

      Exakt!
      Lustigerweise hat ein Mitglied des Beirates - eine gewisse Frau Schedl - sogar ein Buch über den St. Galler Klosterplan verfasst: Klick mich
      Wenn nicht einmal sie ein Problem damit hat, dass den Besuchern ein fehlerhafter Klosterplan vorgesetzt wird, dann lässt das sehr tief blicken ^^

      Löschen
  29. Auch das noch! --Freizeitbus zum Campus Galli wird eingestellt
    http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Freizeitbus-zum-Campus-Galli-wird-eingestellt;art372566,8377311

    Insider

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nun ja, die Verkehrsanbindung war auch schon bisher nicht gerade günstig. Auf die Besucherzahlen wird sich das kaum auswirken.

      Löschen
    2. Der Bus war meinen Recherchen nach sowieso nicht mit irgendwelchen anderen öffentlichen Verkehrsmitteln koordiniert, da wundert es mich nicht, wenn ihn keiner benutzt hat.
      Wer kein eigenes Auto hat, kommt schlecht oder gar nicht zum CG. Schade um all die potentiellen Besucher, die kein Auto haben oder auch einfach nicht mit dem Auto dorthin fahren wollen, sondern es sich lieber in der Bahn oder im Bus gemütlich machen wollen.

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    3. Jetzt meldet sich auch noch einer zu Wort, dessen Name bereits auf einer Steintafel im Campus Galli zu lesen ist!

      Le­ser­brief in der Schwäbischen Zeitung: "Meß­kirch wird ab­ge­hängt"
      15. Dezember 2015

      Zur Berichterstattung, dass im nächsten Jahr kein Freizeitbus und Regiobus über Meßkirch fährt (SZ vom 10. Dezember), erreichte uns folgender Leserbrief:

      Im Frühjahr 2015 hätte die Stadt Meßkirch mit den Partnergemeinden auf der Strecke Sigmaringen-Meßkirch-Sauldorf-Stockach-Radolfzell einen Regiobus beantragen können, der, wie jetzt zwischen Sigmaringen und Überlingen, uns an den Bodensee angeschlossen hätte. Hat man nicht. Auf Nachfrage an Bürgermeister Arne Zwick antwortete der mir im Frühjahr sinngemäß: Wir wollen keinen Bus, wir wollen die Bahn. Gut so. Aber wann kommt die Bahn? Hätte man nicht die Zeit zwischen wollen und bekommen mit diesem attraktiven Regiobus-Angebot füllen können und die Menschen mal langsam an eine Benutzung öffentlicher, attraktiver Verbindungen gewöhnen können. Jetzt hat man nämlich gar nichts: Keinen Regiobus, keinen Freizeitbus und keine Bahn. Die Abkehr der immer noch autofahrenden Bürger unserer Region von der "Karbonmobilität" zu klimafreundlicher Mobilität wird nicht gefördert. Siehe Klimagipfel Paris: "Bis 2020 Abkehr vom Karbonzeitalter." Und das Aushängeschild Campus Galli wird abgehängt. "Ärgerlich", sagt Herr Zwick. Nicht ärgerlich - es stinkt zum Himmel.

      Rüdiger Hillenbrand, Meßkirch

      Löschen
    4. --- verschoben ---
      Da diese Bussverbindung nur ein vergleichsweise kleines Einzugsgebiet mit überschaubarem Besucherpotential abdeckt, wird der Campus Galli nach meiner Einschätzung so gut wie nicht betroffen sein. Dass seitens des CDU-Bürgermeisters Zwick trotzdem dramatisiert wird, hat andere Gründe. Wenn außerdem der SPD-Mann Rüdiger Hildebrand die Dekarbonisierung anstrebt, dann sollte er mit gutem Beispiel vorangehen und selbst auf sein Auto verzichten.

      Mr. Frog aus Meßkirch

      Löschen
  30. Der Bodenseenotizen-Blog hat einen Eintrag zu einem neuen Lehmofen im CG:
    https://bodenseenotizen.wordpress.com/2015/11/15/campus-galli-neuer-lehmofen/
    Warum hat der Ofen keinen Eingangstunnel? Dieser würde helfen, die Wärme im Ofen zu halten.
    Mir sind keine Funde von einem auf einem Podest stehenden Ofen bekannt. hat hier jemand Informationen zu einem solchen Ofen?

