Campus Galli



Im baden-württembergischen Meßkirch soll in den kommenden 50 bis 80 Jahren mithilfe frühmittelalterlicher Handwerksmethoden und viel neuzeitlichem Steuergeld ein karolingisches Kloster errichtet werden. Die Verantwortlichen betonen, der sogenannte Campus Galli würde wissenschaftlich betreut und sei daher ein seriöses Projekt. Dass diese der Vermarktung geschuldete Behauptung jedoch keinesfalls pauschal zutreffend ist, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein.

In dieser Rubrik wird ein hoffentlich stets aktueller Überblick zu den einschlägigen Blogbeiträgen, Medien-Berichten und persönlichen Beobachtungen gegeben, die in irgend einer Form den Campus Galli betreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen, über die Kommentarfunktion daran mitzuwirken und die einzelnen Themen kritisch zu diskutieren!



18. November 2013: Geurtens Mund, tut Nonsens kund
15. Jänner 2014: Bund der Steuerzahler kritisiert Campus Galli
22. April 2014: Die  Zahlenmagier vom Campus Galli
29. April 2014: Der Campus Galli - Ein pseudowissenschaftliches Laientheater
02. Juni 2014: Campus Galli: The show must go on!
04. August 2014: Hannes Napierala - Der neue Geschäftsführer des Campus Galli
10. September 2014: Der Campus Galli ist kein wissenschaftliches, sondern ein touristisches Projekt!
12. Dezember 2014: Der Campus Galli und seine Mittelalterversteher - Ein Fass ohne Boden
26. Jänner 2015: Gastbeitrag von Hannes Napierala: Zum Selbstverständnis des Projekts Campus Galli
30. Jänner 2015: Campus Galli: Nachbetrachtungen und neuer Unsinn von einem alten Bekannten
23. März 2015: Des Klosters neue Kleider - außen hui, innen pfui
12. Oktober 2015: Das potemkinsche Dorf Campus Galli - Ein kritischer Jahresrückblick
25. Oktober 2015: Weltsensation - Campus Galli rekonstruiert mittelalterlichen Traktor!
01. November 2015: Kauf dir ein paar Kritiker: Die fragwürdigen Jobangebote des Campus Galli
10. April 2016: Campus Galli: Offener Brief an den Geschäftsführer Hannes Napierala
28. August 2016: Der Campus Galli - Ein tolldreistes Medienmärchen
20. November 2016: Finanzmarode Mittelalter-Baustelle Campus Galli wird Prognosen wieder nicht erreichen!

Alle meine Beiträge über den Campus Galli - inkl. der hier nicht gelisteten Kurzmeldungen


Ausgewählte externe Beiträge und Artikel:

Karfunkel: Causa Galli - Was ist los am Bodensee? - OFFLINE
Aachener Zeitung: Dunkle Wolken über der Klosterstadt - Klick mich
Bund der Steuerzahler: Kommt die Kloster-Katastrophe? - OFFLINE
Zollern-Alb-Kurier: Meßkirch muss nachschießen - OFFLINE
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs):  Die Akte Campus Galli - Klick mich
Agis kritischer Bildbericht vom Campus Galli: Klick mich
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs): Spiegel Geschichte und der Campus Galli - Klick mich
Badische Zeitung: Mittelalter-Stadt "Campus Galli" - Weniger Besucher, mehr Kritik - Klick mich

87 Kommentare

  1. Die alten Kommentare wurden routinemäßig archiviert (siehe die entsprechenden Links oben), da sie die kritische Masse erreicht hatten.

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  2. Auf der Facebook-Seite des Campus Galli fragte heute der Nutzer Thomas:
    Entsprechen die aktuell in bau und fertig gestellten Gebäude schon der zukünfigen lage im Klosterplan?

    Woraufhin der Campus Galli antwortete:
    Die Lage der Gebäude, die in ihrer Ausführung direkt auf den Klosterplan zurückgehen, ist noch nicht endgültig festzulegen, da Vieles noch in Planung ist, Baugrunduntersuchungen gemacht werden müssen usw., es gibt aber einen Verteilungsplan für die Gebäude, der die jeweilige "Wunschposition" auf dem Gelände darstellt. Allein der Obstgarten/Friedhof entspricht in Form, Lage und Ausführung bereits der finalen Version. Gleiches gilt dann auch für die Scheune, die 2017 evtl. begonnen werden kann. Alle anderen aktuellen Werkstätten sind Teil der "Baustelleneinrichtung" und als solche nicht im engeren Sinne Teil des späteren (fertigen) Klosters, denn der Klosterplan zeigt ja keinen Prozess sondern einen Endzustand.

    Soso, die Scheune kann 2017 "eventuell" begonnen werden? Dazu drei Punkte:
    1. Der Bau hätte schon vor rund zwei Jahren begonnen werden sollen, und jetzt weiß man noch nicht einmal, ob man es 2017 schafft. Auch die Kirche wurde, anders als angekündigt, noch nicht fertiggestellt. Die ständigen Verzögerungen beginnen sich also zu summieren.
    2. Auf dem interaktiven Plan, der die Homepage des Campus Galli ziert, ist die Scheune bereits seit dem Vorjahr als Attraktion eingezeichnet - obwohl noch nicht einmal mit dem Bau begonnen wurde.
    3. Wenn dieses Jahr mit dem Bau des nächsten größeren Gebäudes - der Scheune - nicht begonnen wird, wie kommt dann ein erhöhter Zuschussbedarf für 2017 zustande, wegen dem sogar ein Kredit aufgenommen werden muss? Wofür verwendet der Campus Galli die zusätzliche Penunze?

