Campus Galli



Im baden-württembergischen Meßkirch soll in den kommenden 50 bis 80 Jahren mithilfe frühmittelalterlicher Handwerksmethoden und viel neuzeitlichem Steuergeld ein karolingisches Kloster errichtet werden. Die Verantwortlichen betonen, der sogenannte Campus Galli würde wissenschaftlich betreut und sei daher ein seriöses Projekt. Dass diese der Vermarktung geschuldete Behauptung jedoch keinesfalls pauschal zutreffend ist, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein.
In dieser Rubrik wird ein hoffentlich stets aktueller Überblick zu den einschlägigen Blogbeiträgen, Medien-Berichten und persönlichen Beobachtungen gegeben, die den Campus Galli betreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen, über die Kommentarfunktion daran mitzuwirken und die einzelnen Themen kritisch zu diskutieren!


Meine Blog-Beiträge:
18. November 2013: Geurtens Mund, tut Nonsens kund


Ausgewählte externe Beiträge und Artikel:
Karfunkel: Causa Galli - Was ist los am Bodensee? - OFFLINE
Aachener Zeitung: Dunkle Wolken über der Klosterstadt - Klick mich
Bund der Steuerzahler: Kommt die Kloster-Katastrophe? - OFFLINE
Zollern-Alb-Kurier: Meßkirch muss nachschießen - OFFLINE
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs): Die Akte Campus Galli - Klick mich
Agis kritischer Bildbericht vom Campus Galli: Klick mich
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs): Spiegel Geschichte und der Campus Galli - Klick mich
Badische Zeitung: Mittelalter-Stadt "Campus Galli" - Weniger Besucher, mehr Kritik - Klick mich


Kommentare:

  1. Der Kommentarbereich hat die kritische Masse erreicht und wurde archiviert. Auf ein Neues!

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    1. Warum kann man die alten Kommentare nicht mehr sehen?
      Leser

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    2. Wie gesagt, die wurden archiviert. Ab einer bestimmten Zeichenanzahl erlaubt die Blogsoftware nämlich keine weiteren Kommentare. Der Punkt war erreicht worden.

      Hier der Link zu den alten Kommentaren:
      https://hiltibold.blogspot.com/p/campus-galli_16.html

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  2. Der laut Medien mit Steuergeld subventionierte Wandermönch "Angus" ist jetzt auch "Theater- und Geschichtswissenschaftler". Klick mich

    Zum Konzert des Wandermönchs kamen ganze 15 Personen (kein Wunder, dass da ohne staatliche Subventionen nichts geht).

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    1. Wen wundert es, dass der Wandermönch "Angus" beim Campus Calli und folglich beim SÜDKURIER zum "Theater- und Geschichtswissenschaftler" aufsteigt?
      Den Fernsehbericht im SWR habe ich mir angetan und feststellen können, dass sich der Wandermönch bestens in Szene setzen durfte. Von den "Pilgern" wurde niemand befragt.
      Insider

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    2. Dass Angus mit dem Transport des Klosterplans sich einen Status als Heiliger sichern möchte, ist weit hergeholt. Die Idee dazu könnte auch von Geurten stammen.
      Leser

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    3. https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/Pilgerreise-wie-im-Mittelalter-Wandermoench-Angus-O-Neill-ueberbringt-den-auf-der-Reichenau-gezeichneten-Klosterstadtplan-in-die-St-Galler-Stiftsbibliothek;art372566,9881327
      Wannderprediger Anus jetzt sogar auf Video festgehalten . Seine Mitwanderer scheinen im Verlauf der Reise aber immer weniger geworden zu sein.

      Mr. Frog

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    4. Bei der Überfahrt von der Insel Reichenau in das schweizerische Bermatingen hatten alle "Pilger" in einem Fischerboot Platz.
      Insier

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    5. @Hilti: Nachdem schon der Initiator von den Medien zum "Historiker" befördert worden war, ist das keine Überraschung. ;-)

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  3. Laut einem Leserkommentar ist dem Campus Galli der nächste Schmied davongelaufen. Herr Wolff, so heißt der Mann, soll das Projekt Mitte diesen Jahres verlassen haben.

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  4. Der Campus Galli arbeitet jetzt nach Handwerksmethoden des "12. Jahrhunderts".

    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/aulendorf_artikel,-vhs-bietet-drei-studienfahrten-an-_arid,10930893.html

    Und wie man so einen Ausflug ernsthaft als "Studienfahrt" vermarkten kann...

    Grüßle,
    Maria

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    1. Dabei hätten sie nur von der Homepage abschreiben brauchen. Aber selbst dazu sind Teile der Journaille offenbar nicht mehr in der Lage.

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    2. www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_galerie,-eisenverüttung-mit-eigenem-erz-auf-campus-galli-geglückt-_galid,277269.html

      Eisenverüttung und sonstige Fehler!



