Campus Galli



Im baden-württembergischen Meßkirch soll in den kommenden 50 bis 80 Jahren mithilfe frühmittelalterlicher Handwerksmethoden und viel neuzeitlichem Steuergeld ein karolingisches Kloster errichtet werden. Die Verantwortlichen betonen, der sogenannte Campus Galli würde wissenschaftlich betreut und sei daher ein seriöses Projekt. Dass diese der Vermarktung geschuldete Behauptung jedoch keinesfalls pauschal zutreffend ist, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein.
In dieser Rubrik wird ein hoffentlich stets aktueller Überblick zu den einschlägigen Blogbeiträgen, Medien-Berichten und persönlichen Beobachtungen gegeben, die in irgend einer Form den Campus Galli betreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen, über die Kommentarfunktion daran mitzuwirken und die einzelnen Themen kritisch zu diskutieren!


Meine Blog-Beiträge:
18. November 2013: Geurtens Mund, tut Nonsens kund


Ausgewählte externe Beiträge und Artikel:
Karfunkel: Causa Galli - Was ist los am Bodensee? - OFFLINE
Aachener Zeitung: Dunkle Wolken über der Klosterstadt - Klick mich
Bund der Steuerzahler: Kommt die Kloster-Katastrophe? - OFFLINE
Zollern-Alb-Kurier: Meßkirch muss nachschießen - OFFLINE
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs): Die Akte Campus Galli - Klick mich
Agis kritischer Bildbericht vom Campus Galli: Klick mich
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs): Spiegel Geschichte und der Campus Galli - Klick mich
Badische Zeitung: Mittelalter-Stadt "Campus Galli" - Weniger Besucher, mehr Kritik - Klick mich



Kommentare:

  1. Die alten Kommentare wurden archiviert, nachdem sie die kritische Masse erreicht hatten. Also auf ein Neues!

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  2. Auch von Nabenhauer wird das Landratsamt in eigener Sache wegen schleppender Baugenehmigungen kritisiert:
    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-firmen-wollen-millionen-investieren-_arid,10844011.html
    Leser

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  3. Hallo,
    ich habe im Vorjahr mit einer Frau gesprochen, die von der Arbeitsagentur zur Klosterstadt geschickt und dort angestellt worden war. Nachdem die staatliche Förderung Ihres Arbeitsplatzes ausgelaufen ist, musste sie wieder gehen, aber das war ihr von Vornherein klar.

    Das interessante an ihrem Fall ist, dass sie im Anschluss an die Beschäftigung bei der Klosterstadt viele Bewerbungsgespräche gehabt hat. Und bei zwei davon hat man angedeutet, dass die Beschäftigung bei der Klosterstadt nicht als sinnvolle Qualifizierungsmaßnahme betrachtet wird. Das hat man sogar belächelt.
    Sie hat diese Rückmeldung dann auch bei der Arbeitsagentur zur Sprache gebracht. Dort ist ihr von einer Beraterin ziemlich unverblümt gesagt worden, die geförderten Arbeitsplätze bei der Klosterstadt will die Politik im Landkreis so haben.

    Offensichtlich ist die Sinnhaftigkeit nicht von Bedeutung, solange man die Arbeitslosenstatistiken mit solchen staatlich finanzierten Pseudojobs schönen kann.

    Ich werde in zwei Wochen der Klosterstadt einen Besuch abstatten und bin schon gespannt, ob sie wirklich so schlimm ist, wie auf dieser Seite geschrieben wird. Die unsinnigen Arbeitsplatzförderungen sind aber auf jeden Fall ein gerechtfertigter Kritikpunkt.

