Campus Galli | Archivierte Kommentare: Juli bis September 2016



Im südbadischen Meßkirch soll in den kommenden 80 Jahren mithilfe frühmittelalterlicher Handwerksmethoden und viel neuzeitlichem Steuergeld ein karolingisches Kloster errichtet werden. Die Verantwortlichen betonen, der sogenannte Campus Galli würde wissenschaftlich betreut und sei daher ein seriöses Projekt. Dass diese der Vermarktung geschuldete Behauptung jedoch keinesfalls pauschal zutreffend ist, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein.

In dieser Rubrik wird ein hoffentlich stets aktueller Überblick zu den einschlägigen Blogbeiträgen, Medien-Berichten und persönlichen Beobachtungen gegeben, die in irgend einer Form den Campus Galli betreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen, über die Kommentarfunktion daran mitzuwirken und die einzelnen Themen kritisch zu diskutieren!



18. November 2013: Geurtens Mund, tut Nonsens kund
15. Jänner 2014: Bund der Steuerzahler kritisiert Campus Galli
22. April 2014: Die  Zahlenmagier vom Campus Galli
29. April 2014: Der Campus Galli - Ein pseudowissenschaftliches Laientheater
02. Juni 2014: Campus Galli: The show must go on!
04. August 2014: Hannes Napierala - Der neue Geschäftsführer des Campus Galli
10. September 2014: Der Campus Galli ist kein wissenschaftliches, sondern ein touristisches Projekt!
12. Dezember 2014: Der Campus Galli und seine Mittelalterversteher - Ein Fass ohne Boden
26. Jänner 2015: Gastbeitrag von Hannes Napierala: Zum Selbstverständnis des Projekts Campus Galli
30. Jänner 2015: Campus Galli: Nachbetrachtungen und neuer Unsinn von einem alten Bekannten
23. März 2015: Des Klosters neue Kleider - außen hui, innen pfui
12. Oktober 2015: Das potemkinsche Dorf Campus Galli - Ein kritischer Jahresrückblick
25. Oktober 2015: Weltsensation - Campus Galli rekonstruiert mittelalterlichen Traktor!
01. November 2015: Kauf dir ein paar Kritiker: Die fragwürdigen Jobangebote des Campus Galli
10. April 2016: Campus Galli: Offener Brief an den Geschäftsführer Hannes Napierala
28. August 2016: Der Campus Galli - Ein tolldreistes Medienmärchen

Alle meine Beiträge über den Campus Galli - inkl. der hier nicht gelisteten Kurzmeldungen


Ausgewählte externe Beiträge und Artikel:

Karfunkel: Causa Galli - Was ist los am Bodensee? - OFFLINE
Aachener Zeitung: Dunkle Wolken über der Klosterstadt - Klick mich
Bund der Steuerzahler: Kommt die Kloster-Katastrophe? - OFFLINE
Zollern-Alb-Kurier: Meßkirch muss nachschießen - OFFLINE
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs):  Die Akte Campus Galli - Klick mich
Agis kritischer Bildbericht vom Campus Galli: Klick mich
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs): Spiegel Geschichte und der Campus Galli - Klick mich
Badische Zeitung: Mittelalter-Stadt "Campus Galli" - Weniger Besucher, mehr Kritik - Klick mich

204 Kommentare

  1. Die alten Kommentare wurden routinemäßig archiviert, da sie die kritische Masse erreicht haben (siehe oben).

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  2. herrliches titelbild! :o) chris

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  3. Das neue Titelbild sieht um Vieles professioneller aus, als jenese Modell, was dem Publikum in Meßkirch und der Region jahrelang gezeigt wurde:

    http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fimg.welt.de%2Fimg%2Fgeschichte%2Fcrop117410213%2F2629563842-ci16x9-w780-aoriginal-h438-l0%2FBaubeginn-fuer-istorische-Klosterstadt-in-Messkirch.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fgeschichte%2Farticle117410229%2FCampus-Galli-eine-mittelalterliche-Klosterstadt.html&h=438&w=780&tbnid=lCjHVm9Ld_5KyM%3A&docid=PGra9whN8xEcwM&ei=vl52V_y1BOyE6ATE-bqYAw&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=1319&page=1&start=0&ndsp=32&ved=0ahUKEwj8jJ_5ntLNAhVsApoKHcS8DjMQMwg6KA8wDw&bih=905&biw=1680

    Dass gerade dieses Modell der Renner wurde, machte jedem in Meßkirch und außerhalb klar, wie wenig man ernsthaft an einer Umsetzung des St. Galler Klosterplans interessiert war.
    Leser

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    1. Ich habe mich vor einiger Zeit mit dem Macher dieses Modells unterhalten. Der war vom Initiator des Campus Galli bequatscht worden, er möge es doch für Werbezwecke zur Verfügung stellen - was er auch tat. Im Nachhinein hat ihm das allerdings leid getan.

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    2. Was ich weiß, hat er Bert Geurten das Klostermodell sogar wieder weggenommen.

      Grüßle,
      Maria

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    3. Das Modell ist vom St. Gallener Klosterplan inspiriert, mehr aber auch nicht. Es ist eine Phantasieanlage mit Anklängen an den Klosterplan. Das Bild in der Lokalpresse zu zeigen, mag man durchaus als nettes Schmankerl ansehen. Aber musste es auf die Titelseite des Magazins Blix, oder, wie hier, in eine überregionale Zeitung? Es zeigt dem Leser nur, dass man im Grunde - bis heute! - überhaupt keinen Plan hat für eine Umsetzung des historischen Klosterplans.

      Leser

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    4. Und man bedenke: Es ist selbst der sogenannte Klosterplan von St. Gallen kein echter Bauplan, sondern in guten Teilen "Fantasie" bzw. idealisierende Wunschvorstellung.
      Demzufolge wäre es die Aufgabe des Campus Galli gewesen, bereits in der Vorlaufzeit des Projekts eine halbwegs konkrete Vorstellung zu entwickeln, wie dieser Pseudoplan in die Realität umgesetzt werden kann. So etwas gibt es bisher aber nicht, sondern man baut irgendwie drauflos, ohne sich etwa an eine historisch realistische Baureihenfolge zu halten.

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    5. Das ist mir auch aufgefallen, nämlich dass nirgendwo Informationen erhältlich sind, wie die Klosteranlage sich im fertigen Zustand über das Gelände verteilen soll. Na ja, aber wenn wundert es, bei dem schleichenden Tempo in dem gebaut wird. Was soll man da auf Jahrzehnte vorausplanen?
      Karl0

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    6. Alles was innerhalb des Rundweges liegt, wird bebaut, einfach hingehen und fragen@ karl

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    7. Es 'soll' bebaut werden, ob es jemals so weit kommt, steht in den Sternen. Bisher hat man noch kein einziges Gebäude des St. Galler Klosterplans fertiggestellt.
      Weiters gibt es bis dato keine konkreten Pläne der Gebäude und ihrer Verteilung im Gelände. Mehr als eine vage Vorstellung hat man auch in der vierten Saison nicht. Den wahrscheinlichen Grund dafür hat Karl0 schon genannt.

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  4. Der Medienpartner Südkurier verbirgt neuerdings Artikel zum Campus Galli hinter einer Bezahlschranke. Eine interessante PR-Strategie: Klick mich

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  5. Das Blog "Bodenseenotizen" berichtet vom Themenwochenende "Feuer": Klick mich

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  6. "Kreisgalerie präsentiert reiche Buchkunst zum Schauen und zum Anfassen" - titelt die Schwäbische Zeitung: Klick mich

    Auch Bürgermeister Arne Zwick stimmte in das Lob ein. Er hob den Stellenwert des Campus Galli für die Stadt hervor und betonte den Lernprozess: Das Projekt einer Klosterstadt, die nach dem rein als Ideal gedachten Plan des Klosters St. Gallen entsteht, „wirft vielfältige Fragen auf und wir wollen uns so gut wie möglich an der damaligen Zeit orientieren“

    "Für Schedl ist der Campus Galli ein „großartiges Experimentierfeld“ für das Ideal eines Klosterplans. Dass man dabei Fehler machen könne, sei ein Gewinn, nur so – in der Langsamkeit und nachgelebten Vergangenheit – stoße man auf Fragestellungen und Lösungen."

    Das übliche phrasenhafte Blabla.
    Zu den angesprochenen Fragestellungen und Lösungen verliert man freilich kein Wort. Denn anderenfalls müsste man eingestehen, dass das einzige nennenswerte Experiment, dass in 3 1/2 Jahren beim Campus Galli über die Bühne ging, aufgrund von schnöder Schlamperei misslang. Nämlich der Glockenguss.

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  7. Wenn Lokalzeitungen über den Campus Galli berichten, dann unterscheidet sich der Inhalt der Artikel in der Regel kaum: Klick mich

    Zumindest hat der Journalist in diesem Fall erkannt: "Die veranschlagte Bauzeit von 40 Jahren wird wohl nicht eingehalten werden können, da die Mitarbeiter immer wieder auf fast unlösbare Probleme stoßen."

    Ergänzend wäre hinzuzufügen, dass das größte Problem die entschleunigten Mitarbeiter selbst sind. Vor allem aber das Management, das unfähig ist, die bescheidenen Ressourcen zielgerichtet fürs Bauen einzusetzen, sondern lieber Körbe flechten und Schnüre drehen lässt.

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    1. Wenn es mit der bisherigen Geschwindigkeit weiter geht, nämlich die Fertigstellung eines Gebäude des Klosterplans von St. Gallen höchstens alle 5 Jahre, dann ist man bei den 50 eingezeichneten Gebäuden in 250 Jahren fertig ;-)

      Gero

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    2. Es fällt auf, dass derzeit vermehrt Seniorengruppen den Campus Galli besuchen. Womöglich wurden die "Seniorenkreise" gezielt angeschrieben.

      Insider

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    3. @Indiser: Neben zwangsvorgeführten Schülergruppen sind Senioren ein wichtiges Standbein des Campus Galli. Die alten Leute sind nicht wählerisch und froh, wenn sie ein wenig herumkommen.
      Es ist daher wohl kein Zufall, dass es zuletzt hieß, die Einzelbesucher seien weniger geworden, aber die Gruppenreisenden hätten zugenommen.

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    4. ... und töpfern ohne Ende! Was machen die mit den vielen Töpfen?
      Leser

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    5. Hoffentlich gewinnbringend verkaufen ...

      Doch wie die selbstgemachten Produkte bei den Besuchern ankommen, erfährt die Öffentlichkeit ja nicht. Ursprünglich gab es die Idee, das Zeug auch übers Internet zu verkaufen, aber davon scheint man abgekommen zu sein. Wie so etwas allerdings aussehen kann, zeigt der Geschichtspark Bärnau-Tachov: Klick mich

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    6. Meßkircher Schulen werden von der Sparkasse Meßkirch-Pfullendorf "eingeladen" den Campus Galli zu besuchen. Die Sparkasse übernimmt dabei den Eintritt, die Schüler müssen nur noch den Betrag von 3 Euro für die Führung bezahlen. Die Schulen nehmen dieses Angebot an, da sie meinen den Eltern damit einen Gefallen zu tun damit sie sich für den Jahresausflug nicht in Unkosten stürzen müssen. Die Schüler sind währendessen nicht besonders begeistert von diesem für sie unattraktiven Ziel. Aber so, und nur so (!) kommt CG wieder einmal auf seine angepeilten (jedoch unlängst nach unten korrigierten) Besucherzahlen und lässt sich dafür noch feiern. LG Cassandra

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    7. selbst wenn man "nur" 40 jahre benötigen würde, dann wären bei kompletter fertigstellung der anlage schon wieder viele der holzgebäude längst statisch nicht mehr sicher, zumindest wenn sie in pfostenbauweise errichtet wurden, wie es die üblichste methode im frühen ma war. die ständigen reperaturen an den schon bestehenden gebäuden werden den bau der anlage zusätzlich verzögern. 40 jahre sind deshalb unrealistisch. ich vermute schon eher, man wird noch einige jahre neubauten errichten, und sich dann primär auf die instandhaltung des bestandes konzentrieren. dann hat man zwar keine klosterstadt, aber zumindest ein kleines freilichtmuseum mit überschaubarem kostenrisiko. chris

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    8. @ Cassandra Wenn die Sparkasse ihre privaten Mittel auf diese Weise ver(sch)wendet, habe ich damit kein Problem. Das ist eben Teil des Sponsorings für den Campus Galli. Klar, die Schulen und Eltern werden durch dieses "Sonderangebot" in sanfter Weise gedrängt.
      Dass nicht alle Kinder den Campus Galli super finden, habe ich schon von meinen beiden Nichten erfahren, die zweimal dort waren (einmal mit mir und einmal mit der Schule). Langweilig fanden sie es, und ich übrigens auch.

      Grüße,
      Maria

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    9. @Maria Da gebe ich dir Recht; was die Sparkasse mit ihrem ( sicher reichlich vorhandenen) Geld anstellt, bleibt ihr überlassen und wenn sie den Campus Galli unterstützen - ok. Aber dass Schulen im ganzen Landkreis sozusagen auf den CG praktisch "konditioniert" werden , das ist nicht ok! Einige Kinder hören schon vieles, z.B im Elternhaus, was die fehlende Authentizität angeht und dass der CG von Steuergeld finanziert wird, obwohl ein Fass ohne Boden.
      Und nun sollen sie da hin gehen und eine 100 minütige Führung über sich ergehen lassen... :(
      Töpfern und das anschließende Brennen, das kennen Kinder schon aus dem Werkunterricht, und ein mickriges Kirchlein angucken, das noch nicht einmal begehbar ist, ist nicht unbedingt das, was Kinder heutzutage noch vom Hocker reißt.