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    1. Hannes Napierala will seinem Ruf als "Ankündigungsweltmeister" wohl weiterhin gerecht werden??
      Obwohl die Saison bereits beinahe 3 Monate beendet ist, gibt es auch noch keine Publikation zum Bau der Holzkirche. Wollte er nicht die Zeit in der Winterpause dazu nutzen?
      Und dass der Bau der Holzscheune nun schon wieder in Frage gestellt wird, zeigt, dass auf Campus Galli genauso unorganisiert weitergewurstelt wird wie bisher auch.
      Es fehlt wohl an Mumm, endlich mit dem Bau großer Gebäude zu beginnen ? Aber nur dadurch würde das Gelände mal Gestalt annehmen!! Und meiner Meinung ist der enorm hohe Zuschuss nicht gerechtfertigt, wenn weiterhin keine ( bereits angekündigten )Gebäude des Klosterplans entstehen.

      LG
      Cassandra

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    2. Was Napierala da sagt bedeutet nichts anderes als "Liebe Leute, auch nach dem 5. Jahr des Projekts wird noch kein einziges Haus des St. Galler Klosterplans stehen". Die Mini-Kirche aus Holz zählt ja nicht.

      Aus den vor über einem Jahr begonnen Interviews der Wissenschaftsbeiräte wird allem Anschein nach auch so schnell nichts mehr.
      http://www.campus-galli.de/wissenschaftlicher-beirat/
      Von Napierala erzählen CG-Angestellte, dass sein Zeitmanagment und seine Prioritätensetzung zu Wünschen übrig lassen. Da ist offenbar etwas dran.

      Wenn 100.000 € (zusätzlich zu den 200.000 € geplanter Fördergelder) als Kredit aufgenommen werden, dann sollte es sich eigentlich um eine dringende Investition handeln. Sie wollen z.B. einen weiteren Handwerker einstellen., aber so teuer kann der nicht sein. Vielleicht wird wieder an der Gastronomie herumgebastelt?

      Was auch immer, es ist auf jeden Fall ärgerlich, dass die Öffentlichkeit, die das schließlich alles mitfinanziert, nicht ausreichend informiert wird. Weder vom CG, noch seitens der Politiker, die im Trägerverein sitzen. Mein Schwiegervater hat es probiert, ohne Ergebnis. Angeblich weiß nicht einmal der Trägerverein, wofür das Geld im Detail draufgeht.

      Im vergangenen Herbst hat ein Besucher auf Facebook geschrieben ...
      "Was mir persönlich etwas gefehlt hat, war das man an einigen Stationen ganricht richtig informiert wurde. Erst nach nachfragen und dann auch sehr zögerlich. Bei Felle abziehen nuschelte man immer in seinen Bart, bei der Ernte von Samen. Ich glaub das hat sie gemacht. Bekam man gar keine Info. Ich denke das so was auch von Informationen lebt. Das alte Handwerk seinen Besuchern erklärt und mit Begeisterung die Besucher mit einbeziehen sollte. Campus Galli ist ein Ausflug wert, aber nicht jedes Wochenende"

      Genau das ist das Problem: Es ist eine Frage des Glücks, ob man gut informiert wird, abhängig davon ob zufällig kompetente Erklärbären anwesend sind. Oder überhaupt irgend jemand eine Handwerksstation besetzt hat, ist ja bei denen schließlich nicht selbstverständlich!

      Und ein anderer Besucher hat geschrieben ....
      "Ich fand es enttäuscht ein paar Hütten auf einem Waldrundweg zu besuchen, was das mit einer Klosteranlage zu tun haben soll hat sich mir nicht erschlossen. Vielleicht in 25 Jahren wieder"

      Wahrscheinlich ist das der beste Rat, den man Interessierten geben kann.

      Grüßle,
      Maria

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    3. Die Museumspädagogik des Campus Galli überzeugt auch mich in Summe nicht. Punktuell mag sie ganz ok sein, aber die meiste Zeit des Jahres läut sie im Spar-Modus. Was fehlenden Geldmitteln geschuldet sein mag. Man hat sich einfach zu viel vorgenommen, fürchte ich.

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  3. Studiengang NAREM der Hochschule Rottenburg für Forstwirtschaft besucht Campus Galli
    https://www.hs-rottenburg.net/aktuelles/aktuelle-meldungen/detail/artikel/studiengang-narem-besucht-campus-galli/
    "Das anfänglich stark umstrittene und heftig diskutierte Projekt bietet nicht nur ein anschauliches Beispiel des Lebens und Arbeitens im Mittelalter, ein gigantisches Experimentierfeld für die Angewandte Archäologie, sondern auch einen touristischen Anziehungspunkt, der jährlich mehr Besucher anzieht."
    Nur anfänglich stark umstritten? Das "Leben" im Mittelalter wird fast überhaupt nicht dargestellt, es gibt ja nicht mal Wohnhäuser. Wo ist außerdem die "angewandte Archäologie"? Der zweimal missglückte Glockenguss? Und zieht jährlich mehr Besucher an? Ja, erhält wie zuletzt aber auch jährlich mehr Zuschüsse.

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  4. CG sucht Zimmerer/Zimmerin:
    https://hokify.de/job/3016204
    QX

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  5. Die Basler Zeitung berichtet über den Campus Galli: Klick mich

    Vor der Anfrage beim Bürgermeister von Messkirch hatten Scondo und Geurten 49-mal das Wort Nein gehört.

    49 Gemeinden, die sich in der Rolle des Nützlichen Idioten nicht gefallen haben?

    Mit 120 000 pro Jahr würde sich dieses Unterfangen selbst finanzieren.

    Soso, jetzt sind es also nicht mehr 80000 oder 100000, sondern schon 120000. Kein Wunder, dass sich das bis 2018 niemals wird ausgehen.

    Ein eigens dafür eingestellter Historiker segnet jedes Gewand ab, jeden Hammer und jede Wurstzutat.