    - Exilwikingerin -

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Na ja, vielleicht kommen sie wieder mit dem Hygiene-Argument daher, wer weiß...

      Auf die Schnelle fällt mir aber ein, dass im frühmittelalterlichen Haithabu Kuppelöfen bestenfalls in ebenerdiger Bauform nachweisbar sein sollen, eventuell mit einer relativ flachen Stein-Lehm-Schicht als wärmespeicherndes Fundament.
      Diese Art Kuppelofen mit hohem "Podest", wie er im verlinkten Blog zu sehen ist, kenne ich aus römischer Zeit, wobei dann aber zumeist der Unterbau mit einer Öffnung zum Beheizen versehen war: Link 1.
      Fehlte die Öffnung zum Beheizen, dann war auch bei den Römern ein solcher Ofen in der Regel ebenerdig aufgebaut und verfügt manchmal nur über die bereits bei den Wikinger-Öfen erwähnte, relativ dünne Lage aus Stein und Lehm zwecks Wärmespeicherung: Link 2

      Löschen
  31. Neues von den "Campus-Galli-Ladies", dem Nonsens-Vorhaben des Meßkircher Bürgermeisters Arne Zwick. Die mehr oder weniger versteckte Förderung für den Campus Galli steht heute auf Messers Schneide: Klick mich

    Es stellt sich übrigens die Frage, warum hier Männer als potentielle Geldempfänger diskriminiert werden sollen. Möchte der Meßkircher Bürgermeister seine Chancen bei den weiblichen Wählern verbessern oder ist diese Vorgehensweise einfach nur dem Zeitgeist geschuldet?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. --- verschoben ---
      Hier handelt es sich vermutlich um ein veraltetes Frauenbild (und somit auch Männerbild, das geht ja immer Hand in Hand). Das Ganze sieht für mich aus wie der Versuch eines Menschen, der irgendwann mal was von Frauenförderung gehört hat, in dessen Weltbild aber Frauen nur als die umsorgende Hausfrau vorkommen, die allenfalls kellnern, putzen oder kochen geht oder Fremdenzimmer vermietet, um sich ein bißchen Taschengeld zu verdienen.
      Erinnert mich irgendwie an das Jodeldiplom in der einen Loriot-Sendung ("dann hab ich was Eigenes").

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    2. --- verschoben ---
      Zwischen Arne Zwick und den DDR-Troianer an der Spitze seiner Partei passt ideologisch zwar kein Blatt (der Mann ist ein politischer Mitläufer wie er im Buche steht), die Bezuschussung der Campus-Galli-Ladies wären aber auch dann eine Verhöhnung des Steuerzahlers, wenn es sich um Campus-Galli-Gentlemen handeln würde. Dieser Blödsinn ist ja wohl nichts anderes, als ein weiteres mit öffentlichen Mitteln finanziertes PR-Vehikel. Das ist unübersehbar. Dabei ist es schon schlimm genug, dass Mitarbeiter der Kommune immer wieder zu Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Verein Campus Galli herangezogen werden. Auffallen ist noch, dass bisher öffentlich kein Wort zur Finanzlage des Campus Galli verloren wurde, obwohl die Saison schon lange vorbei ist. Da braut sich was zusammen ...

      Mr. Frog aus Meßkirch

      Löschen
    3. Mr. Frog: Ja, das ist wirklich auffallend, dass man gar nichts über den Zuschussbedarf 2016 hört oder liest. Ich vermute, dass noch nicht alle Gemeinderäte richtig "eingenordet" sind. Ein oder zwei Kritiker werden dort gerade noch verkraftet - können sie doch als "Querulanten" dargestellt werden. Bei mehreren wird es dann sehr kritisch. Momentan scheint es mir so, dass die Zahl der Zweifler zunimmt, wobei ich mich schon länger frage, wie gerade die Unternehmer unter den Gemeinderäten die bisherige Förderpraxis gutheissen können. Wenigstens denen müsste inzwischen klar geworden sein, was im CG abläuft und welche Stümper dort am werkeln sind. Wo ist da die unternehmerische Sorgfalt? Finanzieren doch gerade sie einen Großteil mit ihren Steuern.
      Ein Bürger

