Campus Galli | Archivierte Kommentare: Jänner bis Juni 2017



Im baden-württembergischen Meßkirch soll in den kommenden 50 bis 80 Jahren mithilfe frühmittelalterlicher Handwerksmethoden und viel neuzeitlichem Steuergeld ein karolingisches Kloster errichtet werden. Die Verantwortlichen betonen, der sogenannte Campus Galli würde wissenschaftlich betreut und sei daher ein seriöses Projekt. Dass diese der Vermarktung geschuldete Behauptung jedoch keinesfalls pauschal zutreffend ist, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein.

In dieser Rubrik wird ein hoffentlich stets aktueller Überblick zu den einschlägigen Blogbeiträgen, Medien-Berichten und persönlichen Beobachtungen gegeben, die in irgend einer Form den Campus Galli betreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen, über die Kommentarfunktion daran mitzuwirken und die einzelnen Themen kritisch zu diskutieren!



18. November 2013: Geurtens Mund, tut Nonsens kund
15. Jänner 2014: Bund der Steuerzahler kritisiert Campus Galli
22. April 2014: Die  Zahlenmagier vom Campus Galli
29. April 2014: Der Campus Galli - Ein pseudowissenschaftliches Laientheater
02. Juni 2014: Campus Galli: The show must go on!
04. August 2014: Hannes Napierala - Der neue Geschäftsführer des Campus Galli
10. September 2014: Der Campus Galli ist kein wissenschaftliches, sondern ein touristisches Projekt!
12. Dezember 2014: Der Campus Galli und seine Mittelalterversteher - Ein Fass ohne Boden
26. Jänner 2015: Gastbeitrag von Hannes Napierala: Zum Selbstverständnis des Projekts Campus Galli
30. Jänner 2015: Campus Galli: Nachbetrachtungen und neuer Unsinn von einem alten Bekannten
23. März 2015: Des Klosters neue Kleider - außen hui, innen pfui
12. Oktober 2015: Das potemkinsche Dorf Campus Galli - Ein kritischer Jahresrückblick
25. Oktober 2015: Weltsensation - Campus Galli rekonstruiert mittelalterlichen Traktor!
01. November 2015: Kauf dir ein paar Kritiker: Die fragwürdigen Jobangebote des Campus Galli
10. April 2016: Campus Galli: Offener Brief an den Geschäftsführer Hannes Napierala
28. August 2016: Der Campus Galli - Ein tolldreistes Medienmärchen
20. November 2016: Finanzmarode Mittelalter-Baustelle Campus Galli wird Prognosen wieder nicht erreichen!
19. Mai 2017: Chronik des Campus Galli 2017 - Von "Mohamedanern" und lässig verteiltem Steuergeld

Alle meine Beiträge über den Campus Galli - inkl. der hier nicht gelisteten Kurzmeldungen


Ausgewählte externe Beiträge und Artikel:

Karfunkel: Causa Galli - Was ist los am Bodensee? - OFFLINE
Aachener Zeitung: Dunkle Wolken über der Klosterstadt - Klick mich
Bund der Steuerzahler: Kommt die Kloster-Katastrophe? - OFFLINE
Zollern-Alb-Kurier: Meßkirch muss nachschießen - OFFLINE
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs):  Die Akte Campus Galli - Klick mich
Agis kritischer Bildbericht vom Campus Galli: Klick mich
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs): Spiegel Geschichte und der Campus Galli - Klick mich
Badische Zeitung: Mittelalter-Stadt "Campus Galli" - Weniger Besucher, mehr Kritik - Klick mich

201 Kommentare

  1. Die alten Kommentare wurden routinemäßig archiviert (siehe die entsprechenden Links oben), da sie die kritische Masse erreicht hatten.

    AntwortenLöschen
  2. Auf der Facebook-Seite des Campus Galli fragte heute der Nutzer Thomas:
    Entsprechen die aktuell in bau und fertig gestellten Gebäude schon der zukünfigen lage im Klosterplan?

    Woraufhin der Campus Galli antwortete:
    Die Lage der Gebäude, die in ihrer Ausführung direkt auf den Klosterplan zurückgehen, ist noch nicht endgültig festzulegen, da Vieles noch in Planung ist, Baugrunduntersuchungen gemacht werden müssen usw., es gibt aber einen Verteilungsplan für die Gebäude, der die jeweilige "Wunschposition" auf dem Gelände darstellt. Allein der Obstgarten/Friedhof entspricht in Form, Lage und Ausführung bereits der finalen Version. Gleiches gilt dann auch für die Scheune, die 2017 evtl. begonnen werden kann. Alle anderen aktuellen Werkstätten sind Teil der "Baustelleneinrichtung" und als solche nicht im engeren Sinne Teil des späteren (fertigen) Klosters, denn der Klosterplan zeigt ja keinen Prozess sondern einen Endzustand.

    Soso, die Scheune kann 2017 "eventuell" begonnen werden? Dazu drei Punkte:
    1. Der Bau hätte schon vor rund zwei Jahren begonnen werden sollen, und jetzt weiß man noch nicht einmal, ob man es 2017 schafft. Auch die Kirche wurde, anders als angekündigt, noch nicht fertiggestellt. Die ständigen Verzögerungen beginnen sich also zu summieren.
    2. Auf dem interaktiven Plan, der die Homepage des Campus Galli ziert, ist die Scheune bereits seit dem Vorjahr als Attraktion eingezeichnet - obwohl noch nicht einmal mit dem Bau begonnen wurde.
    3. Wenn dieses Jahr mit dem Bau des nächsten größeren Gebäudes - der Scheune - nicht begonnen wird, wie kommt dann ein erhöhter Zuschussbedarf für 2017 zustande, wegen dem sogar ein Kredit aufgenommen werden muss? Wofür verwendet der Campus Galli die zusätzliche Penunze?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hannes Napierala will seinem Ruf als "Ankündigungsweltmeister" wohl weiterhin gerecht werden??
      Obwohl die Saison bereits beinahe 3 Monate beendet ist, gibt es auch noch keine Publikation zum Bau der Holzkirche. Wollte er nicht die Zeit in der Winterpause dazu nutzen?
      Und dass der Bau der Holzscheune nun schon wieder in Frage gestellt wird, zeigt, dass auf Campus Galli genauso unorganisiert weitergewurstelt wird wie bisher auch.
      Es fehlt wohl an Mumm, endlich mit dem Bau großer Gebäude zu beginnen ? Aber nur dadurch würde das Gelände mal Gestalt annehmen!! Und meiner Meinung ist der enorm hohe Zuschuss nicht gerechtfertigt, wenn weiterhin keine ( bereits angekündigten )Gebäude des Klosterplans entstehen.

      LG
      Cassandra

      Löschen
    2. Was Napierala da sagt bedeutet nichts anderes als "Liebe Leute, auch nach dem 5. Jahr des Projekts wird noch kein einziges Haus des St. Galler Klosterplans stehen". Die Mini-Kirche aus Holz zählt ja nicht.

      Aus den vor über einem Jahr begonnen Interviews der Wissenschaftsbeiräte wird allem Anschein nach auch so schnell nichts mehr.
      http://www.campus-galli.de/wissenschaftlicher-beirat/
      Von Napierala erzählen CG-Angestellte, dass sein Zeitmanagment und seine Prioritätensetzung zu Wünschen übrig lassen. Da ist offenbar etwas dran.

      Wenn 100.000 € (zusätzlich zu den 200.000 € geplanter Fördergelder) als Kredit aufgenommen werden, dann sollte es sich eigentlich um eine dringende Investition handeln. Sie wollen z.B. einen weiteren Handwerker einstellen., aber so teuer kann der nicht sein. Vielleicht wird wieder an der Gastronomie herumgebastelt?

      Was auch immer, es ist auf jeden Fall ärgerlich, dass die Öffentlichkeit, die das schließlich alles mitfinanziert, nicht ausreichend informiert wird. Weder vom CG, noch seitens der Politiker, die im Trägerverein sitzen. Mein Schwiegervater hat es probiert, ohne Ergebnis. Angeblich weiß nicht einmal der Trägerverein, wofür das Geld im Detail draufgeht.

      Im vergangenen Herbst hat ein Besucher auf Facebook geschrieben ...
      "Was mir persönlich etwas gefehlt hat, war das man an einigen Stationen ganricht richtig informiert wurde. Erst nach nachfragen und dann auch sehr zögerlich. Bei Felle abziehen nuschelte man immer in seinen Bart, bei der Ernte von Samen. Ich glaub das hat sie gemacht. Bekam man gar keine Info. Ich denke das so was auch von Informationen lebt. Das alte Handwerk seinen Besuchern erklärt und mit Begeisterung die Besucher mit einbeziehen sollte. Campus Galli ist ein Ausflug wert, aber nicht jedes Wochenende"

      Genau das ist das Problem: Es ist eine Frage des Glücks, ob man gut informiert wird, abhängig davon ob zufällig kompetente Erklärbären anwesend sind. Oder überhaupt irgend jemand eine Handwerksstation besetzt hat, ist ja bei denen schließlich nicht selbstverständlich!

      Und ein anderer Besucher hat geschrieben ....
      "Ich fand es enttäuscht ein paar Hütten auf einem Waldrundweg zu besuchen, was das mit einer Klosteranlage zu tun haben soll hat sich mir nicht erschlossen. Vielleicht in 25 Jahren wieder"

      Wahrscheinlich ist das der beste Rat, den man Interessierten geben kann.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    3. Die Museumspädagogik des Campus Galli überzeugt auch mich in Summe nicht. Punktuell mag sie ganz ok sein, aber die meiste Zeit des Jahres läut sie im Spar-Modus. Was fehlenden Geldmitteln geschuldet sein mag. Man hat sich einfach zu viel vorgenommen, fürchte ich.

      Löschen
  3. Studiengang NAREM der Hochschule Rottenburg für Forstwirtschaft besucht Campus Galli
    https://www.hs-rottenburg.net/aktuelles/aktuelle-meldungen/detail/artikel/studiengang-narem-besucht-campus-galli/
    "Das anfänglich stark umstrittene und heftig diskutierte Projekt bietet nicht nur ein anschauliches Beispiel des Lebens und Arbeitens im Mittelalter, ein gigantisches Experimentierfeld für die Angewandte Archäologie, sondern auch einen touristischen Anziehungspunkt, der jährlich mehr Besucher anzieht."
    Nur anfänglich stark umstritten? Das "Leben" im Mittelalter wird fast überhaupt nicht dargestellt, es gibt ja nicht mal Wohnhäuser. Wo ist außerdem die "angewandte Archäologie"? Der zweimal missglückte Glockenguss? Und zieht jährlich mehr Besucher an? Ja, erhält wie zuletzt aber auch jährlich mehr Zuschüsse.

    AntwortenLöschen
  4. CG sucht Zimmerer/Zimmerin:
    https://hokify.de/job/3016204
    QX

    AntwortenLöschen
  5. Die Basler Zeitung berichtet über den Campus Galli: Klick mich

    Vor der Anfrage beim Bürgermeister von Messkirch hatten Scondo und Geurten 49-mal das Wort Nein gehört.

    49 Gemeinden, die sich in der Rolle des Nützlichen Idioten nicht gefallen haben?

    Mit 120 000 pro Jahr würde sich dieses Unterfangen selbst finanzieren.

    Soso, jetzt sind es also nicht mehr 80000 oder 100000, sondern schon 120000. Kein Wunder, dass sich das bis 2018 niemals wird ausgehen.

    Ein eigens dafür eingestellter Historiker segnet jedes Gewand ab, jeden Hammer und jede Wurstzutat.

    LOL

    Auf dem brachen Feld wird experimentelle Architektur betrieben

    Aha, "Experientelle Architektur" :)

    Die Skepsis der Einheimischen zeigt sich auch am Stammtisch des Gasthofs zum Adler. Dort waren nur drei von acht jemals auf dem Bauareal, der Rest weigert sich dezidiert. Man habe nicht wirklich etwas gegen das Projekt, heisst es, sondern eher etwas gegen die Finanzierung. Vernünftige Sportanlagen gebe es hier seit Jahren nicht, Löcher in den Strassen dafür umso mehr, und jedem Verein werde das Geld gekürzt, aber das Klosterdorf, das erhalte Hunderttausende Euro.
    Ein wenig verloren zwischen den Gegnern aus dem Dorf sitzt Thomas Schlude auf der Eckbank, auch er einer von hier, Messkirchner, aber auf der anderen Seite der Geschichte. Seit zwei Jahren ist er Finanzberater des Projekts und sitzt auch im Gemeinderat. Er ist einer derjenigen, die das Projekt durchgewinkt haben, «weil Messkirch Tourismus braucht».


    Bemerkenswert, schließlich hat doch der Geschäftsführer des Campus Galli bereits mehrmals in aller Öffentlichkeit verkündet, nahezu sämtliche Meßkircher würden das Projekt mögen ...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. 49 Absagen? Das hat sich auf der Bürgerversammlung mit Geurten ganz anders angehört. Dort war nur von einer einzigen Absage die Rede und Geurten hat damals hat er klargestellt:
      "Wir bauen die Klosterstadt, die Frage ist nur noch, ob in Meßkirch?"
      Er hätte genügend Gemeinden im Landkreis Sigmaringen, die aufgesprungen wären.
      Leser

      Löschen
    2. Es hieß damals bei der Bürgerversammlung auch, nach 3 Jahren würde sich alles selbst tragen. Basis dafür war ein bestelltes Gutachten, wenn ich mich richtig erinnere. Kritische Fragen hat man mit einem Lächeln weggewischt. Wie ich im Nachhinein außerdem erfahren musste, wurden von der Politik gezielt Befürworter des Projekts zum Kommen aufgefordert, um Kritiker mit ihrer Übermacht niederzureden.
      QX

      Löschen
    3. Genau diese "Fake news" - um im Neudeutsch zu sprechen - über ein Selbsttragen des Projekts, andere Gemeinden wollten es auch usw. zeichnen das Ptojekt CG von Anfang an aus. Bisher nichts als Blendwerk der allersimpelsten Art, das mittlerweile auch immer mehr "Einheimischen" bewusst wird. Man kann gespannt sein, wie lange es noch dauert, bis auch das letzte Gemeinderatsmitglied seine hündische und Steuergelder vergrabende Mentalität beginnt zu hinterfragen. Wobei ich da sehr skeptisch bin. Offensichtlich kennt der Wahnsinn tatsächlich keine Grenzen, angefangen in Berlin, endend hier in Meßkirch. Man kann deshalb darauf warten, bis die ersten islamischen Migranten auf der Baustelle im Rahmen der Integration als Hiwis aufkreuzen. Dem promivierten Knochenpinsler ist sicherlich bereits eine entsprechende Erklärung für die Notwendigkeit und Authentizität eingefallen.
      Zudem lässt der Gemeinderat des GeNIEwinkels die Kernstadt immer mehr entkernen, was man wohl auch noch als Fortschritt hin zu mehr Tourismus ansieht. Nach dem Motto: Wenn man schon bei CG nichts rechtes zu sehen bekommt, warum dann in Meßkirch? Mein Rat an die Gemeindeverwaltung und ihre willfährigen Helfer: Weiter so, es ist bald geschafft, wenn nicht in 5 Jahren, dann eben in 10 oder 20 oder 40 Jahren oder .....!
      Lucrifacturi

      Löschen
    4. Jemand hätte den CDU-Stadtrat Schlude beim Stammtisch fragen sollen, in welchem Ausmaß er persönlich finanziell als Finanzberater des Campus Galli bisher profitiert hat. Ob er sich getraut hätte, eine klare Antwort zu geben?