      Insider

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  5. Bürgermeister Zwick hat bei Konfliktthemen wie dem "Campus Galli" den Kompromiss gesucht:
    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-zwick-und-cisek-werben-um-w%C3%A4hler-_arid,10932592.html
    Ist deswegen anstatt der angekündigten Klosterstadt das Holzkirchlein herausgekommen?
    Leser

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    1. Jetzt mit Video.
      https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_video,-b%C3%BCrgermeisterkandidaten-stellen-sich-vor-_vidid,149676.html
      Offenbar können beide Kandidaten nicht frei sprechen, sondern lesen überwiegend vom Blatt ab. Außerdem sind sie sich ohnehin in fast allen Punkten einig. Und so etwas verkauft man den Bürgern dann als Wahl? Ja, aber nur nach DDR-Maßstäben!

      Mr. Frog

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    2. Nach der Vorstellung kann man wohl davon ausgehen, dass sich an der Verwaltungsspitze in Meßkirch nichts ändern wird. Alles wie bisher, oder noch etwas schlimmer!
      Über den Campus Gallo wird bestimmt weiterhin eine Art Schutzschirm gehalten, Geld wird weiterhin fließen und der "nostalgische Freizeitpark" wird als Erfolg verkauft.
      Trotzdem ist es wichtig, dass die kritischen Begleiterinnen und Begleiter des CG auch in Zukunft ihre Stimme erheben. Die Kritik wird gelesen und von vielen geteilt!
      Insider

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    3. Schon fragt sich Moser, wie viel Protestwähler wohl seinem Favoriten die Stimme versagen werden:
      https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/Buergermeisterwahl-in-Messkirch-Nur-Protest;art372566,9890481
      Leser

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    4. ch sehe es so: Die Meßkircher haben die Auswahl zwischen Pest und Cholera. Die Herausforderin gibt bereits im Vorfeld der Auswahl eine Erhöhung des Grundsteuermeßbetrages kund. Der Amtsinhaber verschiebt dies wohl hinter die Auswahl. Dass es kommen wird, erscheint mir indessen sicher. Denn die Gemeinde muss zwingend die Abgabelast ihrer Bürger erhöhen, um den CG - Wahnsinn weiter betreiben zu können. Keine(r) der beiden Kandidaten hat zur Weiterführung dieser Steuerzahler verachtenden Praxis klare Kante gezeigt. Wohl aus gutem Grund. Allerdings hätte ich von der im Finanzsektor beschäftigten Dame hier schon etwas mehr, vor allem Vernünftiges erwartet. Dass dies nicht erfolgte, lässt meine schlimmsten Befürchtungen wohl Realität werden.
      Lucrifacturi

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    5. Es ist immer auch möglich, einen dritten Namen nach eigener Wahl auf den Wahlzettel zu schreiben, und die Stimme bleibt gültig. So hat auch Robert Rauser bei den letzten Wahlen immer noch ein paar Stimmen eingefangen. Ich empfehle ein derartiges Vorgehen, bevor man Pest oder Cholera wählt.
      Leser

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    6. @leser: Sicher, das ist möglich und auch schon mit Erfolg praktiziert worden (Albstadt). Dort wurde auch aus dem Gemeinderat heraus diesbezüglich agiert.
      Glaubst Du aber wirklich, dass solche Vorgehensweise im "Mittelaltermeßkirch" Erfolg haben könnte? Allein aus dem Gemeinderat hat der Amtsinhaber Rückendeckung en mass. Dazu wäre die Solidarität einer größeren Anzahl Meßkircher nötig. Das scheint mir hier gänzlich ausgeschlossen. Wunder gibt es immer wieder - sagt man (Protestwähler?). Vielleicht sogar in Meßkirch. Aber nur solche, die verschlimmern.
      Lucrifacturi

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    7. Einen zweiten Fall "Konzelmann" erwartet natürlich niemand; es geht mir bloß darum, eine Alternative zu "Pest" oder "Cholera" aufzuzeigen. Um eine gültige Stimme abzugeben, muss man niemanden wählen, der einem nicht behagt.
      Leser

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  6. Eisenverhüttung auf dem "Campus Galli" (auf Anhieb?) geglückt:
    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_galerie,-eisenverh%C3%BCttung-mit-eigenem-erz-auf-campus-galli-gegl%C3%BCckt-_galid,277269.html
    Leser

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    1. Artikel zu Bildergalerie
      https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch_artikel,-das-eisen-kommt-aus-dem-lehmofen-_arid,10934676.html
      QX

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    2. Schön, dass sie ihrer ungefärbten "Sektenkleidung" treu bleiben :-)

      Grüßle,
      Maria

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    3. Living-History-Guru Napierala glaubt eben immer noch, Leinenkleidung wäre im Frühmittelalter nicht gefärbt gewesen - trotz etlicher gegenteiliger Beweise aus der Archäologie und historischen Schriftquellen.