      LG
      Cassandra

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  8. Die Schwäbische Zeitung versucht mittels rhetorischer Tricksereien den Eindruck zu erwecken, beim Bau des neuen Ofens für den Töpfer handele es sich um Experimentelle Archäologie (und nicht um schnöde Museumspädagogik, was es eigentlich ist): Klick mich

    Kürzlich merkte ein Besucher auf der Facebookseite des Campus Galli an, dass es sich bei genau diesem Ofen um keine Experimentelle Archäologie handelt (danke für den Hinweis): Klick mich

    Zitat:
    Johanna S.: Würden Sie den Aufbau dieses Töpferofens, den ich schon bei meinem Besuch besichtigen durfte, als Experimentelle Archäologie bezeichnen? Meiner Ansicht nach ist es das nämlich nicht.

    Jutta H.: Und warum nicht?

    Johanna S.: Weil das schon hunderte Male anderswo gemacht wurde. Mit dem bloßen Bau und Betrieb so eines Ofens können deshalb keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse gewonnen oder in sinnvoller Weise bestätigt / widerlegt werden. Das wäre aber Grundvoraussetzung um von Experimenteller Archäologie sprechen zu können.

    Genau darauf wird auch hier schon seit Jahren hingewiesen. Schön, dass zumindest einige Besucher ihr kritisches Denkvermögen nicht am Kassa-Häuschen abgeben.

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    1. Mich beschleicht das Gefühl, dass "Experimentelle Archäologie" hier nur als plumper Werbeslogan dienen soll. Wie viel Experimentalarchäologen hat man denn eingestellt?
      Das wirkliche Interesse für Archäologie ist in Meßkirch jedenfalls noch "im Boden vergraben". Gerade für stadtarchäologische Zeugnisse zeigt man keinerlei Interesse, was sich in den letzten Jahren bei Baustellen im Berreich der Innenstadt immer wieder bestätigt hat - obwohl bei solchen Baumaßnahmen mitunter sogar wirkliche Schätze gehoben werden könnten, was in den 1990er Jahren im Meßkircher Schloss einem Burgenforscher mit der Entdeckung gut erhaltener Ofenkacheln aus dem 17. Jahrh. tatsächlich gelang. Als dann vor wenigen Jahren im Bereich eben dieses Schlosses ein Parkplatz angelegt wurde, hat man es nicht versäumt, den Erdaushub umgehend in der Erddeponie verschwinden zu lassen. Wie ich an Ort und Stelle anhand von zurückgebliebenen Keramiktrümmern mit den Wappen Zimmern-Eberstein unschwer feststellen konnte, waren hier Ofenkacheln aus der Erbauungszeit des Schlosses Mitte des 16. Jh. deponiert worden, die nun für immer unter Erdmassen bedeckt in der Deponie schlummern. Schon früher haben wir bei der Untersuchung eines Erdaushubs von der Baustelle einer Tiefgarage in der Meßkircher Innenstadt nicht uninteressante Keramikzeugnisse bergen können - darunter wohl die Hinterlassenschaft eines Hafners, was an der hohen Zahl an Fehlbränden deutlich wurde. Auch bei dieser archäologisch durchaus vielversprechenden Stelle verschwendete man im Vorfeld keinen konkreten Gedanken an mögliche Ausgrabungen. Und obwoh mit dem Denkmalamt baubegleitende Untersuchungen vereinbart worden waren, wurde dieses erst benachrichtigt, als der Bagger bereits seine vollständige Abtragungsarbeit erledigt hatte.
      Woher das plötzlich in Meßkirch gezeigte so "enthusiastische" Interesse für Archäologie kommen soll, gibt dem Beobachter Rätsel auf.
      Leser

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    2. Beim Campus Galli ist man scheinbar bemüht, den Begriff "Experimentelle Archäologie" nicht allzu häufig in den Mund zu nehmen - wohl wissend, dass er zumeist nicht zutreffend ist. Trotzdem versucht man den Eindruck von Wissenschaftlichkeit bzw. Experimenteller Archäologie vorzugaukeln, indem man etwa herausstreicht, Experimentalarchäologen hätten sich bei bestimmten Projekten, wie etwa dem Bau des oben genannten Ofens, beteiligt. Das ist ungefähr so, als ob man schreibt, ein Haubenkoch hätte eine Wurstsemmel zubereitet. Wurstsemmel bleibt trotzdem Wurstsemmel.

      Traurig zu hören, wie man in Meßkirch mit archäologischen Hinterlassenschaften umgeht. Leider ist das kein Einzelfall, sondern die übliche Ignoranz.

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    3. Tja, so geht das hier im sog. "Geniewinkel". Das hochgelobte Alleinstellungsprojekt CG war von Anfang an ein verkapptes Wirtschaftsuntenehmen, das ausschließlich auf Grund horrender öffentlicher Gelder am Leben gehalten werden konnte - und werden wird. Die Meßkircher "Genies" haben sich ein X für ein U vormachen lassen - einige (zu viele) von denen noch immer. Man gibt sich beratungs - und lernresistent und ist damit glücklich. Arrogante Ignoranz pur! Was sagte schon Einstein über die Dummheit? Genau, sie ist unendlich im Gegensatz zum Universum. Fröhliches Weiterpfuschen, kräftig unterstützt von Steuergeldern, die wahrlich anderweitig sehr viel besser eingesetzt werden müssten.
      Weiss irgend jemand, wie CG von den Machern in Guedelon beurteilt wird? Das wäre sehr interessant zu erfahren. Lucrifacturi

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    4. "Weiss irgend jemand, wie CG von den Machern in Guedelon beurteilt wird?"

      Mir ist diesbezüglich nichts bekannt. Allerdings gilt in der Branche der Freilichtmuseen das ungeschriebene Gesetz, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Öffentliche Qualitätsdiskussionen können die in Wirklichkeit alle nicht gebrauchen.

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    5. --- verschoben ---

      Der Begriff des "Geniewinkels" spielt vermutlich eine größere Rolle, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Dieses vom früheren Bürgermeister Schühle geschaffene Marketingkonzept hat sich nämlich in den letzten Jahren endgültig überlebt. Man kann dies daran ablesen, dass zum 30. Todestag Heideggers in diesem Jahr keinerlei (!) öffentliche Veranstaltungen in Meßkirch stattfanden, ganz im Gegensatz etwa zum 20. Todestag vor 10 Jahren. Wobei das Heidegger-Gedenken, seit Heidegger selbst im Zusammenspiel mit Schühle seinen Gedächtniskult in Meßkirch inszenierte (u.a. mit Schaffung eines "Andachtswegs"), das Flaggschiff im Meßkircher Genie-Kult darstellte. Der Einsturz des Geniewinkel-Konzepts war vollzogen, als auch in Meßkirch vor wenigen Jahren in einer Straßenbenennungskampagne mit fadenscheinigen Antisemitismus-Vorwürfen gegen einen aufrechten katholischen Redakteur der Philosemitismus zum absoluten Bezugspunkt der öffentlichen Moral erhoben wurde. Weil sich vergleichbare Ansichten selbstverständlich bei Konrad Gröber und erst recht bei Abraham a Sancta Clara finden lassen (von Heideggers "Schwarzen Heften" ganz zu schweigen), hat der Kampagneführer damit zugleich - bewusst oder unbewusst - seiner Lieblingsfigur Conradin Kreutzer lästige Konkurrenz vom Leibe geschafft. Nun lässt sich mit Kreutzer allein keinesfalls ein "Geniewinkel" aufrechterhalten. Nur der Wunsch, aus den Schlagzeilen zu kommen, verhindert momentan noch die Umbenennung des Heidegger-Gymnasiums am Feldweg.
      Geblieben ist in Meßkirch allerdings das seit Schühle kultivierte Geltungsbedürfnis, das weiterhin - und jetzt erst recht - befriedigt werden muss. Aus sozialpsychologischen Gründen war der "Griff nach der Weltberühmtheit" mit der "Klosterstadt" wohl zwangsläufig.
      Leser

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    6. zum Todestag Heideggers fand nichts statt, wegen dessen Nähe zum Antisemitismus, was durch seine Schriften nachgewiesen ist, dies nur am Rande

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    7. @ Hiltibold Diese Nutzerin hat auch eine Bewertung des Campus Galli abgegeben. Die ist nicht sehr schmeichelhaft, trifft den Nagel aber auf den Kopf!
      https://www.facebook.com/Campus-Galli-karolingische-Klosterstadt-Me%C3%9Fkirch-151785991534972/reviews?ref=page_internal

      Grüße,
      Maria

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    8. Pardon: es war heuer der 40. Todestag Heideggers, der 30. vor zehn Jahren
      @ Joachim Dorn: Quod Dixi!
      Leser

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    9. die deutschen sind schon ein lustiges und schitzophrenes völkchen: verdammen einen längst toten denker wegen (leider) zeittypischer antisemitischer tendenzen, lassen aber gleichzeitig willkommenskulturmäßig hunderttausende überzeugte antisemiten ins land , so dass deshalb schon mehrere vertreter der jüdischen gemeinde alarm geschlagen haben. dazu fällt mir der reim eines anderen deutschen intellektuellen ein: „denk ich an deutschland in der nacht, dann bin ich um den schlaf gebracht .“ grüße aus der schweiz, chris

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    10. Ja, lustig, oder noch vielmehr widersprüchlich: Während der Gemeinderat die vom Kampagneführer vorgegebenen polit-ethischen Maßstäbe abgesegnet hat, die noch jeden Geniewinkel demontieren müssen, wurde nahezu gleichzeitig - als letztes Zucken - in Meßkirch von der Verwaltung der "Geniewinkel-Platz" eingeweiht. Anscheinend weiß auch hier die eine Hand nicht, was die andere tut. Oder - wahrscheinlicher - haben weder der Kampagneführer noch die Verantwortlichen das Antisemitismus-Argument je ernst genommen. Hat Ersterer jenes doch erst zum Schluss, als seine Kampagne (nach Weißhaupts gewichtigem Einwand)in eine Sackgasse geraten war, geschwungen, dann aber mit durchschlagender Wirkung. Hier ist, wie überall, vielleicht weniger Schizophrenie als Opportunismus im Spiel, was ganz zwanglos auch die aktuelle Politik erklärt.
      Leser

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  9. Offenbar muss sich der Campus Galli daran gewöhnen, dass er bei Facebook nicht nur von seinen Fans bejubelt wird. Unter einem Eintrag, in dem es über den "Endspurt" des Kirchendachs geht, meint der Leser Andreas Î.:

    Zeit wirt's bei dem Tempo wär der Kölner Dom heute noch nicht fertig :-)) !!

    :)

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    1. der kölner dom wurde zumindest irgendwann fertiggestellt. beim campus galli möchte ich darauf nicht wetten ;o) chris

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  10. In einem Audio-Interview träumt Hannes Napierala von all den Dingen, die zu einem mittelalterlichen Kloster gehören: Klick mich

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  11. Den Sigmaringer Kreisräten wurde das Konzept zur Museumsstadt Heuneburg-Pyrene vorgestellt. Ratsmitglied Helmut Bussmann (Grüne) merkte an, man müsse aufpassen, dass sich das Konzept des neuen Museums nicht mit dem des Campus Galli überschneidet.

    Insider

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    1. „Kelten sind im Gegensatz zu Germanen und Römern nach wie vor absolut in“, stellte Johannes Kretschmann (Grüne) fest.

      Was für eine außerordentlich unqualifizierte und dumme Behauptung in diesem Artikel! Die Besucher von Freilichtmuseen finden jede Form der Belebung spannend und machen das nicht von Ethnien abhängig!
      Karl0

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    2. @ Karl: "Was für eine außerordentlich unqualifizierte und dumme Behauptung in diesem Artikel! Die Besucher von Freilichtmuseen finden jede Form der Belebung spannend und machen das nicht von Ethnien abhängig!" Typische Politikerbehauptung. Die antigermanistische Politik hat ja alles getan, die Germanen in Verruf zu bringen, so dass nur noch Indianer oder (in Verbindung mit Asterix) Kelten übrig bleiben. Die Herrmannsschlacht heißt heute "Varusschlacht", obwohl sich Letzterer an Bedeutung schwerlich mit seinem Gegner vergleichbar ist.
      Leser

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    3. "Herrmannsschlacht" [sic] gab und gibt es sowieso keine. Und warum man sich an einen Namen, den der aufkeimende Nationalismus sich erdacht hat, klammern muss, ist mir ein Rätsel.
      Dieser unterschwellige Nationalismus und die kaum verhohlene Deutschtümelei, die hier immer wieder in Beiträgen und Kommentaren durchschlägt, ist es, die mich mehr und mehr davon abhält überhaupt noch mit zu lesen...
      hraban

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    4. Wer hier nicht ganz offensichtlich trollt, gegen geltendes Recht verstößt oder grob ausfällig wird, darf seine Meinung frei äußern.