    Viele Grüße,
    Florian

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    1. Dass eine Beschäftigung beim Campus Galli in den meisten Fällen nicht als Qualifizierungsmaßnahme taugt, haben wir hier schon immer vermutet. Du bestätigst das nun. Danke dafür und viel Spaß bei deinem Besuch. Vielleicht hast du ja Zeit, auch darüber kurz zu berichten :)

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  4. Die Besucher des "Campus Galli" sollen sich endlich einmal in die Meßkircher Innenstadt bewegen:
    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-stadt-gibt-einkaufs-und-gastronomief%C3%BChrer-heraus-_arid,10846545.html
    Mein früherer Vorschlag eines regionalen Burgenmuseums im Meßkircher Schloss, verbunden mit allerhand Mittelaltertreiben und gerne auch einem Töpfer, wäre diesem Ziel schon längst entgegengekommen. Freilich besaß diese Idee kein Alleinstellungsmerkmal wie etwa eine veritable Klosterstadt, von der auf dem "Campus Galli" nur weit und breit nichts zu sehen ist.
    Leser

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    1. Meine Nichte arbeitet in einem Gastronomiebetrieb in der Stadt. Vom Campus Galli hart sich dort noch niemand blicken lassen, trotz Gutscheinaktion.
      Die angeblichen Synergieeffekte halte ich für ein Märchen der Stadtverwaltung, die die Förderungen für den CG irgendwie rechtfertigen möchte.

      Grüßle,
      Maria

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    2. Man muss schon Alber oder Nabenhauer heißen, um darin etwas Geschäftsförderndes zu entdecken. Dafür haben sich die beiden die Flasche Wein jeweils aber auch verdient.
      Leser

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  5. Die Baugenehmigung für die Scheune ist endlich da. Sie rsprechen aber von mehreren Jahren Bauzeit ...

    https://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Zweites-Grossprojekt-fuer-Campus-Galli-in-Messkirch-kann-starten;art372566,9687762

    Grüßle,
    Maria

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    1. Da geht aber die Post ab :)

      Sie weisen auch auf die neue Chronik hin. Die werde ich mir wohl gleich bestellen und hier dann in den kommenden Wochen besprechen.

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    2. Es fehlt noch der "Rote Punkt", ohne den nicht begonnen werden darf.
      Für Ankündigungen ist der Sigmaringer Alt-Landrat bestens bekannt.
      Mal schauen, wann mit dem Bau der Scheune wirklich begonnen wird.
      Insider

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  6. Selbstverständlich haben Schmider und Weber ihren "Komplizen" Proske als Referenten für ihre Meßkircher Tagung im November vorgesehen:
    http://www.ns-belastete.de/aktuell_termine.html
    Das "Täter"-Trio will aber wohl kaum unter sich bleiben. Noch immer hat man nicht verraten, wer sich wohl als "Helfer" und "Trittbrettfahrer" dazu gesellen will, um den Erzbischof "wissenschaftlich" garniert wieder einmal mit Schmutz zu bewerfen - vor seinem als leuchtendem Hintergrund platzierten Kollegen Sproll.
    Gottlob durfte wenigstens bei der Schau des Bildungswerks über katholische Priester während der nationalsozialistischen Regierungszeit, die eine ähnliche Zielrichtung verfolgt, der aufrechte Stadtpfarrer von Donaueschingen, Feuerstein, im Hintergrund verbleiben. Manchen ist noch Proskes Einlassung gegen den Priester auf der ebenfalls von Weber organisierten Gammertinger Tagung vor Jahren in unguter Erinnerung, indem er versuchte, Feuerstein aufgrund seiner traditionell christlichen Askese zu verunglimpfen, wogegen sich selbst Weber verwahrte.
    Leser

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    1. Ich habe ja jetzt schon mehrmals höflich darauf hingewiesen, dass hier nur Platz für Themen ist, die hinsichtlich des Campus Galli relevant sind. Ich bitte daher um Verständnis, dass ich Kommentare wie diesen zukünftig nicht mehr freischalten werde.

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    2. Auf diesen Hinweis habe ich schon länger gewartet!
      Insider

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  7. Die Süddeutsche Zeitung hat einen längeren Artikel über den Campus Galli veröffentlicht.
    http://www.sueddeutsche.de/reise/deutschland-ohne-obi-1.3939235

    Der Südkurier hat ebenfalls etwas gebracht:
    https://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Der-Freundeskreis-besucht-seine-Baustelle-Campus-Galli;art372566,9688888

    Anscheinend ist die PR der Bereich, der beim Campus Galli am besten funktioniert.

    Grüßle,
    Maria

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    1. Anscheinend ist die PR der Bereich, der beim Campus Galli am besten funktioniert.