      Nein, eigentlich weiß er mittlerweile wohl ganz genau, dass das Unsinn ist, aber er will sich halt die Arbeit und das Geld sparen - deshalb werden die Quellen einfach ignoriert.

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    4. Den Campus Sowieso am besten ignorieren. Sie können nichts und sie sind nichts. Der Geschäftsführer wird sich irgendwann vom Acker machen, wenn ein besseres Angebot winkt.

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  7. Eine Redakteurin des Schwarzwälder Boten berichtet über einen Ausflug der Hauptzielgruppe des Campus Galli: Senioren - Klick mich

    Bemerkenswert an dem Bericht sind folgende Details. Es ist die Rede von
    - "alles geschieht weitestgehend mit den Arbeitsmaterialien, die im Mittelalter zur Verfügung standen, und den damaligen Arbeitsmethoden"
    Von "nur" ist hier nicht mehr die Rede. "Weitestgehend" stimmt ausnahmsweise (sofern es sich auch auf die Arbeitsmethoden bezieht).

    - "Das Projekt ist auf eine Bauzeit von vielen Jahrzehnten angelegt, konkrete Vorgaben gibt es nicht."
    Ob die Redakteurin das von den Gästeführern hat? Haben die Betreiber endlich aufgehört, von 40, 50, 60 oder 80 Jahren zu fantasieren? Oder hat hier die Redakteurin selbst recherchiert und ist zum entsprechenden Schluss gekommen?

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    1. In Guedelon wird seit 21 Jahren gebaut, obwohl das Vorhaben wesentlich kleiner als der Campus Galli dimensioniert ist. Alleine die Klosterkirche entspricht ja von der Größe her ungefähr der gesamten Burg, die erst zu höchstens zwei Dritteln steht.
      Man muss eigentlich kein Genie sein, um sich auszumalen, wie unrealistisch es deshalb ist, eine ganze Klosterstadt in 50 Jahren zu bauen. Noch dazu, wenn man damit, anders als in Guedelon, nur Verluste einfährt.

      C3PO

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  8. Hier wird, gerade noch rechtzeitig vor der Wahl, Bürgermeister Zwick gelobt:
    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch-stetten-am-kalten-markt_artikel,-b%C3%BCrkle-arne-zwick-hat-f%C3%BCr-me%C3%9Fkirch-viel-erreicht-_arid,10935927.html
    Der "Campus Galli" kommt aber erst gegen Ende einer langen Liste von Verdiensten.
    Leser

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    1. 29 Prozent Protestwähler? Zwick siegt bei weitem nicht so stark, wie erwartet:
      https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch-stetten-am-kalten-markt.html
      Nach Landr. Bürkle immer noch - trotz Verlust von 24 Prozent gegenüber der letzten Wahl - "ein starkes Ergebnis". Dabei wird Zwick klar, dass nicht mehr jeder mit ihm zufrieden ist.
      Leser

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  9. "Nordic-Walking-Frauen erkunden Campus Galli": Klick mich

    Dass so etwas der Presse auch nur eine Zeile wert ist, kann nur als kurios bezeichnet werden. Und doch enthält der kurze Text eine nicht ganz uninteressante Information: "Die Gruppe war sich einig, dass man den Campus in zwei bis drei Jahren wieder besuchen sollte."

    Warum denn nicht schon im nächsten Jahr, wie sich die Campus-Galli-Betreiber das immer vorstellen? Ob es daran liegt, dass die sportlichen Damen sich bis dahin keine substanzielle Veränderung der schrulligen Baustelle erwarten? :)

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    1. Wenn man beim CG als Besucher etwas geboten bekommt, dann ist das ohne jeden Zweifel viel Bewegung :-)

      Grüßle,
      Maria

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  10. http://reformiert.info/galli

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    1. «Eigentlich bekloppt» (Scondo)
      Der "junge Bürgermeister" ist meines Erachtens eher mittelalt.
      Immerhin: Man spricht nicht mehr von experimenteller Archäologie, dafür von "Experimentalarchitektur".
      Leser

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    2. Verena Scondo ist "die treibende Kraft" hinter dem Projekt. Was ist dann der Geschäftsführer Dr. Hannes Napierala? Eine akademische Blendgranate für unsere Qualitätspresse? Jemand, der dem Mummenschanz nach außen hin ein seriöses Antlitz geben soll?