      Wie oft soll ich denn noch darauf hinweisen?

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    5. @hraban: Eigentlich ist dein Kommentar keiner Würdigung wert. Aber offensichtlich stimmt das Sprichwort "Einbildung macht die Leute krank". In diesem blog wörtlich "unterschwelligen Nationalismus" und "Deutschtümelei" herauszulesen wirkt für mich - Entschuldigung - schon etwas shizophren. Am besten wird sein, du liest hier wirklich nicht mehr mit, das bekommt deiner "Gesundheit" bestimmt besser!
      Lucrifacturi

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    6. @Lucrifacturi: Dass jemand, der selbst gewisse zweifelhafte Ansichten pflegt, das nicht sieht, ist ja nichts neues und ungewöhnliches. Fakt ist aber, dass es vorhanden ist und letztlich ist das in diesem Interessensbereich auch nichts ungewöhnliches. Wo sonst kann man seine verqueren Ansichten besser ausleben, als im Bereich der Geschichte. Wird sie doch gern bemüht, um irgendwelche Ideologien zu rechtfertigen.

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    7. @ hraban Zitat aus der Wikipedia: "In der Varusschlacht, auch: Schlacht im Teutoburger Wald oder Hermannsschlacht..." !!

      Klammern muss man sich an den Begriff Hermannsschlacht nicht, ich zB verwende den überhaupt nie, aber es ist schon ein Treppenwitz der Gesschichte, dass eine Schlacht nicht nach ihrem Sieger, sondern nach ihrem Verlier, nämlich Varus, benannt wurde. Also warum sollte sich umgekehrt jemand an den Begriff Varusschlacht klammern? Und die Bezeichnung "Herrmann" (für Arminius) stammt sowieso aus den Kreisen Martin Luthers. Daran ändert auch die Weiterverwertung durch Kleist nichts.
      Und was soll eigentlich das Genöle, von wegen böser "Nationalismus", im Zusammenhang mit dem gemeinsamen deutschen Identitätsgefühl, das sich im 19. Jh. herausgebildet hat? Hätte die deutsche Kleinstaaterei mit ihren unzähligen internen Konflikten, in deren Zusammenhang Kleists Werk von Herrmann (Arminius) zu sehen ist, deiner Ansicht nach fortgesetzt werden sollen? Natürlich haben die Nationalsozialisten diesen Gemeinschaftsgedanken bis zum Exzess übertrieben, aber das ändert nichts an der positiven Grundidee, dass die Deutschen zusammenstehen sollen, anstatt sich gegenseitig zu bekriegen, wie sie es viele Jahrhunderte lang getan haben. Dieser große Gesamtkontext ist dir vermutlich entgangen, als du versucht hast, Kleists Hermannsschlacht auf die Interpretation durch die Nationalsozialisten zu beschränken.

      @ Mohyra "gewisse zweifelhafte Ansichten" *gääähn* Du könntest deshalb gleich mal eine Beschwerde-E-Mail an das ehemalige Stasi-Spitzel Kahan, alias IM Victoria, von der Amadeu Antonio Stiftung schicken :) https://www.youtube.com/watch?v=g--y0BPyUoM

      Grüßle,
      Maria

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    8. Maria dein geistiger Dünnpfiff interessiert mich nicht wirklich. :)

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    9. Danke Maria, ich wäre durchaus in der Lage Wikipedia zu bedienen, wenn es mir an der notwendigen Allgemeinbildung mangeln würde. Bleibt die Frage: wer ist der von Leser angesprochene "Herrmann"? ;-P

      Was bitte tun Kleist und die deutsche Kleinstaaterei zur Sache? Habe ich dergleichen angesprochen? Im übrigen ist dir vielleicht der größere Gesamtkontext entgangen, wenn du dich nur der Beilegung innerdeutscher Konflikte erfreust und es dabei verabsäumst z.B. in europäischen oder gar humanistischen Dimensionen zu denken...

      Und auch wenn Lucrifacturis Kommentar eigentlich keiner Würdigung Wert ist, passt er doch ganz gut ins Bild. Alleine Begriffe wie Lügenpresse im täglichen Sprachgebrauch zu führen, sagt eigentlich schon, wessen Geistes Kind man ist...

      Und obgleich ich verstanden habe, dass man hier einiges sagen kann, ohne den Mund verboten zu bekommen, ist das kein Umfeld in dem ich mich weiter bewegen möchte. Da die Sargnägel auch ohne andauernde Beobachtung weiter brav in den Campus Galli geschlagen werden, erspar ich mir auch die weiteren Besuche hier.

      hraban

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    10. @Maria: Volle Zustimmung, da hat der "hraban" eine kostenlose Nachhilfe in Gechichte erhalten. Ob es was nützt?

      @Mohyra: Wer anderen "gewisse zweifelhafte Ansichten" unterstellt, hat gewiss nur zweifelsfreie eigene!
      Lucrifacturi

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    11. Nein, hraban, das wirkliche Problem sind nicht Posts wie das von Leser, sondern Leute wie du, die so etwas nicht links (oder rechts) liegen lassen können und immer gleich ein Drama daraus machen. Aber dein dramatischer Abgang sei dir gegönnt!

      Gero

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  12. Für die Heuneburg wurde auch schon bei einem Nachbarkreis um finanzielle Beteiligung gebettelt. Auch dieses Projekt ist alles andere als ein Goldesel.
    Immerhin entstand das Museum dort aber anstelle einer wirklichen vorgeschichtlichen Fundstelle, wenn auch die Identifizierung mit Pyrene reine Spekulation bleibt.
    Leser

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    1. Ja, die Gleichsetzung der Heuneburg mit Pyrene ist wirklich reine Spekulation. Aber das stört den Durchschnittstouristiker wenig. Deshalb lässt man bei der Heuneburg sogar griechische Hopliten auftreten. Nichts gegen die Darsteller, die haben meines Erachtens schon ein ordentliches Qualitätsniveau, aber zur Heuneburg passen sie überhaupt nicht. Wenn, dann haben griechische Händler diese keltische Siedlung besucht, aber wohl kaum Trupps von Schwerbewaffneten.

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    2. Immerhin steht das Heuneburg Museum auf historisch "vorbelasteten" Boden. Insoweit sind diese Rekonstruktionen dort überhaupt nicht vergleichbar mit dem verpfuschten CG. Denn bei CG existiert ja noch nicht einmal ein Plan, geschweige denn ein planvolles Vorgehen. Herr Bussmann muss sich nun wirklich keine Gedanken über eventuelle Überschneidungen machen, er braucht sich ja bloss einaml im CG umsehen und sich vielleicht z. B. hier im blog ein wenig kundig machen.
      Lucrifacturi

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    3. „Spagat zwischen Disneyland und fundierter Darstellung von Geschichte“
      Kreisräte bringen neues Erlebnismuseum Heuneburg-Pyrene auf den Weg
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Spagat-zwischen-Disneyland-und-fundierter-Darstellung-von-Geschichte-_arid,10497132_toid,43.html

      Insider

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  13. ÜBEL! Der Campus Galli kündigt sein Sommerfest an: Klick mich

    "...Besucher, die an diesem Tag ausnahmsweise auch einmal IN GEWANDUNG kommen dürfen!"

    "Verschiedene Verpflegungsstände wie eine „süße Ecke“ mit Kaffee, Kuchen und Crêpes gibt es außerdem am Eingangsbereich, wo auch die Mehrzahl der Stände zu finden sein wird."

    "Die Gruppe „Brachmanoth“ zeigt begleitet von Dudelsack und Trommel einen brachialen aber auch gleichzeitig humorvollen Ritterkampf."
    (https://www.facebook.com/Brachmanoth-221214624574024)

    Es wird jedes Jahr schlimmer. Offenbar sieht man sich außerstande mit Niveau beim Publikum zu punkten.

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    1. Derzeit scheint der Campus Galli gut besucht zu werden. Am heutigen Samstag standen um 10.35 Uhr etwas 50 Autos und ein Reisebus auf dem Parkplatz. Ähnlich sah das Bild um 15.15 Uhr aus.

      Insider

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  14. Ein kleines Update zu meinem Blogbeitrag vom Sonntag, der den Titel "Verblödungsmaschinerie Campus Galli" (Klick mich) trug und auf einen Online-Artikel des Südkuriers Bezug nahm:
    Der inkriminierte Artikel wurde zwischenzeitlich kommentarlos zusammengestrichen, inklusive der peinlichen Passage!

    Na, da wird doch nicht etwa der hier mitlesende Hannes Napierala wieder einen seiner berüchtigten Anrufe bei einem Redakteur getätigt haben? ;)

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    1. Entweder schämt sich die Zeitung für einen groben journalistischen Fehler oder aber der Campus Galli schämt sich für eine schlecht informierte Führerin. Journalistisch ist es in jedem Fall kein guter Stil, solche umfassenden Änderungen unkommentiert durchzuführen.

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    2. Bei einem Zeitungsfehler wäre es ein Leichtes gewesen, die wenigen Worte zu korrigieren.
      leser

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  15. Beim Campus Galli wird mal wieder auf Facebook kräftig in den Kommentaren herumgelöscht, nachdem ein Herr Stärk, Mitarbeiter oder nur fanatischer Fan des Campus Galli, auf Kritik mit Begriffen wie "Dummschwätzer" und "Fresse halten" reagiert hat.

    Grüßlr,
    Maria

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    1. Sieh an, anscheinend wird dort zur Zeit gute Unterhaltung geboten :)

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    2. Nun, auf "facebook" herrscht bereits seit Wochen strenge Zensur, verordnet durch das Maasmännchen. Alte, schon vergessen geglaubte Zeiten lassen grüßen ...
      Lucrifacturi

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  16. Drei Beiträge vom Bodenseeblogger über das Kirchendach, den Altar und den Ofen des Töpfers.
    https://bodenseenotizen.wordpress.com/2016/07/18/campus-galli-altarplatte-und-kirchendach/
    https://bodenseenotizen.wordpress.com/2016/07/16/campus-galli-2016-das-kirchendach/
    https://bodenseenotizen.wordpress.com/2016/07/11/campus-galli-2016-der-toepferofen-im-betrieb/
    Die Sicherheitsvorschriften, Stichwort Helmpflicht, waren bei den Arbeiten am Kirchendach anscheinend wieder einmal kurzfristig ausgesetzt worden.

    Grüßle,
    Maria

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    1. Laut den mir erteilten Auskünften eines Fachmannes ist die Helmpflicht in Deutschland in der Realität nicht ganz so streng. Freilich, beim Campus Galli hat die Sache schon einen schalen Beigeschmack, weil man dort nämlich genau diese Helmpflicht schon mehrfach exemplarisch als Argument für mangelnde Authentizität beim Bauen genannt hat. Da ist es dann schon bemerkenswert, wie locker man es damit nimmt.

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    2. Und der Bodenseeblogger macht wieder mal die Arbeit, die eigentlich die Mitarbeiter vom CG auf ihrer Website, in ihrem Blog und in Facebook machen sollten. Fotos wie gewohnt toll. Ich hoffe wirklich, der Mann hat vom CG eine Dauerkarte spendiert bekommen für sein Engagement.
      Auf FB scheint beim CG nix los zu sein, und die Website dümpelt auch so vor sich hin. Es gibt einen Blogeintrag zum Dachdecken auf der CG-Site, der aber weniger Info enthält als die Beiträge vom Bodenseeblogger.

      - Exilwikingerin -

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    3. Gut wird der Baufortschritt auf FB oder der Homepage wirklich nicht dokumentiert, aber vielleicht ist das Absicht, damit die Leute selbst hinfahren, um sich die Veränderungen anzusehen.
      Was ich mich aber schon lange frage ist, wieso verwenden die nur Holzschindeln zum Decken der Dächer? Wäre es nicht pädagogisch wertvoller, den Besuchern beide Varianten zu zeigen? Man könnte doch z.b. ein kleineres Handwerksgebäude mit Schindeln aus Ton decken. Die herzustellen sollte auch die Möglichkeiten des Campus Galli nicht sprengen.
      Karl0


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    4. Beim Campus Galli steht der pädagogische Mehrwert leider nicht im Vordergrund. Außerdem ist man schon damit überfordert, die industriellen Zeltplanen, die noch immer einige Bereiche überdachen, endlich loszuwerden.

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  17. Zwei Schulklassen haben den Campus Galli besucht:
    Link 1
    Link 2

    Es geht wieder einmal "entschleunigt" zu und von "Experimenteller Archäologie" ist die Redee, da man offensichtlich den Unterschied zu Museumspädagogik nicht kennt.

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  18. Wie heute im Südkurier zu lesen war, fragte Gemeinderätin Patricia Hutla in der jüngsten Gemeinderatsitzung nach, wie es um die Besucherzahlen des CG stehe. Letztes Jahr um die gleich Zeit hätte ein Bericht über die Besucherentwicklung vorgelegen, dieses Jahr vermisse sie diesen. Arne Zwick entgegnete, Besucherentwicklung UND Finanzen seien "sehr gut" alles liefe planmäßig.

    Nur auf Grund der vielen Arbeit die es die letzten Wochen auf CG gäbe, sei die Erstellung des entsprechenden Zahlenmaterials quasi "untergegangen", so die Erklärung Zwicks.