    LOL

    Auf dem brachen Feld wird experimentelle Architektur betrieben

    Aha, "Experientelle Architektur" :)

    Die Skepsis der Einheimischen zeigt sich auch am Stammtisch des Gasthofs zum Adler. Dort waren nur drei von acht jemals auf dem Bauareal, der Rest weigert sich dezidiert. Man habe nicht wirklich etwas gegen das Projekt, heisst es, sondern eher etwas gegen die Finanzierung. Vernünftige Sportanlagen gebe es hier seit Jahren nicht, Löcher in den Strassen dafür umso mehr, und jedem Verein werde das Geld gekürzt, aber das Klosterdorf, das erhalte Hunderttausende Euro.
    Ein wenig verloren zwischen den Gegnern aus dem Dorf sitzt Thomas Schlude auf der Eckbank, auch er einer von hier, Messkirchner, aber auf der anderen Seite der Geschichte. Seit zwei Jahren ist er Finanzberater des Projekts und sitzt auch im Gemeinderat. Er ist einer derjenigen, die das Projekt durchgewinkt haben, «weil Messkirch Tourismus braucht».


    Bemerkenswert, schließlich hat doch der Geschäftsführer des Campus Galli bereits mehrmals in aller Öffentlichkeit verkündet, nahezu sämtliche Meßkircher würden das Projekt mögen ...

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    1. 49 Absagen? Das hat sich auf der Bürgerversammlung mit Geurten ganz anders angehört. Dort war nur von einer einzigen Absage die Rede und Geurten hat damals hat er klargestellt:
      "Wir bauen die Klosterstadt, die Frage ist nur noch, ob in Meßkirch?"
      Er hätte genügend Gemeinden im Landkreis Sigmaringen, die aufgesprungen wären.
      Leser

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    2. Es hieß damals bei der Bürgerversammlung auch, nach 3 Jahren würde sich alles selbst tragen. Basis dafür war ein bestelltes Gutachten, wenn ich mich richtig erinnere. Kritische Fragen hat man mit einem Lächeln weggewischt. Wie ich im Nachhinein außerdem erfahren musste, wurden von der Politik gezielt Befürworter des Projekts zum Kommen aufgefordert, um Kritiker mit ihrer Übermacht niederzureden.
      QX

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    3. Genau diese "Fake news" - um im Neudeutsch zu sprechen - über ein Selbsttragen des Projekts, andere Gemeinden wollten es auch usw. zeichnen das Ptojekt CG von Anfang an aus. Bisher nichts als Blendwerk der allersimpelsten Art, das mittlerweile auch immer mehr "Einheimischen" bewusst wird. Man kann gespannt sein, wie lange es noch dauert, bis auch das letzte Gemeinderatsmitglied seine hündische und Steuergelder vergrabende Mentalität beginnt zu hinterfragen. Wobei ich da sehr skeptisch bin. Offensichtlich kennt der Wahnsinn tatsächlich keine Grenzen, angefangen in Berlin, endend hier in Meßkirch. Man kann deshalb darauf warten, bis die ersten islamischen Migranten auf der Baustelle im Rahmen der Integration als Hiwis aufkreuzen. Dem promivierten Knochenpinsler ist sicherlich bereits eine entsprechende Erklärung für die Notwendigkeit und Authentizität eingefallen.
      Zudem lässt der Gemeinderat des GeNIEwinkels die Kernstadt immer mehr entkernen, was man wohl auch noch als Fortschritt hin zu mehr Tourismus ansieht. Nach dem Motto: Wenn man schon bei CG nichts rechtes zu sehen bekommt, warum dann in Meßkirch? Mein Rat an die Gemeindeverwaltung und ihre willfährigen Helfer: Weiter so, es ist bald geschafft, wenn nicht in 5 Jahren, dann eben in 10 oder 20 oder 40 Jahren oder .....!
      Lucrifacturi

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    4. Jemand hätte den CDU-Stadtrat Schlude beim Stammtisch fragen sollen, in welchem Ausmaß er persönlich finanziell als Finanzberater des Campus Galli bisher profitiert hat. Ob er sich getraut hätte, eine klare Antwort zu geben?

      Mr. Frog aus Meßkirch

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  6. Der Campus Galli jubelt auf Facebook:
    ENDLICH EINE BUSVERBINDUNG!
    Ab 01.April hält Samstag und Sonntag jeweils die Linie 102 direkt am Campus Galli. Der Bus fährt mehrmals täglich von Sigmaringen nach Pfullendorf und zurück.
    Unter der Woche gibt es eine Busanbindung über das Donautal, wo in Hausen i.T. auch am Bahnhof halt gemacht wird (und somit Zuganbindung nach SIG oder TUT besteht).
    Die Fahrpläne sind einsehbar unter:
    https://www.naldo.de/fahrplan/tub_91641g_j17_.pdf
    und
    https://www.naldo.de/fahrplan/tub_03102m_j17_.pdf


    Woraufhin ein Facebook-Nutzer kommentiert:
    Wer soll da mitfahren, um 8.00 Uhr mit 20 min Wartezeit in Kreenheinstetten? Mit dem kundenfreundlichen Busunternehmen Beck aus Schwenningen? Genauso wie die Linien 641 Fahrt 6428 und 6426 Fahrt von Messkirch über Kreenheinstetten Hausen im Tal nach Schwenningen, nach dem Motto es fährt ein Bus an Dir vorbei, nur leider darf man nicht einsteigen, da vom Busunternehmen nur als Ausstieg deklariert. Das nenn ich kundenfreunlich, genauso, stell Dir vor Du sitzt im Zug, steigst in Hausen im Tal aus und siehst wie Dein Bus nach Kreenheinstetten vorne am geschlossenen Bahnübergang wartet, hätte er die 2 Minuten Wartezeit an der geschlossenen Schranke, am Bahnhof gewartet, hättest Du mitfahren können--einfach toll dieses kundenfreundliche Heubergkozept!!!

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  7. Ein Blick in die Vergangenheit bzw. das Jahr 2013. Vieles hat sich seit damals nicht verändert: Klick mich

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  8. Der Campus Galli als Krimi-Tatort: Klick mich

    Wieso hier die Fiktion bemüht wird, wenn doch andererseits der Campus Galli auch in der Realität Unmengen an Stoff bietet?