      Mr. Frog aus Meßkirch

      Löschen
  6. Der Campus Galli jubelt auf Facebook:
    ENDLICH EINE BUSVERBINDUNG!
    Ab 01.April hält Samstag und Sonntag jeweils die Linie 102 direkt am Campus Galli. Der Bus fährt mehrmals täglich von Sigmaringen nach Pfullendorf und zurück.
    Unter der Woche gibt es eine Busanbindung über das Donautal, wo in Hausen i.T. auch am Bahnhof halt gemacht wird (und somit Zuganbindung nach SIG oder TUT besteht).
    Die Fahrpläne sind einsehbar unter:
    https://www.naldo.de/fahrplan/tub_91641g_j17_.pdf
    und
    https://www.naldo.de/fahrplan/tub_03102m_j17_.pdf


    Woraufhin ein Facebook-Nutzer kommentiert:
    Wer soll da mitfahren, um 8.00 Uhr mit 20 min Wartezeit in Kreenheinstetten? Mit dem kundenfreundlichen Busunternehmen Beck aus Schwenningen? Genauso wie die Linien 641 Fahrt 6428 und 6426 Fahrt von Messkirch über Kreenheinstetten Hausen im Tal nach Schwenningen, nach dem Motto es fährt ein Bus an Dir vorbei, nur leider darf man nicht einsteigen, da vom Busunternehmen nur als Ausstieg deklariert. Das nenn ich kundenfreunlich, genauso, stell Dir vor Du sitzt im Zug, steigst in Hausen im Tal aus und siehst wie Dein Bus nach Kreenheinstetten vorne am geschlossenen Bahnübergang wartet, hätte er die 2 Minuten Wartezeit an der geschlossenen Schranke, am Bahnhof gewartet, hättest Du mitfahren können--einfach toll dieses kundenfreundliche Heubergkozept!!!

    AntwortenLöschen
  7. Ein Blick in die Vergangenheit bzw. das Jahr 2013. Vieles hat sich seit damals nicht verändert: Klick mich

    AntwortenLöschen
  8. Der Campus Galli als Krimi-Tatort: Klick mich

    Wieso hier die Fiktion bemüht wird, wenn doch andererseits der Campus Galli auch in der Realität Unmengen an Stoff bietet?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Was bitte ist eine SPindel-Spalthacke? Mir fällt höchstens ein Werkzeug zum SCHindeln spalten ein ... nun ja, der Artikel ist so kraus geschrieben,da macht das auch keinen Unterschied.
      An die echten Probleme des C.G. traut sich wohl keiner ran.
      - Fränkin -

      Löschen
    2. Das habe ich ganz übersehen. Es wird hoffentlich nur ein Tippfehler des Redakteurs sein - und keine Eigenkreation des Krimi-Autors.

      Löschen
  9. Noch jemand, der nach dem Plan von St. Gallen ein Kloster bauen möchte.
    http://www.der-lustige-modellbauer.com/t28009-monasterium-sancti-galli-hans-joachim-zimmer-1800
    ;-)

    Grüßle,
    Maria

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jede Wette, dass der schneller fertig ist als der Campus Galli! :)

      Löschen
  10. "Dieser Sensenkurs bei Landschaftspfleger Lars-Ole Schmutz vermittelt Grundkenntnisse im Mähen, der Heuernte, sowie der Instandhaltung der Sense. Zudem wird die Heugewinnung und ihr Wert im Verlauf der Zeit erklärt." Klick mich

    *LOL*

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ein pädagogisch äußerst wertvolles Programm. Da lohnt sich die Finanzierung durch die Öffentliche Hand doch allemal.

      Vor dem "sowie" ist übriges ein Komma zu viel. Wer hat das geschrieben? Der Doktor?

      LG,
      Erwin

      Löschen
    2. "Bekleidung bitte in dezenten Farben halten, keine knalligen Farbtöne."
      Na, wenn sonst nicht mehr nötig ist, um das Ambiente nicht zu stören ...
      - Fränkin -

      Löschen
    3. Keine knalligen Farbtöne? Knallpink und limonengrün kann man auch mit Naturfarben erreichen.
      Aber geschäftstüchtig ist es schon, der CG kriegt die Wiese gemäht, und die Arbeitskräfte zahlen noch dafür. Wie in Mark Twains "Tom Sawyer", als Tom den Zaun streichen soll.

      - Exilwikingerin -

      Löschen
  11. Der Südkurier schreibt über eine Faschingsveranstaltung: Klick mich

    Eventuell kann mir folgendes jemand übersetzen (besonders den 2. Teil)?

    "Mit Angela Merkel alias Günter Schäuble und Donald Trump, verkörpert von Markus Herz, brachten auch zwei politische Schwergewichte die Stimmung zum Kochen. Merkel hatte auf der Heimfahrt von einem Urlaub im Allgäu ihren Parteikollegen Arne Zwick einen Besuch abgestattet [...].
    Die Erstaufnahmestelle aus Sigmaringen empfahl sie, auf den Campus Galli zu verlegen. Das sei für diejenigen, die dort immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt kommen, der richtige Platz.


    Was soll hier durch die Blume gesagt werden?
    Dass der Campus Galli eine Heimstatt der Kriminalität ist? ^^

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Tja, wie anders als Du vermutest, soll man diese Äußerungen interpretieren können? Ich meine, auch dass dort ein Schwarzbau (Schuppen für den mittelalterlichen Traktor) errichtet wurde, ist bei genauer Betrachtung ein Konflikt mit dem Gesetz. Aber möglicherweise wissen die Narrendarsteller noch mehr - und vor allem noch Schlimmeres? Die Akteure sollten sich bewusst sein, dass in solchem Falle eine Mitwisserschaft angenommen werden muss, die möglicherweise eine strafrechtliche Sanktion nach sich zieht.
      In jeden Fall eine sehr interessante Veranstalltung!
      Lucrifacturi

      Löschen
    2. Vielleicht handelt es sich dabei auch um eine Anspielung bezüglich des Korbflechters, der laut ausführlichem Bericht in der Presse eine einschlägige Vergangenheit hat.
      QX

      Löschen
    3. Das wäre dann allerdings eine ziemlich unnötige Anspielung.

      Löschen
    4. Mehr Narreteien rund um den Campus Galli: Klick mich
      Zitat: "Wie immer eine Klasse für sich und ein Lacherfolg war zum Schluss der frischgebackene Altkatzenrat Manne Haug, der über seine Erfahrungen bei der Glockengießerei auf dem Campus Galli berichtete, die zum dritten Mal in die Hose ging und er deshalb von Geschäftsführer Napierala zum Hennenflüsterer für den Hennenstall verpflichtet wurde."

      Die Anwesenden hatten sicher ihren Spaß - sofern sie sich vorab ordentlich abgefüllt hatten. In der Hinsicht soll ja aber dem Vernehmen nach beim Campus Galli eine gewisse Expertise vorhanden sein ;)

      Und noch mehr; "Ober-Klosterbauer bekommt eine schwarze Nase": Klick mich

      Löschen
    5. Wenn das auf die Vergangenheit des Korbflechters und Besenbinders anspielt, dann wäre das wirklich eine unmögliche Aussage.

      Aber wir wollen ja nicht den Grapscher vergessen, von dem in der SZ ein Volontär berichtet hat. Der Chefredakteur dürfte damals gerade im Urlaub gewesen sein, weil sonst wäre das wahrscheinlich sofort aussortiert worden .....

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    6. Noch mehr Berichte über Hannes Napieralas "geschliffene Nase" Klick mich

      Löschen
    7. Hannes Napierala sei ein besonders gebildeter Mensch, der den Campus Galli nach vorne bringe, musste ich mir am Fasnachtssamstag von einer Grundschullehrerin sagen lassen, die bei der Meßkircher Fasnet sei vielen Jahren als Katze unterwegs ist. Was soll man da noch sagen?

      Löschen
    8. "Was soll man da noch sagen?"

      Eventuell folgendes: Klick mich

      Löschen
    9. Machte die Pädagogin, die vom Erfolg des Campus Galli überzeugt ist, darauf aufmerksam, dass es auch krtische Stimmen geben würde. Von Hiltibold und dessen Blog hätte sie noch nie gehört, versicherte die Dame!
      Insider

      Löschen
    10. "Von Hiltibold und dessen Blog hätte sie noch nie gehört, versicherte die Dame!"

      Eine unverzügliche Wissenslücken, und das noch dazu bei einer Lehrerin :)

      Löschen
    11. Nun, bei derlei Aussagen einer Grundschullehrerin ist es nicht verwunderlich, wenn der Bildungsstand unserer Schüler allgemein leidet - siehe Pisa Studien. Katzen wird nachgesagt - und das kann ich als Katzenhalter bestätigen, dass sie schlau sind. Warum sich die Dame wohl als Katze verkleidet hat?
      Lucrifacturi

      Löschen
    12. Auch vielen Lehrern mangelt es an Medienkompetenz. Der Erweiterung des eigenen Horizonts ist es sicher nicht förderlich, immer in den gleichen Filterblasen abzuhängen.

      (das sollte weiter oben natürlich "unverzeihlich", nicht "unverzüglich" heißen - nervige Autokorrektur ...)

      Löschen
    13. Ich würde das so interpretieren, daß der CG weit abgelegen ist (ähnlich einer Sträflingskolonie) und evtl. auch so, daß die harte körperliche Arbeit dort ähnlich ist wie Sträflingsarbeit. Solche "chain gangs", wo Sträflinge zum Straßenbau oder in der Landwirtschaft eingesetzt werden, gab es ja bis vor kurzem noch in den USA.

      - Exilwikingerin -

      Löschen
    14. @Exilwikingerin: Ich denke, der Burgenbau in Guedelon ist noch viel weiter von der "Zivilisation" entfernt, als CG. An dem kann es nicht liegen. Weit abgelegen hingegen sind die Nichtmacher bei CG sehr wohl bei der Einschätzung ihrer Möglichkeiten und Fähigkeiten. Man muss sich ja nur einmal den Film über Guedelon anschauen, dann sieht auch der unbedarfteste Laie, woran es bei CG mangelt.
      Lucrifacturi

      Löschen
    15. "Weit abgelegen hingegen sind die Nichtmacher bei CG sehr wohl bei der Einschätzung ihrer Möglichkeiten"

      Am 7. November schrieb Campus Galli auf seiner Facebook-Seite:

      Am 1. April starten wir dann in die Saison 2017 (...)
      Wir haben viel vor ! Über den Winter werden wir dazu einmal die Pläne veröffentlichen, die Besucher dürfen gespannt sein! Es wird auch 2017 wieder viel Neues entstehen! "

      Die Wahrheit ist, der kalendarische Winter ist vorbei, und NICHTS wurde dahingegend veröffentlicht.
      Selbst ob der Bau der Scheune begonnen oder gar nochmal verschoben wird, steht völlig in den Sternen.
      Sehr dürftige Social-Media - Arbeit vom Geschäftsführer Hannes Napierala.

      LG
      Cassandra

      Löschen
    16. Ja wenn doch nur die Social-Media-Arbeit des Geschäftsführers dürftig wäre. In Wirklichkeit mangelt es bei ihm hinten und vorne. Was ein Geurten zu viel an Visionen hat, hat ein Napierala zu wenig. Dienst nach Vorschrift, mehr ist von diesem "College Boy" offenbar nicht zu erwarten. Jeder Handwerksmeister hätte meiner Meinung nach einen besseren Geschäftsführer abgegeben, als dieser Doktor ohne ausreichende Erfahrung in der Privatwirtschaft. Aber man hat sich leider vom Titel blenden lassen und geglaubt, das ersetzt die fehlende Arbeitspraxis. Würde ich meine Mitarbeiter nach solchen Kriterien auswählen, ich hätte meinen Laden schon längst dicht machen müssen.

      Mr. Frog aus Meßkirch

      Löschen
    17. "Jeder Handwerksmeister hätte meiner Meinung nach einen besseren Geschäftsführer abgegeben"

      Um den Job hat man sich dem Vernehmen nach nicht gerissen. Es musste aus einem recht bescheidenen Angebot ausgewählt werden. Das war übrigens beim Haushistoriker ähnlich. Der Fisch fängt demzufolge natürlich am Kopf zu stinken an.

      Löschen
  12. In einem aktuellen Beitrag über "Hirseaufbereitung im frühen Mittelalter" fühlt sich der Campus Galli (wahrscheinlich Hannes Napierala) von der Kritik einer Leserin beleidigt: Klick mich

    Bleibt die Frage: Wieso postet man Beiträge über Trivialitäten, während nach wie vor keine Dokumentation für den Kirchenbau erstellt und veröffentlicht wurde? Dabei hat man Stefan Wolters (Geschichtspark Bärnau) doch genau das via Facebook in Aussicht gestellt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. --- verschoben ---

      Ja, auch ich erinnere mich an die getätigte Aussage, die Winterpause würde dazu genutzt werden , die Dokumentation niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Stattdessen Beiträge darüber, wie der Campus im Winter aussieht, ein Gewinnspiel und zuletzt einer von Mitarbeiterin Mareike über Hirse. Dabei heisst es doch: Im Mittelpunkt steht immer der Bau. Nein, im Mittelpunkt steht immer irgendein Geschwafel, und wenn man kritisiert wird, ist man sofort eingeschnappt.

      Es bleibt wohl auch 2017 alles beim Alten auf dem Campus Galli :/

      LG
      Cassandra

      Löschen
    2. Hannes Napierala wurde vom Bürgermeister Zwick erst jüngst lobend erwähnt. Angeblich ist man mit seiner Leistung beim Campus Galli sehr zufrieden. Ob da nicht bald ein Orden fällig wird?