    Interessant, geht beim CG doch immer wieder mal etwas unter, wenn man nur an den nicht gemeldeten Arbeitsunfall oder die nicht eingeholte Baugenehmigung denkt für einen geplanten Traktor (!!)Schuppen und ach ja- dass man ab und an einen Traktor auf dem Gelände herumfahren sieht, wo doch sonst angeblich alles von Hand gemacht wird; diese Mitteilung an Interessierte und Besucher scheint auch irgendwie untergegangen zu sein.

    Herr Napierala hat wohl sehr viel zu tun. Viel Zeit verbringt er jüngst damit, kritische Bewertungen auf entsprechenden Portalen zu kommentieren.
    Hat er vielleicht keinen Erfolg mehr damit, diese löschen zu lassen?

    LG
    Cassandra

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    1. "Herr Napierala hat wohl sehr viel zu tun. Viel Zeit verbringt er jüngst damit, kritische Bewertungen auf entsprechenden Portalen zu kommentieren."

      Hast du dazu einen Link?

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    2. Ja sicher:)

      https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g1184542-d4813311-Reviews-Campus_Galli-Messkirch_Baden_Wurttemberg.html#REVIEWS

      LG
      Cassandra

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    3. --- verschoben ---

      wer täglich beim CG (gerne auch zu unterschiedlichen Zeiten) vorbeifährt, muss sich ehrlich fragen wo die vielen Besucher herkommen sollen. Oder kommen die "Zeitgemäß" etwa alle zu Fuß ? ;-) Alles nur "steuerfinanziertes" Schmierentheater; mehr gibt's dazu nicht mehr zu sagen!

      der letzte Krieger

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    4. --- verschoben ---

      Ich glaube ihnen die Besucherangaben schon, da im ganzen Landkreis Schüler genötigt werden, den Campus Galli mit ihren Klassen zu besuchen. Nicht zu vergessen die vielen gelangweilten Senioren, die auch leicht zufriedenzustellen sind, solange sie nur ihrem nicht sehr spannenden Alltag für ein paar Stunden entkommen können. Das ist das typische Publikum, um das der Campus Galli und andere Freilichtmuseen werben. Kein Wunder, denn bei den 20-45jährigen kann man naturgmäß verhältnismäßig wenig punkten. Außer man veranstaltet verkappte Saufgelage wie das Sommerfest des Campus Galli. Hier können auch die normalerweise Desinteressierten mitgenommen werden.

      Grüßle,
      Maria

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    5. Nachdem ich mir das erste Sommerfest vor zwei Jahren selbst angesehen habe, muss ich der Bezeichnung Besäufnis leider zustimmen. Für unsere Region - die touristisch als Geniewinkel in Szene gesetzt wird - ist dieser mit Steuergeld finanzierte Alkoholabusus einfach nur beschämend. Dass den Organisatoren beim Campus Galli nichts Besseres einfiel, ist für mich nicht nachvollziehbar. Warum ein typischer Mtitelaltermarkt, und kein qualitätvolles Frühmittelalter-Festival, das weitaus besser zum Campus Galli passen würde? Euer Gallenos M.D.

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    6. Mit dergleichen ist man in Meßkirch schon einiges gewohnt. Früher bekamen die Sternsinger regelmäßig Alkohol von den Leuten, bis sie besoffen waren (ich hoffe, dass das jetzt, wo es Mädchen sind, eingeschränkt wird). Die Fastnacht, hierzulande zur "fünften Jahreszeit" expandiert, entartet noch jedesmal zum Besäufnis, mit allen schlimmen Folgen. Entgleisungen zu dieser "Jahreszeit" erhalten auch wie selbstverständlich Entschuldigungen, "Es ist ja Fastnacht". Das halten die Protagonisten wohl für "Weltkultur". Geistreich mag das wohl sein, wenn man darunter "geistige Getränke" versteht.
      Es ist einfach nur ein Armutszeugnis, wenn zu Humor und Fröhlichkeit Alkohol als eine unabdingbare Voraussetzung erscheint. Gäbe es bei den Verantwortlichen echten Humor und zudem Verantwortungsbewusstsein, würde wegen der verheerenden Erfahrungen Alkohol gerade zur Fastnachtszeit ausgeschlossen. Vor gut zehn Jahren gab es in der Nachbarschaft sogar einen Mord zur Fastnacht.
      Auch die Bühnenfeste der durchaus erfahrenen und tüchtigen Laienspielgruppe arten gerne mal in Alkoholorgien aus. Vor diesem Hintergrund war es nicht anders zu erwarten, als dass diese Unkultur auch auf die "Klosterstadt" übergreifen würde. Deren früherer Chef hat dem Vernehmen auch mal zu tief ins Glas geblickt.
      Leser

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    7. Solche Belustigungen mit reichlich fließendem Alkohol sind bei immer mehr Freilichtmuseen üblich - auch bei solchen, die höhere Qualitätsstandards als der Campus Galli aufweisen. Es wird dabei versucht am Trend Mittelaltermarkt zu partizipieren. Für viele Freilichtmuseen ist so eine Festivität die "Cashcow" schlechthin, ohne die man im Jahresabschluss keine schwarze Zahlen erreichen könnte. Da lässt man dann schon mal die Hosen für ein bis zwei Tage im Jahre herunter.
      QX

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  19. Die Besucherzahlen der aktuellen Saison wurden bekannt gegeben: 27000 Besucher zählt CG bisher. Natürlich waren April u. Mai unterdurchschnittlich besucht wegen des schlechten Wetters, wird betont. Juni u. Juli lagen über dem Soll. Und erfahrungsgemäß seien August, September u. Oktober die stärksten Monate. Man rechnet also fest mit dem Erreichen des angepeilten Ziels von 60 000.
    Na hoffentlich spielt das Wetter mit :)))
    Über die finanzielle Lage wurde kein Wort verloren in dem kurzen Bericht im Südkurier. Wenn alles so rosig aussähe wie getan wird, hätte der Leser bestimmt mehr erfahren. Aber wie immer gibt man sich sehr bedeckt,trotz der versprochenen Transparenz.

    LG
    Cassandra

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  20. http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.rottweil-auf-campus-wird-vergangenheit-real.f25568db-2186-4304-9ce7-eb087eb18859.html
    Der Campus Knalli ist laut diesem Zeitungsbericht nicht mehr in 40 oder 50 Jahren fertig, wie bisher immer angegeben worden ist, sondern in 60 Jahren. Auf welcher Grundlage diese neue Prognose beruht, sagen die aber nicht. Vielleicht weil sie ähnlich seriös ist wie die bisherigen?

    Gero

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    1. --- verschoben ---

      heutiger Hinweis auf FB und da sind es wieder 40 Jahre:

      http://www.swr.de/geschichte/abenteuer-klosterstadt-messkirch/-/id=100754/did=17181808/nid=100754/1r3iy26/index.html

      aber was soll's? andere Bauprojekte dauern auch länger als vorhergesagt.

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    2. Der Geschäftsführer hat selbst in einem Radiointerview eingeräumt, dass die 40 Jahre Bauzeit unrealistisch sind. Und es war, wenn ich mich richtig erinnere, auch schon einmal im Gespräch, dass es sogar 80 Jahre bis zur Fertigstellung dauern könnte! Egal, mittlerweile besitzen diese Prognosen sowieso keine Bedeutung mehr. Man stellt einfach für die Medien Zahlen in den Raum, um den Eindruck eines planvollen Vorgehens zu erwecken. Jede Wette, in der Realität wissen die nicht einmal, wo sie in 6 Jahren stehen werden, geschweige denn in 60 Jahren! Alleine der Baubeginn der Scheune wurde schon dreimal auf dass jeweils nächste Jahr verschoben. Peinlich!
      Vor allem aber zahlt es sich bei so einem Schneckentempo für die meisten Interessierten nicht aus, jedes Jahr wiederzukommen, um den Baufortschritt zu beobachten, wie man sich das beim Campus Galli wünscht. Ich frage mich außerdem schon lange, ob man sich die vielen bremsenden "Frauenjobs" aus einem Quotendenken heraus aufgeladen hat - so nach dem Motto, wir müssen bei der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen geschlechtergerecht vorgehen, egal wie kontraproduktiv es sich auf die Kernaufgabe des Projekts, das Bauen, auswirkt.

      Grüßle,
      Maria

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  21. Findet den Fehler! ;-)
    http://tinyurl.com/zdcf63g

    Gero

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    1. @ Gero
      Du meinst bestimmt das das Datum der Aufnahme.
      Oder??
      LG Willi

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  22. Gerade läuft auf ARD-alpha der Bericht über Bärnau und es ist einfach nur schön zu sehen, wie ein Projekt funktionieren kann, wenn kompetente Leute, statt Selbstdarstellern, es in die Hand nehmen. Knapp über 2 Mio. Förderung für 2 Jahre mit der Auflage, bis dahin 22 (!) Häuser zu bauen, und das schaffen die auch. Die haben auch einen eigenen Archäologen. Erfreulich: ernsthafte Geschichtsdarstellung im Geschichtspark und ausdrücklich als solcher deklarierter Fantasy-Mittelaltermarkt im Ort. Und das Ganze hat schon positive Auswirkungen auf die Gemeinde selbst ... geht doch!
    - Fränkin -

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    1. ich denke auch, das bärnau das eindeutig besser durchdachte projekt ist. das fehlen exorbitanter mehrkosten wiegt den gelegentlichen mangel an authentizität aus sicht des steuerzahlers locker wieder auf. campus galli ist dem gegenüber weder "a" noch im kostenrahmen. chris

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  23. --- verschoben ---

    http://www.schwaebische.de/mediathek_galid,206632_titel,-Campus-Galli-Sommerfest-in-Messkirch-.html

    Gero

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  24. Gute Idee: Kutschenfahrt über das Gelände des Campus Galli
    http://www.campus-galli.de/ein-kutscher-fuer-campus-galli/
    Stutzig macht aber der Satz: "Fragen zu diesem Angebot beantwortet gerne die Touristinformation Meßkirch."
    Wieder einmal ein Hinweis darauf, dass die Stadt kostenlos Arbeit für den Campus Galli erledigt, damit dessen finanzielle Jahresbilanz besser aussieht?
    Außerdem schreibt man den Anglizismus Tourist-Information mit Bindestrich.

    Grüßle,
    Maria

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    1. Die Werbung durch die Tourist-Information zu hinterfragen, ist ähnlich "sinnvoll" wie dem Office du Tourisme in Paris die Unterstützung für die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu untersagen

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    2. Ja, das macht man schon seit Beginn so. Zwischenzeitlich macht man sich nicht mehr im Ansatz die Mühe, diese illegalen Praktiken zu kaschieren. Welch ein Saustall!
      Lucrifacturi

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    3. --- verschoben ---

      Kutschfahrten: Ein Ersatz für die gestrichenen Touren mit dem Klosterelefanten, der dieser Gegend weit angemessener ist. Mit Hannes Napierala zieht langsam Vernunft ein in die "Klosterstadt".
      Leser

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    4. @ Joachim Es geht nicht nur um ein bisschen Werbung, sondern allgemein um Kostenwahrheit.

      Grüßle,
      Maria

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    5. Maria, messe mal nicht mit zwei Ellen, jede Tourist-Information unterstützt

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    6. Die Tourist-Information der Stadt "unterstützt" den Campus Galli nicht einfach nur ein wenig, sondern dort sitzt eine Dame, die arbeitet größtenteils für den Privatverein Campus Galli, bezieht ihr Gehalt aber vom Steuerzahler. Auf diese Weise werden ganz gezielt erhebliche Kosten aus der Bilanz der Klosterstadt herausgenommen. Dass die Campus-Anhänger diese Trickserei nicht weiter juckt, wundert mich aber nicht!

      Mr. Frog aus Meßkirch

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  25. In der BILD ist wieder einmal vom Bau der Kathedrale die Rede, in die 2000 Menschen passen sollen, wie kann es sein dass dieser Schmarrn immer noch gedruckt wird ????? Warum stellt Geschäftsführer Hannes Napierala solche Unwahrheiten nicht klar, bevor so etwas gedruckt wird ? In einem Interview räumte Herr Napierala wortwörtlich ein, dass diese Aussage, von Geurten getätigt,
    dazu geführt hat dass es ihm die Nackenhaare gestellt hätte. Da dieses Vorhaben schlicht und ergreifend nicht in die Tat umsetzbar sei.

    Aber aus Marketing-Gründen lässt er solche Märchen gerne weiterverbreiten, wie es scheint. Das ist, wie so vieles beim Projekt CG, einfach inakzeptabel. Und nicht seriös oben drein.