      Mr. Frog

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    3. "Blendgranate" ist gut. Braucht es aber gar nicht. Insbesondere der Großteil des Meßkircher Gemeinderats ist ohnehin schon verblendet genug. Ich bin üerzeugt, wenn sich seine Herausforderin (als im Finanzbereich erfahrene Person) klar gegen diese kriminelle Steuergeldverschwendung postioniert hätte, dann hätte sie eine reale Chance gehabt. Zumindest wäre m. E. ein zweiter Wahlgang wahrscheinlich gewesen. Und wie solche in der Regel ausgehen, weiss man.
      Auch wäre es sehr interessant, wieviel die Scondo bei der ganzen Sache abgreift.
      Lucrifacturi

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    4. "Auch wäre es sehr interessant, wieviel die Scondo bei der ganzen Sache abgreift"

      Wir erinnern uns: Bei der Einsetzung von Herrn Napierala hieß es, er bekäme das dickste Gehalt.
      Es wäre im Angesicht der Roten Zahlen des Campus Galli trotzdem hochinteressant, was Scondo oder Napierala tatsächlich verdienen. Jedenfalls kaum den Mindestlohn des Fußvolks.

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    5. @ Lucrifacturi: Hier nicht von sich auf andere, bzw. die Mehrheit schließen. Der "Campus Galli" ist in Meßkirch etabliert, egal wie lange die Bezuschussung noch andauert.
      Nicht auszudenken allerdings, wenn es einen dritten oder vierten Kandidaten gegeben hätte, egal wie der sich positioniert hätte. Dann wäre man bei dieser dritten Wahl Zwicks wirklich in die Nähe eines zweiten Wahlgangs gekommen, wie bei der dritten Wahl Rausers 1994, als der Posten vor allem einheimische Kandidaten anzog.
      Leser

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    6. Was das Fußvolk verdient, ist schäbig. 2014 hat der Verein für Geschichte und Naturgeschichte der Baar eine Exkursion zum "Campus Galli" veranstaltet.
      http://www.baarverein.de/messkirch-exkursion.html
      Der Exkursionsleiter nannte in seinem in der Vereinszeitschrift veröffentlichten Bericht die Führer sehr professionell, aber die Handwerker würden schlecht bezahlt.
      Leser

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    7. @leser: Was bitte meinst Du mit "hier nicht von sich auf andere schließen"? Und was bitte ist gemeint mit "CG ist in Meßkirch etabliert"?
      Etabliert mit einer aufdoktrinierten Steuergeldverschendung? Ja, da sicher. Aber wenn Du das mit etabliert verstehst ...
      Ja, dann weiter so, wir sind es ja gewohnt, ständig verarscht, betrogen und angelogen zu werden. Besten Dank!
      Lucrifacturi

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    8. @ Lucrifacturi: Ich meine damit, dass sich auch bei Kommunalwahlen keine Liste bildet, die bezüglich des "Campus Galli" kritisch eingestellt wäre. Damit ist das Projekt etabliert.
      Leser

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    9. Es scheint wirklich so zu sein, dass sich der Campus Galli immer mehr etabliert. Am Samstag, 29. September 2018, waren wieder viele Gruppen auf dem Gelände unterwegs, die sich überwiegend begeistert (!!!) über das äußerten, was es derzeit zu sehen gibt.
      Die Zahl der unkritischen Besucher wächst ständig und dies erfreut die Campus-Galli-Befürworter. Dass Steuergelder unnötig "vergraben" werden interessiert wenig oder kaum. Die "große Scheune" lasse weiterhin auf sich warten, dafür werde neben dem Kirchlein ein Glockenturm erstellt.

      Insider

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    10. Der Durchschnittsbesucher kann die Qualitätsmängel leider nicht erkennen. Der muss glauben, was man ihm erzählt.
      Hinzu kommt, dass die dem Campus Galli wohlgesonnene Journaille höchstwahrscheinlich negative Kommentare gar nicht erst in der Berichterstattung berücksichtigt - selektive Quellenauswahl halt.

      An der zusätzlichen Mühe, die sie in das hölzerne 'Übergangskirchlein' investieren (Glockenturm, Kreuzgang ins Nirgendwo), kann man sehr gut ablesen, dass sie an einen Baubeginn der großen Steinkirche in den kommenden Jahren selbst nicht mehr glauben. Was Napierala freilich nicht daran hindert, zu behaupten, die Handwerker üben schon mal den Steinbau an der Obstgarten-/Friedhofsmauer.
      Die halten wirklich jeden für so blöd wie sie selbst sind.

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    11. Ich habe in der Kommentarspalte des Artikels einen Link zu dieser Seite gesetzt. Daraufhin hat dich, Hiltibold, jemand kritisiert. Eventuell jemand, der mit dem Campus Galli in Verbindung steht. Vielleicht interessiert dich meine Entgegnung darauf.

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    12. Danke für den Hinweis und dass du mich verteidigt hast! Deine Entgegnung ist zutreffend.