      Mr. Frog aus Meßkirch

      Löschen
    3. "Ob da nicht bald ein Orden fällig wird?"

      Ja, mit Eichenlaub und Schwertern. Und vielleicht legen sie die Brillanten noch oben drauf ;)

      Löschen
    4. Das Nasenschleifen stößt ja eigentlich Politikern zu. Ich tippe, dass Napierala als Nachfolger von Zwick aufgebaut wird, falls jener den Sprung nach Stuttgart schafft.
      Leser

      Löschen
  13. Wieder einmal ein Beitrag über jenen Krimi-Roman, in dem auch der Campus Galli Schauplatz ist: Klick mich

    Interessanterweise wird der Roman vom Meßkircher Gmeiner Verlag herausgegeben, der wiederum enge Beziehungen zum Campus Galli pflegt - etwa über den Förderverein (Freundeskreis). Ob daher der Verleger seinem Krimiautor die 'Anregung' gab, zwecks Werbung den Campus Galli in die Geschichte einzubauen?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ein weiterer Beleg für den Qualitätsverlust des vermeintlich professionellen Journalismus: In einem anderen Bericht über diesen Kriminalroman heißt es:

      Auf dem „Campus Galli“ bei Sigmaringen, wo eine karolingische Klosterstadt restauriert wird, wird ein Mann erschlagen [...].

      So so, die "restaurieren" die Klosterstadt also schon :) Klick mich

      Löschen
  14. Auf der Homepage des Campus gibt es einen neuen Beitrag zum geplanten Bau der Scheune. Der Bau könne dieses Jahr begonnen werden, "wenn alles gut läuft" so wird geschrieben. Wenn ich mir dieses riesige Gebäude ansehe, frag ich mich, wie man das mit dem aktuell vorhandenen Personal jemals schaffen will.

    LG
    Cassandra

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, Zeit spielt allerdings beim Campus Galli keine Rolle. Eh schon wissen, Entschleunigung usw. Für das jährliche Defizit aufkommen muss sowieso der Steuerzahler.

      Klick mich

      Habe den Text nur überflogen, aber der Informationsgehalt scheint deutlich über dem bisher Üblichen zu liegen. Mal sehen, ob sich was Gröberes dran zum Meckern findet ;)

      Löschen
    2. Der Autor des Textes ist ein Tilmann Marstaller https://de.wikipedia.org/wiki/Tilmann_Marstaller
      Welche Funktion hat er beim Campus Galli?
      Er scheint nicht Mitglied des wissenschaftlichen Beirates zu sein.
      Karl0

      Löschen
    3. Ich weiß, dass es Verbindungen zur Uni Tübingen gibt, auch der Napierala hat dort studiert. Aber interessant ist es schon, dass so ein Text nicht vom hochkompetenten Team der Klosterstadt selbst verfasst wird, sondern Externen übertragen werden muss. Fehlt es vor Ort an der nötigen Expertise? Reichen wissenschaftlicher Beirat, Haushistoriker und promovierter Archäozoologe nicht aus? ;-)
      Schlussendlich bin ich aber froh, dass das überhaupt jemand geschrieben hat und man als Außenstehender ausnahmsweise mehr als nur oberflächliches Geplapper erfährt. Jetzt dasselbe noch für die Holzkirche und ich bin vorerst bezüglich der Dokumentation zufriedengestellt.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    4. Beim Entwurf der Scheuer hat auch Jürgen Alber zugearbeitet (letztes Bild).
      Leser

      Löschen
    5. --- verschoben ---

      Entschleunigung hin oder her, es geht doch letztendlich darum, dass das Gelänge Gestalt annimmt. Von einer "Stadt", ist nämlich nichtmal ansatzweise etwas zu sehen. Hier und da angefangenes u. nicht zu Ende gebrachtes ( Friedhofsmauer,..) ,trostlos wirkendes ( Station Bienen, Kräutergarten,..) eine kleine Holzkirche. Wenn man sich nun vorstellt, mit dem bisher vorhandenem Personal wird die Scheune begonnen, dann wette ich , dauert es Jahre bis diese fertig ist, und ringsrum bleibt alles liegen. So baut man keine Klosterstadt :(

      LG
      Cassandra

      Löschen
    6. --- verschoben ---

      Die Macher vom Campus Galli werden bestimmt Gründe finden, mit denen sie Bauverzögerungen erklären werden. Bürgermeister Zwick wird die notwendigen finanziellen Mittel für den Bau der Scheune auch weiterhin locker machen.
      Angeblich hat sich in Meßkirch ein Stimmungswandel zugunsten des Campus Galli vollzogen.
      Insider

      Löschen
    7. Ich falle nicht mehr auf eigennützige Politiker-Lügen herein. Dafür bin ich mittlerweile zu alt. Die sollen ihre Behauptungen belegen oder die Klappe halten!

      Mr. Frog Meßkirch

      Löschen
    8. Komisch, dass man von vielen, sei es zufällig an der Supermarktkasse oder in Gesprächen beim Familienfest, spöttische, erheiterte oder ärgerliche Statements zum Campus Galli hört. Kenne kaum jemanden der auf Anhieb sagt, dass er das Projekt uneingeschränkt toll findet und daran glaubt. Selbst Befürworter die ich kenne, zweifeln trotz positiver Einstellung zum Projekt am Gelingen , vor allem in finanzieller Hinsicht. Dann gibt es noch genügend Leute in Meßkirch, denen ist der Campus schnurzegal.
      Ich finde es einfach unverschämt , diese unverholene Behauptung dass hier alle dahinterstehen. Ich möchte dafür mal Belege sehen, z.B. eine Meinungsumfrage. Mit belegbaren Fakten, wie sie hier im Blog zu finden sind, können Zwick, Napierala und Co. bisher nicht aufwarten.

      LG
      Cassandra

      Löschen
    9. --- verschoben ---

      Von den anfänglichen Skeptikern ist zumindest Napierala selbst in das Lager der Befürworter übergetreten. Weitere Übertritte sind allerdings noch nicht namhaft gemacht worden.
      Leser

      Löschen
    10. Und ganz bestimmt hat es sich in diesem Fall um keinen Zweckopportunismus aus finanziellen Gründen gehandelt ...

      Löschen
    11. Wer den Nichtmachern des CG noch etwas glaubt, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist. War ja im Mittelalter auch der Stand der Dinge. Ob die veränderten Erkenntnisse schon bis zu CG durchgedrungen sind? Also ich glaube - eher nicht!
      Lucrifacturi

      Löschen
    12. @ Lucrifacturi:
      Nicht so voreilig, das war nicht der allgemeine Wissensstand:
      http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/irrtuemer-der-geschichte-mittelalter-die-menschen-hielten-die-erde-fuer-eine-scheibe_id_3627640.html
      Leser

      Löschen
    13. @ Leser: Danke für den Hinweis. "Jeder ernst zu nehmende Gelehrte..." Dichter, Denker, Wissenschaftler - also alles Leute mit Hirn...
      Lucrifacturi

      Löschen
  15. Heute schreibt die Schwäbische Zeitung
    Vermarktung von Campus Galli bewirkt steigende Bekanntheit von Meßkirch und mehr Übernachtungen.Die Besucherzahlen der Klosterstadt stiegen kontinuierlich. Rund 100 Führungen seien 2016 verbucht worden, 300 Buchungen gebe es bereits für dieses Jahr.
    Papier ist halt geduldig!
    Insider

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die schwäbische Zeitung behauptet auch ständig, es würden außerhalb der Saison Führungen stattfinden: Klick mich
      Ob das stimmt? Oder ob hier z.B. ein wild gewordenes Javascript automatisiert die entsprechenden Meldungen raushaut?

      Löschen
    2. 17.03.2017, 08:54 Uhr auf szon.de

      Leider hat Frau Ehrenfeld so einiges durcheinander gebracht.
      Und zwar hatten wir auf dem Campus Galli 2016 natürlich nicht nur 100 Führungen, sondern knapp 1.000!
      Schloss- und Stadtführungen waren es hingegen 100 (und nicht 7.000). Wir hatten im Schloss 2016 ca. 7.000 Besucher.
      Über Oberschwaben Tourismus vermarkten wir vor allem das Schloss.
      Übernachtungszahlen: in der amtlichen Statistik des statistischen Landesamtes hatte Meßkirch 2016 6.000 Übernachtungen, ca. 20 % mehr als im Vorjahr. Der Satz, dass 6.000 Gäste aufgrund von Campus Galli gekommen sind, ist nicht richtig.
      Herzliche Grüße, Jennifer Bausch

      Das ist kein Ruhmesblatt für die Schwäbische Zeitung!
      Insider

      Löschen
    3. Mehr falsch ging wohl nicht mehr. "Very Fake News" eben.

      Löschen
    4. So kann man es auch machen!
      SZ-Text wurde überarbeitet und die von Frau Bausch kritisierten Zahlen berichtigt. Somit war der Kommentar überflüssig und wurde gelöscht.

      Löschen
    5. Seriöser und auch weniger asozial wäre es, den Kommentar stehen zu lassen und sich für den Hinweis zu bedanken.

      Löschen
    6. Links zum Thema:

      Bericht der Schwäbischen Zeitung
      Zitat: Der Gemeinderat hat bei seiner Sitzung am Dienstagabend die Mitgliedschaft bei der Campus Galli Tours mit einem Geschäftsanteil von 250 Euro beschlossen. [...]
      „Warum braucht es denn jetzt noch eine Genossenschaft obwohl es schon einen Zusammenschluss gibt?“, fragte Stadträtin Patricia Hutla (Freie Wähler). „Das sind rechtliche Gründe. Durch eine Genossenschaft werden wir eigenständig“, antwortete Bausch. „Wir profitieren von dieser Genossenschaft. Natürlich müssen wir als Stadt das Kind aber erst mal zum Laufen bringen“, begründete Bürgermeister Arne Zwick den Schritt zur Mitgliedschaft, den Stadträtin Hutla ebenfalls in Frage gestellt hatte.

      Noch mehr Steuergeld soll auf Umwegen in den Speckgürtel des Campus Galli gebuttert werden. Förderungen, die nicht in den offiziellen Zuschüssen mitgerechnet werden. Sehr schlau.

      Bericht des Südkurier

      Löschen
    7. Und wieder einmal ist Patricia Hutla die einzige Politikerin im Meßkircher Stadtrat, die diesen ausufernden Förderwahn unermüdlich kritisch hinterfragt, obwohl sie sich bei den Abkassierern und Profiteuren damit bestimmt keine Freunde macht.
      Macht die das nächste Mal zur Bürgermeisterin!

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
  16. Der Campus Galli verfügt über eine neue 'interaktive' Karte auf seiner Homepage: Klick mich
    Sieht nett aus, hat aber noch seine Macken.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Klick ich auf die Seilerei, dann lässt sich in Folge die Schindelmacherei direkt darunter nicht anklicken. Bei anderen Stationen ist das z.T. ähnlich. Z.B. wenn man auf den Hühnerstall geklickt hat, dann funktioniert das Symbol der Gallus Eremitage darunter nicht mehr. Und klick ich auf den Abbundplatz oder den Obstgarten, dann verschwindet immer wieder die Hälfte des eingeblendeten Fensters....
      Karl0

      Löschen
    2. Unter Chrome habe ich diese und weitere Fehlfunktionen auch beobachtet. Z.T. auch mit Microsofts Edge und dem IE.
      Hat das niemand vernünftig getestet? Mir wäre es jedenfalls peinlich, so eine halbgare Sache zu veröffentlichen.

      Löschen
  17. Der Campus Galli hat Neuigkeiten zu berichten: Klick mich
    Optisch ist der Lageplan in der Tat sehr gut gelungen. Er sieht sogar besser aus als die Realität ...

    Eine der kommenden Veranstaltungen ist die Lesung jenes hier schon erwähnten Krimis, zu dessen Schauplätzen auch der Campus Galli zählt: Klick mich

    Die sonstigen Veranstaltungen für dies Saison finden sich im Veanstaltungskalender aufgelistet: Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Hiltibold!
      Ist es nicht nett, wenn im Kommentar zu den "Neuigkeiten bezüglich Campus Galli" auf deinen Blog verwiesen wird?
      Gruß vom Insider

      Löschen
    2. Wo genau?
      Ich sehe da leider nichts. Hast du eventuell einen Link?

      Löschen

    3. Kommentare (1)
      1
      22.03.2017, 13:19 Uhr
      Beitrag melden

      szon.de!
      Der Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierla verrät vorab, was die Gäste diese Saison erwartet. Es ist Herr Napierala zu wünschen, dass alles so klappt, wie es geplant ist. Werde mich auch 2017 immer mal wieder über den Blog von Hiltibold aus Graz über die Aktivitäten auf dem Campus Galli informieren.
      Gruß Insider

      Löschen
    4. Hier hat wohl einer was gegen Hiltibold und die Kommentare zur Klosterstadt

      Kommentare (2)
      2
      22.03.2017, 15:05 Uhr


      Hallo 1,
      ist doch peinlich, sich bei einen Blog aus Graz , Österreich , über den Campus Galli zu informieren. Gehen Sie doch einfach mit den Füßen hin und schauen es sich an; kaufen sich eine Dauerkarte und helfen damit auch der Kasse..
      Ist doch irgendwie verkehrt! Wäre so, als wenn ich mich über einen Blog in der USA über den die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn informieren täte. Ist halt bequem, als Couchpotatoe am PC den Campus Galli zu "beäugen".
      1
      22.03.2017, 13:19 Uhr

      Der Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierla verrät vorab, was die Gäste diese Saison erwartet. Es ist Herr Napierala zu wünschen, dass alles so klappt, wie es geplant ist. Werde mich auch 2017 immer mal wieder über den Blog von Hiltibold aus Graz über die Aktivitäten auf dem Campus Galli informieren.

      Gruß Insider

      Löschen
    5. Ah, danke. Das ist dann wohl dieser Link: Klick mich

      "ist doch peinlich, sich bei einen Blog aus Graz , Österreich , über den Campus Galli zu informieren."

      Peinlich ist es eher, dass die Presse in Baden-Württemberg sich weitestgehend aufs Belobhudeln dieses fragwürdigen Projekts beschränkt. Würden die ihre journalistische Arbeit anständig machen, dann würde man in Graz auch nicht darüber bloggen. Mal davon abgesehen, dass ich mich zurzeit nicht in Graz aufhalte.

      Löschen
    6. Wenn man den Campus Galli persönlich besucht, erfährt man nichts über die unterirdische Finanzlage des Bauprojekts. Einen guten und aktuellen Überblick über die gebrochenen Versprechungen gibt es nur hier bei Hiltibold :)

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    7. Hannes N.: Es gibt zudem noch viele Kleinigkeiten im Innern zu erledigen, etwa das Anbringen von Leuchtern. Komplett fertig wird die Kirche in dieser Saison aber wohl noch nicht.