      Und trotzdem keine Besuchermassen, die das Projekt rentabel machen ;)

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  8. "Universität Tübingen führt Lehrveranstaltungen auf Campus Galli durch ‒ Wissenschaftler und Studierende untersuchen Brenntechniken antiker Keramik":
    https://idw-online.de/de/news692476
    Leser

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    1. Will man denn nun "antike" oder "mittelalterliche" Brenntechniken untersuchen? Wenn ersteres, wie hier angegeben, der Fall ist, dann dürften die Tübinger Wissenschaftler beim "Campus Galli" an der falschen Adresse sein - oder wollte man dort nicht die Techniken des 9. Jahrhunderts NACH Christus nachahmen? Doch - ich vergaß: Die "Römerzeit" reicht beim "Campus Galli" ja bis um 1000 nach Christus, wie es in einer Kinderführung dort einmal vermittelt wurde.
      Leser

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    2. Auch der Südkurier berichtet über die Keramikexperimente:
      https://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Neue-Kooperation-zwischen-Campus-Galli-und-Universitaet-Tuebingen;art372566,9701978
      Auch hier heißt es, dass man antike Keramik untersuchen will, dann aber ist wieder von mittelalterlicher Herstellungstechnik die Rede. Vorgeschichtliche und mittelalterliche Keramik unterscheidet sich durchaus deutlich, etwa in der Brennhärte u.a.
      Leser

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    3. Antike oder Mittelalter - die sollten sich tatsächlich mal entscheiden. Ganz davon abgesehen, dass es den genannten Grubenbrand von der Steinzeit bis ins Mittelalter gab. Das ist an sich also kein Alleinstellungsmerkmal des Frühmittelalters.

      "Die Klosterbaustelle Campus Galli liefert uns hier eine einzigartige Möglichkeit, antike Techniken unter realen Bedingungen zu untersuchen."

      So ein Unsinn. Ähnliche Brenn-Experimente aus allen nur denkbaren Epochen gibt es dutzendfach. Alleine auf Academia.edu sind mir in den letzten Jahren immer wieder entsprechende Dokumentationen untergekommen.

      Die übertreiben wohl wieder einmal, dass sich die Balken biegen. Oder sie enthalten der Öffentlichkeit wichtige Detailinformationen vor, aus denen hervorgeht, warum diese Veranstaltung nun in Wissenschaftlicher Hinsicht etwas ganz besonderes ist ...

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  9. Der Kooperationsvertrag mit der Universität Tübingen ist unterzeichnet:
    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-campus-galli-und-universit%C3%A4t-kooperieren-_arid,10856361.html
    Anscheinend verwendet Berthold die Worte "antik" und "mittelalterlich" synonym, was mich etwas überrascht, da zu meiner Studienzeit in Tübingen das Adjektiv "antik" noch der Epoche der Antike zugeordnet war, die jedenfalls im wissenschaftlichen Sprachgebrauch spätestens 600 nach Christus endete.
    Leser

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  10. Der für morgen angekündigte nächste Glockengussversuch auf 28. April verschoben:
    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-campus-galli-wagt-zum-dritten-mal-glockenguss-_arid,10858503.html
    Wahrscheinlich erhofft man sich am Samstag mehr Besucher bei dieser Attraktion.
    Leser

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    1. Hat man nicht schon einmal eine Glocke gegossen? Wie viele Glocken braucht man für so eine kleine Kirche?

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    2. Versucht haben sie es, aber so ganz gelungen ist es nicht.
      Sind wir gespannt, ob diesmal etwas daraus wird. Wenn nicht, können sie ja immer noch sagen, dass das eben Experimentalarchäologie ist ;)

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    3. Diesmal hat es geklappt.

      https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-arch%C3%A4ologen-gie%C3%9Fen-mittelalterliche-glocke-auf-dem-campus-galli-_arid,10861406.html

      Grüßle,
      Maria

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    4. Da haben sie ja nochmal Glück gehabt!