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    1. Was bitte ist eine SPindel-Spalthacke? Mir fällt höchstens ein Werkzeug zum SCHindeln spalten ein ... nun ja, der Artikel ist so kraus geschrieben,da macht das auch keinen Unterschied.
      An die echten Probleme des C.G. traut sich wohl keiner ran.
      - Fränkin -

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    2. Das habe ich ganz übersehen. Es wird hoffentlich nur ein Tippfehler des Redakteurs sein - und keine Eigenkreation des Krimi-Autors.

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  9. Noch jemand, der nach dem Plan von St. Gallen ein Kloster bauen möchte.
    http://www.der-lustige-modellbauer.com/t28009-monasterium-sancti-galli-hans-joachim-zimmer-1800
    ;-)

    Grüßle,
    Maria

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    1. Jede Wette, dass der schneller fertig ist als der Campus Galli! :)

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  10. "Dieser Sensenkurs bei Landschaftspfleger Lars-Ole Schmutz vermittelt Grundkenntnisse im Mähen, der Heuernte, sowie der Instandhaltung der Sense. Zudem wird die Heugewinnung und ihr Wert im Verlauf der Zeit erklärt." Klick mich

    *LOL*

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    1. Ein pädagogisch äußerst wertvolles Programm. Da lohnt sich die Finanzierung durch die Öffentliche Hand doch allemal.

      Vor dem "sowie" ist übriges ein Komma zu viel. Wer hat das geschrieben? Der Doktor?

      LG,
      Erwin

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    2. "Bekleidung bitte in dezenten Farben halten, keine knalligen Farbtöne."
      Na, wenn sonst nicht mehr nötig ist, um das Ambiente nicht zu stören ...
      - Fränkin -

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    3. Keine knalligen Farbtöne? Knallpink und limonengrün kann man auch mit Naturfarben erreichen.
      Aber geschäftstüchtig ist es schon, der CG kriegt die Wiese gemäht, und die Arbeitskräfte zahlen noch dafür. Wie in Mark Twains "Tom Sawyer", als Tom den Zaun streichen soll.

      - Exilwikingerin -

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  11. Der Südkurier schreibt über eine Faschingsveranstaltung: Klick mich

    Eventuell kann mir folgendes jemand übersetzen (besonders den 2. Teil)?

    "Mit Angela Merkel alias Günter Schäuble und Donald Trump, verkörpert von Markus Herz, brachten auch zwei politische Schwergewichte die Stimmung zum Kochen. Merkel hatte auf der Heimfahrt von einem Urlaub im Allgäu ihren Parteikollegen Arne Zwick einen Besuch abgestattet [...].
    Die Erstaufnahmestelle aus Sigmaringen empfahl sie, auf den Campus Galli zu verlegen. Das sei für diejenigen, die dort immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt kommen, der richtige Platz.


    Was soll hier durch die Blume gesagt werden?
    Dass der Campus Galli eine Heimstatt der Kriminalität ist? ^^

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    1. Tja, wie anders als Du vermutest, soll man diese Äußerungen interpretieren können? Ich meine, auch dass dort ein Schwarzbau (Schuppen für den mittelalterlichen Traktor) errichtet wurde, ist bei genauer Betrachtung ein Konflikt mit dem Gesetz. Aber möglicherweise wissen die Narrendarsteller noch mehr - und vor allem noch Schlimmeres? Die Akteure sollten sich bewusst sein, dass in solchem Falle eine Mitwisserschaft angenommen werden muss, die möglicherweise eine strafrechtliche Sanktion nach sich zieht.
      In jeden Fall eine sehr interessante Veranstalltung!
      Lucrifacturi

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    2. Vielleicht handelt es sich dabei auch um eine Anspielung bezüglich des Korbflechters, der laut ausführlichem Bericht in der Presse eine einschlägige Vergangenheit hat.
      QX

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    3. Das wäre dann allerdings eine ziemlich unnötige Anspielung.

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    4. Mehr Narreteien rund um den Campus Galli: Klick mich
      Zitat: "Wie immer eine Klasse für sich und ein Lacherfolg war zum Schluss der frischgebackene Altkatzenrat Manne Haug, der über seine Erfahrungen bei der Glockengießerei auf dem Campus Galli berichtete, die zum dritten Mal in die Hose ging und er deshalb von Geschäftsführer Napierala zum Hennenflüsterer für den Hennenstall verpflichtet wurde."

      Die Anwesenden hatten sicher ihren Spaß - sofern sie sich vorab ordentlich abgefüllt hatten. In der Hinsicht soll ja aber dem Vernehmen nach beim Campus Galli eine gewisse Expertise vorhanden sein ;)

      Und noch mehr; "Ober-Klosterbauer bekommt eine schwarze Nase": Klick mich

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    5. Wenn das auf die Vergangenheit des Korbflechters und Besenbinders anspielt, dann wäre das wirklich eine unmögliche Aussage.

      Aber wir wollen ja nicht den Grapscher vergessen, von dem in der SZ ein Volontär berichtet hat. Der Chefredakteur dürfte damals gerade im Urlaub gewesen sein, weil sonst wäre das wahrscheinlich sofort aussortiert worden .....

      Grüßle,
      Maria

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    6. Noch mehr Berichte über Hannes Napieralas "geschliffene Nase" Klick mich

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    7. Hannes Napierala sei ein besonders gebildeter Mensch, der den Campus Galli nach vorne bringe, musste ich mir am Fasnachtssamstag von einer Grundschullehrerin sagen lassen, die bei der Meßkircher Fasnet sei vielen Jahren als Katze unterwegs ist. Was soll man da noch sagen?

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    8. "Was soll man da noch sagen?"