      Die Klosterbaumaeister wollten mit der Kirche spätestens 2016 fertig sein. Jetzt aber schaffen sie es nicht einmal in diesem Jahr?? Ja spinne ich denn? Trifft eigentlich irgend eine Vorhersage von diesem Geschäftsführer ein?
      Und lese ich das richtig: Für die Scheune braucht man zusätzliche Fördergelder zu den 300000 Betriebskostenzuschuss und den 100000 Kassenkredit?!
      Interessant ist außerdem, dass der Bund der Steuerzahler noch immer keinen Mucks von sich gibt, obwohl ich ihm schon zwei E-Mails mit einer unfangreichen Darstellung des Finanzwahsinns beim Campus Galli geschrieben habe. Anstatt sich damit zu befassen, bringt der Bund Broschüren heraus wie "Arbeiten in Haus und Garten: Steuern sparen leicht gemacht". Saftladen.

      Mr. Frog aus Meßkirch

      Löschen
    8. @Mr. Frog: Ich habe dem Bund der Steuerzahler auch bereits zweimal dieses Jahr geschrieben. Ebenfalls keinerlei Reaktion von dort. So langsam mache ich mir Gedanken über diesen "Verein"!
      Lucrifacturi

      Löschen
    9. Lucrifacturi, dann hat das System. Weil nicht nur die Schreiben von uns beiden hat man beim Bund bisher ignoriert, sondern im vergangenen Herbst auch das von einem ehemaligen politischen Funktionsträger im Landkreis, mit dem ich in Kontakt stehe. Der wird aber, mit neuen Informationen aufmunitioniert, dieses Jahr einen weiteren Anlauf nehmen

      Mr. Frog aus Meßkirch

      Löschen
    10. Hallo Mr. Frog aus Meßkirch. Ich denke, wir sollten uns mal kennenlernen. Gib`doch Richard Deine mail - Adresse, meine hat er schon.
      Lucrifacturi

      Löschen
    11. netter trick: man lässt sich zukünftig jedes größere gebäude mit sterigeld vom land oder einem anderen topf "fördern". offiziell wird es aber heißen, das projekt trägt sich selbst, weil ja die gemeinde keine zuschüsse mehr beisteuert. chris

      Löschen
  18. Auf der Facebook-Seite des Campus Galli heißt es:
    "Am Sonntag den 09.04. um 10:45 Uhr läuft im SWR nochmal die 45min-Version der Doku über Campus Galli. Eine 75min-Version gibt es auf DVD in unserem Museumsshop oder der Touristinfo Meßkirch zu kaufen."

    Der private Verein Campus Galli wird, kurz vor Saisonöffnung, also vom öffentlich rechtlichen SWR beworben. Denn Zufall ist dieser Ausstrahlungstermin nicht.
    Welches Unternehmen kann sich sonst noch solcher Unterstützung erfreuen?
    Und ist es wahrscheinlich, dass bei dieser offensichtlichen Kumpanei eine kritische journalistische Berichterstattung über den defizitären Campus Galli beim SWR möglich ist?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ein Freizeitpark im badischen Rust wurde auch jahrelang mit öffentlich-rechtlicher Gratiswerbung und "Medienkooperationen" bedacht, so aufdringlich, dass es schließlich auch dem dümmsten Dudelfunkhörer auffiel. Daraufhin hat man zu etwas dezenteren Mitteln gegriffen...

      Löschen
  19. Frau Punzel, Frau Punzel, lass dein Haar herunter!
    In der Infothek des Campus Galli gibt es unter dem Beitrag der klösterlichen Chef-Gärtnerin - Mareike Punzel - eine interessante Diskussion über die Fähigkeiten und Kenntnisse der Projektmacher (danke für den Hinweis): Klick mich

    AntwortenLöschen
  20. "Campus Galli verhilft Oldtimerfreunden zu mehr Besuchern", schreibt die Schwäbische Zeitung begeistert: Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. --- verschoben ---

      Wenn auf dem Campus Galli wenig zu sehen ist, fährt man noch in die Stadt Meßkirch und schaut einige alte Autos an!
      Insider

      Löschen
  21. Eigentlich überhaupt nichts Neues, aber der Geschäftsführer des karolingischen Klosterkaffs tut laut Südkurier so, als ob ihm bei einem Vortrag eines Kunstgeschichtlers der Einblick in eine völlig neue Erkenntnis gewährt wurde. Nämlich dass der Klosterplan von St. Gallen kein Bauplan im modernen Sinn ist: Klick mich


    Es bleibt übrigens abzuwarten, wann man beim Campus Galli mit dem Bau der im Vortrag erwähnten Nebenklöster beginnt ...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Über Napieralas "geistlichen" Vortrag in Beuron liest man auch nichts.
      Leser

      Löschen
    2. Das stimmt. Normalerweise berichten die Haus- und Hof-Medien über jeden Sack, der beim Campus Galli umfällt. Eventuell war der für den 29. Jänner vorgesehene Vortrag sehr schlecht besucht oder musste abgesagt werden. Man kann nur spekulieren ...

      Löschen
  22. Auf der projektiegenen Facebookseite des Campus Galli heißt es am 23. März:

    SCHMIED GESUCHT!
    Wir suchen für unsere Mittelalter-Baustelle einen gelernten Schmied, der während der Saison (April-Oktober) jedes zweite Wochenende in unserer Schmiede arbeiten würde.
    Anstellung erfolgt im Rahmen eines "Minijobs". Bei Interesse oder Fragen dazu, einfach Kontakt aufnehmen: info@campus-galli.de oder während unserer Büro-Öffnungszeiten unter 07575-9266495.
    Den Beitrag bitte fleißig teilen, damit wir schnell jemanden finden!


    Hört sich ganz schön verzweifelt an. Und das obwohl doch angeblich ganze Schlangen an Bewerbern beim Campus Galli anstehen, um dort mithelfen zu dürfen ...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. --- verschoben ---

      … weil Jeder, der über etwas Gewissen verfügt nach mehrmaliger freiwilliger Mitarbeit wieder verschwindet. Außer natürlich der Personen, welche persönliche Vorteile haben und die gibt es auf dem Campus reichlich!
      4 Jahre, und fast nichts zu sehen. Fördergelder - ist die genaue Summe wirklich bekannt? Hochgerechnet ist die Millionengrenze überschritten. AGH-ler als Mitarbeiter (165,00€ zzgl. durchschnittlich 750,00€ Leistung vom Staat), Freiwillige, die für ihre Mitarbeit bezahlen bis sie aufwachen, Mitarbeiter, welche auf dem 1. Arbeitsmarkt nie bestehen würden.
      Wie viele kostenlose Kindergartenplätze könnte man beispielsweise von dem Projekt finanzieren? Aber hatte nicht jeder „Herrscher“ seine eigenen Lustprojekte, warum dann nicht die Initiatoren und Verfechter des Campus Galli? In einem Land, in dem Gutmensch ein Schimpfwort ist gehört es doch zum guten Ton die Hand aufzuhalten. Ob als z.B Initiator, Finanzberater, Lieferant , Fremdenführer oder Mitarbeiter…. Hoch lebe die deutsche Nehmermentalität. Deswegen wird sich ein Schmied finden. Auch wenn es nur für kurze Zeit sein wird… ;-)
      Abtauchen ins 9. Jahrhundert, Entschleunigung des Geistes, mit viel Alkohol im Mitarbeiterbereich nach einen auch so stressigen Arbeitstag feiern, vereint im Glauben an die gute Tat. Die örtliche Polizei könnte viele Bußgelder und Führerscheine einziehen. Gut, dass bei einigen (ehemaligen) Enthusiasten der Kopf wieder eingeschalten wird und das Gewissen doch wieder die Oberhand gewinnt… .
      P.H.

      Löschen
    2. Die Millionengrenze ist sogar schon lange überschritten. Würde man all die anderen Kosten mit einrechnen, wie etwa die genannten Lohnkosten für die in der Regel befristet angestellten Langzeitarbeitslosen, dann nähert man sich schnurstracks der zweiten Million.
      Es ist daher auch unwahr, wenn behauptet wird, der Campus Galli stehe finanziell auf eigenen Beinen, sobald die Stadt Meßkirch ihre Zuschüsse einstellen kann (was ohnehin noch geraume Zeit dauern dürfte). Solange auch nur ein Euro Steuergeld über andere Quellen in das Projekt fließt (dazu zählen auch LEADER-Förderungen), kann von wirtschaftlicher Eigenständigkeit keine Rede sein.

      Löschen
    3. --- verschoben ---

      Hier wird so viel gelabert, teils weil man das Projekt nicht mag, teils weil jeder alles besser und anders machen würde, teils weil man richtig gehäßig sein will. Leute der Campus Galli wird sich genauso selber tragen wie die französische Burg in Guidelon. Der Tourismus im Bodenseegebiet braucht solche Dinge wie den CG. Man kann labern soviel man will aber was bisher gemacht wurde bis auf die Wege ist in Handarbeit geschehen, die Menschen dort strengen sich an - und sorry auch in jedem anderen Betrieb wird mal einen getrunken. Und wenn man das Mischergebnis nimmt fähr t der Tourismus, die die Beschäftigten die Umgebung ein possitives Ergebnis ein.

      Löschen
    4. Leute der Campus Galli wird sich genauso selber tragen wie die französische Burg in Guidelon.

      Ab wann? Und wie viel Geld muss bis dahin noch hineingebuttert werden?
      Und wäre das Projekt durchsetzbar gewesen, wenn von Anfang an klar gewesen wäre, dass die geplanten Zuschüsse massiv überschritten werden? Wohl kaum.
      Es bleibt also die wichtige Frage: Steckte hier politischer Vorsatz dahinter, wie bei so vielen anderen Bauprojekten der Öffentlichen Hand? Oder war es Fahrlässigkeit, gepaart mit einem Übermaß an Naivität?

      Der Tourismus im Bodenseegebiet braucht solche Dinge wie den CG.

      Der bräuchte eher Projekte wie den Geschichtspark Bärnau-Tachov: https://hiltibold.blogspot.com/2017/02/wie-authentisch-wird-die-neue.html

      Man kann labern soviel man will aber was bisher gemacht wurde bis auf die Wege ist in Handarbeit geschehen, die Menschen dort strengen sich an

      Die Arbeiter sind auch nicht das Problem, sonder das Kartell aus Politik und mäßig fähigem Management. Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an.

      und sorry auch in jedem anderen Betrieb wird mal einen getrunken.

      Sollen sie, solange das die Besucher nicht mitbekommen. Denn schließlich präsentiert man sich als Ausflugsziel für Familien. Da kommt eine Alkoholfahne naturgemäß weniger gut ...

      Und wenn man das Mischergebnis nimmt fähr t der Tourismus, die die Beschäftigten die Umgebung ein possitives Ergebnis ein.

      Dafür steht der Beleg allerdings noch aus.

      Löschen
    5. Hier wird so viel gelabert ...: Und warum wird hier so viel "gelabert"? Genau, weil nicht total Voreingenommene dieses Steuergeld vernichtende Dauerdesaster nicht unkommentiert lassen können. Bei so viel "Fachkompetenz" in Authentizität und Management haut es dem durchschnittlich Vernunftbegabten schlicht "das Blech weg"!
      Lucrifacturi

      Löschen
  23. Ein Lohnschreiber der Schwäbischen Zeitung, der seriösen Journalismus nicht von redaktioneller Werbung unterscheiden kann, schreibt im Zusammenhang mit der Saison-Eröffnung: "Die Holzkirche auf dem Campus Galli ist ein echter Hingucker": Klick mich

    Dieses Jahr keine üppige Bildergalerie, die einen Besucherandrang belegen soll? Keine näheren Informationen, wie viele Leute bei der Eröffnung waren (um Vergleiche zum Vorjahr ziehen zu können)? Oder kommt das alles erst noch? Man darf gespannt sein.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es gibt einen Link zur Bildergalerie unter dem Artikel. Von Besucherandrang ist nicht viel zu sehen, dafür Stammabschnitte von Fichten (die im frühen MA dort sicher nicht heimisch waren), ein neuer seltsamer Holzschuppen, und eine anscheinend neue Textilfrau, die sogar ein vernünftiges Kleid anhat.
      - Fränkin -

      Löschen
    2. Danke für den Hinweis! Aus unerfindlichen Gründen wird mir das auf dem Telefon nicht angezeigt, nur auf dem PC.

      Löschen
    3. Gerlinde Kretschmann, die Frau des Ministerpräsidenten, zählte zu den ersten Besuchern der Saison 2017 .Bin gespannt, wann sie als Schirmherrin der Meßkircher Klosterstadt angepriesen wird.
      Insider

      Löschen
    4. Hauptqualifikation "Frau von xy".
      Ich hätte mir gedacht, die Zeiten haben wir längst hinter uns.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    5. Sie tut das nicht zum ersten Mal, wohnt ja auch nicht weit weg.
      Leser

      Löschen
    6. Richtig interessant wird es erst, wenn das erste ausländische Staatsoberhaupt auf dem "Campus Galli" begrüßt wird.
      Leser

      Löschen
    7. Einsturzgefährdeter Hühnerstall benötigt Stützen. Steht das symbolhaft für den Campus Galli als Ganzes? Bild

      Für wen produziert der Töpfer all diese Gefäße auf Vorrat? Bild

      Verbesserte Schmiede; Die Beucher sehen nun nicht nur besser, sondern sogar der große moderne Amboss wurde weggeräumt (hoffentlich nicht nur für das Fotoshooting ...) Bild

      Beim Imker beschleicht mich schon länger der Verdacht, dass er nicht gerade an Arbeitsüberlastung leidet. Bild

      Gartenhäuschen in geschottertem Ambiente. Dass hier der Nutzen größer als der Schaden ist (schädlich nämlich für das Gesamtbild der Anlage), darf bezweifelt werden. Ein weiterer Beleg für die Instinktlosigkeit des Managements. Bild

      Symptomatisch für das gesamte Projekt: Aus Bequemlichkeit greift man allenthalben zu modernen Elementen - in dem Fall Metallhalterungen. Bild

      Löschen
  24. Wer immer das programmiert hat, gehört ja eigentlich mit einem nassen Fetzen ... Klick mich

    Nicht nur die hier bereits kritisierte Karte, sondern auch darunter sind mittlerweile zig grobe Fehler zu entdecken. So z.B. nicht interpretierter Quellcode, wohin das Auge auch blickt.
    Für die Behebung fühlt sich bisher offenbar niemand zuständig.