    LG
    Cassandra

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    1. --- verschoben ---

      http://www.bild.de/unterhaltung/aktuelles/unterhaltung/mit-muskelkraft-und-ohne-maschinen-eine-klosterstadt-47302614.bild.html

      Cassandra

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    2. Langsam kann ich diesen Blödsinn nicht mehr lesen, von wegen "die Methoden sind alle unbekannt, wir müssen das Rad neu erfinden". Fachwerk- und Lehmbau ist wieder im Kommen, jedes bessere Freilichtmuseum mit alten Bauernhäusern hat Fachleute dafür, und Zimmerleute arbeiten großenteils noch wie früher. Es liegt schlicht an mangelnder Kompetenz der Verantwortlichen.
      Und den Mist mit der Riesenkirche für 2000 Leute konnte man G. noch nie ausreden - möglicherweise ist die Kirche auf dem Plan so groß, weil sie das wichtigste Gebäude ist? Das sollte ein Historiker schon wissen, daß in mittelalterlichen Abbildungen z.B. Personen entsprechend ihrem Rang unterschiedlich groß dargestellt werden. Und er sollte auch über die Bevölkerungszahlen seiner Epoche Bescheid wissen, wie wahrscheinlich es ist, daß eine derartig große Kirche überhaupt gebraucht wird - vor allem in einem Kloster!
      - Fränkin -

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    3. Zufälle gibts: Kaum wird hier von Lesern kritisiert, dass die in der Bild-Zeitung getätigte Aussage, beim Campus Galli würde eine Riesenkirche/Kathedrale gebaut, gar nicht stimmt, und schon distanziert sich auch der Campus Galli davon: Klick mich

      Zitat: Er (Anm.: Haushistoriker Reuter) [...] nutzte auch gleich die Gelegenheit, mit einer weit verbreiteten Fehlinformation aufzuräumen: "Wir bauen hier keine Kathedrale, sondern eine Kirche. Und 2000 Leute werden da auch nicht drin Platz haben."

      Es bleibt die Frage: Woher nahm der "DPA"-Journalist, von dem die Bild-Zeitung abgeschrieben hat, seine Fehlinformation, nachdem er doch allem Anschein nach selbst vor Ort mit den Verantwortlichen sprach?

      Der Campus Galli und die Medien: Eine Geschichte voller Irrtümer ...

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    4. Kein Wunder, dass es Hannes Napierala "die Nackenhaare gestellt" hat, denn hieraus sprach der glatte Größenwahn. Die Burg von Guedelon würde mehrfach in so eine Kirche hineinpassen.
      Indes kann man in dieser Branche scheinbar nur noch durch schiere Größe bestehen: Der Erfolg von Guedelon erklärt sich aus seiner Pionierrolle. Seither gab es sogar die Idee, eine komplette "Reichsstadt" aus dem Boden zu stampfen, denn nur eine Burg zieht nicht mehr. Vor einigen Jahren war so etwas ja auch für die Schwäbische Alb angedacht; die Idee wurde dann aber durch die "Klosterstadt" plattgewalzt.
      Leser

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    5. Durchaus möglich, dass die Kirche im St. Gallener Plan in Bedeutungsperspektive vergrößert dargestellt ist. Schließlich handelt es sich nicht um einen richtigen Bauplan, sondern eher um ein Schaubild zur zweckmäßigen Anordnung der notwendigen Klosterbauten.
      Dies muss hier natürlich nicht ins Gewicht fallen, denn der Anspruch besteht ja, den Plan selbst in die dreidimensionale Realität umzusetzen, wie dies ja in gängigen zeichnerischen Rekonstruktionen wie der oben geschieht. Es wird ja schließlich kein früher existierendes Kloster nachgebaut, sondern in bisher nie realisierter Plan zugrunde gelegt.

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    6. Interessant, dass sogar der Haushistoriker nicht weiß, wie groß die Kirche werden wird bzw. wie viele Leute in sie reinpassen sollen. Anderenfalls hätte er das in seiner Richtigstellung doch gewiss erwähnt, oder? Man gewinnt den Eindruck, dass die Planung selbst nach etlichen Jahren noch immer in den Kinderschuhen steckt. Was wurde aus den Computermodellen, die die Architektin Jansen anfertigen wollte?
      http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Die-Klosterstadt-waechst-am-Computer;art372566,6007520
      QX

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  26. Eine Campus-Galli-Apologie in Englisch:
    http://turbulentpriests.group.shef.ac.uk/in-defence-of-campus-galli/
    Erwähnt wird darin auch "a well-known blogger who goes by the name of Hiltibold" ;-)

    Gero

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    1. Danke für den Hinweis. In diesem Blogbeitrag wird anhand weniger, relativ harmloser Beispiele Kritik vorschnell in den Bereich der Erbsenzählerei einsortiert. Dem Herrn fehlt halt der Gesamtüberblick über die unzähligen Unwahrheiten, Falschprognosen und Sophismen, derer sich die Verantwortlichen des Campus Gall in den letzten vier Jahren zusammen mit ihren Haus- und Hofmedien schuldig gemacht haben. Das "miss the point" kann man daher ohne weiteres auch diesem "Apologeten" attestieren :-)

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  27. die werden ihre zeltplanen anscheinend einfach nicht los, auch nicht beim speicher, trotz ankündigung.
    https://salzstetter-theaterspatza.de/galerie/vereinsausflug-campus-galli/
    was sagt der haushistoriker reuter dazu? gibt es den beim campus galli eigentlich noch? in den medienberichten habe ich schon länger nichts mehr von ihm gesehen. chris

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    1. Das ist, trotz des aktuellen Datums, wohl ein älteres Foto.
      Schwer unhistorische Dächer aus industriellen Zeltplanen gibt es aber anderenorts noch: Klick mich

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    2. --- verschoben ---

      Bei allem Verständnis dafür, dass Campus Galli über zu wenig Kohle verfügt und es deshalb auch an Fachkräften mangelt, aber wieso beginnt man mit dem Bau einer Kirche, wenn noch nicht einmal die Dächer aller Kleinbauten fertiggestellt sind und diese deshalb mit Zeltplanen überdacht werden müssen???
      Karl0

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  28. Die Schwäbische Zeitung, eine der beiden Haupt-Meinungströten des Campus Galli, sperrt den kostenlosen Zugang für ihre Artikel bekanntlich nach 30 Tagen. Nur wer blecht, hat weiter darauf Zugriff.

    Die Lösung für dieses Problem, auf das ich schon mehrfach angesprochen wurde, ist ganz einfach - weil nämlich die IT-Abteilung der Schwäbischen Zeitung allem Anschein nach recht doof ist:
    1. Die Überschrift des gewünschten Artikels bei Google unter Anführungszeichen eingeben und die Suche danach starten.
    2. Beim entsprechende Suchtreffer nicht auf den eigentlichen Artikel-Link klicken, sondern auf den kleinen grünen Pfeil rechts darunter.

    Das "Cachen" von Webseiten kann man als Betreiber einer Internetseite übrigens leicht unterbinden. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Schwäbische Zeitung das eines Tages nachholen wird.

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  29. http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/gurr-hirsch-besucht-leader-aktionsgruppe-in-oberschwaben/

    Was soll man dazu sagen?

    Insider

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    1. Auch die SZ berichtet in einem Artikel davon.
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Staatssekretaerin-ueberzeugt-sich-vom-Campus-Galli-_arid,10514908_toid,494.html
      Schreibt der Arbeitsschutz eigentlich vor, dass jemand, der beim CG als Gästeführer tätig ist, zu seinem mittelalterlichen Obergewand moderne Sandalen tragen muss?
      Immer wieder schön zu sehen, wie sehr die sich doch bemühen :-)

      Grüßle,
      Maria

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    2. Ja, schon ziemlich lächerlich das alles. Die betreiben aus reiner Schludrigkeit genau das Mischmasch, von dem Napierala schon 2015 behauptet hat, es sei nur den widrigen Umständen geschuldet und man würde an einer Verbesserung arbeiten. Von wegen. Konsequentes Handeln und ein stringentes Qualitätskonzept sehen anders aus.

      Dass die Leader-Hanseln schönfärben ist kein Wunder. Die stecken da aufgrund der Bewilligung der Fördergelder größtenteils mit drinnen. Außerdem sind etliche davon Parteifreunde des Meßkircher Bürgermeisters. Echte "Amigos" halt.

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    3. Konnte am 25.08.2016 auf dem Campus Galli sehen, wie die Sicherheitsvorkehrungen beim Kirchenbau eingehalten werden. Manchmal war nicht klar, wird das hohe Gerüst auf- oder abgebaut.
      Als ich nach der Notwendigkeit eines elektronischen Weidezauns fragte, wurde mir erkärt, dass dieser für die Ochsenweide benötigt werde. Also alles so, wie im Mittelalter!
      Insider

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  30. Der Meßkircher Verleger Armin Gmeiner blickt auf drei Jahrzehnte Firmengeschichte zurück. In einem Pressegespräch erkärte er, dass der Autor Manfred Bomm gerade an einem Roman arbeite, in dem der Campus Galli eine Rolle spielen soll. Da bin ich schon sehr gespannt.

    Insider

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    1. Bestimmt ein Wirtschaftskrimi.

      Gero

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  31. Der Campus Galli berichtet über den Altartbau: Klick mich

    Immerhin wird eingeräumt, dass die Steine aus einem auswärtigen Steinbruch stammen.

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  32. Bei Facebook gibts mal wieder Gegenwind, nachdem sich der Campus Galli (=H. Napierala) über einen Artikel in der FAZ leicht enttäuscht geäußert hat: Klick mich

    Die Frage des ersten Kommentators der Diskussion wird nur zur Hälfte vom Campus Galli beantwortet - offenbar will man sich vor einer Qualitätsdiskussion drücken.
    Ein zweiter Kommentator verlangt jedoch nähere Informationen, die nun mehr oder weniger nachgereicht werden, inklusive eines merkwürdigen Statements zur PR-Wirkung des qualitativ mittelprächtigen FAZ-Artikels, woraufhin sich eine dritte Person über die vom Campus Galli an den Tag gelegte Einstellung lustig macht.

    Die Öffentlichkeitsarbeit des Campus Galli läuft zurzeit wohl nicht besonders gut :D

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  33. "Neue Kutschfahrten kommen gut an" - schreibt die Schwäbische Zeitung: Klick mich

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    1. Was, die Kutschfahrt mit Führung findet nur alle zwei Wochen statt?! Und wenn dann genau zehn Leute mitfahren, stellen die das als großen Erfolg dar?

      Grüßle,
      Maria

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    2. Ich musste gerade bei dem Satz herzhaft lachen : "Karl-Josef Rosner und seine Frau Johanna aus Gammertingen wollten den Campus Galli schon seit der Eröffnung besuchen. Als Historiker habe er großes Interesse an dem Projekt."
      Da konnte die SZ wieder mal nicht wiederstehen und hat eine total irrelevante Information über einen Besucher mit eingebaut, um den Campus Galli ein bisschen wissenschaftlicher aussehen zu lassen. Denn wenn sich ein Historiker dafür interessiert, dann muss das einfach seriös sein. Zumindest nach der simplen Logik der SZ! :-)

      Mr. Frog aus Meßkirch

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    3. Nicht nur irrelevant, sondern auch falsch:)
      Der Herr sei jahrelang Leiter der örtlichen Post in Gammertingen gewesen, wie ein SZ-Leser in der Kommentarfunktion anmerkte.
      Kaum zu glauben, wie sehr die Schreiberlinge der Schwäbischen Zeitung ihre Leser für ihr dreistes Werben für dumm verkaufen.

      LG
      Cassandra

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  34. Mich hat einmal ein Historiker nach meiner Meinung gefragt. Ich habe ihm nur geantwortet, dass ich in der Sache wegen meiner negativen Stellungnahmen vielleicht befangen sei, der Geschäftsführer Hannes Napierala hätte indes kundgetan, der "Campus Galli" sei kein wissenschaftliches, sondern ein touristisches Projekt. Daraufhin hat der Historiker mich gleich unterbrochen und gemeint, ich hätte genug gesagt, er wisse somit Bescheid und werde sicher nicht dem Drängen seiner Frau folgen, dorthin zu fahren.
    Ich könnte auf Anhieb eine Handvoll mir bekannte Historiker nennen, die einfach nur den Kopf schütteln über die "Klosterstadt".
    Leser

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    1. Hauptsache das Gemeindegeldsäckel schüttelt sich weiter kräftig für diese arroganten Ignoranten.
      Lucrifacturi

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  35. Kath.net - journalistisch unter aller Kajüte: Klick mich

    Was 2012 als wagemutiges Experiment begann und von vielen Kritikern als Spinnerei oder Geldverschwendung abgetan wurde, hat die schwierige Startphase hinter sich gelassen.

    Kein Wort von den jährlich nötigen Betriebskostenzuschüssen, stattdessen zitiert man den Bürgermeister Zwick, der frech fabuliert: "Inzwischen haben ALLE erkannt, dass das Projekt ein Gewinn für die gesamte Region ist...."

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    1. Kein Wort auf kath.net zur regelmäßigen Sonn- und Feiertagsentheiligung auf dem "Campus Galli" ?
      Leser

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  36. Die Schwäbische Zeitung schreibt am 5. September 2016: Nach Rulfingen hat es ihn durch einen Tipp vom Campus Galli verschlagen. „Eigentlich wollte ich dort arbeiten, aber es gab dort momentan keine Steinmetzarbeiten“,
    Link: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Schuechternheit-hilft-Wandergesellen-selten-weiter-_arid,10521435_toid,60.html
    Insider

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    1. @Insider
      Nur mal eine Frage. Bezieht sich Dein Pseudonym Insider auf den Campus Galli?
      Hubert

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    2. @Hubert
      Die Aktivitäten des Campus Galli verfolge ich seit Anfang an. Kenne einige Leute, die mit dem Campus zu tun haben. Doch mein Pseudonym hat einen anderen Grund.
      Insider

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  37. Auf Facebook wurde ein Foto gepostet dass Arbeiterinnen beim Hacken auf dem Acker zeigt. Nicht zu übersehen sind dabei die Turnschuhe unter dem Mittelalterlichen Gewand. Ein Leser meinte im Kommentar dazu, dass dieses Detail die Wirkung des ganzen Bildes zunichte macht.