      Eventuell folgendes: Klick mich

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    9. Machte die Pädagogin, die vom Erfolg des Campus Galli überzeugt ist, darauf aufmerksam, dass es auch krtische Stimmen geben würde. Von Hiltibold und dessen Blog hätte sie noch nie gehört, versicherte die Dame!
      Insider

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    10. "Von Hiltibold und dessen Blog hätte sie noch nie gehört, versicherte die Dame!"

      Eine unverzügliche Wissenslücken, und das noch dazu bei einer Lehrerin :)

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    11. Nun, bei derlei Aussagen einer Grundschullehrerin ist es nicht verwunderlich, wenn der Bildungsstand unserer Schüler allgemein leidet - siehe Pisa Studien. Katzen wird nachgesagt - und das kann ich als Katzenhalter bestätigen, dass sie schlau sind. Warum sich die Dame wohl als Katze verkleidet hat?
      Lucrifacturi

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    12. Auch vielen Lehrern mangelt es an Medienkompetenz. Der Erweiterung des eigenen Horizonts ist es sicher nicht förderlich, immer in den gleichen Filterblasen abzuhängen.

      (das sollte weiter oben natürlich "unverzeihlich", nicht "unverzüglich" heißen - nervige Autokorrektur ...)

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    13. Ich würde das so interpretieren, daß der CG weit abgelegen ist (ähnlich einer Sträflingskolonie) und evtl. auch so, daß die harte körperliche Arbeit dort ähnlich ist wie Sträflingsarbeit. Solche "chain gangs", wo Sträflinge zum Straßenbau oder in der Landwirtschaft eingesetzt werden, gab es ja bis vor kurzem noch in den USA.

      - Exilwikingerin -

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    14. @Exilwikingerin: Ich denke, der Burgenbau in Guedelon ist noch viel weiter von der "Zivilisation" entfernt, als CG. An dem kann es nicht liegen. Weit abgelegen hingegen sind die Nichtmacher bei CG sehr wohl bei der Einschätzung ihrer Möglichkeiten und Fähigkeiten. Man muss sich ja nur einmal den Film über Guedelon anschauen, dann sieht auch der unbedarfteste Laie, woran es bei CG mangelt.
      Lucrifacturi

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    15. "Weit abgelegen hingegen sind die Nichtmacher bei CG sehr wohl bei der Einschätzung ihrer Möglichkeiten"

      Am 7. November schrieb Campus Galli auf seiner Facebook-Seite:

      Am 1. April starten wir dann in die Saison 2017 (...)
      Wir haben viel vor ! Über den Winter werden wir dazu einmal die Pläne veröffentlichen, die Besucher dürfen gespannt sein! Es wird auch 2017 wieder viel Neues entstehen! "

      Die Wahrheit ist, der kalendarische Winter ist vorbei, und NICHTS wurde dahingegend veröffentlicht.
      Selbst ob der Bau der Scheune begonnen oder gar nochmal verschoben wird, steht völlig in den Sternen.
      Sehr dürftige Social-Media - Arbeit vom Geschäftsführer Hannes Napierala.

      LG
      Cassandra

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    16. Ja wenn doch nur die Social-Media-Arbeit des Geschäftsführers dürftig wäre. In Wirklichkeit mangelt es bei ihm hinten und vorne. Was ein Geurten zu viel an Visionen hat, hat ein Napierala zu wenig. Dienst nach Vorschrift, mehr ist von diesem "College Boy" offenbar nicht zu erwarten. Jeder Handwerksmeister hätte meiner Meinung nach einen besseren Geschäftsführer abgegeben, als dieser Doktor ohne ausreichende Erfahrung in der Privatwirtschaft. Aber man hat sich leider vom Titel blenden lassen und geglaubt, das ersetzt die fehlende Arbeitspraxis. Würde ich meine Mitarbeiter nach solchen Kriterien auswählen, ich hätte meinen Laden schon längst dicht machen müssen.

      Mr. Frog aus Meßkirch

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    17. "Jeder Handwerksmeister hätte meiner Meinung nach einen besseren Geschäftsführer abgegeben"

      Um den Job hat man sich dem Vernehmen nach nicht gerissen. Es musste aus einem recht bescheidenen Angebot ausgewählt werden. Das war übrigens beim Haushistoriker ähnlich. Der Fisch fängt demzufolge natürlich am Kopf zu stinken an.

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  12. In einem aktuellen Beitrag über "Hirseaufbereitung im frühen Mittelalter" fühlt sich der Campus Galli (wahrscheinlich Hannes Napierala) von der Kritik einer Leserin beleidigt: Klick mich

    Bleibt die Frage: Wieso postet man Beiträge über Trivialitäten, während nach wie vor keine Dokumentation für den Kirchenbau erstellt und veröffentlicht wurde? Dabei hat man Stefan Wolters (Geschichtspark Bärnau) doch genau das via Facebook in Aussicht gestellt.

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    1. --- verschoben ---

      Ja, auch ich erinnere mich an die getätigte Aussage, die Winterpause würde dazu genutzt werden , die Dokumentation niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Stattdessen Beiträge darüber, wie der Campus im Winter aussieht, ein Gewinnspiel und zuletzt einer von Mitarbeiterin Mareike über Hirse. Dabei heisst es doch: Im Mittelpunkt steht immer der Bau. Nein, im Mittelpunkt steht immer irgendein Geschwafel, und wenn man kritisiert wird, ist man sofort eingeschnappt.

      Es bleibt wohl auch 2017 alles beim Alten auf dem Campus Galli :/

      LG
      Cassandra

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    2. Hannes Napierala wurde vom Bürgermeister Zwick erst jüngst lobend erwähnt. Angeblich ist man mit seiner Leistung beim Campus Galli sehr zufrieden. Ob da nicht bald ein Orden fällig wird?

      Mr. Frog aus Meßkirch

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    3. "Ob da nicht bald ein Orden fällig wird?"