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    5. Im überschäumenden Jubel hat die Schwäbische Zeitung die wortwörtlich selbe Meldung gleich zwei Mal online gestellt.
      Leser

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    6. Auch der Südkurier frohlockt über den gelungenen Guss: Klick mich

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    7. Da wurde ja ein regelrechter Spannungsbogen erzeugt, und sogar die einbrechende Dunkelheit trug zur erhebenden Atmosphäre bei.
      Leser

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    8. Viel mehr als Emotionalgepumpe bringt die Presse heute ja auch nicht mehr zustande. Das Südkurier-Abo haben wir deshalb schon vor bald 10 Jahren gekündigt.

      Mr. Frog aus Meßkirch

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    9. Diesmal sogar mit Tribüne, damit die Besuchermassen einen bestmöglichen Ausblick haben :-)

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    10. Ja, das ist mir auch aufgefallen. Dabei gibt es bei so einem Glockenguss ohnehin nicht übermäßig viel zu sehen. Schon gar nicht aus der Entfernung. Mir wäre das jedenfalls zu langweilig bzw. vor allem zu langwierig.

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  11. - Schwäbische Zeitung vom 27.04.2018 -
    Sigmaringen - Die evangelische Kirchengemeinde Sigmaringen lädt für Samstag 28. April 2018 als Ergänzung zur Exkursion nach St. Gallen-Halden zur ökumenischen Gemeinde nach Campus Galli ein. Die Führung steht unter dem Aspekt "Fünf Jahre Campus Galli - Was ist bisher geschehen? Wie geht das Projekt weiter?"

    Ganz neu! Ökumenische Gemeinde Campus Galli?
    Insider

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    1. Bei "ökumenisch" wird es sich um ein Tarnwort für "Trivialisierung christlicher Geschichte und Traditionen" handeln.
      QX

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    2. Schade, dass man bislang in der Schwäbischen Zeitung noch keine Antworten auf die von den Teilnehmern der Exkursion gestellten Fragen lesen konnte.
      Vermutlich waren die Antworten so vage, dass sie nicht pressetauglich sind. Wundern würde es einen nicht.
      Insider

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    3. Na ja, es heißt ja: Die Führung steht unter dem Aspekt "Fünf Jahre Campus Galli - Was ist bisher geschehen?

      Diese Führung kann demnach nicht länger als 20 Minuten gedauert haben - inklusive Zwischenstopp an der klostereigenen Imbissbude ;)

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    4. Ja, genau das ist die Frage: Was ist bisher (in nicht weniger als 5 Jahren) bei CG geschehen? Ich habe letztes Wochenende das Gewandhausmuseum in Inneringen (auch im LKR Sigmaringen) besucht. Also, was dort innerhalb von nur 2 Jahren geschaffen wurde, lässt im Vergleich das hirn - und konzeptlose "Projekt" CG im wahrsten Sinne des Wortes "uralt" aussehen.
      Lucrifacturi

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  12. Die Firma Oschwald schließt; Firmeninhaber Oschwald möchte sich stattdessen mehr um den "Campus Galli" kümmern:
    https://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Oschwald-Metallbau-stellt-Betrieb-ein;art372566,9724000
    Leser

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    1. So etwas wie eine Insolvenz kann dem Campus Galli dank massig Staatsknete freilich nicht passieren. "Crony capitalism" nennen das übrigens die Amis.

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    2. In der Schwäbischen Zeitung war kürzlich zu lesen:
      „Das ist ein letzter Versuch, wenn’s nicht klappt, isch’s rum“ hat Bürgermeister Bernd Gombold in der Gemeinderatssitzung im Vilsinger Rathaus zur erneuten Ausschreibung der Hängebrücke für den Inzigkofer Park gesagt. Hintergrund ist, dass die Meßkircher Firma Oschwald, die die Aufträge für zwei Brücken erhalten hatte, im Januar Insolvenz angemeldet und die Arbeiten nicht mehr aufgenommen hatte. Die Zuschussgeber für den Brückenbau haben die Frist für ihre Zusagen noch einmal verlängert. Der Gemeinderat billigte die erneute Vergabe bei drei Enthaltungen.
      Insider

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    3. Na was denn? Dieser Oschwald ist doch geradezu prädestiniert für einen Job im CG. Als "Insolvenzler", also einer, der eine Firma an die Wand gefahren hat, hat er doch die allerbesten Voraussetzungen für einen unterstützende Posten (vermutlich Berater) in dieser totalen Misswirtschaft CG. Dort kann er seine offensichtliche, bisherige Misswirtschaft im seinem insolventen Betrieb ganz gefahrlos weiterführen - und verfeinern. Auf Kosten des Steuerzahlers - versteht sich.
      Lucrifacturi

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    4. "Die Hallen der Oschwald Metallbau GmbH befinden sich im Privatbesitz von Verena Oschwald und zählen somit nicht zur Insolvenzmasse."