      Löschen
    4. --- verschoben ---
      Gerade die Unternehmer im Gemeinderat sind die stärksten Befürworter der "Klosterstadt":Jürgen Alber,Anton Oschwald und Hubert Hauff sind die vom Gemeinderat bestimmten Mitglieder des Klosterstadtvereins. Vermutlich möchten sie geschäftlich von dem Projekt profitieren, wie es ja Gemeinderat Schlude durch seine Beratertätigkeit schon gelungen ist.
      Leser

      Löschen
    5. Die Sauldorfer Gemeinderäte haben das Projekt mit dem unsäglichen Namen "Campus Galli Ladies" abgelehnt. Ein Glück, dass nicht alle Ortspolitiker sich so von Zwick um den Finger wickeln lassen wie es in Meßkirch Praxis ist.

      Noch dieses Jahr wollte man den benötigten Zuschuss für CG bekannt geben, hieß es jüngst. Dass es noch so still ist kann nur bedeuten, dass die Zahlen unerfreulich sein dürften. Aber was ist auch anderes zu erwarten? Die Grund- und Gewerbesteuer für die Meßkircher wurden ja schonmal erhöht ... die Kassen sind leer aber Campus Galli soll trotz aller bekannter eklatanter Mängel einfach weiter geführt werden. Niemand scheint das anzuzweifeln, ich hoffe es wachen noch mehr Gemeinderäte auf und stoppen den Wahnsinn!

      LG
      Cassandra

      Löschen
    6. Leser: Nun, Oschwald ist ein Metall verarbeitender Betrieb, Alber ist im Holzbau tätig. Diese Bereiche sollten doch durch die rein manuelle (mittelalterliche) Tätigkeit beim CG abgedeckt sein. Hubert Hauff ist nicht im Gemeinderat, er soll sich seit geraumer Zeit persönlich im CG einbringen - zwecks Selbsverwirklichung. Gabi Hauff (Gemeinderatsmitglied) hat ihre Umsatzerwartungen hinsichtlich CG gegen Null korrigiert. Gibt es denn überhaupt, außer den gewohnten, schöngefärbten Behauptungen der CG - Nichtmacher, belastbare Zahlen über allfällige, sonstige Profite, die dem Betrieb von CG zugeordnet werden können? Und ich meine solche, die auch wirklich belegbar sind. Dann müsste doch auch das Steueraufkommen in der Gemeinde angestiegen sein? Das Gegenteil soll aber lt. der Hofberichterstattung der Fall sein.
      Lucrifacturi

      Löschen
    7. --- verschoben ---
      Der Sauldorfer Gemeinderat hat mehr Hirn bewiesen, als ihre Meßkircher Kollegen. Der Zeitung ist zu entnehmen, dass dort die Beteiligung an dem "Förderprojekt CG - Ladies" abgelehnt wurde. Wahrscheinlich muss dort auch nicht die Grund - und Gewerbesteuer erhöht werden, wie hier in Meßkirch.
      Lucrifacturi

      Löschen
    8. --- verschoben ---
      Der, der es angerichtet hat (Greuten) hat sich aus dem Staub gemacht. Das ist aber in Meßkirch, dem badischen Geniewinkel kein Problem. Nach dem Motto; "das schaffen wir" haben kurzerhand ortsansässige, und berufene Handwerksunternehmer (Stadt,- und Gemeinderäte) das Projekt in die Hand genommen. Wo anderorts, mit Millionen Euro geförderte Freizeitprojekte, Event, und Projektmanager eingesetzt werden soll der Campus Galli in Meßkirch von Laien zum Erfolg geführt werden. Weitere Zuschüsse für den Campus Galli kann angesichts der jetzt beschlossenen Grund,- und Gewerbesteuer wohl keiner mehr nachvollziehen :-(
      der letzte Krieger

      Löschen
    9. --- verschoben ---
      Wozu braucht man auch, wo man quasi von Kindesbeinen an "Meßkircher Genieluft" erschnuppert hat, fachliches Personal? Geistesgröße ist dort ja angeboren, und im Gemeinderat sitzt die geballte Geschäftskompetenz.
      Leser

      Löschen