      Ja, mit Eichenlaub und Schwertern. Und vielleicht legen sie die Brillanten noch oben drauf ;)

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    4. Das Nasenschleifen stößt ja eigentlich Politikern zu. Ich tippe, dass Napierala als Nachfolger von Zwick aufgebaut wird, falls jener den Sprung nach Stuttgart schafft.
      Leser

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  13. Wieder einmal ein Beitrag über jenen Krimi-Roman, in dem auch der Campus Galli Schauplatz ist: Klick mich

    Interessanterweise wird der Roman vom Meßkircher Gmeiner Verlag herausgegeben, der wiederum enge Beziehungen zum Campus Galli pflegt - etwa über den Förderverein (Freundeskreis). Ob daher der Verleger seinem Krimiautor die 'Anregung' gab, zwecks Werbung den Campus Galli in die Geschichte einzubauen?

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    1. Ein weiterer Beleg für den Qualitätsverlust des vermeintlich professionellen Journalismus: In einem anderen Bericht über diesen Kriminalroman heißt es:

      Auf dem „Campus Galli“ bei Sigmaringen, wo eine karolingische Klosterstadt restauriert wird, wird ein Mann erschlagen [...].

      So so, die "restaurieren" die Klosterstadt also schon :) Klick mich

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  14. Auf der Homepage des Campus gibt es einen neuen Beitrag zum geplanten Bau der Scheune. Der Bau könne dieses Jahr begonnen werden, "wenn alles gut läuft" so wird geschrieben. Wenn ich mir dieses riesige Gebäude ansehe, frag ich mich, wie man das mit dem aktuell vorhandenen Personal jemals schaffen will.

    LG
    Cassandra

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    1. Ja, Zeit spielt allerdings beim Campus Galli keine Rolle. Eh schon wissen, Entschleunigung usw. Für das jährliche Defizit aufkommen muss sowieso der Steuerzahler.

      Klick mich

      Habe den Text nur überflogen, aber der Informationsgehalt scheint deutlich über dem bisher Üblichen zu liegen. Mal sehen, ob sich was Gröberes dran zum Meckern findet ;)

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    2. Der Autor des Textes ist ein Tilmann Marstaller https://de.wikipedia.org/wiki/Tilmann_Marstaller
      Welche Funktion hat er beim Campus Galli?
      Er scheint nicht Mitglied des wissenschaftlichen Beirates zu sein.
      Karl0

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    3. Ich weiß, dass es Verbindungen zur Uni Tübingen gibt, auch der Napierala hat dort studiert. Aber interessant ist es schon, dass so ein Text nicht vom hochkompetenten Team der Klosterstadt selbst verfasst wird, sondern Externen übertragen werden muss. Fehlt es vor Ort an der nötigen Expertise? Reichen wissenschaftlicher Beirat, Haushistoriker und promovierter Archäozoologe nicht aus? ;-)
      Schlussendlich bin ich aber froh, dass das überhaupt jemand geschrieben hat und man als Außenstehender ausnahmsweise mehr als nur oberflächliches Geplapper erfährt. Jetzt dasselbe noch für die Holzkirche und ich bin vorerst bezüglich der Dokumentation zufriedengestellt.

      Grüßle,
      Maria

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    4. Beim Entwurf der Scheuer hat auch Jürgen Alber zugearbeitet (letztes Bild).
      Leser

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    5. --- verschoben ---

      Entschleunigung hin oder her, es geht doch letztendlich darum, dass das Gelänge Gestalt annimmt. Von einer "Stadt", ist nämlich nichtmal ansatzweise etwas zu sehen. Hier und da angefangenes u. nicht zu Ende gebrachtes ( Friedhofsmauer,..) ,trostlos wirkendes ( Station Bienen, Kräutergarten,..) eine kleine Holzkirche. Wenn man sich nun vorstellt, mit dem bisher vorhandenem Personal wird die Scheune begonnen, dann wette ich , dauert es Jahre bis diese fertig ist, und ringsrum bleibt alles liegen. So baut man keine Klosterstadt :(

      LG
      Cassandra

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    6. --- verschoben ---

      Die Macher vom Campus Galli werden bestimmt Gründe finden, mit denen sie Bauverzögerungen erklären werden. Bürgermeister Zwick wird die notwendigen finanziellen Mittel für den Bau der Scheune auch weiterhin locker machen.
      Angeblich hat sich in Meßkirch ein Stimmungswandel zugunsten des Campus Galli vollzogen.
      Insider

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    7. Ich falle nicht mehr auf eigennützige Politiker-Lügen herein. Dafür bin ich mittlerweile zu alt. Die sollen ihre Behauptungen belegen oder die Klappe halten!

      Mr. Frog Meßkirch

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    8. Komisch, dass man von vielen, sei es zufällig an der Supermarktkasse oder in Gesprächen beim Familienfest, spöttische, erheiterte oder ärgerliche Statements zum Campus Galli hört. Kenne kaum jemanden der auf Anhieb sagt, dass er das Projekt uneingeschränkt toll findet und daran glaubt. Selbst Befürworter die ich kenne, zweifeln trotz positiver Einstellung zum Projekt am Gelingen , vor allem in finanzieller Hinsicht. Dann gibt es noch genügend Leute in Meßkirch, denen ist der Campus schnurzegal.
      Ich finde es einfach unverschämt , diese unverholene Behauptung dass hier alle dahinterstehen. Ich möchte dafür mal Belege sehen, z.B. eine Meinungsumfrage. Mit belegbaren Fakten, wie sie hier im Blog zu finden sind, können Zwick, Napierala und Co. bisher nicht aufwarten.

      LG
      Cassandra

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    9. --- verschoben ---

      Von den anfänglichen Skeptikern ist zumindest Napierala selbst in das Lager der Befürworter übergetreten. Weitere Übertritte sind allerdings noch nicht namhaft gemacht worden.
      Leser

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    10. Und ganz bestimmt hat es sich in diesem Fall um keinen Zweckopportunismus aus finanziellen Gründen gehandelt ...