    Meine Frage an den mitlesenden Herrn Napierala: Begründen Sie das Tragen der Turnschuhe mit Besucherinteressen die es zu wahren gilt oder mit den neuzeitlichen Arbeitsvorschriften? Denn diese beiden Argumente werden in der Authentizität -Diskussion doch immer genannt?

    LG
    Cassandra

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    1. Hier der Link dazu: Klick mich

      Die Kritik sollte man dem Campus Galli vielleicht direkt bei Facebook mitteilen. Ich würde es ja selber machen, doch ich fürchte, ein Kommentar von "Hiltibold" würde dort allzu emotionale Reaktionen provozieren ;)

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    2. Hiltibold, du hast recht dass die Kritik bei Facebook besser platziert wäre, aber ich gebe zu, ich bin selbst nicht bei Facebook, sondern schaue ab und an vom Account meiner Tochter dort vorbei; die hat mir aber eingeschärft von dort aus ja nichts zu liken oder zu kommentieren:))))

      LG
      Cassandra

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    3. Halb so schlimm, die Kritik haben mittlerweile offensichtlich schon andere platziert :)

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  38. Schönfärberei und Märchenstunde bei den Stuttgarter Nachrichten (die haben die parteiengesteuerten Inserate wohl dringend nötig): Klick mich

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    1. Ich lese in dem Artikel, dass Hannes Napierala die Hoffnung hegt, ab 2018 keine Betriebskostenzuschüsse für den Campus Galli zu benötigen. Dem möchte ich den Inhalt eines Gesprächs entgegen halten, das ich vor wenigen Wochen mit einem Politiker aus Meßkirch geführt habe. Er ist der Meinung, dass der Campus Galli auch nach 2018 für mindestens ein bis zwei Jahre Zuschüsse benötigen wird. Der bis 2018 abgesteckte Zeitrahmen ist seiner Meinung nach zu knapp bemessen. Ich kann nicht sagen, ob es sich dabei um eine Einzelmeinung handelt oder eine gemeinsame Erkenntnis des Gemeinderates, die der Öffentlichkeit aus taktischen Erwägungen verschwiegen wird.
      Gruß
      PH

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    2. Danke für die Information. Ähnliches habe ich auch schon vernommen.

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  39. Ein wolkiges Wohlfühl-Video über den Campus Galli von Regio TV Bodensee: Klick mich

    Regio-TV war übrigens in der Vergangenheit auch schon mal kritischer und hat beispielsweise über die Kritik der rabiaten Tierrechtsorganisation PETA berichtet, die die Haltung der beiden Zugochsen des Campus Galli kritisierte.

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    1. Interessant ist die Antwort auf die Reporter-Frage, wie lange gebaut wird. Da meint der Töpfer Martin nämlich: "Die Schätzung, die da immer im Raum steht, nämlich 40 Jahre, ist nur sehr grob. Es kann durchaus auch ein paar Jahrzehnte länger dauern .... Es ist auch nicht schlimm wenn es 80 Jahre dauert."

      "Schlimm", ein relativer Begriff, ist es nicht, aber warum sollte man als Besucher bei dem sehr langsamen Bau-Tempo jährlich wiederkommen? Es ändert sich doch kaum etwas.

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    2. Napierala hat selbst schon mehrmals öffentlich erklärt, dass ihm der Baufortschritt zu lahm ist. Dem widerspricht die undifferenzierte Darstellung des Töpfers.
      Die Herrschaften sollten sich vielleicht einmal auf eine gemeinsame Linie einigen.

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    3. Ach, Regio TV, das sind mir ja so richtige Spitzenjournalisten. Man muss sich nur einmal ansehen, wie die den CG im Vorjahr bezeichnet haben :-))
      http://www.regio-tv.de/video/391336.html

      Grüßle,
      Maria

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  40. Alles echt anstrengend - lautet der Titel eines Interviews mit Hannes Napierala in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung: Klick mich

    SZ: Wie finanzieren Sie das Projekt?
    Napierala: Wir können mittlerweile durch die Eintrittsgelder alle Personalkosten decken. Bei den Materialien greift uns die Stadt Meßkirch unter die Arme.


    Das Ziehen dieses virtuellen Trennstriches innerhalb der Bilanz ist ein rhetorischer Trick und völlig unsinnig.

    SZ: Bis wann soll das Kloster fertig sein?
    Napierala: Schwierig zu sagen. Niemand hat heute Erfahrung mit mittelalterlichem Bauen.


    "Niemand", soso ... Klick mich

    Warte nur, Hannes, du hier mitlesender, alter Schmähtandler; für diese leicht zu widerlegende 'Schutzbehauptung' gibts beizeiten eine verbale Kopfnuss, die sich gewaschen hat.

    ;)

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    1. Museumsdorf Düppel fällt mir da noch ein:
      https://www.dueppel.de/
      Die rekonstruierten Häuser in Haithabu sind mittelalterlich konstruiert, aber, soweit ich weiß, unter Zuhilfenahme von Maschinen gemacht. Irgendwo war mal was über eine mechanisierte Herstellung von Spaltbohlen zu lesen. Wenn es um so unwesentliche Dinge wie Konstruktion, Statik und Haltbarkeit geht, wäre Haithabu (und alle anderen rekonstruierten Wikingerhäuser) auf jeden Fall ein Beispiel für "Erfahrung mit mittelalterlichem Bauen". Das einzige, was den CG auszeichnet, ist die händische Arbeit (jedenfalls wenn jemand zuguckt). Und selbst das ist nicht mit dem Mittelalter vergleichbar, wo viele gelernte Fachkräfte auf den Baustellen arbeiteten anstelle von ein paar ungelernten Hanseln.

      Heute habe ich wieder einmal ein schönes Schimpfwort bei Hiltibold gelernt: Schmähtandler. Ich habe schon "Meinungströte" gelernt. Hiltibold lesen bildet :-)

      - Exilwikingerin -

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    2. Wobei es auch gar nicht so sehr darum geht, ob bei anderen Rekonstruktionen sämtliche Arbeitsschritte authentisch waren, sondern darum, dass die angewandten historischen Handwerkstechniken im Einzelnen längst bekannt und auch wissenschaftlich erprobt sind.

      Schmähtandler hat mich mein Opa gelegentlich genannt, als ich noch klein war. Es ist eigentlich noch ein recht harmloser Begriff - vergleichbar mit der "Labertasche" :)

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  41. Zeit auf dem Campus Galli beeinflusst Studienwahl - schreibt die Schwäbische Zeitung (Danke für den Hinweis): Klick mich

    Die 19-Jährige (Wibke) wollte nach dem Abitur einen praktischen Ausgleich zum Lernen erleben: „Es hat auch meine Studienwahl beeinflusst. Zuerst wollte ich Geschichte studieren. Nun weiß ich, dass ich später eine Arbeit mit praktischem Anteil ausüben möchte.“ Deswegen möchte sie künftig Archäologie studieren.

    Toll, eine weitere Archäologin. Als ob es davon nicht schon mehr als genug gibt. Aber immerhin, so produziert der Campus Galli sich seine zukünftigen Kostenlos-Praktikanten quasi selbst.

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  42. Klosterwurst - Schlemmen wie im Mittelalter dank Meßkirchner Fleischermeister - schreibt der Südkurier: Klick mich

    Eine bemerkenswerte Behauptung, wenn man weiß, dass die beim Campus Galli verkaufte Wurst gar nicht auf einem mittelalterlichen Rezept beruht, sondern auf der antiken Lukanerwurst...

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    1. Hier versteht ein Metzgermeister, eine örtliche Tageszeitung für seine Interessen einzuspannen. Ein Inserat hätte Geld gekostet, der Bericht ist umsonst. Schon ein Cleverle, der Harry aus Meßkirch!
      Insider

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  43. Die Schwäbische Zeitung berichtet über Altarplatte und Lehmboden der Kirche: Klick mich

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    1. http://www.campus-galli.de/altarplatte
      "Bereits am Mittwoch konnte in der Holzkirche die Altarplatte gesetzt werden, zahlreiche Besucher verfolgten gespannt die Arbeit."

      Warum sieht man diese zahlreichen Besucher nirgendwo?

      Gero

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    2. --- verschoben ---

      @ Gero
      Weil sie event. hinter der Kamera stehen?
      Ich nehme mal an daß die Altarplatte im
      Mittelpunkt stand nicht die Besucher.
      (Wie gesagt ich nehme es mal an.)

      Hubert

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    3. Tja, die beschriebenen Besuchermassen haben wohl nicht mehr ins Bild gepasst ;-)

      Nach meinen Informationen waren es ein paar Dutzend Besucher, einige davon Angehörige der Angestellten. Die mussten aber verständlicherweise alle Abstand halten. Ob die Beschreibung "zahlreich" hier zutrifft, muss jeder für sich selbst entscheiden.

      Hinterfragenswert ist für mich diese Aussage in dem Beitrag auf der CG-Website:
      "Die Altarplatte wurde aus einem großen Sandstein herausgespalten und gehauen – ohne Sägen, ohne Schleifen, ganz in Handarbeit."
      Seit wann ist denn Sägen und Schleifen nicht in Handarbeit möglich? Beide Techniken waren bereits in bronzezeitlichen Ägypten weit verbreitet.

      Und was ist eigentlich mit den weiblichen Angestellten und Helferinnen, die da rumstehen.
      Tragen zwar Männerkleidung, aber sobald die Arbeit anstrengend wird, stellen sie sich an den Rand und lassen die echten Männer alleine schwitzen? ;-)
      https://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xpt1/t31.0-8/14310547_1157873487592879_8211662550360791922_o.jpg

      Grüßle,
      Maria

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    4. In den letzten Tagen war der Parkplatz mit PKWs und Bussen gut ausgelastet. Die intensive Pressearbeit scheint zu fruchten! Bis zum Saisonende sollten sich noch 14 000 Besucher einfinden, damit das angetrebte Ziel von 60 000 Gästen erreicht werden kann.
      Insider

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    5. Ohne Schleifen? Wie kriege ich denn eine Steinplatte glatt, ohne sie zu schleifen? Durch Handauflegen?

      - Exilwikingerin -

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    6. Sofern Hannes Napieralas Diss nicht von einem Ghostwriter verfasst wurde, darf doch erwartet werden, dass er während seines Studiums die Fähigkeit erlernt hat, sich etwas deutlicher auszudrücken.

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    7. Interessant: Der Südkurier bringt über den Altarbau den gleichen Beitrag, wie er bereits auf der Internetseite des Campus Galli zu finden ist - ohne jegliche Angabe der Quelle oder Autorenschaft: Klick mich

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    8. "In den letzten Tagen war der Parkplatz mit PKWs und Bussen gut ausgelastet. Die intensive Pressearbeit scheint zu fruchten! Bis zum Saisonende sollten sich noch 14 000 Besucher einfinden, damit das angetrebte Ziel von 60 000 Gästen erreicht werden kann."

      Kann ich bestätigen :) - CG liegt auf dem Weg zwischen meinem Wohnort und Arbeitsplatz. Der Parkplatz ist immer gut belegt - wenn auch meist nicht vollständig. Täglich sind auch 1-2 Busse dort. Vielleicht auch mal mehr.

      Das ist wie mit den Bestsellern; Bücher die in diversen Bestsellerlisten auftauchen, sind ja oft auch grottenschlecht.
      (Oder will jemand behaupten , Charlotte Roches "Feuchtgebiete" waren literarisch wertvoll, um mal ein Beispiel zu nennen ? Aber sie wurden gut beworben und daher in großer Zahl gekauft. Mit dem Besucheransturm auf den Campus dürfte es nicht anders sein.

      Trotzdem habe ich meine Zweifel, dass es sich in absehbarer Zeit nur durch die Eintrittsgelder tragen wird:
      Wenn Herr Napierala stolz berichtet , man könne die Gehälter der Angestellten bereits selbst finanzieren, dann sollte er aber auch bedenken, dass er vor der Saison eine Handwerkerstelle gefordert hat, für die die Stadt Meßkirch nochmals 20 000 Euro hätte in die Hand nehmen müssen. Und ob sein eigenes Gehalt, dass scheinbar bei 4000 Euro liegen soll ( dafür gibt es meines Wissens aber keine gesicherte Quelle) tatsächlich auch dort mit rein gerechnet wurde ??

      Auch bleibt die Tatsache, dass viele mir bekannten Besucher klagen, dass nach wie vor Stationen unbesetzt sind, z. B. vor allem immer dann wenn ein Arbeitsvorgang ( Setzen der Altarplatte,...) die Kräfte vieler Mitarbeiter fordert.
      Die arbeiten doch total unterbesetzt. Nicht zuletzt deswegen gehen ja auch von Zeit zu Zeit (überlastete??) Mitarbeiter, wie es ja auch in der Dokumentation thematisiert wurde.