      Was für ein glücklicher Zufall!
      lol

      Grüßle,
      Maria

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    5. Auf den Kopf gefallen scheint Oschwald trotz Allem nicht zu sein.
      Leser

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  13. Ein Rundgang durch den "Campus Galli":
    https://www.youtube.com/watch?v=6cSfsuR8pNU
    Leser

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    1. Dort steppt ja nicht gerade der Bär :)

      Ob der Glockengießer bei der Nachbearbeitung der gezeigten Glocke nur mit Feilen zu Werk gehen wird oder doch zur Flex greift?

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    2. Dafür der Hahn.
      Leser

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  14. www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-das-große-vorbild-hat-bereits-300-000-besucher-jährlich-_arid,10866376.html

    Hier hat die Schwäbische Zeitung wieder brav abgedruckt, was ihr vorgelegt worden ist. Schöne Reise mit welchem Erkenntnisgewinn?

    Insider

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    1. "Viele Dinge sieht man in Guédelon etwas lockerer, so zum Beispiel, wenn es um die Anwendung moderner Werkzeuge oder das Tragen moderner Kleidung geht."

      Sagen ausgerechnet die, deren Steine der LKW anliefert, deren Wasserloch ein Bagger ausgehoben hat und deren Textilhandwerkerinnen mit Turnschuhen durch die Gegend laufen. Heuchler.

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    2. Napierala: „Wir bauen nach dem St.Galler Klosterplan, einem realen Dokument aus dem frühen Mittelalter. Der erste Schritt unserer Bautätigkeit, das Interpretieren des Plans, fällt bei Guédelon völlig weg. Das macht es für uns deutlich aufwendiger aber in meinen Augen auch spannender: Wir lernen fast täglich Neues in der Auseinandersetzung mit dem Klosterplan, und tragen so bereits im ersten Schritt unserer Arbeit zum besseren Verständnis des Mittelalters bei.“
      Die fünfjährige Verzögerung, was den wirklichen Baubeginn angeht, ist also der "Interpretationsarbeit" geschuldet, die bei Guédelon wegfällt. Immerhin sind in dieser Zeit, wo fast täglich hinzugelernt wurde, echte Mittelalterexperten herangereift, die demnach Guédelon weit in den Schatten stellen.
      Leser

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  15. @Leser: Bevor diese "echten Mittelalterexperten" das Projekt in Guedelon in den Schatten stellen, wird Moskau badisch!
    Lucrifacturi

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  16. Die fünfjährige Verzögerung, was den wirklichen Baubeginn angeht, ist also der "Interpretationsarbeit" geschuldet. !!!!! Manchmal liegt es aber beim CG an fehlenden Unterlagen, damit eine Baugenehmigung auf den Weg gebracht werden kann.
    Derzeit wird bestimmt mit voller Kraft an der "großen Scheune" gebaut?

    Insider

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  17. Der Campus-Galli-Erfinder Bert Geurten ist tot.

    https://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Klosterstadt-Gruender-Bert-Geurten-ist-verstorben;art372566,9739604

    Grüßle,
    Maria

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    1. Da wird wohl im "Geniewinkel" ein riesiger Gedenkstein aufgestellt werden müssen. Völlig aus Steuergeldern natürlich und vermutlich grottenhässlich. Na ja, wie der Herr so`s Gscherr ...
      Lucrifacturi

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    2. https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-gr%C3%BCnder-der-me%C3%9Fkircher-klosterstadt-stirbt-mit-68-jahren-_arid,10870681.html
      QX

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    3. Auf der Homepage des CG findet sich bislang kein Hinweis, dass der "geistige Vater" des Campus Galli verstorben ist.
      Bin gespannt, ob sich die Mitarbeiter in der kleinen Holzkirche zum Abschiedsgebet versammeln werden.
      Insider