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    11. Wer den Nichtmachern des CG noch etwas glaubt, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist. War ja im Mittelalter auch der Stand der Dinge. Ob die veränderten Erkenntnisse schon bis zu CG durchgedrungen sind? Also ich glaube - eher nicht!
      Lucrifacturi

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    12. @ Lucrifacturi:
      Nicht so voreilig, das war nicht der allgemeine Wissensstand:
      http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/irrtuemer-der-geschichte-mittelalter-die-menschen-hielten-die-erde-fuer-eine-scheibe_id_3627640.html
      Leser

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    13. @ Leser: Danke für den Hinweis. "Jeder ernst zu nehmende Gelehrte..." Dichter, Denker, Wissenschaftler - also alles Leute mit Hirn...
      Lucrifacturi

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  15. Heute schreibt die Schwäbische Zeitung
    Vermarktung von Campus Galli bewirkt steigende Bekanntheit von Meßkirch und mehr Übernachtungen.Die Besucherzahlen der Klosterstadt stiegen kontinuierlich. Rund 100 Führungen seien 2016 verbucht worden, 300 Buchungen gebe es bereits für dieses Jahr.
    Papier ist halt geduldig!
    Insider

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    1. Die schwäbische Zeitung behauptet auch ständig, es würden außerhalb der Saison Führungen stattfinden: Klick mich
      Ob das stimmt? Oder ob hier z.B. ein wild gewordenes Javascript automatisiert die entsprechenden Meldungen raushaut?

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    2. 17.03.2017, 08:54 Uhr auf szon.de

      Leider hat Frau Ehrenfeld so einiges durcheinander gebracht.
      Und zwar hatten wir auf dem Campus Galli 2016 natürlich nicht nur 100 Führungen, sondern knapp 1.000!
      Schloss- und Stadtführungen waren es hingegen 100 (und nicht 7.000). Wir hatten im Schloss 2016 ca. 7.000 Besucher.
      Über Oberschwaben Tourismus vermarkten wir vor allem das Schloss.
      Übernachtungszahlen: in der amtlichen Statistik des statistischen Landesamtes hatte Meßkirch 2016 6.000 Übernachtungen, ca. 20 % mehr als im Vorjahr. Der Satz, dass 6.000 Gäste aufgrund von Campus Galli gekommen sind, ist nicht richtig.
      Herzliche Grüße, Jennifer Bausch

      Das ist kein Ruhmesblatt für die Schwäbische Zeitung!
      Insider

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    3. Mehr falsch ging wohl nicht mehr. "Very Fake News" eben.

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    4. So kann man es auch machen!
      SZ-Text wurde überarbeitet und die von Frau Bausch kritisierten Zahlen berichtigt. Somit war der Kommentar überflüssig und wurde gelöscht.

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    5. Seriöser und auch weniger asozial wäre es, den Kommentar stehen zu lassen und sich für den Hinweis zu bedanken.

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    6. Links zum Thema:

      Bericht der Schwäbischen Zeitung
      Zitat: Der Gemeinderat hat bei seiner Sitzung am Dienstagabend die Mitgliedschaft bei der Campus Galli Tours mit einem Geschäftsanteil von 250 Euro beschlossen. [...]
      „Warum braucht es denn jetzt noch eine Genossenschaft obwohl es schon einen Zusammenschluss gibt?“, fragte Stadträtin Patricia Hutla (Freie Wähler). „Das sind rechtliche Gründe. Durch eine Genossenschaft werden wir eigenständig“, antwortete Bausch. „Wir profitieren von dieser Genossenschaft. Natürlich müssen wir als Stadt das Kind aber erst mal zum Laufen bringen“, begründete Bürgermeister Arne Zwick den Schritt zur Mitgliedschaft, den Stadträtin Hutla ebenfalls in Frage gestellt hatte.

      Noch mehr Steuergeld soll auf Umwegen in den Speckgürtel des Campus Galli gebuttert werden. Förderungen, die nicht in den offiziellen Zuschüssen mitgerechnet werden. Sehr schlau.

      Bericht des Südkurier

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    7. Und wieder einmal ist Patricia Hutla die einzige Politikerin im Meßkircher Stadtrat, die diesen ausufernden Förderwahn unermüdlich kritisch hinterfragt, obwohl sie sich bei den Abkassierern und Profiteuren damit bestimmt keine Freunde macht.
      Macht die das nächste Mal zur Bürgermeisterin!

      Grüßle,
      Maria

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  16. Der Campus Galli verfügt über eine neue 'interaktive' Karte auf seiner Homepage: Klick mich
    Sieht nett aus, hat aber noch seine Macken.

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    1. Klick ich auf die Seilerei, dann lässt sich in Folge die Schindelmacherei direkt darunter nicht anklicken. Bei anderen Stationen ist das z.T. ähnlich. Z.B. wenn man auf den Hühnerstall geklickt hat, dann funktioniert das Symbol der Gallus Eremitage darunter nicht mehr. Und klick ich auf den Abbundplatz oder den Obstgarten, dann verschwindet immer wieder die Hälfte des eingeblendeten Fensters....
      Karl0

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    2. Unter Chrome habe ich diese und weitere Fehlfunktionen auch beobachtet. Z.T. auch mit Microsofts Edge und dem IE.
      Hat das niemand vernünftig getestet? Mir wäre es jedenfalls peinlich, so eine halbgare Sache zu veröffentlichen.

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  17. Der Campus Galli hat Neuigkeiten zu berichten: Klick mich
    Optisch ist der Lageplan in der Tat sehr gut gelungen. Er sieht sogar besser aus als die Realität ...

    Eine der kommenden Veranstaltungen ist die Lesung jenes hier schon erwähnten Krimis, zu dessen Schauplätzen auch der Campus Galli zählt: Klick mich

    Die sonstigen Veranstaltungen für dies Saison finden sich im Veanstaltungskalender aufgelistet: Klick mich

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    1. Hallo Hiltibold!
      Ist es nicht nett, wenn im Kommentar zu den "Neuigkeiten bezüglich Campus Galli" auf deinen Blog verwiesen wird?
      Gruß vom Insider

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    2. Wo genau?
      Ich sehe da leider nichts. Hast du eventuell einen Link?