      Gerade in Bezug auf den Campus Galli bzw. seinen Trägerverein ist außerdem die Betonung von "privat" von einer gewissen Wichtigkeit, weil ja in der Realität die Politik bzw. die Öffentliche Hand als Geldgeber das Sagen hat und keine Außenstehenden in den Trägerverein aufnimmt - was, gelinde gesagt, eher dubios ist.

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  11. Zu den "Klostererlebnistagen" bietet der "Campus Galli" öffentliche Führungen an:
    https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch-stetten-am-kalten-markt_artikel,-klosterbau-aus-mittelalterlicher-sicht-_arid,10942961.html
    Nur zu diesem Anlass?
    Leser

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    1. Ja, das ergibt keinen rechten Sinn. Der Campus Galli bietet schließlich die ganze Saison über öffentliche Führungen an.

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  12. Wandermönch "Agnus" (sic) scheint in den Medien einige Freunde zu haben, so oft wie man ihm Artikel und Bilderserien widmet. Klick mich

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    1. Prof. Claudio Hils aus Mengen/Württemberg hat eine Vorliebe für besondere Gestalten, zu denen er wohl auch Wandermönch "Agnus" zählt. Er verfügt über ein breitgefächertes Netzwerk und seine Kontakte reichen nicht nur nach Stuttgart zu den dortigen Medien.
      Insider

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    2. Schöne Fotos. Z.B. die Kleidung des Mönchs uns seines Adlatus schreit so richtig laut: MITTELALTERMARKT !!!

      :-)

      Grüßle,
      Maria

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    3. Gute Kontakte zu Presse und staatlichen Stellen mit Lizenz zum Geldverteilen sind auch unbedingt erforderlich, wenn man als vagabundierender Schauspieler und Bänkelsänger seine Brötchen verdienen möchte. Der Bedarf an solchen Gestalten ist nämlich heutzutage sehr überschaubar. Selbst beim Campus Galli bekommt so jemand keine Festanstellung.

      Mr. Frog

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    4. "Experimentelles Gehen", ich schmeiß mich weg!
      Meine Güte, sind das armselige Figuren.
      - Fränkin -

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    5. Das gefällt mir so am Campus Galli: Er bringt mich auch nach sechs Jahren immer noch zum Lachen!

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  13. Die Bronzeglocke ist zum Campus Galli zurückgekehrt, vermeldet das inoffizielle Verlautbarungsorgan des Projekts (wem ist aufgefallen, dass sie weg war?): Klick mich

    Immerhin wird im Artikel darauf hingewiesen, dass die Glocke schon vor drei Jahren hätte gegossen werden sollen. Wie sich freilich der kleinen Riss, der im Artikel beschrieben und auch gleich heruntergespielt wird, auf den Klang auswirkt, verrät man nicht ...

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  14. https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch-stetten-am-kalten-markt_artikel,-17-millionen-euro-mehr-f%C3%BCr-investitionen-_arid,10949835.html
    Letzter Absatz und Kommentar.

    Mr. Frog

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    1. Der Kommentator hat völlig recht, wenn er endlich Klartext fordert. Es ist einfach unglaublich, mit wieviel, man muss schon sagen, krimineller Energie bei diesem "Projekt" gelogen und betrogen wird. Die Steuerzahler werden so was von offensichtlich verarscht und sollen bitteschön nicht nur ihr Maul halten, sondern auch noch applaudieren. Ein Wunder, dass bei der SZ dieser Kommentar überhaupt veröffentlicht wurde!
      Lucrifacturi

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  15. Auf der Facebookseite vom CG ist heute ein Video von der neuen Glocke hochgeladen worden.

    Vielleicht ist mein Gehör etwas zu anspruchsvoll, aber die hört sich ein bisschen an wie ein Blecheimer. Ob sich der Sprung in der Glocke doch nachteilig auf den Klang ausgewirkt hat?

    Grüßle,
    Maria

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    1. Man kann die Glocke des Campus Galli z.B. mit der Haithabuglocke vergleichen, die im Vorjahr im Freilichtmuseum von Haithabu gegossen wurde:
      https://www.youtube.com/watch?v=xgUuBZ1ZvGU

      Und siehe hier der Gussvorgang:
      https://www.youtube.com/watch?v=7Ce5A3KlV7k

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    2. Ehrlich gesagt hört sich das nicht besser an. Also entweder haben die in Haithabu auch gepfuscht oder Glocken klangen im FMA wirklich so fürchterlich blechern ;)

      Grüßle,
      Maria

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    3. Wieso gepfuscht?
      Waldemar

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    4. Laut Schwäbischer Zeitung hat die Glocke des Campus Galli einen kleinen Riss. Ob sie genau deshalb so klingt, wie sie nun einmal klingt, ist daher eine durchaus berechtigte Frage. Besonders schön ist der Klang jedenfalls nicht. Allerdings kann ich nicht beurteilen, ob das bei dieser Bauform überhaupt wesentlich besser gegangen wäre.
      Es gab mal vor ca 25 Jahren in der Glockengießerei Rincker einen "materialgerechten" Nachguss der karolingerzeitlichen "Bienenkorb"-Glocken aus Vreden. Es wäre interessant zu erfahren, wie diese klingen.