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  18. Der verstorbene Bert Geurten hat schon seit seiner Entmachtung auf dem "Campus Galli" keine Rolle mehr gespielt. Seine letzte öffentliche Tat war der Händedruck mit Napierala, wodurch Kontinuität angezeigt werden sollte.
    Einen Nachruf für Geurten wird es gewiss in der Chronik geben.
    Leser

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  19. Anscheinend kein Scherz: Heidegger auf dem Campus Galli
    https://www.messkirch.de/de/B%C3%BCrger/Aktuelles/Veranstaltungen/Veranstaltung?view=publish&item=eventDate&id=1857
    Irgendwie hatte ich schon immer das Gefühl, dass beides zusammengehört. Auch wenn es sich hier nur um einen Versuch handeln sollte, aus den japanischen "Pilger"-Strömen Touristen beim "Campus Galli" zu machen - in Abwandlung der Idee vom Klosterelefanten.
    Leser

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    1. Es stellt sich die berechtigte Frage, was Heidegger mit dem CG zu tun hat. Allein der zeitliche Abstand schließt eine wie auch immer geartete (behauptete) Verbindung logischerweise aus. Es wird immer abstruser, die Besucher werden immer mehr besch..., Zusammenhänge erfunden - schlicht immer offensichtlicher belogen und betrogen.
      Genau so verlogen heuchlerisch verhält es sich mit der "Trauer" um den verstorbenen Geurten. Er wurde schließlich nicht zufällig entmachtet und sein (um vieles raffinierter vorgehender) Nachfolger Napierala in Position gebracht. Geurtens in der Umgebung sehr wohl bekannte "Lebensart", war hier wohl der treibende Grund. All das wurde von der hiesigen Politmafia auf den Weg gebracht und umgesetzt.
      Es ist nur noch erbärmlich. Als noch nicht gehirngewaschener Meßkircher Bürger kann man sich nur noch fremdschämen!
      Lucrifacturi

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    2. Ein Schelm, wer dabei an Heidegger-Parodien denkt wie jene der Heidegger-Schülerin Prinzessin von Sachsen-Meiningen aus 1954 über die "Faßnacht in der Existenzphilosphie":
      https://books.google.de/books?id=yXT7R1sSltMC&pg=PA59&lpg=PA59&dq=heidegger+parodie+fa%C3%9Fnacht&source=bl&ots=2Ra82mjIPj&sig=AfVD03yjclPc9ukpyxxpAD_xz8I&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwixlOep4ZnbAhVDlSwKHezyDTIQ6AEISjAF#v=onepage&q=heidegger%20parodie%20fa%C3%9Fnacht&f=false
      Leser"
      Heidegger soll sehr gelacht haben, als er das las, denn es trifft nicht nur seinen Stil und Ausdrucksweise. Ob Heidegger sich nun über den "Campus Galli" totlachen würde?
      Leser

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    3. Was wohl bei der neu gegossenen Glocke bedacht wurde?
      Aus dem Geschenk dieses Gußes west Umnachtung ...
      Leser

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    4. Über die Heideggers "Besinnungskrise" (am letzten WE behandelt) erfährt man bereits etwas im Südkurier, nicht aber über die bereits vor 10 Tagen stattgehabte heideggeristische Begehung des "Campus Galli":
      https://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Messkircher-Konferenz-ueber-Heidegger-und-das-Politische;art372566,9753637
      Leser

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  20. Der Wandermönch, der wie eine Rindvieh-Rasse heißt (Zufall?), wandert vom Campus Galli nach St. Gallen. Die SZ rührt die Werbetrommeln dafür.
    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-von-me%C3%9Fkirch-nach-st-gallen-historische-wanderung-zum-mittelalter-_arid,10873553.html
    QX

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    1. Dann wünschen wir den Teilnehmern an diesem Almabtrieb doch viel Spaß! ;)

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    2. Unter dem Artikel steht auch ein schöner Leserkommentar, der diesen liebdienerischen Provinzjournalismus verspottet.