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    3. Kommentare (1)
      1
      22.03.2017, 13:19 Uhr
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      szon.de!
      Der Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierla verrät vorab, was die Gäste diese Saison erwartet. Es ist Herr Napierala zu wünschen, dass alles so klappt, wie es geplant ist. Werde mich auch 2017 immer mal wieder über den Blog von Hiltibold aus Graz über die Aktivitäten auf dem Campus Galli informieren.
      Gruß Insider

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    4. Hier hat wohl einer was gegen Hiltibold und die Kommentare zur Klosterstadt

      Kommentare (2)
      2
      22.03.2017, 15:05 Uhr


      Hallo 1,
      ist doch peinlich, sich bei einen Blog aus Graz , Österreich , über den Campus Galli zu informieren. Gehen Sie doch einfach mit den Füßen hin und schauen es sich an; kaufen sich eine Dauerkarte und helfen damit auch der Kasse..
      Ist doch irgendwie verkehrt! Wäre so, als wenn ich mich über einen Blog in der USA über den die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn informieren täte. Ist halt bequem, als Couchpotatoe am PC den Campus Galli zu "beäugen".
      1
      22.03.2017, 13:19 Uhr

      Der Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierla verrät vorab, was die Gäste diese Saison erwartet. Es ist Herr Napierala zu wünschen, dass alles so klappt, wie es geplant ist. Werde mich auch 2017 immer mal wieder über den Blog von Hiltibold aus Graz über die Aktivitäten auf dem Campus Galli informieren.

      Gruß Insider

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    5. Ah, danke. Das ist dann wohl dieser Link: Klick mich

      "ist doch peinlich, sich bei einen Blog aus Graz , Österreich , über den Campus Galli zu informieren."

      Peinlich ist es eher, dass die Presse in Baden-Württemberg sich weitestgehend aufs Belobhudeln dieses fragwürdigen Projekts beschränkt. Würden die ihre journalistische Arbeit anständig machen, dann würde man in Graz auch nicht darüber bloggen. Mal davon abgesehen, dass ich mich zurzeit nicht in Graz aufhalte.

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    6. Wenn man den Campus Galli persönlich besucht, erfährt man nichts über die unterirdische Finanzlage des Bauprojekts. Einen guten und aktuellen Überblick über die gebrochenen Versprechungen gibt es nur hier bei Hiltibold :)

      Grüßle,
      Maria

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    7. Hannes N.: Es gibt zudem noch viele Kleinigkeiten im Innern zu erledigen, etwa das Anbringen von Leuchtern. Komplett fertig wird die Kirche in dieser Saison aber wohl noch nicht.

      Die Klosterbaumaeister wollten mit der Kirche spätestens 2016 fertig sein. Jetzt aber schaffen sie es nicht einmal in diesem Jahr?? Ja spinne ich denn? Trifft eigentlich irgend eine Vorhersage von diesem Geschäftsführer ein?
      Und lese ich das richtig: Für die Scheune braucht man zusätzliche Fördergelder zu den 300000 Betriebskostenzuschuss und den 100000 Kassenkredit?!
      Interessant ist außerdem, dass der Bund der Steuerzahler noch immer keinen Mucks von sich gibt, obwohl ich ihm schon zwei E-Mails mit einer unfangreichen Darstellung des Finanzwahsinns beim Campus Galli geschrieben habe. Anstatt sich damit zu befassen, bringt der Bund Broschüren heraus wie "Arbeiten in Haus und Garten: Steuern sparen leicht gemacht". Saftladen.

      Mr. Frog aus Meßkirch

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    8. @Mr. Frog: Ich habe dem Bund der Steuerzahler auch bereits zweimal dieses Jahr geschrieben. Ebenfalls keinerlei Reaktion von dort. So langsam mache ich mir Gedanken über diesen "Verein"!
      Lucrifacturi

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    9. Lucrifacturi, dann hat das System. Weil nicht nur die Schreiben von uns beiden hat man beim Bund bisher ignoriert, sondern im vergangenen Herbst auch das von einem ehemaligen politischen Funktionsträger im Landkreis, mit dem ich in Kontakt stehe. Der wird aber, mit neuen Informationen aufmunitioniert, dieses Jahr einen weiteren Anlauf nehmen

      Mr. Frog aus Meßkirch

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    10. Hallo Mr. Frog aus Meßkirch. Ich denke, wir sollten uns mal kennenlernen. Gib`doch Richard Deine mail - Adresse, meine hat er schon.
      Lucrifacturi

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  18. Auf der Facebook-Seite des Campus Galli heißt es:
    "Am Sonntag den 09.04. um 10:45 Uhr läuft im SWR nochmal die 45min-Version der Doku über Campus Galli. Eine 75min-Version gibt es auf DVD in unserem Museumsshop oder der Touristinfo Meßkirch zu kaufen."

    Der private Verein Campus Galli wird, kurz vor Saisonöffnung, also vom öffentlich rechtlichen SWR beworben. Denn Zufall ist dieser Ausstrahlungstermin nicht.
    Welches Unternehmen kann sich sonst noch solcher Unterstützung erfreuen?
    Und ist es wahrscheinlich, dass bei dieser offensichtlichen Kumpanei eine kritische journalistische Berichterstattung über den defizitären Campus Galli beim SWR möglich ist?

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  19. Frau Punzel, Frau Punzel, lass dein Haar herunter!
    In der Infothek des Campus Galli gibt es unter dem Beitrag der klösterlichen Chef-Gärtnerin - Mareike Punzel - eine interessante Diskussion über die Fähigkeiten und Kenntnisse der Projektmacher (danke für den Hinweis): Klick mich

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