    AntwortenLöschen
  25. Im Haus- und Hofblatt - Schwäbische Zeitung - erscheint am heutigen Mittwoch in der Printausgabe eine ganze Seite mit Fotos vom Campus Galli.Der für Meßkirch zuständige junge Redakteur schient ein Fan der Klosterstadt zu sein!
    Insider

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Auch das noch!
      Zum zehnten Geburtstag eröffnet die „Campus Galli“-Bahn in Pfullendorf
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Zum-zehnten-Geburtstag-eroeffnet-die-Campus-Galli-Bahn-_arid,10645172_toid,515.html
      Insider

      Löschen
  26. Bürgermeister Zwick hat jetzt wieder einen willkommenen Antisemitismusdisfall, der von der zweifelhaften Mittelalterbaustelle ablenken könnte und will über Erzbischof Gröber diskutieren: http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Buergermeister-spricht-sich-fuer-Diskussion-um-Ehrenbueger-Conrad-Groeber-wegen-dessen-Rolle-im-Dritten-Reich-aus;art372566,9199701

    Bemerkenswerter Lernprozess beim Meßkircher Antisemitismusforscher Armin Heim: "Keine voreiligen Schlüsse möchte der Meßkircher Historiker Armin Heim ziehen: „Ich bin nicht auf dem neuesten Stand der Gröber-Forschung. Man muss immer das Für und Wider abwägen.“ Gröber habe natürlich auch seine Verdienste gehabt, sagt Heim." (http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Historiker-Proske-%E2%80%9ENamensgebung-ist-zweifelhaft%E2%80%9C-_arid,10639446_toid,494.html)
    Noch vor wenigen Jahren hat Heim in einer Straßenbenennungskampagne - nachdem seine fadenscheinigen Vorwürfe ins Leere gelaufen waren - gegen den aufrechten katholischen Redakteur Albert Zimmermann die finale Antisemitismus-Keule geschwungen. Schon damals hat ein Leserbriefschreiber (in einem dann zensierten Leserbrief) angemerkt, dass Heim beim weiteren Durchforschen auf nicht wenige "Antisemitismus"-Zitate bei Gröber und Abraham a Sancta Clara stoßen wird. In Wirklichkeit ging es ihm nur um die Abrechnung mit Zimmermann, dem er die Schuld am Tod seines Urgroßvaters, Bürgermeister Weißhaupt, zuschrieb. Trotz dieser dieser durchsichtigen Motivation folgte ihm der Stadtrat "mit großer Mehrheit". Bei Heidegger wollte man dann von Umbenennungen und Ehrenbürgeraberkennung nichts wissen; zur Beruhigung des philosemitischen "Gewissens" wird jetzt Gröber geopfert. Ganz klar: Gröber und Zimmermann sind dezidiert katholische Persönlichkeiten und ihr Gedenken gehört daher in den Augen Zwicks und Consorten unter negative Vorzeichen gestellt oder entsorgt. Die mit gewohntem Enthusiasmus betriebene Einäscherungspolitik Zwicks läuft auf vollen Touren mit dem Anschwärzen (und keineswegs objektiver, ausgewogener Beleuchtung) der Meßkircher Vergangenheit weiter. Der betont antichristliche Heidegger darf dabei trotz nationalsozialistischer Belastung noch eine kleine Weile Aushängeschild bleiben, weil die Japanerbesuche Zwick noch immer einen Glorienschein zu verleihen scheinen.
    Leser

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. --- verschoben ---

      Und Zicks Hofberichterstatter in der "schäbigen Zeitung" findet das alles auch noch "schön": http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Der-richtige-Schritt-_arid,10644962_toid,494.html
      Man setzt auch hier auf totale Amnesie bei der Leserschaft. Die Heidegger-Causa mit exakt umgekehrter Stoßrichtung liegt gerade zwei Jahre zurück!

      Löschen
    2. Der Südkurier verdient heute Anerkennung, indem er die versachlichende Stellungnahme von Josef Joos wiedergibt und auch anhand der Literatur den Kontext erhellt:
      http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Zeitzeugen-fordern-mehr-Sachlichkeit-in-Diskussion-um-Erzbischof-Conrad-Groeber;art372566,9207640

      Löschen
  27. Ja, ja, der "Geniewinkel". Gestern schrieb ein offensichtlicher Fan von BM Zwick in der SZ online, dieser hätte das "verschlafene Meßkirch nach vorne gebracht". Da hat er schon recht, Zwick und sein Gemeinderat haben in den letzten paar Jahren keine Gelegenheit ausgelassen, dieses "verschlafene Kuhdorf" - wie immer offensichtlicher wird, zu unrecht hier gerne als badischer Geniewinkel bezeichnet - nach vorne zu bringen. Ganz an die Spitze der Lächerlichkeit eben, aber das stört die hiesigen "Genies" wenig, hauptsache überhaupt irgendwie "vorne" mit dabei zu sein. Dass sie sich in ihrer "Genialität" selbst auseinander nehmen haben die noch gar nicht bemerkt. Woher denn auch, man muss sich ja nur das Missmanagement von Campus Knalli ansehen, man braucht dann keine weiteren Beispiele für "vorne" mehr. Wenigstens kann man davon ausgehen, dass dieses ganze Desaster räumlich eng begrenzt bleibt. Denn: Wen in der weiten Welt interessiert schon dieses nach "vorne gebrachte" Kuhdorf - hier gerne "badischer Geniewinkel" genannt?
    Im Übrigen: Echte Badener (mir scheint, die sind hier in der Minderzahl) können über diese anmaßende Bezeichnung ohnehin nur müde lächeln, etwa nach dem Motto: Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich .....
    Lucrifacturi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @ Lucrifacturi: Ihre Häme entbehrt nicht der Grundlage, doch vergessen sie, dass die Verhaltensmuster, die wir aktuell in Meßkirch beobachten, genau so auch in den übrigen Gebieten Badens und Deutschlands vorkommen. Zwick, der im Bunde mit dem leserbriefzensierenden Südkurier die Meßkircher vielmehr einschläfert (statt aus dem Schlaf aufzuwecken) ist doch nur der Typus eines Politikers, dem wir überall auf allen Ebenen begegnen.
      Zum "Kuhdorf" sollte sich Meßkirch vielmehr offensiv bekennen, nachdem die Viehzucht historisch eine besondere Rolle gespielt hat(auf die man mehr berechtigten Stolz haben müsste denn auf Roder). Immerhin hat der Schriftsteller Arnold Stadler die Gegend "Fleckviehgau" genannt und damit in die moderne Literatur eingeführt.
      Leser

      Löschen
    2. --- verschoben ---

      Dass das Geniewinkelkonzept abgeschmackt ist, ist das eine, die wirklich seriöse und erhellende Beschäftigung mit interessanten historischen Persönlichkeiten dagegen das andere. Zwick dagegen hat nur seine Profilierung im Blick (was zunächst legitim ist), deswegen auch das Großprojekt des Bet- und Versammlungshauses für Mohammedaner (was nicht legitim ist) mit wiederholtem Besuch des türkischen Generalkonsuls bei Zwick. Es scheint, dass er, um sich für berufliche Verbesserungen zu empfehlen, die antichristliche Politik dezidiert fortsetzt: Sonntagsentheiligung auf dem "Campus Galli", Errichtung einer Leichenverbrennungseinrichtung, Verunglimpfung herausragender katholischer Persönlichkeiten Meßkirchs unter dem Vorwand von Antisemitismus und/oder nationalsozialistischer Belastung, verbunden mit der Ehrung des freimaurerischen Stadttyrannen Roder und vorläufiger Schonung des zwar antisemitischen, aber immerhin noch stärker antichristlichen Nationalsozialisten Heidegger. Ein Leserbriefschreiber hatte vor drei Jahren (in einem dann zensierten Leserbrief) den Meßkirchern "viel Spaß bei der Entrümpelung des Geniewinkels" gewünscht. Die Entsorgung der Meßkircher Geschichte wird indes Schritt um Schritt vor sich gehen, weil das ganze Programm auf einen Schlag nicht umgesetzt werden kann. So hatte Zwick beim Zimmermann-Coup noch den Kulturwissenschaftlicher Armin Heim als Anfeuerer, der freilich bei der jetzigen Aktion Reserve zeigt. Bei Gröber muss Zwick noch weitere Geschütze auffahren, aber ob Heim die Lawine, die er mit angestoßen hat, noch aufhalten kann (oder überhaupt will), seit dahingestellt. Dazu müsste er freilich seinen strategischen Fehler in der Zimmermann-Kampagne nicht nur erkennen, sondern auch eingestehen und öffentlichkeitswirksam zu einer seriöseren Beurteilung der gar zu Unrecht geschmähten Person Zimmermann kommen, was er sich jetzt in vagen Worten für Gröber wünscht.
      Leser

      Löschen
    3. "Geniewinkel" - na ja, diese Marketing-Dämlichkeiten findet man wirklich überall. So nennt sich z.B. hier in der Steiermark eine Gegen allen Ernstes "Vulkanland", weil es hier vor ein paar Hunderttausend Jahren mal Vulkane gab und heute noch vereinzelt Thermalquellen sprudeln (wenn man tief genug bohrt).

      Löschen
    4. @ Leser: Nein, die von Dir beschriebenen Verhaltensmuster vergesse ich keinesfalls. Was den Berlinern ihr missratenes Flughafenprojekt ist, ist den Meßkirchern eben ihr Campus Knalli. Wie ich schon schrieb, eben mit "vorne" dabei zu sein. Dieses "vorne" mit dabei zu sein durchzieht allerdings die ganze (noch) Republik,die "Unten" wollen denen da "Oben" in nichts nachstehen...
      Nur - eine eingehendere Darlegung gewisser Fakten und Erkentnisse würde den Rahmen dieses Blogs sprengen.
      Lucrifacturi

      Löschen
    5. @Hiltibold: Die Verzweiflung der Tourismusbranche, aus einer langweiligen Gegend über solche Wortkonstrukte etwas interessantes zu machen, amüsiert mich auch immer wieder. Ich sage nur "in Linz beginnts". Ein komplett hirn- und sinnloser Werbespruch, aber die Stadtväter finden dieses Geschwurbel bis heute so richtig geil. Das zeigt das geistige Niveau auf, dass in diesen Kreisen vorherrscht.

      Gero

      Löschen
    6. Karlsruhe: Viel vor - Viel dahinter!

      Leser

      Löschen
    7. "Graz, Stadt der Volkserhebung".
      Wobei man auf den Spruch mittlerweile weniger stolz ist ;)

      Löschen
    8. Meßkirch, Stadt der Volksverblödung. Zumindest aber der Politikerverblödung.
      QX

      Löschen
  28. "Lesung am Schauplatz": Klick mich

    Zitat: Der Eybacher Autor Manfred Bomm veranstaltet am kommenden Sonntag einen Krimi-Abend an einem Originalschauplatz: auf dem „Campus Galli“ bei Meßkirch.
    In einem großen Waldgebiet wird seit drei Jahren eine mittelalterliche Klosteranlage aufgebaut – und zwar nach einem Plan aus dem zehnten Jahrhundert [...]


    Ach wirklich, seit "drei Jahren" und "nach einem Plan aus dem zehnten Jahrhundert"?
    So ernst nimmt die Presse den Campus Galli, dass hier bereits im zweiten Satz des Mini-Artikels zwei grobe Fehler enthalten sind. Fake-News eben.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. --- verschoben ---

      Ich habe neulich in einer Talkshow zum wiederholten Mal gehört, Journalisten hätten keine Zeit mehr, sorgfältig zu recherchieren.
      Wenigstens haben sie aber noch die nötige Zeit, sich Ausreden auszudenken.

      Löschen
    2. Ja, um Ausreden sind die nie verlegen.
      Da sie sich mittlerweile hauptsächlich aus den Laberfächern rekrutieren, ist das auch wenig überraschend ;)

      Löschen
    3. Krimi-Roman als PR-Vehikel für den Campus Gall: Klick mich

      Zitat: Gmeiner verriet, dass er bei einem Besuch Manfred Bomms auf dem Campus Galli seinen Autor auf die Idee gebracht habe, hier einen Kriminalfall anzusiedeln. Bomm fand den Einfall höchst reizvoll, im mittelalterlichen Flair der Klosterbaustelle seinen Hauptkommissar Häberle in einem Mordfall ermitteln zu lassen. Die wie aus der Zeit gefallene Umgebung stand dabei im spannungsreichen Kontrast zur Realität des 21. Jahrhunderts.

      Geschwurbel.
      Aber immerhin, diese PR-Maßnahme kostet den Steuerzahler vermutlich zur Abwechslung einmal nichts.

      Löschen
  29. Kürzlich habe ich von jemandem aus dem etwas weiteren Campus-Galli-Umfeld (ich soll hier keinen Namen nennen) sozusagen ein Rezensionsexemplar der Jahreschronik 2017 erhalten, die in einigen Wochen in einem Blogbeitrag besprochen wird .

    Beim ersten Durchblättern bin ich auf den Text einer Gästeführerin gestoßen, die schreibt:

    "Es gibt jedoch auch Gruppen, in denen jemand negativ oder zweifelnd gegenüber Campus Galli eingestellt ist. Da kommen bereits an der Kasse negative Bemerkungen."

    Ob das Leser dieses Blogs sind? ;)
    Außerdem: Wenn der Gästeführerin dieser Umstand eine Bemerkung wert ist, dann vermute ich, dass die negativ gestimmten Besucher weitaus häufiger in Erscheinung treten, als die lokalen Politiker und die Geschäftsleitung der Öffentlichkeit gerne weismachen möchten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielleicht hat sich die Dame dabei auch an mich erinnert, weil ich habe denen schon nach meinem ersten Besuch vor vier Jahren zu verstehen gegeben, für was für eine Mogelpackung ich den CG halte.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
  30. Kaum hat der Campus Galli geöffnet, legt auch der Bodensee-Blogger wieder los:
    - Neue Saison
    - Neuer Schweinestall

    Beim Campus Galli hingegen döst man noch vor sich hin. Weder auf Facebook noch auf der Homepage berichtet man bisher über den Saisonstart.

    AntwortenLöschen
  31. Gruppenführung mittels Kutsche auf dem Campus Galli: Pro Person 25 €
    Mir wäre das zu teuer.

    Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wie darf man sich die Kutschenfahrt vorstellen? Müssen die Passagiere bei jeder Station aus- und wieder einsteigen? Und wenn sie das nicht können oder wollen, weil sie z.B. gehbehindert sind (und gerade deshalb die Kutsche benutzen), wie können sie dann die Angestellten beim Arbeiten aus der Nähe beobachten? Die Kutsche kann an viele Handwerkerplätze nämlich nicht nahe genug heranfahren (ich kenne die Örtlichkeiten).
      Karl0

      Löschen
    2. In den meisten Fällen wird den Leuten tatsächlich nichts andres übrigbleiben, als aus- und einzusteigen.