      Grüßle,
      Maria

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  21. Hallo Hilti, hast du schon die aktuelle Chronik des CG gelesen? Ich habe heute reingeschaut und dabei sehr gestaunt: Der Messkircher Bürgermeister preist darin nämlich das Projekt als Erfolg an. Ob er damit auch die Finanzlage gemeint hat?

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    1. Dem Meßkircher Bürgermeister bleibt aus Gründen des Machterhalts gar nichts anderes übrig, als im Campus Galli einen Erfolg zu sehen.

      Die Chronik liegt hier bei mir im Regal, gelesen habe ich sie noch nicht, das kommt aber noch, inklusive ausführlicher Besprechung im Blog. Auf die Halluzinationen des Ortskaisers Arne I. werde ich dann natürlich auch eingehen.

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  22. Oschwald qualifiziert sich für seine künftig verstärkte Tätigkeit im "Campus Galli" mit dem Antritt des Jakobs-Pilgerwegs im Juli:
    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-ehemalige-mitarbeiter-f%C3%BChren-oschwald-erbe-fort-_arid,10880442.html
    Leser

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    1. Die in der schäbischen Hofberichterstattungen bringen nun wirklich jeden - aber auch jeden Schmarrn. Wen interessiert denn schon, was der bescheuerte Oschwald macht? Aber bei den hiesigen Kleinunternehmern scheint der "Ausstieg" ja Voraussetzung für einen "Werdegang" im CG zu sein. Angefangen hat der Mann von der Bus - Gabi. Scheinbar tummeln sich im "Projekt" gerne die gesellschftlichen und geschäftlichen Versager. Wen wundert`s? Kaputtes Projekt - kaputte Typen: Passt einwandfrei zusammen oder?
      Lucrifacturi

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  23. Wieder ein neuer Rundgang über den "Campus Galli":
    https://www.youtube.com/watch?v=QxgOrPqdyfE
    Leser

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    1. Sehr ausführlich, dieser Rundgang!
      Und sehr leer, der Parkplatz ...
      Dafür immer noch viele Zeltplanen, aber wenigstens der Klostergarten ist endlich quellenkonform angelegt worden.

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    2. Der Parkplatz ist nicht immer so leer, das sehe ich beim Vorbeifahren an der Baustelle. Aber wirklich stark ausgelastet ist er andererseits auch so gut wie nie. Sogar beim Sommerfest im vergangenen Jahr war noch genügend frei. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum der Napierala von der Stadt einen Ausbau finanziert haben möchte.

      Grüßle,
      Maria

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  24. Lieber Hiltibold, in der Schwäbischen Zeitung war vor wenigen Tagen ein Interview mit einem Landsmann von dir, nämlich dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler, zu lesen. Zum Campus Galli hat er sich bei dieser Gelegenheit aber leider nicht geäußert ;-)

    Grüßle,
    Maria

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    1. Was soll man dazu sagen... "Die Prinzessin" oder der "Pizzabote", wie er hierzulande auch genannt wird, muss mittlerweile wohl froh sein, wenn ihm zumindest eine ausländische Provinzzeitung eine Bühne bietet, nachdem er samt seiner Partei auf die Oppositionsbank verbannt worden ist.
      Zum Glück liegt das Interview hinter einer Bezahlschranke und entzieht sich so den Blicken der meisten Menschen ;-)

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  25. Der geschäftsführende "Knochenpinsler" des Campaus Galli in seinem Element? ;) Klick mich

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    1. Welch ein Glück, dass man die beiden Damen an Land - sprich den Campus Galli - ziehen kann. So bleibt man im Gespräch. Sonstige Fortschritte scheinen derzeit nicht möglich zu sein.
      Insider

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    2. Manchmal kann man sich auch bis auf die Knochen blamieren!
      Ob dies auch auf Aktionen des Campus Galli zutreffen kann?

      Insider

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    3. Zumindest einmal eine interessante Veranstaltung. Damit steht sie im Gegensatz zu dem üblichen Programm der Klosterstadt.