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    5. https://www.youtube.com/watch?v=MiVKjgT6600
      Kann es sein, dass die beim CG die Glocke auch einfach ungeschickt läuten?
      QX

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  16. Laut der Hofberichterstattung des Südgeschmiers hat CG die erwarteten 95.000 Besucher dieses Jahr nicht erreicht. Stattdessen nur 83.000 - weil das Wetter zu heiss war(!) Deshalb sind lt. dem Knochenpinsler die potentiellen Besucher nicht aus den Freibädern gekommen. Über den Zuschuss für das kommendes Jahr muss man erst noch verhandeln.
    Da haut es einem doch das Blech weg. Irgend etwas ist ja immer schuld am Desaster CG, alles, nur nicht das Versagerteam. Und was kommt als nächste Ausrede - etwa dass der Parkplatz zu klein sei? Die Vergrösserung und die damit verbundenen Kosten sind dann ja bekannterweise nicht CG zuzuschreiben. Nach dem Motto "Nichts hat mit nichts zu tun". Diesen Spruch kennen wir mittlerweile nur zu gut aus anderen "Fachgebieten". Also warum nicht auch in diesem Kaff? Wenn ein Betrieb aufgrund solcher Fehlschätzungen Verluste einfahren würde, dann wäre der "Schätzer" wohl bald arbeitslos. Bei der Stadtverwaltung Meßkirch wird ihm noch gehuldigt. Es ist zum wiederhloten Male zu fragen, wann die Meßkircher Bürger endlich die Realität sehen und dieses Millionengrab nicht mehr weiter füttern. Und die Journaille muss sich doch auch endlich fragen, warum immer wieder ... oder sind die wirklich so saublöd?
    Lucrifacturi

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    1. Hier der Link zum Text des Südkuriers:
      https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/Der-heisse-Sommer-laesst-die-Besucherzahl-auf-dem-Klosterstadtgelaende-Campus-Galli-hinter-den-Erwartungen-zurueckbleiben;art372566,9951305

      Die dürften hier Hitze/Temperatur mit Trockenheit/ausbleibendem Niederschlag 'verwechseln'. Denn der Sommer im Vorjahr war laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik wärmer als der diesjährige ...
      Wenn sich etwas auf die prognostizierten Besucherzahlen negativ ausgewirkt hätte, dann Regen, der dieses Jahr aber bekanntlich selten war.

      Außerdem hätte gerade das diesjährige milde Wetter im Herbst für einen 'Boost' bei den Besucherzahlen sorgen müssen - sofern denn grundsätzlich ein gesteigertes Interesse an dem Projekt bestanden hätte, was aber offenbar nicht der Fall war.

      Das Repertoire an dummen Ausreden scheint beim Campus Galli wirklich unerschöpflich zu sein. Mal sehen, wie lange ein Napierala noch tragbar sein wird.

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    2. Hiltibold: Die Ausreden des Knochenpinslers sind nicht nur dumm, sondern dummdreist. Vor dem Hintergrund der bisherigen (offenbaren) Lügen muss man zudem davon ausgehen, das die angegebenen 83.000 Besucher ohnehin eine geschönte Zahl darstellen. Die Heuchler und Demagogen des Gemeinderats und ihr Vorsitzender haben bestimmt schon weitere "Erklärungen" und "Visionen" für den Fortgang der Geldverschwendung parat. Heutzutage macht man sich ja noch nicht einmal mehr die Mühe, seine Lügen zu kaschieren.
      Lucrifacturi

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    3. @ Lucrifacturi Die sind doch aber sehr schlau: Sie legen sich fast nie fest, sondern formulieren bei Besucherzahlen und Finanzen immer alles in der Möglichkeitsform! "Es wird wahrscheinlich", " wir erwarten" etc. Deshalb kann man ihnen auch nur in Ausnahmefällen Lügen klar nachweisen, zum Bsp. wenn sie behaupten, dass jetzt den Campus Galli niemand mehr kritisiert oder dass sie nur mit Methoden des Mittelalters arbeiten, obwohl in Wirklichkeit auch Bagger, LKWs und Trecker im Spiel sind. Aber gerade solche Dinge lässt den Normalbürger doch bloß mit der Achsel zucken.