      Löschen
  32. Die Schwäbische Zeitung schreibt am 10.04.2017
    Der irische Wandermönch Angus, dargestellt von Schauspieler Michael Skuppin, hat beim gestrigen Sonntagsspaziergang den Besuchern Geschichte zum Anfassen vermittelt. Treffpunkt war das Gasthaus „Zur Traube“ in Kreenheinstetten, dem Geburtshaus Abraham a Santa Clara’s. Mit Pilgerstab und Gottvertrauen vermittelte der Wandermönch in unterhaltsamer Weise das mittelalterliche Leben in den Klöstern. Die Wanderung erstreckte sich auf die schattigen Wälder rund um die mittelalterliche Klosterbaustelle Campus Galli am Hackerberg. Veranstalter dieses geförderten Kulturprojekts ist der Freundeskreis Karolingische Klosterstadt.
    Insider

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ohne Staatsknete läuft beim Campus Galli eben so gut wie gar nichts.

      Löschen
    2. Noch zieht Abraham a Sancta Clara; er wird aber nach Gröber der nächste sein, den "sich die Stadt Meßkirch nicht leisten kann". Neben allfälligen "antisemitischen" Aussagen fallen bei ihm desweiteren "islamophobe" Stellen an (in der ihm eigenen, derben Ausdrucksweise), bei denen spätestens Zwick samt Anhang einen Anfall bekommen müsste. Ich tippe, dass Pater Abraham zur Eröffnung des neuen Bet- und Versammlungshauses für Mohammedaner dran glauben muss.
      Leser

      Löschen
    3. Der "Geniewinkel" steht damit nur noch als Reminiszenz an die Ära Schühle; der anachronistisch erst vor kurzem benannte "Geniewinkelplatz" muss dann selbst einer Umbenennung weichen.
      Leser

      Löschen
    4. Ein optischer Eindruck von Angus, dem Wandermönch:
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Wandermoench-vermittelt-Geschichte-zum-Anfassen-_arid,10647598_toid,492.html

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    5. also mir gefällt anus der Wandermönch ;o) chris

      Löschen
  33. Auf Facebook gibt es wieder mal kritische Einlassungen. So vergibt ein Besucher zwar fünf Sterne ,schreibt aber sinngemäß, dass er es sich nicht vorstellen kann, dass so wenige Mitarbeiter in naher Zukunft steinerne Gebäude errichten werden.

    Eine andere Userin ärgert sich über den Umstand, dass Töpfer Martin auf der EXARC-Tagung spannende archäologische Erkenntnisse präsentieren wird.
    Sie schreibt, wieso die Ergebnisse nicht auf der Homepage präsentiert werden, wo sie jedem Interessierten leicht zugänglich sind. Sie argumentiert mit der Tatsache, dass Campus Galli sich zu guten Teilen aus öffentlichen Mitteln finanziert.
    Zurecht , wie ich meine.

    LG
    Cassandra

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für die Hinweise.
      Ich zitiere - Der Vier-Sterne-Rezensent schreibt:
      "wir hatten einen tollen Tag im Campus Galli. Die Führung (ich denke ohne ist es etwas öde!?) war kompetent, die Mitarbeiter an den verschiedenen Stationen sehr nett und aufgeschlossen- besonders beeindruckend die Agrarbiologin auf dem Acker! Die ganze Idee finde ich klasse, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, wie diese paar, zwar sehr bemühten, aber eben doch "Laien" ein großes Steingebäude errichten wollen.... Geht schon damit los, dass die "Frachtlogistik" sprich die Ochsen , nicht funktioniert. Dann: wo kommen die Steine her? Zukauf? Ein eigener Steinbruch sollte schon sein... Ich bin auf alle Fälle gespannt, wie es weiter geht und werde es mir in 2 oder 3 Jahren noch einmal anschauen."
      Quelle - Facebook-Seite des Campus Gall

      Der Rezensent hat sicher recht, dass ein Besuch beim Campus Galli ohne Führung wenig bringt. Auch dass beim derzeitigen Tempo noch lange kein Steingebäude stehen wird ist völlig klar.

      Eine Nutzerin über den geplanten Vortrag des Töpfers:
      Wieso präsentieren und teilen Sie diese Ergebnisse nicht hier oder auf Ihrer Homepage, wo sie jedem Interessierten leicht zugänglich sind? Open Access sollte Ihnen etwas mehr am Herzen liegen, schließlich finanzieren Sie sich zu guten Teilen aus öffentlichen Geldern.
      Quelle - Facebook-Seite des Campus Gall

      Man darf gespannt sein, ob man auf die Kritik der Kommentatorin eingeht oder sie übergeht, wenn nicht sogar löscht. Dem Campus Galli stünde ja außerdem die Möglichkeit offen, den Vortragstext auf der Homepage nachträglich zu veröffentlichen.

      Löschen
  34. Im Blog Bodenseenotizen wird von den Arbeiten an der Holz-Kirche berichtet: Klick mich

    AntwortenLöschen
  35. Der "Geniewinkel" rüstet sich zum Endkampf; der Kulturwissenschaftler Heim hat sich aufgerafft und ist nun energisch Proskes Zumutungen entgegengetreten: http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Armin-Heim-kritisiert-fehlende-Differenzierung-in-Groeber-Debatte;art372566,9215407#comments-9215407
    Seltsam hierbei: Heim wollte also den Verlauf des Abends der Buchvorstellung nicht vorhergesehen haben? Er wundert sich über Proskes Zumutungen an die Stadt Meßkirch? Nicht nur Heim, sondern auch das mitveranstaltende Kreisarchiv wäre gut beraten gewesen, vorher eine Internet-Suchmaschine zu gebrauchen. Dann hätten Sie, nur als Beispiel, Proskes Forderung nach Abbau des Rommel-Denkmals finden können: http://www.geschichtswerkstatt-heidenheim.de/agschlus.pdf
    Die linksliberalistische bis linksradikale Ausrichtung dieser "Geschichtswerkstätten" ist doch sattsam bekannt. Kann Heim hier wirklich eine differenziertere Darstellung erwartet haben?
    Als Kreisarchivar würde ich mich in Grund und Boden schämen, Proske ein Forum geboten zu haben. Und doch musste es einmal so kommen, wenn man sich immer wieder, wie das Kreisarchiv Sigmaringen, am linksliberalistischen Rand bewegt und auch keine leere Phrase aus drittklassigen Rhetorikratgebern scheut.
    Leser

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Notiz am Rande: Im Gegensatz zu Beiträgen des Südkurier über den Campus Galli, darf man in diesem Fall sogar kommentieren.

      Löschen
    2. Einen Campus-Galli-Artikel zu kommentieren, ist mir beim SK noch nie gelungen. Habe es aber auch schon seit zwei Jahren nicht mehr probiert (und mittlerweile habe ich auch meine Zugangsdaten für den SK nicht mehr).
      Spannend ist hier schon, dass eine Zeitung die angebliche Nazivergangenheit eines Bischofs für weniger brisant erachtet, als Kritik am Campus Galli. Anderenfalls sollte doch auch das Kommentieren von Artikeln über dieses komischen Projekt möglich sein.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    3. --- verschoben ---

      Bei den Kommentaren heißt es bei Messi: "Posting gesperrt
      .
      Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher gesperrt."
      Tatsächlich hat Messi sinngemäß ebendas wiedergegeben, was ich heute hier um 13.13 Uhr geschrieben habe. Also doch brisanter, als Maria annimmt. Mein Schluss ist zugegebenermaßen bissig, aber wirkt es denn nicht etwas peinlich, wenn eine bereits abgedroschene Phrase, deren Sinn sich nur schwer erschließt (und in der Regel bei solchen Anlässen gar nicht erschlossen wird) und überdies weit in den religiösen Bereich hineinragt, aber ohne theologische Fundierung ("Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung") als "tiefste Überzeugung" ausgegeben wird? Das Zitat, das sich in gewöhnlichen Rhetorikratgebern findet, wird bald diesem, bald jenem historischen oder fiktiven Rabbiner zugeschrieben, der dann auch namentlich genannt wird. Suggeriert wird dabei jedes Mal, bei Rabbinern wäre tiefe Weisheit zu finden, wo doch das heiligste Herz Jesu alle Schätze der Weisheit und Wissenschaft in sich schließt! Das hatte ich sinngemäß auch an die Redaktion der Heimatzeitschrift geschrieben.
      Leser

      Löschen
  36. Nicht nur beim Campus Galli dauert alles sehr lange!
    Der Hohenzollerische Geschichtsverein veröffentlicht den neuesten Band seiner Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte (ZHG). Mitglieder und interessierte Fachkreise haben lange warten müssen. Gute eineinhalb Jahre hat der Verein gebraucht, um den nächsten Band seiner wissenschaftlichen Zeitschrift vorzulegen. Ein Beitrag befasst sich mit Meßkirch.
    Dass Legenden nicht aus der Welt zu schaffen sind, beklagt Werner Fischer. Der pensionierte Oberstudiendirektor legt in seinem Aufsatz dar, dass die Stadt Meßkirch ihren Namen unmöglich von einem im 19. Jahrhundert erfundenen alemannischen Stadtgründer Messo oder Masso haben kann. Er leitet den Namen aus der kirchlichen Messe ab.
    Insider

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. --- verschoben ---

      Fischers zum wiederholten Mal vorgetragene philologische Argumente überzeugen einmal mehr. Das selbe hat - im Philologischen - der Landeshistoriker Karl Siegfried Bader schon vor Fischer vertreten, ebenfalls in der ZHG in den 1970er Jahren.
      Was nicht überzeugt, ist vielmehr Fischers Erklärung, es handele sich um eine Kirche, in der regelmäßig Messen gelesen wurden (im Gegensatz zu Andachtskapellen). Eine Kirche kann verschiedene Funktionen haben, die sich z.T. in Ortsnamen ausdrücken (Ortsnamen: Taufkirchen, Pfarrkirchen, Leutkirch) etc. Dazu passen ja auch die zeitgenössischen Begriffe wie "Ecclesia baptismalis" (Taufkirche), - parochialis etc. Der Begriff "Ecclesia missalis", der einem Ort Messkirch zugrunde liegen müsste, gibt es aber nicht! Tatsächlich ist die Zelebration des heiligen Messopfers Zweck aller Kirchen (auch wenn es eine Zeit lang nicht mit Regelmäßigkeit oder gar nicht zelebriert würde). Die heilige Messe ist also kein Unterscheidungskriterium bei Kirchen. Orte mit Andachtskapellen heißen z.B. "Kappel" (eines davon auch bei Meßkirch).
      Baders Erklärung ist überzeugender: Es handelt sich beim Ortsnamen Messkirch um die Markt-Messe. In der Tat kennen wir den Ausdruck "Marktkirche" (Ecclesia forensis) aus dem 10. Jahrhundert. St. Gangolf in Trier ist eine solche Marktkirche. Baders Theorie ist plausibel, da Meßkirch im 10. Jh. an einer Handelsstraße lag (vgl. die Karte im Historischen Atlas Baden-Württemberg). Es wird eingewandt, dass diese Bedeutung von "Messe" nicht vor 1270 (vgl. Hermann Fischer: Schwäbisches Wörterbuch) belegt sei. Doch sind deutschsprachige Urkunden vor diesem Zeitpunkt ohnehin selten, so dass dieses Argument Baders These nicht widerlegen kann.
      Was mich an Fischers früheren Veröffentlichungen sonst gestört hat, war die teilweise respektlose Art, wie er über verdiente Landeshistoriker wie Tumbült u.a. geschrieben und diese gleichsam als Ignoranten dargestellt hat. Forschung schreitet eben voran, und es ist nicht ausgemacht, dass die älteren Historiker (von Fischer gerne als "Archivare" gleichsam abqualifiziert) sich Fischers philologischen Argumenten verschlossen hätten, wären sie schon damals vorgetragen worden. Dass die "Erfindung" eines Messo nicht von vornherein so abwegig sein konnte, wie Fischer es in etwas überzeichnender Weise darstellt, zeigen ja Beispiele wie Rosenheim, wo noch in jüngster Zeit ein "Roso" durch den professionellen Onomastiker Reitzenstein einfach als Namensgeber erschlossen wurde, obgleich der Personenname aus früh- und hochmittelalterlichen Quellen nicht bekannt ist. Schließlich gibt es -Kirch-Orte im Zusammenhang mit Personennamen (Eriskirch), und wenn auch ein "Messo" nicht belegt ist, so taucht doch im St. Gallener Verbrüderungsbuch der Personenname "Messi" auf. Das alles war nicht schlechthin unwissenschaftlich, wie es Fischer in der Vergangenheit oft darstellte. Dies sind freilich überholte Erwägungen; zur Überheblichkeit gegenüber den älteren Historikern, denen romantische Vorstellungen und die Tendenz zur Legendenbildung um einen Gründerheros zugeschrieben werden, gleichwohl kein Grund. Hier geht es einfach um den "guten Stil", den Fischer selbst in einem auf mich bezogenen Leserbrief einmal angemahnt hat.
      Leser

      Löschen
    2. Um nicht falsch verstanden zu werden: Fischer kommt das Verdienst zu, die philologische Seite der Bader'schen Theorie erstmals mit wissenschaftlichen Methoden gründlich untersucht und gestützt zu haben, anhand der ältesten Namensnennungen von Meßkirch. Nur seine Erklärung (Kirche mit regelmäßigen hl. Messen) teile ich nicht, sondern ziehe hier aus den erwähnten Gründen Baders Herleitung von der Markt-Messe vor. Die Markt-Messe bei der Kirche eignet sich eben viel mehr als Unterscheidungskriterium gegenüber anderen Kirchen (und nicht etwa nur Kapellen) als die Heilige Messe.
      Leser

      Löschen
  37. Der Campus Galli hat noch keinen Monat geöffnet, aber schon 48 000 Besuher waren dort laut Video, das die Schwäbische Zeitung veröffentlicht hat ;-) http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Campus-Galli-Saeen-wie-im-Mittelalter-_arid,10652735_toid,494.html

    Grüßle,
    Maria

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da kann es sich nur um eine typische "fake news" handeln, ein klarer Fall für das Maasmännchen!
      Lucrifacturi

      Löschen
    2. Und schwupps, schon hat die SZ dieses Fake-News-Video kommentarlos verschwinden lassen. Auf die SZ trifft offensichtlich Hiltibolds kürzliche Bemerkung zu: "Wer nichts kann, der macht irgendwas mit Medien.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
  38. Was ist denn das? https://www.facebook.com/pages/Campus-Galli/444934715635088
    Eine gefälschte Seite des Campus Galli bei Facebook?
    Daherkommen tut das Ganze, als ob es sich um den offiziellen Auftritt des Projekts handelt, inklusive Link zur Homepage und entsprechendem Impressum.
    Leute geben dort sogar Bewertungen für das Projekt ab.