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  26. Mit Nudings offenem Brief mischt Meßkirch endlich auch in der Bundespolitik mit, das Sommerloch wird auch hier gefüllt und Zwick als Alleinunterhalter entlastet. Darauf, dass "Campus Galli" jemals zum Gegenstand eines Offenen Briefes von einem Gemeinderates wird, darf man wohl noch lange warten. Immerhin dürfe eine Abbildung des schlussendlich gelungenen Glockengusses heuer die "Wahlkampf"-Broschüre Zwicks zieren. Die Realisierung seines zweiten Prestigeprojekts, die Leichenverbrennungseinrichtung mit dem 18 Meter hohen Schlot, muss dagegen bis nächstes Frühjahr warten und kann deshalb schwerlich in Zwicks Kampagne integriert werden. Ist aber auch nicht notwendig, denn der einzige, der Zwick bei der Wahl gefährlich werden könnte, ist Dr. Napierala, ist letzterer doch ähnlich profiliert wie der neue Sigmaringer Bürgermeister Dr. Ehm (Promotion, Sohn der Stadt). Mit einer Kandidatur Napieralas ist aber frühestens in acht Jahren zu rechten.
    Leser

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    1. Der radikale Open-Border-Aktivist Nuding ist ein Sargnagel für die Freien Wähler. Wenn die Partei Glück hat, dann buchten ihn die Italiener bei einer seiner belämmerten Aktionen ein.

      Mr. Frog aus Meßkirch

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    2. Schlimmer geht immer - das ist auch und gerade in Meßkirch für jeden ersichtlich. Wie in der "großen" Politik in Berlin oder in Brüssel wird ein nicht mehr haltbarer Bankrotteur durch den nächsten, meistens noch sclimmeren ersetzt. So wäre es nicht wirklich verwunderlich, wenn der Knochenpinsler als Nachfolger in Frage kommen könnte. Schließlich hat nur derjenige eine reelle Chance, der sich durch möglichst tiefgreifende Fehlentscheidungen, Verschwendugssucht usw. prädestniert. Die (Aus)wählerschaft vergisst und vergisst sämtliche Schandtaten. Wäre es anders, müsste CG schon lange beerdigt sein. Überdies scheinen überwiegend diejenigen zur Auswahl zu gehen, die eh`jeden Sch... glauben, der ihnen seitens der demagogischen Versager aufgetischt wird. Hauptsache, ein neues Gemeindehaus wird gebaut - vorwiegend auf Kosten von sog. Fördervereinen - wo diverse Saufgelage stattfinden können. Und schon ist die Welt in Meßkirch wieder in Ordnung. Grauenhaft diese flächendeckende Demenz!
      Lucrifacturi

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  27. Antworten
    1. Das Mundwerk des Leiters ist gut geölt wie immer.

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    2. Selbstverständlich. Wozu ist er schließlich ein echter Doktor ;)

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    3. Ich möchte daram erinnern, das bereits verschiedentlich Doktorentitel von diversen Personen mit gut (oder noch besser) geölten Mundwerken als gefälscht oder unrechtmäßig erworben (abgeschrieben) zurück genommen werden mussten ...
      Lucrifacturi

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    4. Ich war zuletzt im Herbst 2016 dort. Anhand des Videos kann ich nicht erkennen, dass sich seit damals etwas verändert hat.

      Vielleicht sehe ich mir die Sache wieder an, wenn die Scheune in ein paar Jahren steht. Vorher zahlt sich das nicht aus.

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  28. Kurz be­rich­tet: Cam­pus Gal­li über­trifft Plan­zah­len
    Schwäbische Zeitung - chw 19. Juli 2018
    Meßkirch - Bürgermeister Zwick hat in der jüngsten Gemeinderatssitzung nach Rückfrage von Patricia Hutla (Freie Wähler) bekannt gegeben, dass der Campus Galli zum Stichtag 17. Juli bei den Besuchern leicht über den Planzahlen liegt. Auche beim Budget liege man auf Kurs. "Es ist alles im grünen Bereich und die besucherstarken Wochen kommen ja erst noch", sagte Zwick.

    Insider

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    1. Woran erkennt man, dass ein Politster lügt? - Wenn er die Lippen bewegt!
      Lucrifacturi

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    2. Ich hege den Verdacht, dass die Planzahlen jedes Jahr absichtlich niedriger angesetzt werden, um dann behaupten zu können, sie seien übertroffen worden. Das lenkt von den unplanmäßig weiterfließenden Fördergeldern ab.

      Mr. Frog

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