      Wenn der Campus Galli so viele Mitarbeiter einstellen würde, wie er bräuchte, um einen schnelleren Baufortschritt und höhere Arbeitszufriedenheit zu erzielen, wäre die positive Aussage Napieralas dahin . Aber Hauptsache immer für gute Stimmung sorgen.

      LG
      Cassandra

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  44. Wer dieses geradezu absurd aufwendige Gerüst betrachtet, das für das Decken eines winzigen Speicherbaus errichtet wurde, beginnt zu ahnen, warum sich beim Campus Galli alles wie ein Strudelteig in die Länge zieht: Klick mich

    Und wehe diese Hosensch... behaupten, das verlange zwingend der Arbeitsschutz: Video
    Zu 08:30 Min springen.
    Interessantes findet sich auch bei 37:50 Min.

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    1. Diese Doku kenne ich, die ist auch ansonsten sehr gut!

      Karl0

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    2. Ja, die mit Abstand beste/informativste deutschsprachige Doku unter Mitwirkung von Living-History-Darstellern, die mir bisher untergekommen ist.

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  45. http://www.schwaebische.de/mediathek_galid,206871_titel,-Leibertinger-Feste-ziehen-Besucher-an-_toid,492.html
    Wenn mich nicht alles täuscht, gehen die "Zimmerleute" vom Campus Galli auf Wanderschaft. Jedenfalls sind sie in der Bildergalerie zu sehen!
    Insider

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  46. Ein weiterer Sinnlos-Artikel der Schwäbischen Zeitung: Klick mich

    Während beim Geschäftsführer Napierala fast nie vergessen wird zu erwähnen, dass er in Archäozoologie promoviert hat, bleibt die Profession des im Artikel erwähnten Dr. Roland Specker unerwähnt. Kein Wunder, der Herr ist nämlich Tierarzt, woraus sich für die wissenschaftliche Reputation der Klosterstadt kein Kapital schlagen lässt.

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  47. Bei einem aktuellen Bericht der NRWZ beschleicht mich der Verdacht, der verantwortliche Journalist könnte zwar die Kritik in diesem Blog gelesen haben, wurde dann aber vom Campus Galli mit dümmlichen Ausreden abgespeist, nachdem er bei seiner 'Recherche' entsprechend nachfragte. Ein paar Beispiele:

    Wer eine Stadt bauen will, muß essen. Also werden zunächst Feldfrüchte angebaut, beispielsweise das Grundnahrungsmittel Linsen. Wasser ist lebensnotwendig. Woher nehmen, wenn es keine Quellen gibt? Den Archäologen gelang es bisher nicht, sauberes Trinkwasser zu speichern. Eine neue Erfahrung für die Fachwissenschaftler, die das Projekt begleiten.

    Es wäre mir neu, dass man beim Campus Galli bisher den ernsthaften Versuch unternommen hätte, schachtartige Zisternen oder Brunnen zu errichten, die diesem Zweck dienlich sein könnten. Mehr als zwei ausgebaggerte Wasserlöcher gibt es bisher nicht.

    Farben sind kostbar, auch sie werden aus pflanzlichen Bestandteilen hergestellt.

    Nonsens. Färberwaid und Co. sind nicht kostbar. Die sollen ihre sektenartigen, weißen Leinen-Klamotten ja nicht mit Indigo oder echtem Purpur der Murex-Schnecke färben ^^

    Zum Artikel: Klick mich

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    1. "Ein Problem tut sich auf: die Altarplatte ist so schwer und groß, dass sie nicht durch die Kirchentüre passt."
      Wie bitte? Hätte man das nicht ausmessen können?

      - Exilwikingerin -

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    2. Da kann man nur lachen. Wieder so eine "Intelligenzleistung" dieser blutigen CG Amateure... Müssen halt die Freunde des Projekts ein bisschen was wegknabbern, dann wird`s schon gehen.
      Lucrifacturi

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    3. "Ein Problem tut sich auf: die Altarplatte ist so schwer und groß, dass sie nicht durch die Kirchentüre passt."
      Die Holzkirche sollte mit dem Baubeginn der Stein-"Kathedrale" ja ohnehin wieder abgerissen werden? Dazu wäre jetzt die Gelegenheit; die Altarplatte hat ja eher die Dimensionen für den Altar der "Kathedrale". Anstatt eine komplette Wand der Holzkirche niederzureißen und anschließend wieder für ein Provisorium zu erneuern?
      Leser

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    4. Schaut euch einmal auf Facebook an, wie die Platte getragen wird. Da braucht es schon eine Öffnung in Scheunentor-Größe, um sie ins Innere der Kirche zu bugsieren. Dabei hätte man die Träger auch ohne weiteres vor und hinter der Platte positionieren können, um deutlich weniger Platz zu benötigen. Vielleicht hätte sie dann immer noch nicht durch die Tür gepasst, aber Genaueres verraten die ja wie üblich nicht. Die unzureichende Dokumentation und die fehlenden Quellenangaben hat auch jemand auf Facebook unter einem Beitrag zum Altar angesprochen (leider weiß ich nicht, wie man den Link des Posts hier einbindet).

      Gero

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    5. Ich denke dieser Kommentar ist gemeint:Klick mich

      iFrames, wie sie Facebook zum Zitieren zur Verfügung stellt, funktionieren im Kommentarbereich leider nicht, weshalb ich die URL zurechtfummle, bevor ich einen Link draus bastle. Wer eine bessere Lösung kennt, um direkt auf bestimmte Facebook-Kommentare zu verlinken, der darf sie gerne mit mir teilen.

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    6. In Ulm gibt es die Geschichte des Ulmer Spatzen, der den Bauleuten am Münster zeigte, wie man einen langen Balken durch eine schmale Öffnung bugsiert - die Menschen haben's quer versucht, der Spatz hat's der Länge nach geschafft (mit einem Strohhalm) :-D
      Wäre im CG auch nötig gewesen *lol*
      - Fränkin -

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    7. Fensterscheiben trägt man auch längs und hochkant, da gibt es entsprechende Gestelle.

      - Exilwikingerin -

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  48. Besucherzahlen:

    Bericht des Südkuriers: Klick mich
    Bericht der Schwäbischen Zeitung: Klick mich
    Kommentar eines Schreiberlings: Klick mich

    Napierala über die diesjährigen Besucherzahlen: „Das ist wirklich der Wahnsinn. Das hätten wir vor zwei Jahren nicht für möglich gehalten“
    Demnach hat er nicht an seine eigenen Prognosen geglaubt. Gottlob kam ihm das Glück zu Hilfe.

    Und über die ewige Großsponsoren-Suche heißt es: "Einen Wermutstropfen gebe es aber doch, räumte Napierala ein: „Unsere Marketing-Aktion zur Gewinnung von Sponsoren hat bislang leider nicht den erhofften Erfolg gebracht.“ Bislang sei kein Sponsor sicher im Boot. Rund 200 Unternehmen in einem Radius von 150 Kilometern wurden angerufen. „Es hat sich gezeigt, dass unser Bekanntheitsgrad noch nicht so hoch ist, dass externe Firmen mit uns einen Sponsoring-Vertrag eingehen wollen“, erklärte Napierla im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“.
    Das in den Medien mit Abstand am stärksten beworbene Freilichtmuseum Deutschlands ist demzufolge immer noch nicht bekannt genug? Bemerkenswert.

    Es brauche wohl noch Zeit, bis sich das Werbepotenzial herumspräche. Es gebe aber bereits Großspender wie die Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch und die LBS, die das Projekt im Laufe der Jahre mit einem hohen fünfstelligen Betrag gefördert haben.
    Demzufolge kann der Campus Galli, entgegen einer jüngst getätigten Behauptung, eventuell nicht einmal die Lohnkosten alleine aus den Besuchereinnahmen bestreiten. Ohne Sponsoren gehen die Lichter aus - oder die Stadt müsste ihre Zuschüsse erhöhen. Was aber geschieht, wenn diese Sponsoren abspringen? Sieht so ein solides wirtschaftliches Konzept aus?
    Auch muss man die Frage stellen: Warum unterstützt ein Geldinstitut, das über diverse Mitarbeiter der Politik nahe steht, ein politisch gewolltes und für sonstige Großsponsoren offensichtlich unattraktives Projekt? Aus Lokalpatriotismus? Oder weil es politisch opportun erscheint?

    "Bald kein Zuschussgeschäft mehr" - meint ein journalistischer Jubelperser der Schwäbischen Zeitung in der Überschrift. So sicher, wie diese Aussage vermuten lässt, scheint er sich dann allerdings doch nicht zu sein, denn im Kommentar selbst wird ausgiebig die Möglichkeitsform verwendet: könnte, kann, soll, sei

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    1. Besonders witzig die Aussage: " Die Zeit der Experimente und Improvisation ist vorbei." Sofort kommentierte ein Besucher auf der Schwäbischen.de: "Das habe ich bei meinem Besuch nicht sehen können"

      Alles wie gehabt: Die reinste Selbstbeweihräucherung.
      Hoffentlich lassen sich nicht all zu viele Meßkircher Mitbürger davon blenden.
      Denn: Der nächste Zuschuss fließt - und bleibt garantiert nicht der letzte. Für den lang überfälligen Bau eines Spielplatzes im
      Hofgarten fehlt aber das Geld: Auf Freiwilligenleistung wird gesetzt.

      LG
      Cassandra

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    2. Genau, das ist es! Während der Meßkircher Gemeinderat dem CG das Geld - wohl gemerkt, nicht sein Geld, sondern das Geld der Steuerzahler(!) - mit vollen Händen hinterher wirft, bleiben echte, kommunale Infrastrukturaufgaben liegen. Dort muss man Fördervereine gründen und um private Spenden betteln. Und natürlich die Kommunalabgaben z. B. in Form von Grundsteuer erhöhen. Für mich ist das eine erbärmliche Vorgehensweise. Was die erhofften, externen Großsponsoren angeht, so sind diese offensichtlich intelligenter, als z. B. die hiesige Sparkasse und verbrennen ihr Geld nicht für - ja für was denn? Wenn es denn etwas Wertiges wäre...
      Das Geschreibsel der Hofberichterstattung über das "Zuschussgeschäft" in Gottes Gehörgang, damit künftig vielleicht auch einmal ein Kreuzer für Kinderspielplätze übrigbleiben kann!
      Lucrifracturi

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    3. Wie viele waren denn freiwillige Besucher und wie viele waren Schulklassen? Wie viele waren Neubesucher und wie viele waren schon mal da? Altersgruppenverteilung? Evtl. geografische Streuung?
      Ohne eine detaillierte Statistik, die u.a. diese Punkte umfaßt, sagt die Gesamtzahl nichts aus. Wenn jede Schulklasse im weiteren Umkreis 1 - 2mal pro Jahr auf den CG gejagt wird, kann man auch die Zahlen erhöhen.

      - Exilwikingerin -

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    4. Wie viele waren Neubesucher und wie viele waren schon mal da?

      Gute Frage, denn alleine der Bodenseebloger dürfte bereits für gut die Hälfte aller Besuche verantwortlich sein ;)

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    5. --- verschoben ---

      Die überwiegende Mehrheit kommt aus der Region. Das sieht man an den Kennzeichen der Autos auf dem Parkplatz.
      Der CG sollte über noch genauere Informationen verfügen, denn bei meinem Besuch dort wurden wir gefragt, woher wir kommen. Ich vermute, diese Erhebung hat man bei allen Gästen durchgeführt.

      Grüßle,
      Maria

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    6. Die überwiegende Mehrheit kommt aus der Region.

      Und dieses Potential ist irgendwann erschöpft. In einer Rezension auf der Facebook-Seite des Campus Galli meinte ein Besucher, dass es sich nicht auszahlt, hunderte Kilometer anzureisen, um ein paar Handwerkern beim Seildrehen und Drechseln zuzusehen. Genau das Bild wird der Campus Galli aber noch auf etliche Jahre hinaus bieten, denn tatsächlich gebaut wird ja bekanntlich kaum.

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    7. --- verschoben ---

      und nur so, bei faktischem Baustillstand, kann der "Campus Galli" - vorausgesetzt, die Besucherzahlen steigen aufgrund des gelungenen Marketings stetig weiter - den misslichen Zuschussbedarf einmal abstreifen.
      Leser

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    8. --- verschoben ---


      Bürgermeister Zwick verschenkt bei offiziellen Anlässen als Zeichen des Dankes Eintrittskarten für den Campus Galli.
      Dass dies die beiden Lokalzeitungen noch nicht bemerkt haben, erstaunt etwas.
      Insider

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    9. Campus Galli muss einen Freund bei der DPA haben. Etliche der bei größeren Medien über den Campus Galli erscheinende Meldungen stammen von dieser Agentur: Klick mich

      Und wieder wird die dreiste Lüge von der reinen Handarbeit perpetuiert. Dabei ist es evident, dass Wegenetz und Teiche maschinell angelegt werden. Aber vermutlich gehören diese Dinge einfach nicht zur Klosteranlage. Es handelt sich quasi um exterritoriales Gebiet ;)

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    10. Die gleiche Agenturmeldung bringt auch die Schwäbische Zeitung (wird der Südkurier folgen?): Klick mich

      Übrigens, es ist darin schon wieder von der "Kathedrale" die Rede, obwohl der Campus Galli selbst das erst jüngst in Abrede stellte.