    Gero
    (unwissender Facebook-Laie)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Interessant. Eventuell eine Art Fan-Seite? So richtig schlau werde ich allerdings daraus auch nicht.

      Löschen
    2. Lesen und das gelesene verstehen, müsste man können: "Diese Seite wurde automatisch anhand der Interessen der Facebook-Nutzer generiert und ist mit keiner Person im Zusammenhang mit diesem Thema verknüpft oder deren Eigentum."
      Userin

      Löschen
  39. Hier hat der Südkurier den "Geniewinkel" schon abgerüstet: http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Martin-Heidegger-und-die-Nazi-Debatte-zieht-an-dessen-Geburtsstadt-Messkirch-vorbei;art372566,9223575
    Am Schluss des Artikels wird der Begriff "Geniewinkel" erklärt. Während Heidegger als "Familienmensch" selbstverständlich bleiben kann, wird Gröber bereits kommentarlos übergangen. Dafür rückt der ominöse "Meister von Meßkirch" auf, als einer, der (angeblich) aus dieser Gegend stammt. Dabei weiß bis heute niemand wenigstens den Namen des Meisters, geschweige denn seine Herkunft. Eine fränkische Herkunft wurde bereits diskutiert, ebenso wie Balingen oder Veringenstadt. Selbst die letzteren Orte liegen vom eigentlichen "Geniewinkel" noch ein gutes Stück entfernt. Damit wird der "Geniewinkel" bereits strapaziert. Abraham a Sancta Clara wird hier noch selbstverständlich gelitten, wenn er aber in ein paar Jahren auch zum Opfer fällt, kommt man um eine weitere Überdehnung zur "Geniefläche" (Kreisarchivar Weber) nicht herum.
    Leser

    AntwortenLöschen


  40. Da geht sie hin, die schöne Idee der „Experimentellen Archäologie“…“

    http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Scheunenprojekt-gibt-der-Baustelle-Campus-Galli-einen-wichtigen-Schub;art372566,9227288
    ….
    Es ist schön zu sehen, wie erfolgreich Campus Galli ist", erklärte der Vorsitzende Dirk Gaerte gegenüber den Mitgliedern. Mit fast 950 Führungen im Jahr 2016 hätte es eine über 50-prozentige Steigerung zum Vorjahr gegeben. "Das muss man erst einmal hinbekommen", äußerte er voller Stolz und verwies gleichzeitig auf die große Resonanz der karolingischen Klosterstadt in den verschiedenen Medien. Bei Campus Galli gehe es um Tourismus, aber vor allem auch um Geschichte, Heimat, Landschaft und nicht zuletzt um den Beginn des Christentums. Der Freundeskreis habe die Aufgabe, diese positiven Aspekte nach außen zu tragen, erläuterte der Vorsitzende.
    Endlich die Wahrheit oder nur ein Versprecher? ;-)
    P.H.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Völlig zutreffend. Die Wahrheit kommt Tröpfchenweise ans Licht.

      Ganz interessant ist außerdem diese Aussage: "Die Kosten der Scheune lägen bei 500 000 Euro, wie Gaerte ausführte. Über drei Jahre hinweg werden der Freundeskreis sowie das Landratsamt jeweils 25 000 Euro beisteuern. Die Stadt ergänze den Betrag um 150 000 Euro aus den laufenden Mitteln für Campus Galli. Die restlichen 300 000 Euro werde das Land über das Förderprogramm ELR (Entwicklungsprogramm ländlicher Raum) zur Verfügung stellen. Die letzten Gespräche würden noch geführt, bevor die Unterschriften das Projekt besiegeln."

      Jedermann der jetzt immer noch behauptet, Campus Knalli könnte, wie vor zwei Jahren angekündigt worden ist, 2018 finanziell auf eigenen Beinen stehen, darf ungestraft als Lügner bezeichnet werden. Oder?

      Löschen
    2. Das behauptet jetzt keiner mehr.
      Leser

      Löschen
    3. Für die Landesregierung von Baden-Württemberg ist die Förderung des Ländlichen Raums von zentraler Bedeutung. Mit der Ausschreibung des Jahresprogramms 2017 im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) rückt die Innenentwicklung stärker in den Fokus.Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, die zeitgemäßes Leben und Wohnen ermöglichen, die eine wohnortnahe Versorgung sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.
      Ob die Scheune auf dem Campus Galli diesen Anforderungen entspricht?
      Insider

      Löschen
    4. Mich regt die Unehrlichkeit dieser Truppe eigentlich schon fast mehr auf, als die nie enden wollenden Zuschüsse.

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    5. 500.000,- Euro für eine Scheune? Kann diese Unsumme denn stimmen? Für eine lumpige Scheune aus Holz, errichtet teilweise von 1 Euro "Fachkräften"?
      Lucrifacturi

      Löschen
    6. Die Scheune auf dem Campus Galli wird wohl keinem Meßkircher Bürger mehr Lebensqualität bringen. Dafür haben wir in der Innenstadt mit dem "Bären" eine seit Generationen beliebte und von Jung und Alt gern besuchte Kneipe, die nun wegen akuter Einsturzgefahr von heute auf Morgen geschlosssen werden musste. Auch die Existenz des Pächter-Ehepaars steht auf dem Spiel.
      Eine Investition in dieses Gebäude würde Meßkirch mehr zugute kommen.

      Aber Hauptsache dem Campus Galli gehts gut - oder ?

      LG
      Cassandra

      Löschen
    7. Was mich auch noch irritiert, ist die Aussage:
      "Die Stadt ergänze den Betrag um 150 000 Euro aus den laufenden Mitteln für Campus Galli."
      Die Scheune soll ja erst 2018 begonnen werden. Für welche Bauten werden die hohen Zuschüsse verwendet, die es für die jetzige Saison 2017 gibt? Steht hiermit fest, dass für das Jahr 2018 von vorneweg 150 000 Euro für die Scheune bewilligt werden, oder wie darf man das verstehen ?

      LG
      Cassandra

      Löschen
  41. Es wird immer irrer: Selbst das Landesarchiv bietet für Proskes Gewäsch jetzt ein Form: https://www.landesarchiv-bw.de/web/61304
    Ich erinnere mich noch an die Tagung in Gammertingen ca. 2005/2006, als es um Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg ging. Es war doch Proske, der damals negativ auffiel, indem er versuchte, selbst den tapferen Donaueschinger Stadtpfarrer Heinrich Feuerstein in den Schmutz zu ziehen. Da er dort keine Verleumdungen zur Hand hatte, warf er ihm sage und schreibe seine traditionell-christliche Askesepraxis vor! Ich hatte Proske damals persönlich zur Rede gestellt und - vielleicht etwas naiv - widersprochen. Jedenfalls hatte dort Kreisarchivar Weber, Organisator der damaligen Tagung, die Gelegenheit, Proske zur Genüge kennenzulernen, ebenso wie Armin Heim, der gleichfalls zugegen war. Dass Heim - entsetzt über die Stümperhaftigkeit Proskes - das Ganze jetzt zu weit geht, ist glaubwürdig, doch warum hat man es so weit kommen lassen? Der zweite Mai wird zeigen, ob es sich um einen Betriebsunfall aus Gedankenlosigkeit handelt (wovon ich ausgehe), oder ob andere Interessen dahinterstecken.
    Leser

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. --- verschoben ---

      Das wird ja immer "bunter": Auch die einst angesehene Zeitschrift "Freiburger Diözenarchiv" hat Proske als Autor angeheuert:
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Historikerstreit-Hat-Bischof-Groeber-mit-den-Nazis-paktiert-_arid,10657784_toid,494.html
      Ob der Grund dafür weniger im Politischen liegt, als darin, dass der Erzbischof Gröber der Heterodoxie unbequem geworden ist? Neben den gravierenden theologischen Fehlleistungen Gröbers, die hier nicht verschwiegen werden sollen, war er doch auch theologisch eine Ausnahmeerscheinung im deutschen Episkopat im positiven Sinn: In seinen brillanten 17 Punkte von 1943 erblickte er klasklar wie kein anderer die Gefahren durch liturgische Zersetzung und das Eindringen des Protestantismus in die Katholische Kirche. Sein Fazit: "Können und dürfen wir großdeutschen Bischöfe, kann Rom dazu noch länger schweigen?"
      Kardinal Innitzer wurde durch Gröbers klare Kampfansage so aufgeschreckt, dass er durch Karl Rahner ein Gegengutachten abfassen ließ, während die übrigen Bischöfe, denen Gröbers Einsatz peinlich erschienen sein dürfte, die Sache im Sand verlaufen ließen. Der Absturz in Häresie und Apostasie zwanzig Jahre später dürfte damit vorgezeichnet gewesen sein.
      (Was nun Weißhaupts Einlassungen angeht, hat er wohl recht, dass sich Heim in der Anti-Zimmermann-Kampagne gehörig vergaloppiert hat; er übersieht aber, dass die Angriffe gegen Gröber und Zimmermann aus der selben ideologischen Richtung kommen).
      Leser

      Löschen
    2. --- verschoben ---

      Zweifellos wird Heim heute seinen Willen wieder zumindest insofern durchsetzen, dass es keine Umbenennungsbeschlüsse geben wird. Er bewies nicht nur in der Vergangenheit Autorität bei Benennungskampagnen; als bekannter Unterstützer des "Campus Galli" ist er in der Meßkircher Gesellschaft auch gut genug integriert, um auf den Gemeinderat entscheidend einzuwirken. Sein heutiger, erneuter Triumph wird freilich etwas Fragwürdiges behalten. Er ist diesmal nicht der Antreiber, sondern wirkt vielmehr wie der Zauberlehrling, der die Geister, die er rief, versucht wieder zu bannen. Seltsam zweideutig ist seine Einlassung, gerade die allerschmutzigsten Angriffe Proskes auf Gröber könnten mit Hilfe der Akten nicht ausgeräumt werden. Seit wann findet sich die Wahrheit in den Akten? Archive verbürgen die Authentizität der bei ihnen verwahrten Unterlagen, nicht die Wahrheit aller darin vorkommenden Äußerungen von Menschen, die auch dort lügen, verbiegen können etc. Eine so unentschiedene Aussage wie die Heims muss ja verheerend wirken, und damit hat Proske das erreicht, was er will. Dabei hat Heim um das Gröber-Gedenken in der Vergangenheit auch Verdienste: Er hat in den 1990er Jahren den Historiker Roland Weis nach Meßkirch zu einem Vortrag eingeladen, wobei jener kluge Worte fand:
      Es gibt zwei Gröber, den wissenschaftlichen, und den gefühlten. Der wissenschaftliche ist der, den man aus den Akten nach allen Regeln der Kunst auseinandergeschraubt und wieder zusammen gesetzt hat - mit dem Ergebnis, dass man sich nicht einig ist! Und dann gibt es den gefühlten Gröber, wie ihn die Gläubigen seiner Zeit wahrgenommen haben, als unerschrockenen Prediger und unerschütterlichen Erzbischof.
      Weisens Fazit: "Sie können sich den Gröber aussuchen, der Ihnen der Sympathischere ist!" Dem ist nicht hinzuzufügen.
      Und dennoch habe ich die endgültige Demontage Gröbers auch in Meßkirch prognostiziert, aber dies wird nicht heuer geschehen, sondern dann, wenn "enthüllt" wird, dass Gröber den Glauben der "Piusbrüder" etc. teilte. Mit all dem Schmutz, Verleumdungen und fadenscheinigen Behauptungen will man ja nicht eigentlich den Toten treffen; vielmehr wird eine Waffe geschmiedet zur sozialen Vernichtung von Gröbers heutigen Glaubensbrüdern. Wozu sonst auch sollte die Heterodoxie jetzt plötzlich ein Interesse empfinden, von durch Proske ein Zerrbild von Gröber im "Freiburger Diözesanarchiv" entwerfen zu lassen (nachdem noch vor 30 Jahren die selbe Zeitschrift, u.a. durch Hugo Ott, genau gegen solches Gewäsch ankämpfte)?
      Leser

      Löschen
    3. --- verschoben ---

      Jetzt erhält die Gröber-Straße eine Art Anklagetafel:
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Knappe-Entscheidung-fuer-Groeber-Tagung-_arid,10659993_toid,494.html
      Wann wird an der Roder-Straße endlich die überfällige Erläuterung angebracht, dass der Namensgeber als Stadttyrann ein System der Nötigung in Meßkirch aufrichtete und zugleich hervorragender Viehzüchter war?
      Wird Kreisarchivar Weber zu der anstehenden Tagung, die bereits unter dem Vorzeichen der Anklage gegen Erzbischof Gröber steht, erneut Proske einladen? Wenn das ganze die Neuauflage der Veranstaltung von 2015 werden sollte, dann wohl nicht: Wir erinnern uns, dass der wirkliche Nationalsozialist Heidegger zwar Ende der 1930er zum realen Nationalsozialismus eine kritische Einstellung hatte, doch wäre es weit gefehlt, hierin Entlastendes zu sehen: Zu solcher Klitterung, zu der die für eine Veranstaltung der Stadt Meßkirch 2015 handverlesenen Heideggeristen ihre Zuflucht nahmen, wollte und konnte sich nicht einmal der damalige Vorsitzende der Heidegger-Gesellschaft, Helmuth Vetter, verstehen: http://www.hoheluft-magazin.de/2015/06/die-heidegger-gesellschaft-muss-sich-oeffnen/
      Eine Interviewfrage lautete "Die Heidegger-Apologeten verweisen gerne darauf, dass Heidegger die Nazis später auch kritisiert habe…
      Vetter: Heidegger hatte ja einen eigenen Nationalsozialimus. Man kann ihn nicht verteidigen, weil er die Nazis kritisiert hat. Das hat er ja nur getan, weil die Nazis nicht seinen Nationalsozialismus hatten…" In der Tat kritisierte Heidegger den Nationalsozialismus, weil er einen noch radikaleren (!) Nationalsozialismus als die Regierung vertrat. Erzbischof Gröber dagegen war, wie ein Kollege von mir in einer Diskussion einmal eingeräumt hat "viel zu schwarz, um wirklich braun zu sein". Und eben darin liegt der Hund begraben!
      Leser