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    4. https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch-stetten-am-kalten-markt_artikel,-campus-galli-verfehlt-saisonziel-_arid,10961155.html

      Die SZ versteckt das Thema "verfehltes Saisonziel" hinter einer Paywall!

      Grüßle,
      Maria

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    5. Die SZ scheint außerdem nachträglich die Artikelüberschrift geändert zu haben.
      "Besucherzahlen steigen trotz Hitzewelle" war wahrscheinlich doch zu viel der Propaganda.

      Grüßle,
      Maria

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    6. Der Artikeltext ist im Quelltext der Seite einsehbar - allerdings in kodierter Form. Tipp: "Mmaeod Smiih" dürfte "Campus Galli" bedeuten, "Hldomello" heißt Besucher, "Lolg" heißt Euro. Anhand dessen kann man den Text entschlüsseln - sofern einem langweilig ist, denn der Aufwand lohnt sichern nicht ;)

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    7. @Sucher: Wenn sie wirklich "schlau" wären, hätten sie diesen Irrsinn nie begonnen. Aber der Geurten hat es ja gesagt, dass es für ihn wie ein Ersatz für die in seiner Jugend nie besessene Spielzeugeisenbahn gewesen sei. Und ich wette, da haben noch so einige keine Spielzeugeisenbahn gehabt ...
      Lucrifacturi

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  17. Der Geschäftsführer der Klosterbaustelle Campus Galli, Hannes Napierala, hat in der jüngsten Sitzung des Meßkircher Gemeinderats mit einem ausführlichen Jahresrück- und -ausblick aufgewartet.
    Teilweise gleicht der Bericht in der Schwäbischen Zeitung (szon.de vom 28.11.2018) einer Märchenstunde.
    Was immer wieder erstaunt, alle Ratsmitglieder scheinen den Ausführungen des Geschäftsführers zu glauben und sorgen dafür, dass immer ausreichend Geld zur Verfügung gestellt wird.
    Insider

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    1. Der Link zu dem frechen Geschwurbel: Klick mich

      Den Scheunenbau hat man nun wohl zum dritten Mal verschoben. Und wie üblich sind andere Leute daran schuld, aber nie die eigene Trägheit und Unfähigkeit.

      Die Krönung ist, dass Napierala nun verlangt, Prognosen und Erwartungen komplett auszusetzen. Weil er genau weiß, dass der Campus Galli in Sachen Besucher seinen Plafond bald erreicht hat. Und zwar lange bevor er sich selbst trägt.

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    2. Drehen die jetzt völlig durch? Sitzen im Gemeinderat von Meßkirch eigentlich nur Pfosten? Oder wieso sonst gibt es keinen Aufschrei, wenn dieser unverschämte Scharlatan seine dummen Ausreden präsentiert und dann auch noch ernsthaft verlangt, dass man dem CG zukünftig gar keine konkreten Vorgaben mehr machen soll??

      Mr. Frog

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    3. Es ist leider die Realität. Im Meßkircher Gemeinderat befinden sich (bis auf vielleicht 2 Ausnahmen) nicht nur Pfosten, sondern absolute Vollpfosten.
      Lucrifacturi

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    4. https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/In-der-Saison-2018-kommen-weniger-Besucher-auf-die-Klosterstadtbaustelle-als-geplant-und-dem-Campus-Galli-fehlen-dadurch-Einnahmen-in-Hoehe-von-170-000-Euro;art372566,9975183

      "In der Diskussion im öffentlichen Teil der Ratssitzung ging es vor allem um den eigentlich für dieses Jahr geplanten Baugebinn der großen Scheune auf dem Klosterstadtgelände. Campus Galli-Geschäftsführer Hannes Napierala hatte zuvor angekündigt, dass mit dem Bau nun im kommenden Jahr begonnen werden soll und dies der Attraktiviät der Klosterstadtbaustelle gut tun würde, da so erstmals eine echte Großbaustelle auf dem Gelände zu besichtigen sein werde. Freie Wähler-Gemeinderätin Patrizia Hutla erkundigte sich daraufhin, weshalb mit dem Bau nicht schon dieses Jahr begonnen worden sei, so wie ursprünglich geplant. Napierala entgegnete, dass es mit dem Start zu Saisonbeginn wegen Kommunikationsproblemen mit dem Statiker und der Prüfstatik nicht funktioniert habe. Als dann die Auflage gekommen sei, dass die Scheune eine Gründungstiefe von 1,50 Metern haben müsse, wobei im Untergrund ab 80 Zentimetern Fels kommt, sei klar gewesen, dass es so nicht funktionieren kann. In der Folge habe die komplette Statik für die Scheune nochmals neu aufgearbeitet werden müssen. Das Positve daran sei, dass man im Verlauf dieser Neuorientierung nun ein Büro gefunden habe, mit dem die Zusammenarbeit problemlos funktionierte und mit dem man auch in Zukunft zusammenarbeiten wolle."