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    11. Von der Nummer mit der Kathedrale kommen die anscheinend nicht mehr los. Aber das ist einer dieser vielen kleinen, vom legendären "Initiator" in die Welt gesetzten Irrtümer, die dem CG bei der Eigenvermarkung letztendlich nur nutzen und nicht schaden.

      Grüßle,
      Maria

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    12. Zur Erinnerung: Eine Kathedrale ist die Kirche eines Bischofssitzes, nämlich der Ort, an dem sich der Bischofsstuhl oder -thron, die Kathedra, befindet.
      Eine große Kirche auf einem Klostergelände ist ein Münster. Manchmal werden auch Kathedralen als Münster bezeichnet (z.B. die Kathedrale von York wird üblicherweise "York Minster" genannt), aber umgekehrt geht das nicht. Wenn kein Bischofssitz vorliegt, ist die Kirche auch keine Kathedrale.
      So schwierig ist das doch nicht.

      - Exilwikingerin -

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    13. --- verschoben ---

      Schwäbische Zeitung und DPA! Am 08. Mai 2013 war zu lesen:
      Mit dem Einzug der Schwäbischen Zeitung in ihr modernes Medienhaus in Ravensburg ergab sich die ideale Gelegenheit, dort das neue dpa-Büro für den Raum Bodensee/Oberschwaben einzurichten. Eine Chance, die Schwäbisch Media gern ergriffen hat. Das journalistisch professionelle Umfeld bei den Kollegen der Schwäbischen Zeitung kommt der dpa-Redaktion zugute. Davon profitieren alle.
      Insider

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  49. Wow, ein Artikel der Tageszeitung Südkurier, der einen Hauch Kritik am Campus Galli beinhaltet. Das gab es schon sehr lange nicht mehr: Klick mich

    Ein gehbehinderter Besucher hat sich darüber beschwert, dass er auf dem Campus Galli nicht sein dreirädriges Liegerad benutzen darf. Und weiter:

    Hannes Napierala, Geschäftsführer des Campus Galli, bekräftigt auf Nachfrage, dass Lohr mitgeteilt worden sei, dass kein Fahrrad mit auf das Gelände gebracht werden dürfe. Er bittet um Verständnis und verweist auf den Bodenbelag, den Wendekreis, die Rücksichtnahme auf andere Besucher sowie auf das bestehende Mobilitätsangebot.

    In der Tat, auf dem Campus Galli, mit seinen von Besuchermassen verstopften Wegen,
    würde so ein Liegerad, im Gegensatz zum hauseigenen Ochsengespann und dem meterlangen Pferdefuhrwerk, natürlich eine unkalkulierbare Gefahr für andere Besucher darstellen.
    Auch kann der Gehbehinderte offensichtlich selbst nicht einschätzen, ob sein Gefährt mit dem Bodenbelag kompatibel ist. Gott sei Dank gibt es das promovierte G'scheiterl, das ihm bescheid stößt.
    Und überhaupt, Gehbehinderte könnten sich doch für unglaublich günstige 15 Euro vor Ort ein Elektromobil ausleihen. Frau Scondo vom Campus Galli überlegt mittlerweile sogar, ein zweites Gefährt dieser Art anzuschaffen - wegen der hohen Nachfrage.

    Unter fadenscheinigen Vorwänden behinderte Menschen abkassieren?
    Ein interessantes Geschäftsmodell. Das muss hier beizeiten noch ausführlicher thematisiert werden.

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    1. Bei allem was recht ist, aber das ist wirklich ein ganz schäbiges Verhalten vom Campus Galli. Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn man nicht jeden Radfahrer aufs Gelände lässt, aber bei ein paar Gehbehinderten, die immer glücklich darüber sind, sich in der freien Natur bewegen zu können, hätte man problemlos eine Ausnahme machen können. Pfui!

      Grüßle,
      Maria

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  50. Auf szon.de ist zu lesen: Der Guss einer mittelalterlichen Glocke auf dem Campus Galli hat am Dienstagabend wieder nicht geklappt. Wie im vergangenen Jahr ist der promovierte Archäometallurge Bastian Asmus aus Freiburg auf die Klosterstadtbaustelle bei Meßkirch gekommen, um das Experiment erneut anzugehen.
    Insider

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    1. Link zum Artikel: Klick mich

      Wie heißt es so schön: Je besser man sich vorbereitet, umso härter trifft einen der Zufall. Ob das auch hier so ist? ;)

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    2. Qualitätsmanagement eben .......
      Lucrifacturi

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    3. Bildergalerie zum missglückten Glockenguss: Klick mich

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    4. --- verschoben ---

      "Rund um Asmus’ Werkstatt haben sich rund 60 interessierte Zuschauer versammelt. Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierala wollte den diesjährigen Glockenguss im Vorfeld nicht groß ankündigen, da Asmus sich vor allem auf seine Arbeit konzentrieren müsse und möglichst wenig abgelenkt werden solle."

      Faule Ausrede, die wollten nur nicht, dass bei einem witterungsbedingten Entfallen des Gussvorganges, so wie das im Vorjahr gleich ein paarmal der Fall war, sich die Besucher im Nachhinein über die sinnlose Anreise öffentlich ärgern. So blöd ist man nämlich nur beim Campus Galli, dass man eine Glocke unter freiem Himmel gießt, bevor man die nötige Infrastruktur an Werkstättengebäuden errichtet hat. Aber diese "Vollprofis" brauchen wahrscheinlich ganz dringend einen Erfolg auf dem Gebiet der Experimentalarchäologie!!

      Mr.Frog aus Meßkirch

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    5. Die mehrfach missglückten Gussversuche bieten auch die Möglichkeit, durch Wiederholung dieser Attraktion mehr Publikum daran zu interessieren, besonders, da von mal zu mal die Spannung steigt, ob es endlich klappt. Leser

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    6. --- verschoben ---

      Was wird zuerst fertig sein: Die Glocke oder das Kloster?
      ;-)

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    7. 60 Zuseher? Hat hier der Redakteur vielleicht auch alle Mitarbeiter des Campus Galli dazugezählt, selbst die nicht anwesenden?
      Einer der Leser schreibt auf FB.
      "Evtl. kann euch ja die Firma Grassmayr in Innsbruck helfen. Eine der ältesten Glockengiessereien in Europa mit eigenem Museum."
      An Grassmayr habe ich schon beim misslungenen Guss im Vorjahr gedacht. Dieser uralte Familienbetrieb gehört zu den Besten und ist auch mit alten Gießverfahren vertraut. Vor einigen Jahren hat man eine bronzene Feldschlange (Kanone) nach Vorlagen aus dem 16. Jh. gegossen.

      Gero

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    8. Was ist den diesmal schiefgelaufen? Nach den Fotos sieht es so aus, als ob die Bronze nicht heiß und flüssig genug war, um aus dem Ofen hinauszulaufen? Falsche Zusammensetzung etwa?
      Benvenuto Cellini hatte dieses Problem auch, als er den Perseus goß und die Bronze stockte. Er löste das Problem, indem er sein gesamtes Zinngeschirr in die Bronze warf, was diese flüssiger machte. Untersuchungen am Perseus haben ergeben, daß der Zinngehalt tatsächlich nicht gleichmäßig ist, so daß diese Story stimmen könnte und nicht von Cellini für seine Autobiografie erfunden wurde.
      (Ja, das ist derselbe Cellini, der den Salzbehälter, die "saliera", gemacht hat, die vor einigen Jahren in Wien aus dem Museum geklaut wurde und einige Jahre später im Wald verbuddelt wieder auftauchte.)

      - Exilwikingerin -

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    9. Ab dem Hellenismus, besonders aber in der römischen Antike hat man Blei zur Bronze beigegeben, um sie dünnflüssiger zu machen bzw. den Schmelzpunkt herabzusetzen. Reine Zinnbronze ist hingegen relativ zähflüssig.
      Allerdings sollte der vom Campus Galli engagierte Archäometallurge (ok, das ist keine geschützte Berufsbezeichnung; jeder darf sich so nennen) das auch wissen.

      Und apropos "Saliera": Wenige Tage vor dem Diebstahl war ich im Kunsthistorischen Museum und habe sie mir kurz angeschaut. Von mir aus hätte das kitschige Ding ruhig verbuddelt bleiben können ;)

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  51. Kommentar auf szon.de

    28.09.2016, 13:54 Uhr


    Hey, Campus Galli Ablehner und "Daistaberdercampusgallischuldzuschieber"! Du vergleichst alles, was in Meßkirch passiert,mit den Kosten für Campus Galli . Wenn demnächst eine Kuh danebenscheißt oder ein Betrieb zu macht, ist bestimmt wieder Campus Galli schuld. Merkst du nicht, dass das langsam abgedroschen, langweilig und ätzend ist ? Aber Unverbesserliche und Dauernörgler sind in Meßkirch gern gesehen. Hauptsache, man hat mal wieder die Hoheit an den Stammtischen erobert. Wobei Hoheit da wohl das falsche Wort ist. Kommt wohl von "hoch". Das kan man aber an Stammtischen nicht immer als Adjektiv benutzen.

    Link zu Bericht: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Messkircher-Waldkindergarten-stoesst-auf-grosses-Interesse-_arid,10534232_toid,494.html#null

    Insider

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    1. Aha! Ichkenne mich nicht in Meßkirchs Stammtischen aus, kenne also die dortige "Aufreger" nicht. Dein Kommentar ist daher für mich sehr interessant, sprichst Du doch über die von Dir bemerkte, negative Stimmung unter den Stammtischen, also von einem Teil der Meßkircher Bürger. Wenn dem so ist, dann bezichtigst Du den hochwohlgeborenen Meßkircher Schultheiss der Lüge. Denn der sagte ja vor ein paar Wochen öffentlich - also gegenüber der Hofberichterstattung - dass mittlerweile ALLE gemerkt hätten, dass CG ein Gewinn für den "Geniewinkel" wäre. Was denn nun?
      Lucrifacturi

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      Es ist eine Frechheit dass der Bürgermeister für alle Meßkircher Bürger spricht und so behauptet, alle Meßkircher würden CG als Gewinn ansehen.
      Man muss sich doch fragen, ob Arne Zwick seine Mitbürger für bescheuert hält?
      Schließlich hat heute so gut wie jeder Internet und kennt daher, vor allem auch dank Hiltibold, die eklatanten Mängel am Projekt.
      Es mag schon stimmen dass Campus Galli seine Befürworter und eine Fanbase hat, aber ALLE Meßkircher u. Bürger aus dem nahen Umland finden ihn sicherlich nicht toll. Da muss man nur seine Ohren auf halten wenn man durchs Städtchen geht oder im Freundes - u. Bekanntenkreis fragen. Was an den Stammtischen über CG gesprochen wird, weiß ich eher weniger weil ich auch nicht unbedingt ein Kneipengänger bin ;)

      Typisch aber der abwertende und unsachliche Ton des Kommentators auf SZON gegenüber Kritikern. Dieses Vokabular und die Art wie es geschrieben ist, passt schon ganz genau zu den Leuten, die den CG so energisch verteidigen...

      LG
      Cassandra

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    3. --- verschoben ---

      Klarstellung! Der Kommentar stammt nicht von mir. Er wurde von szon.de übernommen um zu zeigen, welche Wortwahl manche Leute wählen.
      Insider

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    4. Ja, die "Qualitätsmedien". Warum die zwischenzeitlich als Lügenpresse bezeichnet werden, wundert selbst diejenigen nicht mehr, die dazu gehören. Was CG betrifft, so können die Artikel darüber bestenfalls als auffällig subjektiv bezeichnet werden. Kritische Kommentare bei SZON werden erst gar nicht veröffentlicht. Das ist aber dort auch bei anderen Themen so, etwa was die "Arbeit" der Lokalpolitiker betrifft. Wer so etwas braucht, kann nur armselig sein, oder schlicht zu faul, um sich eine eigene Meinung zu bilden.
      Lucrifacturi

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    5. Diese Ausfälle gegen Stammtische sind unberechtigt, denn gerade im kleinen, lokalen Bereich sind Stammtischteilnehmer in der Regel kompetente Gesprächspartner. Wenn ihnen auch der Totalüberblick über weltpolitische Vorgänge nicht zugeschrieben werden kann, wissen so doch gut Bescheid über die konkreten Auswirkungen politischer Entscheidungen in ihrem Lebens- und Wirkensbereich. Leider gibt es immer weniger Stammtische (Gaststättensterben), so dass die Politik nicht mehr, wie früher, auf diese Meinung Rücksicht zu nehmen braucht. Die Massenmedien haben stattdessen die totale "Lufthoheit" erlangt, ein Ausdruck, der von expliziten Stammtischgegnern in diesem Zusammenhang angewendet wurde und verrät, dass man dies als ein Kriegsgeschehen ansieht. Über aus Kriegen bekannte Methoden, wie Geheimhaltung, Verwirrung, Täuschung, Propaganda etc. muss sich niemand wundern.
      Leser

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  52. Der Bodenseeblogger berichtet über den Speicherbau des Campus Galli, der nach vier Jahren endlich ein historisch korrektes Dach bekommen hat. Und im Gegensatz zum Campus Galli auf Facebook hat es der Bodenseeblogger sogar geschafft, das gesamte Gebäude auf ein Foto zu bekommen: Klick mich

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