      Löschen
    4. --- verschoben ---

      Wieder einmal ist Patricia Hutla die einzige, die anders abstimmt wie ihre Kollegen, wie schon beim "Campus Galli". Ich hätte hier wie Sie abgestimmt, aber aus anderen Gründen. Die Worte des Historikers Freund mögen dies verdeutlichen: Es gäbe bisweilen unter Historikerkollegen eine Boshaftigkeit, die mit der Stoppuhr abmisst, wieviel Zeit ein Forscher im Archiv verbracht hat, wie viele Akten er auswerten konnte etc. So hat zum Beispiel Aulard, der die französische Revolution verehrte, bei Taine, der sie verabscheute, nachgerechnet und ermittelt, dass Taine von allen Quellen dieser Zeit nur einen winzigen Bruchteil gelesen haben konnte. "Doch was war damit bewiesen? Selbst wenn Taine ewig gelebt haben würde - nie würde er die französische Revolution anders gesehen haben." Nie würde eine historische Frage durch Quellen entschieden; mit den Quellen könnte nur die Beteiligung von Einzelpersonen erhellt werden. In unserem Fall könnten beispielsweise die Gegner Gröbers im Domkapitel namhaft gemacht werden - aber keineswegs neue Handlungs- oder gar Widerstandsoptionen für einen Erzbischof der damaligen Zeit erschlossen werden.
      Die Berichterstattung der Schwäbischen Zeitung während der Kampagne gibt wieder ein Lehrstück ab, das geeignet ist, die hier im Zusammenhang mit der Klosterbaustelle immer wieder kolportierte Behauptung, es handele sich um "Hofberichterstattung", zu bestätigen. Wir erinnern uns, dass die Zeitung, als Zwick vor einem Monat zu radikalen Schritten bereit war, den Scharfmacher spielte. Nachdem sich Zwick vor zwei Tagen vernehmlich gemäßigt hatte, folgt ihm die Zeitung auf den Fuß: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Ein-guter-Kompromiss-_arid,10660550_toid,494.html
      Damit ist die Bezeichnung "Hofberichterstattung" nurmehr eine vornehme Umschreibung für ein Gebaren, das man als das Wedeln von Zwicks Schoßhündchen mit dem Schwanz bezeichnen könnte.
      Allzuschwer dürfte der Zeitung dieser Schwenk allerdings auch nicht gefallen sein, denn während sich Heim in Triumphgeheul ergeht, hat Proske begriffen, dass die stigmatisierenden Tafeln einzig das Ergebnis seiner Kampagne sind. Der in Kampagnen deutlich erfahrenere Proske weiß ja, dass sich ein richtiger Volltreffer, wie er sich in Meßkirch sogar zu Beginn abgezeichnet hat, selten erzielt wird. Seine Genugtuung über den Erfolg, immerhin einen Monat lang für Unruhe gesorgt und mit der Tafel die Weichen in seinem Sinn gestellt zu haben, erscheint daher ungeheuchelt.
      Leser

      Löschen
    5. Zwei zu Eins für Proske, muss man am Ende der Woche leider bilanzieren: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Caritas-Neubau-traegt-nicht-Conrad-Groebers-Namen-_arid,10661295_toid,494.html
      Leser

      Löschen
  42. http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/meersburg/Wandernde-Zimmerergesellen-bei-Holzbau-Schmaeh;art372486,9224960
    QX

    AntwortenLöschen
  43. Interessante Themenwochenenden beim CG:

    http://www.jugendherberge.de/de-DE/jugendherbergen/Leibertingen-Wildenstein114/Reiseangebote/Angebot25012/ReiseProgramm

    Grüßle,
    Maria

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Laut Facebook-Kommentar nennen Sie das jetzt nicht mehr Themenwochenenden ;)

      Löschen
  44. "Der Löffelschnitzer und sein Weib“ besuchen demnächst den Campus Galli. Echte Besuchermagneten, daran habe ich keinen Zweifel ;) Klick mich

    AntwortenLöschen
  45. Nur Jahre nachdem ich zum ersten Mal darauf hingewiesen habe, dass die Beete des Campus Galli laut karolingerzeitlichem Mönch Walahfried Strabo mit dicken Brettern eingerahmt gehören (und nicht etwa mit losen Steinen) setzt man diese Kontruktionsform um. Der Bodenseebologger berichtet darüber: Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Auf diesen Mangel habe ich einen Angestellten 2015 bei meiner Visitation des Campus Galli hingewiesen. Daraufhin hat er mich etwas ungnädig angeschaut und kurz angebunden gemeint, das wird sich alles noch ändern.
      Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Änderung noch selbst miterleben darf :-)

      Löschen
    2. Ja, mit Kritik gehen die nicht übermäßig souverän um.
      Man kann ihnen derlei Mängel trotzdem kaum oft genug unter die Nase reiben.
      Und anders als bei Facebook können sie Besuchern vor Ort schlecht den Mund verbieten.

      Löschen
  46. Der Bodenseeblogger berichtet über die Korbmacherei, die - das muss man zugestehen - mittlerweile deutlich 'elaboriertere' Erzeugnisse zu liefern imstande ist: Klick mich

    AntwortenLöschen
  47. Nochmals der Bodenseeblogger, der hier unter anderem etwas über die Pfosten vom Campus Galli schreibt ;) Klick mich

    AntwortenLöschen
  48. Klosterkaff sucht Maurer für befristete Anstellung von 4 Monaten: Klick mich

    Wir suchen über den Sommer einen gelernten Maurer oder Steinsetzer, der gemeinsam mit unserem Steinmetz Jens sowie weiteren Helfern an der Obstgartenmauer weiterarbeiten kann.
    Die Obstgartenmauer (im St.Galler Klosterplan in Doppelfunktion zusammen mit dem Friedhof) wird als Bruchsteinmauerwerk aus Kalksteinen mit einem entsprechenden Kalkmörtel erstellt. Bereits 2015 wurde im Rahmen des Steintreffens damit begonnen, leider wurden damals die Arbeiten aber nicht fertig. Nun können wir über die Sommermonate einen Maurer einstellen um die Mauer fertigzustellen. Finanziell unterstützt werden wir dabei von FriedWald Meßkirch. [...]

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schaut euch mal den in der Stellenausschreibung erwähnten Sponsor FriedWald genauer an https://www.friedwald.de/
      Passt doch irgendwie gut zum mitten im Wald liegenden Millionengrab Campus Galli. Oder nicht? :-)))

      Grüßle,
      Maria

      Löschen
    2. Vermutlich der perfekte Sponsor! :D

      Löschen
    3. Sachen gibt es!
      Heute wurde ich von den Betreibern des FriedWaldes in Meßkirch angeschrieben und zu einer Besichtigung eingeladen. Frage mich , wie sie zu meiner Anschrift gelangt sind. Man wird doch nicht auf mein baldiges Ableben hoffen.
      Insider

      Löschen
  49. Am kommenden Wochenende findet eine Art Sonderveranstaltung mit Schafschur und Markt auf dem Gelände des Campus Galli statt, berichtet die Schwäbische Zeitung: Klick mich

    Zitat:
    Geschäftsführer Hannes Napierala sagt: „Wir legen Wert darauf, dass nur Waren mit historischem Bezug und Anspruch angeboten werden. In den nächsten Jahren hoffen wir, diesen Markt Schritt für Schritt vergrößern und etablieren zu können.“

    Diese Labertasche. Wenn Hannes Napierala wirklich daran gelegen wäre, einen authentischen Mark aufzubauen, warum schickt er dann nicht endlich den völlig deplatzierten Mineralienhändler Schinko in die Wüste, der seit Jahren eine Bude auf dem Campus Galli betreibt und dort u.a. Nippes aus Fernost anbietet?

    Schon besser hört sich folgendes an:
    Ein Schuhmacher zeigt das handwerkliche Herstellen von Schuhen und bietet auch fertige Schuhe zum Verkauf an. Das Campus-Galli-Team hat bei ihm bereits „mittelalterliche Sicherheitsschuhe“ in Auftrag gegeben, in der Hoffnung, vom sicherheitsrelevanten, modernen Schuhwerk wegzukommen.
    Na, dann hoffen wir mal mit ihnen!

    AntwortenLöschen
    Antworten

    1. Glockenguss, Schafschur, Löffelschnitzen, Markt usw. WANN beginnen diese Nasenbohrer eigentlich mit dem Bau der ominösen Klosterstadt???
      Die vorgenannten "Aktivitäten" belegen doch eindeutig die wahre Intention dieser Geldvernichter.
      Lucrifacturi

      Löschen
    2. Napierala wird auf Schinko nicht verzichten, hat er doch bestimmt diesen seinen Schulkameraden zu diesem Zweck angeheuert.
      Leser

      Löschen
    3. Der Mineralienhädler wurde schon unter dem Initiator engagiert, wenn ich mich nicht täusche.

      Löschen
    4. Dann hat vielmehr Schinko seinen Schulfreund Napierala angeheuert?
      Leser

      Löschen
    5. Wer weiß ...
      Der Campus Galli ist ja von Anbeginn das, was man hier in Österreich als "Freunderlwirtschaft" bezeichnet :)

      Löschen
  50. Hannes Napierala schreibt einen Blogbeitrag über den Baufortschritt: Klick mich

    Viel detailliertere und photographisch besser dokumentierte Informationen zu den aktuellen Vorgängen hat freilich längst der Blogger von Bodenseenotizen geliefert: Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Napierala schrieb letztens auf Facebook etwas in der Art; ein Dankeschön / Lob an den Bodenseenotizen-Blogger, der immer etwas schneller als der Campus Galli sei!
      Ich behaupte, hier ist jemand nicht nur schneller, sondern arbeitet hobbymäßig um ein vielfaches besser als der gut bezahlte H. Napierala, denn die detailreichen, aussagekräftigen Bilder und Texte sind wirklich sehr gut gelungen und gefallen mir sogar als Campus-Kritikerin wirklich gut.

      Napierala bezieht sich in seinen Beiträgen meist und am liebsten auf das Wetter ( ach wie schön der Campus im Schnee aussieht, oh wie toll es auf dem Campus aussieht wenn die Blumen blühen, ui, es zieht ein Gewitter auf .... ) Laaangweilig !

      LG
      Cassandra

      Löschen
  51. Beim Südkurier kann man sich nicht entscheiden. Hat der Campus Galli nun einen "Historischen Markt" oder einen Mittelaltermarkt" veranstaltet. Ersteres hört sich seriöser und besser an, letzteres ist aber zutreffend (inklusive Bildergalerie): Klick mich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wer Trinkhörner am Gürtelhalter und Holzklompen-Schuhe verkauft, sollte beim Gebrauch des Wortes "historisch" dreimal um den Markt gejagt werden. Und selbst wenn diese Bezeichnung von den Leuten gar nicht selbst geführt würde (wäre ihnen ja positiv anzurechnen), in Kombination mit dem beanspruchten Niveau des Projekts ist es halt daneben. Leider kein Einzelfall. Ach es ist ein Elend...
      -- Bruochenträger

      Löschen
    2. Zwar meine ich einerseits beim Campus Galli eine gewisse Verbesserung festzustellen - verglichen mit den ersten Jahren des Projekts. Andererseits sind unausgegorene Veranstaltungen wie dieser lärmige Markt nicht geeignet, sich langfristig einen guten Ruf als qualitativ einwandfreies Freilichtmuseum aufzubauen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum hier nicht ein größerer Wille zu mehr Qualität besteht.

      Löschen
  52. Abermals ein negatives Beispiel für schäbige Presseberichterstattung:
    Proske tingelt weiter durchs Land und dieses mal lässt sich die Stuttgarter Zeitung aus (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.debatten-in-messkirch-war-der-erzbischof-ein-brauner-conrad.08fc3d90-0a33-4ed9-ab9e-61318aac9bab.html)
    Dabei wird schon wieder zu Unrecht Proske irgendeine Eigenleistung zugeschrieben und zugleich beispielsweise unterschlagen, dass Gröbers Eigenschaft als förderndes Mitglied der SS (wie auch des ganzen Domkapitels) schon seit 1946 bekannt ist, und nicht, wie hier suggeriert, etwa erst seit 2008. Aus dem im Artikel erwähnten Mitgliedsbüchlein geht wirklich gar nichts Neues hervor. Und selbstverständlich wird die Sache in der Literatur schon mehrfach Jahrzehnte vor Proske ausführlich behandelt, man schlage nur bei Bruno Schwalbach nach.
    Mit dieser Art Suggestionen schon vertraut (vgl. Geurten), bietet der Artikel für Zwick allerdings einmal mehr die Gelegenheit, den Eindruck zu verstärken und sich in die Pose des energischen Aufklärers zu werfen, der auf eine unverzügliche Anbringung der scheinbar "erklärenden" (in Wirklichkeit stigmatisierenden)Inschrift dringt.
    Leser

    P.S. Wer die Inschrift verfasst und was darauf stehen soll, ist noch immer nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Nachdem Heim in dem Artikel eher negativ wegkommt, wird man sich zu ihm wohl kaum als Verfasser bekennen. Will man vielleicht die entsprechende Freiburger Inschrift übernehmen? Das würde den Gemeinderat allerdings erneut in Zugzwang versetzen, weil die Freiburger "Kommission" Heidegger in eine Kategorie der "ganz Bösen" noch vor Gröber eingestuft hat - und gerade Heidegger will Schlude ja vorerst geschont wissen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Tja, was sie auch "machen" in Meßkirch, diese oberschlauen Gebietsgeniewinkler, es ist und bleibt Tinneff. Nichts weiter. Der BM und sein Gemeinderat lassen wirklich keine Gelegenheit aus, sich zu blamieren.
      Lucrifacturi

      Löschen
  53. Die schreiben auch immer nur alle voneinander ab - und das oft nicht einmal richtig: Klick mich

    AntwortenLöschen
  54. http://exarc.net/institutional-members/campus-galli-karolingische-klosterstadt-ev-de

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die EXARC ist auch nicht mehr das, was sie einmal war.......
      Danke für die Information, "Anonym"!
      Oder sollte ich Sie lieber Herr Dr. nennen? ;-)
      QX

      Löschen
    2. Meiner Meinung nach war die EXARC in qualitativer Hinsicht eigentlich nie das, als was sie sich nach außen hin präsentiert hat. Umso erstaunlicher war es ja auch, dass der Campus Galli nicht einmal dort eingetreten ist, obwohl die Anforderungen wirklich nicht die größten sind. Aber nun ist es offensichtlich doch gelungen, Mitglied bei der EXARC zu werden. Ich bin schon gespannt, wie sehr man versuchen wird, mit diesem Pfund in der Öffentlichkeit zu wuchern.

      Löschen