      "Kommunikationsprobleme".
      Eine Blabla-Aussage, bei der er absichtlich im Dunklen lässt, wer dafür die direkte Verantwortung trägt. Wahrscheinlich er selbst oder einer seiner Mitarbeiter, weil anderenfalls müsste er ja nicht alles verschleiern.

      Grüßle,
      Maria

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    5. Napierala entgegnete, dass es mit dem Start zu Saisonbeginn wegen Kommunikationsproblemen mit dem Statiker und der Prüfstatik nicht funktioniert habe.Der Wechsel des Statikers war sicher mit Kosten verbunden, die bewusst verschwiegen werden. War der Bau der Scheune durch das Landratsamt Sigmaringen nicht bereits vor dem Wechsel des Statikers genehmigt worden? Wie kann man eine Baufreigabe erteilen, wenn die Statik nicht ordnungsgemäß vorliegt?
      Der CG ist eine echte Wundertüte!
      Insider

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    6. "Der CG ist eine echte Wundertüte!"

      Eher eine Klapsmühle. In einem wirklich privaten Unternehmen, über das sich nicht beständig ein Füllhorn mit Steuergeld ergießt, hätte man längst die Reißleine gezogen.

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    7. Ich habe es hier schon einmal geschrieben. Bei diesem Projekt wird gelogen, betrogen und getäuscht, was das Zeug hält. Und auch, dass man sich zwischenzeitlich noch nicht mal mehr die geringste Mühe macht, diese Lügen zu kaschieren. Mit dem Vorschlag, künftig keine "Prognosen" mehr abgeben zu wollen (müssen), bekommt der ganze Komplex jedoch eine neue Dimension. Man will künftig keinerlei Kontrolle mehr über die Verschwendung der Steuergelder. Jedenfalls soll der dumme Meßkircher Bürger nicht mehr davon Kenntnis bekommen. Und zu den Meßkircher Bürgern zählen auch die Gemeinderatsmitglieder. Des Knochenpinslers "Vorschlag" ist höchst unseriös (ist ja bei ihm weidlich normal und bekannt) und bedeutet im Klartext: Wir wursteln genau so weiter (oder noch schlimmer), und ihr (die Gemeindedeppen) zahlen jedes Jahr die Differenzbeträge der professionellen Misswirtschaft. Ob die Meßkircher Gemeinderatsmitglieder wirklich so saublöd sind, diesem Begehren nachzugeben, wird sich weisen. Vor dem Hintergrund der bisherigen Verblödungserfolge wäre es allerdings nicht sehr verwunderlich.
      Lucrifacturi

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  18. Da meint jemand Ahnung zu haben, plappert aber fast nur die PR des Campus Galli nach. Ganz toll sind auch die Wortspenden des Geschäftsführers Napierala, der versucht mit Rhetorik-Tricksereien wie der folgenden zu punkten:
    "Doch zum Glück seien im ersten Jahr nicht schon die von Geurten prognostizierten 200 000 Besucher gekommen. Denn darauf wäre man gar nicht vorbereitet gewesen."

    https://www.baublatt.ch/kloster

    Und dann meint der ARtikelautor am Schluss noch: Das kommt in der Mittelalterszene nicht bei allen gut an. So hat sich beispielsweise der österreichische Blogger und selbsternannte Wanderer zwischen Antike und Mittelalter «Hiltibold» regelrecht auf den Campus eingeschossen und bezeichnet ihn gerne mal als «verkapptes Disneyland»

    Natürlich habe ich meine Blog-Umschreibung selbst ausgewählt, denn es wäre mir neu, dass es eine Stelle gibt, die entsprechende Diplome verleiht :)


    Am 14. Dezember wird im Blog ein Interview mit dem langjährigen Experimentalarchäologen Achim Werner veröffentlicht. Es geht darin um dilettantische Experimentalarchäologie. Auch der Campus Galli kommt dabei zur Sprache, den er vor ein paar Wochen mit Kollegen aus der Archäologie besucht hat. Schauen wir doch mal, ob es wirklich nur Personen aus der sogenannten "Mittelalterszene" sind, die den Campus Galli für kritikwürdig halten.

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    1. Als ob es nur um die Authentizitätsfrage geht. Was ist denn mit der riesengroßen Finanzierungsproblematik? Der Autor von baublatt.ch tut so, als ob es bei der Kritik nur den ersten Punkt gehen würde.
      Ziemlich unseriös, so eine bewusst lückenhafte Darstellung!

      Grüßle,
      Maria

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    2. Der findet das Projekt gut, wollte es offensichtlich hochschreiben und hat sich deshalb nicht ordentlich in die Kritik eingelesen, die ja sehr vielschichtig ist.

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